Schreibmonat: November 2017

Hei, hallo und herzlich willkommen,

es ist nicht nur irgendein Monat vorbei, sondern der Monat mit dem NaNoWriMo. Und? Wie sieht es bei Dir aus? Hast Du alles geschafft, was Du schaffen wolltest?

Kurze Vorgedanken

Der NaNoWriMo ist in ein paar Stunden vorbei. Und ich habe in den letzten Jahren immer wieder erlebt, dass einige jetzt noch einmal richtig loslegen, um das NaNoWriMo gewinnen. Wenn Du also noch einmal in die Tasten haust, kannst Du heute noch einiges zusammenschreiben.

Ansonsten plaudere ich aus dem Nähkästchen und zeige, was ich diesen Monat alles geschafft habe. Oder auch nicht.

Was habe ich geschafft?

Das NaNoWriMo habe ich erfolgreich abgeschlossen. Leider nicht mit 75.000 Wörter, aber ehrlich gesagt, so schlimm finde ich das jetzt nicht. Zwar hab ich mir mehr vorgenommen, aber mir war und ist es wichtig, überhaupt durchgehalten zu haben.

Zumal ich auch spontan das Projekt geändert habe. Aus dem Sachbuch wurde die Überarbeitung meines Romans. Und was soll ich sagen, ein paar Kapitel noch und ich kann in die zweite Runde einsteigen.

Das bedeutet auch, dass ich mehr als nur drei Kapitel überarbeitet habe. Immerhin hab ich mir das nur vorgenommen. Und da ich fast fertig bin, hab ich die Anzahl bei Weitem überschritten.

Zudem hab ich mir einen neuen Drucker mit Scanner gegönnt. Das bedeutet, dass ich demnächst wieder vernünftig Bilder einscannen und damit den Blog aufhübschen kann. Zwar war das erst für Dezember geplant, aber jetzt hab ich ihn und damit ist es auch gut.

Was habe ich nicht geschafft?

Natürlich die 75.000 Wörter. Das war mein Ziel und ich hab sie nicht geschafft. Das ist ein Fakt. Auch wenn ich nicht darüber traurig bin. Immerhin hab ich meinen Roman stärker überarbeitet, als ich es ursprünglich wollte.

Zwar hab ich diesen Monat drei Bücher gelesen, aber es waren Sachbücher. Für mich waren sie wichtig, aber es waren keine Romane. Daher hab ich das auch nicht geschafft. Aber damit kann ich doch halbwegs leben.

Aussicht für Dezember 2017

Da werde ich auf alle Fälle meinen Roman in der ersten Stufe zu Ende überarbeiten (also die ersten 50 Prozent). Weiterhin möchte ich dann den Anfang so schreiben, dass ich das Probelektorat überstehe. Immerhin möchte ich Ende März (eventuell sogar etwas früher) dann diese Phase fertig haben.

Weiterhin ist ja endlich der große Umzug geplant. Den entsprechenden Anbieter hab ich mir jetzt auch schon ausgesucht. Mit anderen Worten, zumindest theoretisch kann es losgehen. Jetzt muss ich mir nur noch ein oder zwei Dinge überlegen und dann einfach ins kalte Wasser springen.

Mal sehen, wann es so weit sein wird.

Abschlussgedanken

Im kommenden Monat werde ich mir eine kleine Pause gönnen, um neue Kraft für das kommende Jahr zu tanken. Weiterhin werde ich den Umbau endlich angehen. Und zudem auch noch einige Beiträge vorbereiten, sodass ich dann neu starten kann.

Alles Weitere werde ich dann über meine Facebook-Seite mitteilen. Ansonsten sehen wir uns am 31. Dezember 2017 noch einmal hier. Und dann, wenn alles gut läuft, ab dem 01.Januar 2018 auf dem neuen Blog.

Halt bis dahin die Ohren steif 🙂 Melde Dich für meinen kostenfreien Newsletter an.

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Wie ich meine Geschichte überarbeite – bis zum Lektorat

Hei, hallo und herzlich willkommen,

vermutlich sind nur vereinzelte Werke auf dem Markt, die nicht überarbeitet wurden. Alle anderen haben Autorinnen und Autoren, die sich täglich hingesetzt haben, um ihrem Baby den letzten Schliff zu geben. Heute liest Du, wie ich vorgehe.

Kurze Vorgedanken

Irgendwann ist die erste Version fertig und man sitzt nun da und überlegt sich, wie man am besten den Roman überarbeiten kann. Dabei kann ich schon am Anfang sagen, es gibt keinen wahren Weg. Der richtige Weg ist der, der Dir persönlich zusagt und mit dem Du am besten klarkommst.

Zugegeben, ich habe mich einfach hingesetzt und angefangen, ohne mir groß zu überlegen, wie ich am besten ans Werk herangehe. Aber ganz unter uns, beim ersten Werk macht man eben all die vielen, vielen Fehler, auch wenn man theoretisch die Hintergründe kennt oder kennen sollte. Dafür lernt man ja.

Daher lass ich Dich heute ein wenig über meine Schulter schauen. Du musst für Dich nichts übernehmen, wenn es Dir nicht passt. Aber ich kann Dir empfehlen, lerne aus meinen Fehlern. Vielleicht magst Du es ja bei Dir besser machen.

Die Rohfassung

Meine Empfehlung ist und bleibt, überarbeite niemals einen Roman, wenn Du diesen gerade schreibst. Einen meiner ersten Romane hab ich mir damit kaputtgemacht. Denn ich überarbeite so lange Kapitel 1, bis ich dachte, dass er jetzt total toll ist. Am Ende war es dann so, dass ich gar keine Lust mehr hatte, überhaupt noch an diesem weiter zu schreiben.

Auch wenn Du nur einen halben Plot hast, das ist egal, Hauptsache Du schreibst etwas zu Ende, womit Du nachher arbeiten kannst. Denn, wie ich immer wieder schon gesagt und geschrieben habe, wenn Du nichts hast, kannst Du auch nichts überarbeiten.

1te Überarbeitung – 50 Prozent

Zugegeben, ich sitze hier an meinem Roman und denke mir, das ist noch nicht das Wahre. Trotzdem hab ich schon mit der Überarbeitung angefangen und werde es auch noch die letzten Kapitel durchziehen. Doch ich hab schon einige Ideen, die ich noch unbedingt einbauen, damit die Dinge noch logischer werden.

Doch wie gehe ich dabei vor? Ganz klar, ich lese jeden Satz noch einmal und überlege, ob der so bleiben kann oder gelöscht werden darf. Dabei versuche ich immer in einer Kopie zu arbeiten (einige Male habe ich im Original gearbeitet, was mich im Nachhinein doch etwas geärgert hat).

Zuerst werden doppelte Sätze gelöscht und Sätze, die nichts zur Geschichte beitragen. Denn die hab ich ursprünglich geschrieben, um auf meine Wortzahl zu kommen (ich gestehe). Jetzt sind die nicht mehr wichtig und ich kann mein Gewissen beruhigen, dass ich doch etwas gelöscht habe. So kann man sich auch ein wenig hereinlegen.

Aber überhaupt bin ich rigoros, was das Löschen betrifft. Und ja, ich bin da selbst von mir sehr überrascht. Tatsächlich hab ich sogar schon geschafft, aus einem Kapitel mit circa 4.000 Wörter eines mit circa 1.200 Wörtern zu machen. Da war also mehr meiner Löschleidenschaft zum Opfer gefallen, als nur ein paar unnötige Wörter.

Dabei achte ich darauf, dass die Geschichte der Logik folgt, die ich gerne hätte. Wo sind Fehler, wo sind Ideen, denen ich nicht ganz gefolgt bin und so weiter. Die werden neu aufgenommen und eingebaut oder überarbeitet. Und zudem kann es passieren, dass ganze Kapitel rausgeworden oder einige neu geschrieben werden müssen.

1te Überarbeitung – 50 Prozent

Was die 50 Prozent bedeuten sollen? Meinen Fortschritt halte ich in einem Bild in einer Exceltabelle fest. Und jedes Mal, wenn ich einen Kapitel fertig habe, gibt es dafür dem einen oder anderen Prozent für mich. Da ich noch nicht ganz mit der Geschichte und dem Plot zufrieden bin, muss ich halt mehr überarbeiten, als andere.

Daher sind die ersten fünfzig Prozent für die nackte Überarbeitung reserviert und die zweiten dann eben für das hinzufügen der Ideen, um die Geschichte rundzumachen.

Diese Arbeit ist also dafür reserviert, noch einige Kapitel hinzuzufügen und zu schauen, ob die anderen danach noch passen. Gegebenenfalls müssen Charaktere gestrichen oder ganze Szenen komplett umgeschrieben werden. Es kommt letztendlich darauf an, wohin die Reise geht.

Solltest Du hier immer noch nicht mit den Charakteren oder der Geschichte klarkommen, ist es immer noch möglich, diese neu zu erarbeiten. Das meine ich auch so, wie ich das gerade geschrieben habe. Setzt Dich hin und schnapp Dir Deine Heldin oder Deinen Helden. Und dann lerne sie noch einmal komplett neu kennen.

Es ist vielleicht spät, aber nicht zu spät. Das wäre, in meinen Augen, erst dann, wenn Du Deine Geschichte Deinen Alphaleser*innen übergibst.

2te Überarbeitung

In der zweiten Runde geht es dann nur noch um Sprache, Stil und dann auch um die leidige Rechtschreibung. Hier kann ich noch einmal schauen, ob ich tatsächlich alle roten Fäden zusammengefügt habe. Aber ansonsten geht es darum, dass ich die edlen Wörter verwende. Also keine Umgangssprache und so weiter.

Während mir die erste Überarbeitungsrunde aktuell noch sehr leicht fällt, dürfte die zweite sicherlich mehr Zeit fressen. Denn hier geht es darum, dass beste aus der Geschichte herauszuholen. Hier zählt jedes einzelne Wort.

Daher würde ich mir selbst hier ein wenig mehr Zeit einräumen, als für die erste Überarbeitungsphase. Aber auch nicht zu viel.

Meine Alphaleser*innen

Wenn ich das alles fertig habe, muss ich mich endlich herauswagen. Und das wird der schwerste Schritt sein. Immerhin übergebe ich mein geliebtes Baby völlig fremde Menschen, welche darüber urteilen, ob es gut oder schlecht geworden ist. Und ja, das bereitet mir ganz schöne Bauchschmerzen.

Aber wenn ich eines Tages tatsächlich meine Geschichte veröffentlichen möchte, dann muss ich halt herauskommen. Und mit meinen Alphaleser*innen hab ich es noch einfach. Immerhin möchte ich da nur zwei haben. Also einen kleinen Lesekreis. Damit kann man noch fertig werden, wenn sie mich kritisieren. Immerhin, es sind ja halt nur zwei Leute.

In der Anfangszeit werde ich sicherlich nicht viel arbeiten können. Das bedeutet, dass ich mich dann an die nächste Geschichte ransetzen kann. Und da hab ich schon die eine oder andere Idee, die ich gerne umsetzen möchte.

Aber sobald ich eine Rückmeldung habe, werde ich die Kritik in meine Geschichte einarbeiten. Denn das ist ja der Sinn der Alphalesung. Mit ihrer Hilfe möchte ich ja meine Geschichte noch einmal besser machen. Und vielleicht sehen sie Schwierigkeiten oder Schwächen, an die ich selbst gar nicht gedacht habe. Denn irgendwann wird man für die eigene Geschichte leider blind.

Das Lektorat

Sobald ich die ganzen Kritiken eingebaut habe, würde ich noch einmal drüber lesen und dann die Geschichte an meine Lektorin schicken. Ja, ich hab schon eine Lektorin angeschrieben und sie wäre bereit, zumindest ein Probelektorat zu machen.

Sie hab ich schon angeschrieben, obwohl ich aktuell noch in der ersten Überarbeitungsphase bin. Das hat einen simplen Grund, somit habe ich mir eine künstliche Deadline geschaffen und kann mich nicht weiter herausreden, dass ich ja noch so viel Zeit habe.

Nach Weihnachten möchte sie das Probelektorat machen und dann möchte ich Ende des ersten Quartals 2018 meine Geschichte lektorieren lassen. Also muss ich mich ranhalten. Ob das so klappt, ich weiß es beim besten Willen nicht. Aber wenn ich es nicht versuche, wird das definitiv nichts.

Daher kann ich Dir nur empfehlen, jetzt schon nach Deinem Wunschlektorat zu suchen und die Person dahinter anzuschreiben. So kannst Du sehen, ob sie oder er überhaupt für Dich Zeit hat. Denn es könnte ja sein, dass die Auftragslage so gut ist, dass Du dort keinen Platz findest.

Sprich auch ein Probelektorat ab. Selbst wenn es Dich etwas kosten sollte, ich kann Dir das nur empfehlen. Denn so siehst Du, ob ihr beide tatsächlich zusammenpasst oder Du mit ihr/ihm einfach nicht klarkommst. Denn ihr wollt ja einige Wochen zusammenarbeiten. Da muss, meiner Meinung nach, ein gewisses Vertrauen herrschen. Ansonsten wird das nichts.

Abschlussgedanken

Natürlich überarbeite ich die Kritiken meiner Wunschlektorin auch in mein Manuskript ein. Ansonsten hätte sich die Sache definitiv nicht gelohnt. Aber wie Du siehst, die Überarbeitung bis zum Lektorat kann schon einmal lang sein.

Meine Empfehlung ist, arbeite im Vorfeld hart an Deiner Geschichte. Dann hast Du im Nachhinein weniger Arbeit. Behandele auf alle Fälle Deinen Roman mit Respekt. Das bedeutet für mich, dass Du so viel Energie und Liebe hineinsteckst, damit der bestmöglichste Roman herauskommt, zu dem Du gerade in der Lage bist zu schreiben.

Und auch wenn es Dir schwerfallen sollte, hol Dir die richtige Hilfe. Frag Leute nach Ratschlägen, wie man etwas schreiben kann. Such Dir Deine Alphasleser*innen (und zwar rechtzeitig) und auch Dein Lektorat. Und dann überarbeite, was das Zeug hält.

Dabei wünsche ich Dir viel Erfolg.

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Fat Shaming in der Literatur

Hei, hallo und herzlich willkommen,

hast Du Dir schon mal Gedanken darüber gemacht, wie viel Deine Charaktere auf die Waage bringen? Ganz ehrlich? Ich nicht.

Kurze Vorgedanken

In letzter Zeit gab und gibt es immer wieder Berichte über Fat Shaming. Erst gestern entdeckte ich einen Beitrag einer etwas übergewichtigeren Weltreisenden, die sich mit einigen Vorurteilen herumschlagen muss.

Zugegeben, während ich meine Bücher so las, hab ich mir nie wirklich darüber Gedanken gemacht, wie schwer die Heldinnen oder Helden sind. Vermutlich, weil sie auf dem Papier stehen und letztendlich ich sie mir vorstellen kann, wie ich es möchte (trotz der Beschreibungen). Aber wenn ich ernsthaft darüber nachdenke, dann kann ich nur zwei Bücher benennen, in denen eine übergewichtige Heldin beschrieben wurde.

Daher möchte ich heute darüber schreiben, welche Gründe zum Übergewicht führen können, wie sie aktuell in der Literatur dargestellt werden und wie man sie darstellen könnte.

Was bedeutet eigentlich Fat Shaming?

Fat Shaming bedeutet im Grunde genommen, dass Menschen, die nicht dem aktuellen Schlankeitstypus entsprechen erst einmal als dick oder sogar als fett gelten. Darüber hinaus werden sie dafür angeprangert, beleidigt und öffentlich sogar gedemütigt. Mobbing in Reinkultur also.

Vor Jahren habe ich einen Beitrag über die Krankenkassen und Gesundheit und Derartiges gesehen. Da meinte tatsächlich ein Mann, warum es in Ordnung sei, die Raucher*innen zu diskriminieren, aber nicht die Dicken. Da ist mir, ehrlich gesagt, richtig die Hutschnur geplatzt. Die Gründe dafür werde ich Dir weiter unten erklären.

Mit anderen Worten, auf Menschen mit Übergewicht, sei dieser leicht oder schwer, kann man herabsehen. Und einige fordern halt auch die öffentliche und legale Diskriminierung.

Warum werden übergewichtige Menschen diskriminiert?

Aktuell ist das Schlanksein sehr in Mode. Schau Dir die Catwalks dieser Welt an, dann weißt Du, wovon ich spreche. Wer schlank ist, kümmert sich um den eigenen Körper, die Gesundheit und eben um sich selbst. Wer also nicht schlank ist, tut eben das Beschriebene nicht. Denn wie kann man sich um die eigene Gesundheit oder den Körper kümmern, wenn man dick ist? So zumindest die Vorstellung in vielen Köpfen.

Zudem herrscht ja auch aktuell der Drang, perfekt zu sein. Und wer nicht schlank ist, was zwischenzeitlich ein Synonym für den Perfektionismus ist, ist nicht perfekt. Sie oder er lässt sich gehen und achtet nicht auf sich. Also ist diese Person natürlich automatisch nicht perfekt.

Das dürften einige der Gründe sein, warum übergewichtigere Menschen in der Gesellschaft einen ganz anderen Stand haben, als schlanke Personen.

Wie sieht dies in den Medien aus?

Vielleicht kennst Du die Bücher und Hörspielreihe von TKKG. An dieser Stelle geht es mir nicht um die Kritik um die Serie. Dazu gibt es durchaus einige Beiträge im Internet. Es geht mir eher um die Rolle von Klößchen.

Auch wenn ich die Serie nicht so aufmerksam verfolgt habe, wie andere, so hatte ich schon damals einen Hals bekommen, wenn unser Dickerchen mal wieder nur Hunger hat. Und natürlich auf Schokolade. Daher kann er auch nicht mit den anderen mithalten und wird deswegen gemobbt. Da er unser Dickerchen ist, wehrt er sich auch nicht. Denn der Standard ist ja unser Tim (früher Tarzan genannt).

In vielen, sehr vielen anderen Serien habe ich auch beobachtet, dass die übergewichtigen Charaktere nur als faule, willensschwache und essende Figuren dargestellt wurden. Selten werden diese Charaktere mit normaler Intelligenz ausgestattet, geschweige denn, dass sie sogar intelligenter sind, als der Rest des Casts. Normale Intelligenz wäre sicherlich schon ein kleines Wunder (zumindest bei den Serien oder Filmen, die ich gesehen habe).

Mit anderen Worten, übergewichtige Charaktere werden zumeist sehr negativ dargestellt. Vielleicht gibt es das eine oder andere positive Beispiel da draußen. Nur erinnere ich mich gerade nicht daran, egal wie sehr ich mich bemühe. Daher kann ich wohl sagen, dass es sich hierbei dann um eine Rarität handeln dürfte. Leider.

Doch warum sind Menschen eigentlich dick?

Wenn Menschen in der Realität diskriminiert und in den Medien negativ dargestellt werden, dann sollte man doch meinen, dass sie etwas ändern? Zum Beispiel abnehmen? Dann wäre zumindest dieses Problem gelöst, oder etwa nicht?

Um es kurz zu machen, so einfach ist das nicht. Und das aus diversen Gründen.

Physische Gründe

Auch wenn manche es nicht gerne hören möchten, doch es gibt Krankheiten, welche für das Übergewicht verantwortlich sind. Eine Fehlfunktion der Schilddrüse zum Beispiel gehört dazu. Wenn ich richtig informiert bin, dann auch das Hashimotosyndrom. Und noch eine Menge anderer Krankheiten.

Zudem kann es auch sein, dass manche Menschen Medikamente einnehmen müssen und dann an Gewicht zulegen. Dazu gehören auch einige psychische Erkrankungen.

Diese Menschen ernähren sich größtenteils gesund (Ausnahmen bestätigen immer die Regel) und können trotzdem nicht abnehmen. Weil der Körper oder die Medikamente es nicht zulassen. Sie sind also nicht faul oder dumm, sondern sie sind schlichtweg krank. Daher ist es ein Fehler ihnen irgendeine Schuld zu zusprechen.

Psychische Gründe

Neben der Magersucht und er Bulimie gibt es noch eine dritte Essstörung. Diese nennt sich Binge Eating Disorder. Hierbei handelt es sich um eine psychische Störung, welche ein unkontrolliertes Essverhalten mit sich bringt. Nach solch einer Attacke werden jedoch keine Gegenmaßnahmen ergriffen, um das Essen wieder loszuwerden. Also, wie bei der Bulimie. Daher nehmen die Leute zwangsläufig zu.

Häufig wird das Essen als ein Ersatz für Drogen und Alkohol genommen. Wenn man also Stress hat, dann könnte man sich ja zudröhnen oder volllaufen lassen. Diese Menschen handeln anders und Essen halt. Mit anderen Worten, sie sind ebenfalls psychisch krank. Nur meines Wissens nach, ist das Binge Eating Disorder in Deutschland noch nicht anerkannt.

Mit anderen Worten, auch diese Menschen können nichts für ihre Situation. Hier wäre eher Hilfe angesagt.

Leidenschaftlich beim Essen

Es gibt auch einige Menschen, die eben gerne essen. Das will ich nicht verschweigen. Vor einigen Jahren kannte ich jemand, die gerne gegessen hat. Eine Tüte Gummitiere waren innerhalb einer Stunde weg (sie konnte sehr langsam essen). Nach und nach hab ich herausgefunden, dass ihr Ehemann auf dicke Frauen stand. Es war ein Fetisch von ihm.

Fazit

Man kann also sagen, dass es durchaus übergewichtige Menschen gibt, die sich dafür entscheiden, dick zu sein. Weil sie gerne essen, weil sie sich gehen lassen und so weiter. Aber es gibt auch Menschen, die schlichtweg krank sind. Und diese dann zu verurteilen ist schlichtweg der falsche Weg.

Positive Beispiele

Oben erwähnte ich, dass es zwei Bücher gibt, welche von übergewichtigen Heldinnen handelt. Und in denen es halbwegs positiv beschrieben wurde.

Es ist einmal das Buch „Verliebt in der Nachspielzeit“ der Autorin Poppy J. Anderson. Die Heldin ist übergewichtig und wird deswegen von überall schräg angesehen. Zwar versucht sie abzunehmen, weil der Druck doch sehr stark ist. Aber wenigstens steht der Held zu ihr. Und am Ende kommt sie mit ihrem eigenen Körper durchaus zurecht.

Aber auch „Die Frau des Kodiakbären“ von Eva Langlais ist dick. Doch im Gegensatz zu Poppys Heldin, kommt sie damit sehr gut klar. Im Gegenteil, im Buch darf sie sogar mal ordentlich in ein Sandwich beißen. Mit ihrem Körper und ihrem Leben steht sie im Einklang.

Nur schade, dass man das nicht auf dem Cover sieht.

Wie Du über übergewichtige Menschen schreiben könntest

Im Grunde genommen ist es ganz einfach. Wie würdest Du über einen schlanken Menschen schreiben? Als ganz normale Person, oder? Warum sich dann über dicke Charaktere Gedanken machen? Sie sind nicht anders, als andere Menschen auch.

Du kannst Dir natürlich Gedanken machen, warum Dein Charakter übergewichtig ist. Zugleich kannst Du Dir aber auch Gedanken machen, warum Dein schlanker Charakter eben nicht übergewichtig ist.

Eine einfache Sache. Erschaff einen interessanten Charakter und gib ihr oder ihm ein paar Kilos mehr auf den Hüften. Und damit hat es sich eigentlich schon.

Abschlussgedanken

Fat Shaming kommt nicht nur in der Presse, sondern auch in anderen Medien vor. Dabei vergessen sehr viele, dass hinter der Figur auch ein Mensch steckt. Und dieser Mensch hat Gefühle und kann verletzt werden, wenn man diesen immer wieder angreift und beleidigt.

Daher wäre es schön, wenn übergewichtige Menschen in der Literatur positiver besetzt werden würden. Natürlich dürfen sie auch auf der bösen Seite stehen. Das verbietet niemand. Nur eben nicht so klischeehaft, wie es bisher war.

In dem Sinne, fröhliches erschaffen (Memo an mich, übergewichtigen Charakter schreiben).

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Muss ich denn das NaNoWriMo eigentlich gewinnen?

Hei, hallo und herzlich willkommen,

der November ist voll im Gange und es gibt bald sogar die ersten Sieger, die ich kenne. Doch ist das notwendig? Heute folgt eine kritische Betrachtung der Aktion.

Kurze Vorgedanken

Es ist definitiv möglich, innerhalb eines Monats 50.000 Wörter und sogar noch mehr zu schreiben. Das habe ich die letzten Jahre selbst erlebt. Doch manchmal stellt man sich die Frage, ist das wirklich notwendig?

Denn zugegeben, dieses Jahr steckt bei mir und bei einigen anderen, die ich über Twitter kenne, der Wurm drinnen. Es fällt mir richtig schwer, mich täglich ranzusetzen und meine Wörter zu schreiben. Dabei habe ich sogar zwei bis drei schöne Projekte, die ich umsetzen könnte.

Und doch können und wollen viele diesen Monat gar nicht das NaNoWriMo schaffen. Einige entscheiden für sich, dass das gut ist, andere fragen sich, ob das nicht irgendwie den Gedanken daran verrät.

Das wichtigste als Erstes

Du musst das NaNoWriMo gar nicht gewinnen. Es steht ja niemand hinter Dir und schwingt die Peitsche, sodass Du schreiben musst. Wenn Du schreibst, dann nur für Dich und für niemanden sonst.

Das bedeutet natürlich ganz klar, Du kannst das Mindestziel in diesem Monat erreichen oder es auch einfach sein lassen. Was auch immer Dir zusagt, Du kannst es so handhaben, wie Du es willst.

Der Sinn hinter dem NaNoWriMo

Der eigentlich Sinn hinter dem NaNoWriMo ist für mich, dass man sich einfach mal löst. Das ganze Jahr über macht man sich Gedanken, wie die Charaktere sein sollen, wo die ganzen Plotlöcher sind und wie man den nächsten Satz schreibt. Und ja, das kann durchaus anstrengend sein. Einfach mal drauf los schreiben kann dabei eine sehr angenehme Wohltat sein.

Und häufig kann es auch passieren, dass man auf diese Weise Ideen und Wendungen für eine Geschichte bekommt, an die man sonst nicht gedacht hätte. Denn je mehr man darüber nachdenkt, desto mehr kann sich der Schreibhorizont zusammenziehen. Am Ende hast Du zwar eine nette Idee, aber irgendetwas fehlt. Vielleicht einfach die Spontaneität eines NaNoWriMos.

Daher war dieser Monat in den letzten Jahren durchaus befreiend und auch entspannend für mich. Trotz der Tatsache, dass ich den Dezember dann häufig gar nicht mehr schreiben konnte, weil ich so erschöpft war. Auf einer geistigen Ebene.

Was kann ich vom NaNoWriMo lernen?

Es einfach mal lockerer angehen zu lassen und nicht immer über jeden Satz nachzudenken. Das kannst Du gerne der zweiten Fassung überlassen. Denn erst einmal ist es wichtig etwas zu haben, was man am Ende überarbeiten kann.

Vielleicht überlegst Du Dir ja, einmal die Woche einen Wordsprint hinzulegen. Das bedeutet, dass Du an einem Tag einfach nur drauf losschreibst. Es wird eine Datei geöffnet und dort kommt alles rein, was Du einfach mal schreiben möchtest. Und erst am nächsten Tag wird das Geschriebene kritisch betrachtet.

Oder Du entscheidest Dich, jeden Monat eine bestimmte Anzahl von Worten zu schreiben, damit Du definitiv mit Deinem Projekt weiterkommst. Unterschreitest Du sie, musst Du dann etwas machen, was unangenehm für Dich ist und Dich daran erinnert, nächstes Mal fleißiger zu sein (manchmal muss man eben hart zu sich selbst sein).

Aber das Besondere beim NaNoWriMo ist, dass man in der Gemeinschaft schreibt. Man misst sich mit den anderen und versucht (zumindest war das bei mir so), die anderen zu besiegen. Du kannst Dir in jedem Monat des Jahres einige Leute raussuchen und mit ihnen um die Wette schreiben. Sicherlich findest Du jemanden, die oder den Du herausfordern kannst.

Es gibt vieles, was Du mitnehmen kannst. Und sicherlich hast Du auch das eine oder andere für Dich entdeckt, was Dir gefällt und Du beibehalten möchtest. Dann tu es gerne. Jeder Monat ist November.

Willkommen im Club der Verlierer*innen

Es mag sein, dass Du diesen Monat nicht gewinnst. Aber seien wir mal ehrlich, hast Du wirklich verloren?

Auf Twitter meinte jemand, dass es diesen Monat wohl nur um die 20.000 Wörter werden. Also nicht das Monatsziel. Damit hätte die Person ja eigentlich verloren. Stimmt das? Ich sage ganz klar Nein.

Denn immerhin wurden 20.000 Wörter mehr geschrieben, als vorher. Das kann manchmal schon die Grundfassung eines Romans sein. Warum also da schlecht gelaunt sein? Das ist doch wunderbar.

Natürlich bekommst Du kein Jubelvideo, das Du es geschafft hast. Oder ein Zertifikat oder ein Button, den Du Dir auf Deine Internetseite packen kannst. Aber Du hast etwas anderes geschafft, Du hast 20.000 Wörter mehr geschrieben als vorher. Und ganz unter uns, dafür darfst Du Dich auch gerne feiern. Du hast Dich jeden Tag hingesetzt und das Maximum geschrieben, was Du schreiben kannst und auch möchtest. Das ist doch wunderbar.

Der Club der Gewinner*innen

Daher gehörst Du für mich ganz klar zu den Gewinner*innen, egal wie viel Du geschrieben hast. Denn jedes Wort ist viel und eine Menge Wert. Mach Dich also bitte nicht Kleiner, nur weil Du das offizielle Ziel nicht geschafft hast. Das ist völlig egal. Du steckst Dir Deine eigenen Ziele.

Zugegeben, es fällt mir sehr schwer loszulassen und zu sagen, ich schreibe nicht die Mindestzahl von Worten. Nicht im November. Aber wenn ich nicht mehr schreiben kann, dann ist das eben so. Es bringt nichts, wenn ich mich unter Druck setze.

Daher genieß den Monat und schreib einfach weiter.

Mein neues NaNoWriMo

Aus diesem Grund hab ich beschlossen, dass ich diesen Monat mich stärker um die Überarbeitung meines Romans kümmere. Und an den Wochenenden werde ich dann wieder Schreiben. Das ist für mich persönlich die optimalste Lösung. Immerhin arbeite ich an meinem Roman und setze mich nicht unnötig unter Druck.

Man sollte sich zwar schon große Ziele setzen. Wenn sie aber aktuell überfordern, dann bringen sie nur Frustration und kein großes Glück. Daher ist es wichtig, sich selbst einschätzen zu können und zu wissen, was man möchte und was man erreichen kann.

Abschlussgedanken

Wichtig ist, dass man schreibt. Ich denke, darüber sind wir uns durchaus einig. Alles andere ist nebensächlich. Setz Dir ein Ziel, eine Deadline und dann sieh, dass Du es für Dich schaffst. Du musst für niemanden sonst schreiben, sondern erst einmal nur für Dich.

Was daraus wird, darüber entscheidest Du und niemand sonst. Hab daher Spaß am Schreiben.

Und die liebe Isa hat einen Beitrag zum Thema „NaNoCheatMo“ geschrieben – lesenswert.

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Warum mir gerade ein Selbstcoaching sehr hilft

Hei, hallo und herzlich willkommen,

kennst Du das auch? Du willst irgendetwas erreichen und kommst einfach nicht voran? Und beim besten Willen, Du weißt nicht, woran das liegen könnte? Dann ist dieser Beitrag vielleicht etwas für Dich.

Kurze Vorgedanken

Vielleicht kennst Du das ja. Man möchte eigentlich etwas erreichen, sagen wir einen Roman schreiben und bis zum Datum X veröffentlichen. Und es ist ja nicht so, dass man nicht an dem Roman arbeitet. Trotzdem kommt Datum X und der Roman ist nicht fertig. Mal wieder.

Jetzt kann man auf zwei Arten mit einer solchen Situation umgehen. Entweder man schimpft mit sich und versucht es noch einmal. Vielleicht klappt es beim zweiten Mal. Oder man sieht wieder die Deadline fröhlich an sich vorbeiziehen.

Alternativ kann man herausfinden, ob nicht doch mehr dahinter stecken könnte, als man auf dem ersten Blick sieht. Gut, nicht immer versteckt sich hinter einer verpatzten Deadline eine große Katastrophe. Es könnte in der Tat auch nur die reine Faulheit sein, die verhindert, dass wir unsere Ziele erreichen.

Gelegentlich kann es aber auch sein, dass da etwas ist, was uns boykottiert. Sprich, wir boykottieren und selbst und bekommen es noch nicht einmal wirklich mit. Da lohnt es sich gelegentlich schon mal ein genauer Blick in uns.

Was ist jetzt eigentlich ein Coaching?

Das Problem ist, es gibt keine offizielle Definition, was nun ein Coaching bzw. ein Coach ist. Das ist dem geschuldet, dass die Gesetzgebung dafür keine gesetzlichen Grundlagen geschaffen hat. Also, wenn man diese und jene Ausbildung hat, darf man sich Coach nennen (im Gegensatz zum Beispiel zu dem Beruf Psychiater*in oder Psycholog*in).

Mit anderen Worten, theoretisch darf sich jede Person Coach nennen, ohne dafür irgendwelche Kurse oder Ausbildungen besucht zu haben. Andererseits haben viele durchaus eine Ausbildung besucht und wissen durchaus, was sie tun. Das möchte ich nicht in Abrede stellen.

Für mich selbst ist ein Coaching ein Training, in dem mir jemand anderes hilft zu erkennen, was ich eigentlich schon selbst weiß. Mit anderen Worten, die Antworten kennen wir bereits schon. Nun ist es die Aufgabe des Coachs, so meine Auffassung, diese Antworten zutage zu führen. Also bei mir ein Aha-Erlebnis auszulösen.

Denn den meisten von uns bringt es nichts, wenn jemand anderes die Lösungen für uns findet. Wir lernen nichts daraus. Finden wir sie aber selbst, ist das eine ganze andere Angelegenheit.

Der Unterschied zwischen Coaching und Selbstcoaching

Coaching bedeutet, dass Dir jemand zur Seite steht und Dir hilft, die Lösungen zu finden. Sie oder er geht mit Dir diverse Dinge durch, Fragen und Übungen und was auch immer für eine Methode sie anwenden. Und mit deren Hilfe findest Du dann (hoffentlich) Deine Lösungen.

Solltest Du Hilfe benötigen, weil Du Dich irgendwie verlaufen hast oder weil es Dir dabei nicht gut geht (kann ja auch passieren), dann hast Du immer jemanden an Deiner Seite. Sie oder er sollte Dich dann auffangen und weiterhelfen.

Das Selbstcoaching bedeutet in erster Linie, dass Du allein Deine Antworten finden darfst. Hier kann Dir jemand zur Seite stehen, ist aber nicht zwingend notwendig. Du kannst mit einem Buch arbeiten oder auch mit einem Fragebogen aus dem Internet. Darauf findest Du Deine Antworten und kannst damit arbeiten.

Es kann auch sein, dass ein Coach dabei ist. Nur ist es nicht zwangsläufig so, dass sie oder er Dir dann hilft. Es gibt Anleitungen und Du übernimmst den Rest.

Der Sinn der Sache?

Wie oben schon geschrieben, kannst Du auf diese Weise herausfinden, wo der Schuh drückt. Warum kommst Du also nicht mit Deinem Buchprojekt voran? Oder wieso traust Du Dich nicht, diesen zu veröffentlichen? Und so weiter.

Wenn Du die Hintergründe kennst, warum Du Dich nicht traust oder regelrecht weigerst etwas zu machen, kannst Du Dich auf den Weg machen, es zu ändern. Hierbei geht es darum, einen anderen Weg zu finden, um das persönliche Glück zu finden.

Achtung: Das ist keine psychologische Behandlung!

Jetzt könnte es vielleicht sein, dass Du Dich mit all Deinen Problemen an ein Coaching wenden möchtest. Das ist aber nicht immer die richtige Lösung. Wenn Du tief sitzende seelische Probleme oder eine schwere seelische Erkrankung hast, dann solltest Du Dich lieber an studierte Leute wenden. Denn ein Coaching könnte vielleicht sogar negative Auswirkungen haben.

Du wirst sicherlich selbst wissen, wann Du Hilfe von Expert*innen brauchst und wann ein Coaching für Dich in Ordnung geht. Notfalls frag nach, wenn Du Dir nicht ganz so sicher bist.

Die Qual der Wahl

Es gibt Coachings für mehrere Hundert Euro, wenn nicht sogar noch teurer. Dann gibt es Bücher zum Thema. Oder Du suchst Dir ein Coaching über die VHS in Deiner Umgebung aus.

Der Vorteil bei einem Buch (oder auch mehreren) ist natürlich, dass die Kosten zum einen übersichtlich sind. Und zum anderen, Du entscheidest, wann Du mit dem Buch arbeitest. Mein Vorschlag ist, dass Du einmal die Woche Dich irgendwo in einem Café hinsetzt und einem Kapitel (oder wie es auch immer aufgeteilt ist) durcharbeitest. So kommst Du nicht in Verführung, gar nichts zu machen. Es ist ein fester Termin, an den Du Dich hältst und den auch niemand stören darf.

VHS-Kurse sind nicht so schlecht, wie der Ruf vielleicht meinen mag. Es kommt natürlich auf die Person an, die den Kurs hält. Auch hier sind die Kosten übersichtlich. Denn Du bezahlst den Kurs nur einmal und eventuell kommen noch Extrakosten für Materialien dazu. Aber das ist kein Muss. Du musst nur den Kurs mit anderen Teilen und eventuell vor anderen Dein Material vorlesen. Das könnte vielleicht hemmen. Aber sie können Dir auch Ratschläge geben, mit denen Du weiterkommst. Ein unschlagbarer Vorteil.

Ein Einzelcoaching kann durchschnittlich einhundert Euro die Stunde kosten. Du bist dabei meistens mit Deinem Coach allein und ihr beide konzentriert euch nur auf Dein Anliegen. Niemand sonst ist dabei (außer es gibt ein Gruppencoaching). Bei den Kosten ist man natürlich ganz anders motiviert, das eigene Ziel zu erreichen. Aber Du bekommst kein Input von anderen, die Dir eventuell helfen könnten. Doch die Aufmerksamkeit des Coachs gehört nur Dir allein. Hat seine Vor- und Nachteile.

Meine Coachingerfahrung

Aktuell mache ich einen Schreibcoachingkurs auf der Basis des Züricher Ressourcen Modells (kurz ZRM). Dabei geht es darum, dass die Dozentin uns Aufgaben zu bestimmten Themen gibt, über die wir schreiben. Nachdem wir fertig sind, lesen wir entweder das Geschriebene vor oder fassen es zusammen (wenn es zu persönlich geworden ist).

Dabei sind wir bisher erst einmal ganz allgemeine Themen durchgegangen. Und da hab ich schon ungemein viel über mich gelernt. Unter anderem auch, warum ich bisher noch nie zu einem Schluss gekommen bin. Das war und ist eine sehr interessante Erfahrung.

Mit diesem Wissen habe ich für mich herausgefunden, wo mein Schuh drückt. Das tut natürlich weh, weil ich damit einfach unnötig viel Zeit verloren habe. Andererseits hatte das alles einfach seine Gründe. Und das ist letztendlich auch gut so.

Jetzt liegt es an mir, das nicht nur zu verstehen und zu akzeptieren, sondern die Erkenntnisse in Taten umzusetzen. Denn nur so komme ich letztendlich an mein Ziel. Immerhin habe ich gelernt, was für Hintergrunde zu meiner aktuellen Situation geführt hat.

Abschlussgedanken

Ein Coaching ist nicht des Wunders letzte Lösung. Aber sie sind eine Methode. Und ich bin der Meinung, dass man sich mit dieser Methode durchaus auseinandersetzen darf und auch sollte. Immerhin kann es interessante Lösungen und Einsichten bieten.

Vielleicht magst Du erst einmal mit einem Buch anfangen. Einen VHS-Kurs kannst Du immer noch buchen und eventuell wäre dann für spezielle Fragen doch noch ein Einzelcoaching interessant. Auf alle Fälle, informier Dich einfach mal, wer weiß, was am Ende dabei herauskommt.

Alles Liebe für Dich.

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Schreibmonat: Oktober 2017

Hei, hallo und herzlich willkommen,

es ist mal wieder der letzte Tag im Monat.

Kurze Vorgedanken

Obwohl ich den halben Monat, mehr oder weniger, im Urlaub war, habe ich diesen Monat doch einiges erreicht. Und ja, ich bin durchaus glücklich darüber. Aber gehen wir Schritt für Schritt vor.

Was habe ich geschafft?

Mein Ziel war es, Kapitel 2 meines Romans zu überarbeiten. Denn ich wusste ja, dass ich bald in den Urlaub gehe und daher weniger Zeit haben werde. Zu meiner Freude habe ich Kapitel 2 überarbeitet. Und zusätzlich habe ich auch noch einen wichtigen Kapitel 3 geschrieben. Damit habe ich mehr erreicht, als ich es mir vorgenommen habe.

Ansonsten habe ich leider nicht so viel erreicht, wie ich doch wollte. Das könnte ich jetzt dem Urlaub und den Krankheiten zuschieben, die ich noch kurz vor Schluss hatte. Und vielleicht war es auch so. Aber ich denke, dass ich im November doch noch einiges an Planung umsetzen darf und muss, damit ich weiter an meinen Plänen arbeiten kann.

Auf alle Fälle tut mir der Urlaub sehr gut. Denn zum einen lade ich gerade sehr viel Energie auf, um für die nächsten Projekte gerüstet zu sein. Zudem habe ich, auch wenn ich mit jemand anderen im Urlaub bin, genügend Zeit, um mir über wichtige Dinge Gedanken zu machen. Und das ist für mich wichtig, um zu wissen, was für mich auf Dauer wichtig ist.

Was habe ich nicht geschafft?

Die Grundstruktur für mein Sachbuch wollte ich ja aufschreiben. Das habe ich so nicht direkt geschafft. Aber ich habe bei der VHS-Schule in Berlin einen Kurs besucht, in dem es um dieses Thema ging. Und ich denke, dass ich damit sehr viel geschafft habe, um an die Grundstruktur zu kommen. Im Grunde genommen habe ich hier fünfzig Prozent der Arbeit durchaus geleistet.

Dann wollte ich ja noch die Grundidee für mein NaNoWriMo-Projekt schreiben. Aber ganz unter uns, ich bin mir immer noch nicht sicher, was ich als Projekt nehmen soll. Entweder mein Baby, an dem ich schon so lange arbeite oder mein Sachbuch. Vermutlich wird es doch mein Sachbuch sein. Daher ist es nicht ganz so schlimm, wenn ich das nicht geschafft habe.

Und dann wollte ich ja noch vier Bücher lesen. Da ich gerade meine Kalender nicht hier habe, kann ich noch nicht einmal mit Sicherheit sagen, wie viel ich wirklich geschafft habe. Irgendwie ist dieser Monat einerseits langsam vergangen und zugleich sehr schnell. Und ich habe einiges gelesen, aber ich könnte nicht mit Sicherheit sagen, welche es waren. Ich und mein Namensgedächtnis halt. Aber ich denke, dass es schon zwei Bücher waren. Und einige habe ich angefangen.

Aussicht für den November 2017

Im kommenden Monat bin ich noch einige Tage im Urlaub. Daher muss ich von allem ein paar Tage abziehen. Aber das ist in Ordnung. Am Abend kann ich noch einiges erreichen. Aber ich werde es trotzdem nicht übertreiben.

  • Das NaNoWriMo gewinnen (Ziel sind 75.000 Wörter)
  • Drei weitere Kapitel von meinem Roman überarbeiten.
  • Vier Romane lesen (aber dieses Mal wirklich)

Mehr werde ich wegen dem NaNoWriMo nicht planen. Sicher ist sicher.

Abschlussgedanken

Auch wenn der Monat relativ übersichtlich war, so hat er sich doch sehr gelohnt. Eben durch die Erkenntnisse, die ich im Urlaub gewonnen habe. Und durch den zweiten VHS-Kurs, den ich gerade mache. Aber dazu erfährst Du nächsten Freitag mehr.

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Dein Schreibplan

Hei, hallo und herzlich willkommen,

hast Du Dir schon einmal Gedanken darüber gemacht, in welchem Zeitraum Du Deinen Roman schreiben kannst? Wenn nicht, dann machen wir uns halt heute Gedanken darüber.

Kurze Vorgedanken

Wie lange schon schreibst Du an Deinem Roman, an Deiner ersten Fassung? Manche benötigen über ein Jahr, ohne ein Ende zu sehen. Letztens habe ich auf Twitter gelesen, dass eine Autorin drei Jahre benötigt hat, um ihren ersten Roman fertig zu kriegen (von Anfang bis zum Ende).

Wenn Du aber einen Schreibplan hast, dann sieht alles häufig um einiges übersichtlicher aus. Du weißt genau, wann Du was schreiben musst und wann Du Dir auch mal, ohne ein schlechtes Gewissen, einen Tag freinehmen kannst.

Daher möchte ich Dir heute den Schreibplan vorstellen, sodass Du theoretisch diesen anwenden kannst. Und denk daran, im kommenden Monat haben wir wieder das NaNoWriMo. Eventuell lohnt es sich darüber nachzudenken, den Schreibplan für den November vorzubereiten.

Was ist ein Schreibplan?

Um es kurz zu machen, ein Schreibplan definiert, wann Du wie viel und eventuell auch was schreibst. Damit ist gemeint, dass Du einen Zeitraum definierst und dann genau für Dich entscheidest, dass Du in diesem Raum etwas Bestimmtes schreibst. Das kann ein Kapitel sein oder 10.000 Wörter oder den kompletten Roman. Du kannst entscheiden, in welchem Zeitraum Du überhaupt schreiben möchtest. Und dann auch, was Du täglich erreichen möchtest.

Sehr häufig ist es so, dass wir völlig erschlagen werden, wenn wir daran denken, den kompletten Roman zu schreiben. Zumindest ergeht es mir so. Und viele entscheiden sich und sagen, hei, dann und dann fange ich an zu schreiben. Aber sie denken nie darüber nach, wann ihre Deadline tatsächlich kommt. Und das definierst Du über Deinen persönlichen Schreibplan.

Mit anderen Worten, Du hackst Dein Projekt in Teile und mithilfe des Schreibplans weißt Du, zumindest im groben, wann Du was schreibst. Und dann hältst Du Dich auch daran, um zu Deinem Ziel zu kommen.

Warum ein Schreibplan?

Was ist für Dich übersichtlicher? 100.000 Wörter in drei Monaten zu schreiben oder nur 1.111 Wörter täglich in drei Monaten? Vermutlich letzeres. Für mich zumindest. Doch häufig kann es passieren, dass wir uns dann verschätzen und nicht mehr überblicken, wie schnell die Zeit vergeht. Und dann sind die drei Monate vorbei und schon haben wir nicht geschafft, was wir eigentlich erreichen wollten.

Oder hast Du Dir mal Gedanken gemacht, wie viel Du schreiben müsstest, um eine bestimmte Wortzahl in einem bestimmten Zeitraum zu erreichen? Ehrlich gesagt, ich nicht unbedingt.

Daher kann es passieren, dass man Projekte hinauszögert, auch wenn man das eigentlich gar nicht wollte. Aber wenn man sich keine Gedanken über den Schreibplan macht, ist es möglich, dass das passiert.

Häufig kann es auch sehr motivierend sein, wenn Du daraus eine Art To-do-Liste machst. Also jedes Mal, wenn Du ein, von Dir definiertes Ziel, erreichst, kannst Du ein Häkchen darunter setzen. Eventuell ist das auch mit einer kleinen Belohnung verbunden.

Es spricht also sehr viel dafür, es zumindest mit einem Schreibplan zu versuchen. Solltest Du damit nicht klarkommen, kannst Du es ja immer noch in die Tonne kloppen. Wie könntest Du das alles also anfangen?

Definiere erst einmal Deine Deadline

Um anfangen zu können, ist es gut zu wissen, wann Du aufhören möchtest. Mit anderen Worten, Du brauchst erst einmal eine Deadline. Bei der Wahl musst Du entscheiden, was für Dich machbar ist.

Es gibt einige Leute, die schaffen durchaus innerhalb eines Monats 100.000 Wörter zu schreiben. Andere sind froh, wenn sie 20.000 Wörter schaffen. Je nachdem zu welchem Typ Du gehörst, unterscheidet sich die Wahl Deiner Deadline.

Bei der Wahl des Tages solltest Du am besten zwei Dinge beachten:

Zum einen, dass dieser Tag nicht zu weit in der Zukunft ist. Zugleich sollte er aber auch nicht zu nah sein. Es ist durchaus empfehlenswert, dass das Zeitfenster nicht zu groß ist, weil Du sonst verführt wirst, immer wieder Pausen zu machen und dann nicht weiter kommst.

Und wenn Du das Fenster zu klein wählst, besteht die Gefahr, dass Du Dich überforderst. Dann schreibst Du auch nicht Deinen Roman.

Wie groß, oder wie klein Dein Fenster ist, das entscheidest letztendlich Du. Denn es kommt auf Deine Lebensumstände an und wie viel Du am Tag überhaupt schaffst zu Schreiben. Und damit kannst Du dann Deine Deadline definieren.

Rechne die Tage aus

Am besten zählst Du dann die Tage von Montag bis Freitag zusammen, die Du dann hast, um Deinen Roman zu schreiben (zu den Wochenenden komme ich gleich).

Nehmen wir an, Du willst von November 2017 bis Januar 2018 schreiben, also ganze drei Monate. Das macht exakt 66 Tage. Und Dein Ziel sind 100.000 Wörter. Das macht 1.515 Wörter pro Tag. Mal ganz unter uns, für mich wäre solch ein Projekt jetzt schon um einiges übersichtlicher geworden.

Und die Wochenenden?

Würden wir die Wochenenden noch hinzunehmen, würde sich natürlich die tägliche Wortzahl noch einmal drastisch reduzieren. Immerhin sind es dann ganze 92 Tage. Und wir würden dann nur noch 1.086 Wörter schreiben. Also 429 Wörter weniger.

Doch ich würde Dir empfehlen, die Wochenenden nicht in Deine Berechnung einzubeziehen. Denn seien wir mal ganz ehrlich. Es gibt Tage, an denen wir gar nicht zum Schreiben kommen.

Entweder wir haben einen Termin bei unserer Ärztin oder unserem Arzt. Oder wir verabreden uns zum Kinobesuch oder sind einfach zu erschöpft zum Schreiben. Da wäre es doch gut, wenn wir einen Puffer haben. Und das sind die Wochenenden.

Wenn Du also unter der Woche nicht schaffst, Deine Wortzahl zu schreiben, kannst Du es am Wochenende machen. Somit hast Du jederzeit die Möglichkeit in der Woche einen Tag Pause zu machen, ohne gleich Deinen Schreibplan über den Haufen zu werfen. Würdest Du aber auch die Wochenenden mit einbeziehen, könnte es eventuell anders aussehen.

Schreibst Du schnell, könnte es sein, dass es Dich nicht interessiert. Aber andere, die wieder herum langsamer beim Schreiben sind, benötigen ihre Zeit. Daher empfehle ich Dir, die Wochenenden rauszulassen. Wenn Du da schreiben willst, ist das völlig in Ordnung.

Ansonsten kannst Du das Wochenende auch für Deine Recherchen benutzen. Zum Beispiel kannst Du Dir sagen, von Montag bis Freitag schreibst Du. Am Samstag recherchierst Du. Und wenn es notwendig ist, kannst Du am Sonntag nachschreiben. Oder Dich ausruhen, wenn Du Dein Wochenziel erreicht hast.

Denn Vorschreiben geht immer.

Mit Deinem Bullet Journal planen

Natürlich ist es auch möglich, dass Du das alles mit Deinem Bullet Journal planst und entsprechende Tracker bastelst. Sobald ich ein paar Inspirationen für Dich habe, werde ich sie über meine Instagram-Seite teilen.

Auf alle Fälle solltest Du durchaus überprüfen, wann Du wie viel geschrieben hast und warum Du an einigen Tagen zu nichts gekommen bist. Wenn Du das weißt, kannst Du in der nächsten Runde das entsprechend ändern oder Deinen Zeitraum verlängern. Oder etwas anderes tun, was Dir zusagt.

Abschlussgedanken

Mithilfe des Schreibplans kannst Du entsprechend planen, wann Du was schreibst oder wann Du etwas recherchierst. Natürlich kannst Du auch mal die Tage verschieben. Also an einem Mittwoch recherchieren und an einem Samstag Schreiben, wenn es Dir lieber ist. Oder es in der entsprechenden Woche besser passt. Aber alles in allem sollte es übersichtlicher sein und Deine Arbeit einem Rahmen geben.

Daher lade ich Dich ein, es mit dem Schreibplan zu versuchen. Wenn es nicht für Dich funktioniert, kannst Du es immer noch über Bord werfen. Aber sicherlich lernst Du auch dann etwas für Dich und Dein Schreiben.

Dabei wünsche ich Dir viel Spaß und noch mehr Erfolg.

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Klischees in Liebesromanen

Hei, hallo und herzlich willkommen,

Klischees machen Geschichten vorhersehbar und wiederholen sich bis zum Erbrechen. Und im Grunde genommen hat jedes Genre seine eigenen Klischees entwickelt. Doch welche sind es im Liebesroman?

Kurze Vorgedanken

Sicherlich hast Du es schon mal gehört oder es sogar selbst gesagt, das ist klischeehaft oder das ist ein Klischee. Wenn man ein Thema zu oft benutzt und dabei noch nicht einmal Varianten verwendet, dann kann aus einer tollen Idee eben ein Klischee werden (ist aber kein Muss).

Doch manchmal verwenden wir Ideen und ahnen noch nicht einmal, dass es ein Klischee sein könnte. Daher habe ich einige aus dem romantischen Bereich zusammengesucht, damit Du diese Klischees kennst. Wobei ich ganz klar sagen muss, diese Liste ist nicht erschöpfend oder abschließend oder Sonstiges. Es ist ein Anfang. Sobald ich weitere Klischees finde (gerne kannst Du mich auch auf welche hinweisen), wird diese Liste erweitert.

Es bedeutet übrigens nicht, dass Du die Klischees nicht verwenden kannst. Du kannst sie, aber eben mit anderen Varianten und Möglichkeiten. Mach gerne aus einem Klischee etwas komplett Neues.

Der perfekte Typ und das Mauerblümchen

Er ist heiß, total beliebt und unglaublich sexy. Zudem ist er noch von anderen, sehr heißen Frauen umgeben. Theoretisch könnte er mindestens sieben an einem Finger haben. Und sie mag vielleicht hübsch aussehen, aber ist total unsicher und fühlt sich nicht wohl in ihrer Haut.

Trotzdem verliebt er sich genau in sie und sie werden ein Paar. Zudem leben sie noch gemeinsam bis an ihr Lebensende.

Natürlich wünschen wir uns alle, dass der eine Mann oder die eine Frau über unseren Weg läuft und uns so erkennt, wie wir wirklich sind. Und klar, es kann auch genau das passieren. Doch die Wahrscheinlichkeit ist größer, dass der heiße Typ mit dem heißen Auto und der heißen Villa und den ganzen heißen Frauen eben die nicht so ganz heiße Mauerblume übersieht. Vielleicht sogar ein Leben lang.

Wenn er sich in sie verliebt, dann lass es aus einem guten Grund sein. Wie kann sie ihn auf sich aufmerksam machen (ohne sich anzubiedern), damit er sich in sie verlieben kann?

Der perfekte Typ

Er sieht gut aus, hat die Muskeln an den richtigen Stellen und das berühmte Zahnpastalächeln. Zudem die angesagten Klamotten. Weiterhin die perfekte Karriere und die schicke Frisur. Ein tolles Auto, die Freunde, die zu ihm halten, eine Traumwohnung in bester Lage und was auch immer er noch braucht.

Perfektion ist zwar für viele erstrebenswert, aber zumindest für uns Menschen nicht umsetzbar. Wir haben nun einmal irgendwelche Schwächen. Sei es eben nicht die perfekte Karriere oder den perfekten Charakter. Es könnte auch mit der Wohnung nicht stimmen oder unser sexy Kerl hat einen kleinen Waschbärbauch.

Seien wir ehrlich zu den Männern, warum sollten sie auch perfekt sein? Sie sind Menschen, keine Götter. Und selbst die Götter haben ihre Schwächen.

Such daher nach der Schwäche in Deinem Charakter und zeig diese mir als Leserin. Dann wird Dein perfekter Typ ein tatsächlicher Mensch.

Der Plot verläuft im Sande

Manchmal passiert es, dass ein Liebesroman sehr stark anfängt und man richtig Spaß hat, der Geschichte weiter zu folgen. Und dann passiert es, der Hauptplot wird von dem Liebesplot brutal zur Seite gestoßen und übernimmt das Ruder. Am Ende kommen wir irgendwo wieder zum Hauptplot zurück, aber der wird dann in ein oder zwei Seiten abgehandelt und das war es auch schon.

Und ja, von diesen Büchern habe ich schon einige gelesen.

Der Romanceplot sollte nebenbei verlaufen und nicht den Hauptplot vertreiben. Oder Du konzentrierst Dich eben nur auf den Romanceplot. Aber wenn Du Dich auf eine Geschichte konzentrierst und nebenbei eine Liebesgeschichte laufen lassen möchtest, dann sollte sie halt nur die zweite Geige spielen.

Aber es macht in meinen Augen keine gute Figur, wenn zuerst mit einem Krimi angefangen wird, dann kommt nur der Liebesteil und am Ende wird der Mörder ganz nebenbei gefunden. Das ist nicht sonderlich überzeugend.

Liebe auf dem ersten Blick

Sie trifft ihn oder er trifft sie und schon ist es um beide geschehen. Dabei wissen die beiden nichts, aber auch rein gar nichts übereinander und doch wissen sie, dass die bzw. der andere ihre große, wahre und unendliche Liebe ist. Natürlich kann es Liebe auf dem ersten Blick geben. Aber manchmal wirkt das in den Liebesromanen mehr als nur konstruiert.

Natürlich hat man in einem Roman nicht die Zeit, eine langsame Beziehung aufzubauen, die in manchen Fällen sogar Jahre braucht, um zu einer Liebesbeziehung zu werden. Aber im Grunde genommen wäre es doch schön, ein wenig länger die Liebe sich aufbaut und nicht innerhalb eines Satzes da ist. Überleg Dir daher, ob Du der Liebe in Deinem Roman nicht ein wenig Zeit geben möchtest.

Gerade lese ich „Ein stachliger Gefährte“ von Piper Vaughn und Kenzie Cade. Dort geht es auch um diese ganze Seelenverbindung und Gefährtennummer. Und doch wurde hier das Klischee ausgehebelt und die beiden Helden (es ist eine Gay Romance) tanzen seit gut zwei Jahren umeinander herum. Das gefällt mir mal richtig gut.

Der emotionale Wrack und die Seelengefährt*innen

Jeder zweite Typ, der in den Romanen auftaucht, ist ein Wrack und muss geheilt werden. Und natürlich schafft das nur seine Seelengefährtin. Sie treffen sich und schon wird seine Seele nach und nach geheilt.

Diese Superheilung findet auch innerhalb weniger Wochen oder gar Tage statt, wo eine psychotherapeutische Behandlung vielleicht Jahre benötigte.

Im Grunde genommen wird ihr die Aufgabe einer Psychotherapeutin aufgebürdet. Und das ist durchaus eine nicht zu unterschätzende Angelegenheit. Aus diesem Grund ist das ziemlich unfair. Zur Abwechslung wäre es auch mal nett, wenn er mal kein Wrack ist. Oder er sucht sich professionelle Hilfe. Alternativ hat sie eine entsprechende Ausbildung.

Nur das Äußere zählt

Er hat mehr Muskeln als Bauch, sie mehr Titten und Arsch als Haar. Häufig basiert die Liebe zwischen der Heldin und dem Helden lediglich darüber, wie heiß die oder der Andere aussieht.

Dass ein Mensch auch einen Charakter hat, scheinen manche Autor*innen noch nicht mitbekommen zu haben. Denn der könnte ja auch nicht sonderlich attraktiv sein. Es wäre möglich, dass sie von sich eingenommen ist und er ein Snob. Ob das tatsächlich romantisch ist, sei dahin gestellt.

Daher wäre es schön, wenn Du zeigst, dass Deine Figuren auch einen Charakter haben, bei dem es sich lohnt, sich in diese Person zu verlieben. Denn Schönheit allein reicht eigentlich nicht aus, um eine dauerhafte Beziehung zu führen. Immerhin altern sie auch eines Tages. Und dann kommt es darauf an, was für eine charakterliche Beziehung sie tatsächlich führen. Das Innenleben ist das, was auf Dauer zählt.

Ich kenne dich nicht, schlaf mit mir

Nichts gegen einen gepflegten One-Night-Stand. Jedoch wird das in Liebesromanen doch ein wenig übertrieben. Man sieht sich, findet die andere Person heiß und dann, keine vierundzwanzig Stunden später, landen sie gemeinsam im Bett. Wenn das Mal reicht, ich hatte schon Romane gelesen, da ging es noch schneller.

Manchmal und immer häufiger vermisse ich das Knistern zwischen den beiden und das etwas hinauszögern. Klar, wenn ich einen erotischen Liebesroman lese, will ich auch, dass die beiden Charaktere (egal in welcher Konstellation) ins Bett gehen. Doch immer wieder werden die beiden ins Bett gescheucht, wo ich mich frage, wirklich? Jetzt schon? Echt jetzt?

Den oben erwähnten Roman finde ich das Gewünschte knistern. Es knistert ordentlich und bisher haben die Charaktere noch nicht miteinander geschlafen. Und ich bin beim E-Book schon bei circa 50 Prozent. Das ist logisch und passt.

Natürlich dürfen und sollen Deine Charaktere ins Bett. Aber muss das sofort sein, bevor sie sich kennen?

Wo ist der Plot geblieben?

In der Tat habe ich einige Romane gelesen die kaum bis gar keinen Plot hatten. Von, sagen wir mal, zehn Kapiteln waren zwei Kapitel mit einem Plot versehen, der Rest war nur Sex (da wurde noch nicht einmal ein Plot übernommen, wie ich es oben schon beschrieben habe, denn wo kein Plot ist, kann auch nichts übernommen werden).

Es mag und es gibt Leute, die gerne so etwas lesen. Aber aus meiner Sicht kann ich nur sagen, auf Dauer ist das tatsächlich ermüdend. Wenn der komplette Roman sich nur darum dreht, wie die Charaktere sich heiß finden, miteinander ins Bett gehen, sich nicht haben wollen, miteinander ins Bett gehen, sich streiten und mal wieder miteinander ins Bett gehen, das ist mir zu wenig.

Sex darf und soll auch gerne in einen Liebesroman. Genauso darf und soll noch mehr ein halbwegs vernünftiger Plot in der Geschichte vorkommen. Das muss jetzt nicht die ausgefeilteste Geschichte der Welt sein. Aber es wäre schön, wenn es überhaupt was gäbe, worüber wir nachdenken könnten.

Sie braucht keinen Mann, kriegt aber einen – egal wie

Es gibt Geschichten, da ist die Frau ihre eigene Heldin und braucht keinen Kerl. Toll, perfekt, warum nicht. Doch dann kommt ein Mann daher, nennen wir ihn unseren Helden, den sie nicht immer nett behandelt. Immerhin braucht sie keinen Mann, um glücklich zu sein oder um gerettet zu werden.

Es kann dann passieren, dass sie ihn sogar mies behandelt, warum auch immer. Vielleicht um ihre Unabhängigkeit damit zu beweisen? Oder, wie er sich abmüht, sie zu bekommen? Was ihn eigentlich auch wie einen Deppen dastehen lässt, wenn er sich mies behandeln lässt und dann trotzdem der Frau, nennen wir sie Heldin, hinterher rennt.

Wenn sie sich am Ende kriegen, was trotz der Aussage, sie braucht keinen Kerl, um glücklich zu sein, durchaus passieren kann, dann kann sie ihn die ganze Zeit auch einfach nett behandeln. Klar, sie dürfen sich in die Haare kriegen. Aber auf eine respektvolle Art und Weise.

Dann sieht es auch schöner aus, wenn die beiden zusammenkommen.

Abschlussgedanken

Unter dem Hashtag #Buchbingo findest Du aktuell auf Twitter sehr viele Beispiele, was es für Klischees es noch so geben kann. Und dabei sind einige noch sehr Miese dabei. Bisher hab ich sie noch nicht ausgewertet, um sie für diesen Beitrag zu verwenden.

Ansonsten kannst Du Dir mal überlegen, wie diese ganzen Klischees aussehen könnten, wenn man aus ihnen etwas komplett Neues macht. Vermutlich wirst Du damit nicht allen Leser*innen einen Gefallen damit tun. Aber ich denke, es werden immer mehr, die das langweilig finden und was Neues suchen.

Und wieso nicht ihnen das bieten? Dabei wünsche ich Dir viel Spaß.

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Hast Du schon Dein Testament geschrieben?

Hei, hallo und herzlich willkommen,

vielleicht hat Dich diese Frage jetzt ein wenig erschreckt, aber sie hat ihren guten Grund.

Kurze Vorgedanken

Wenn man auf einer Beerdigung war, dann ändert sich der Blick auf das eigene Leben. Und es gibt zwei Möglichkeiten, wie man damit umgeht. Entweder man macht weiter wie bisher oder man ändert etwas.

Es gibt unzählige Möglichkeiten, wie man einen anderen Blick auf das eigene Leben werfen kann. Einige Ideen sind mir schon gekommen und die möchte ich Dir hier nach und nach vorstellen.

Aber diese Methoden sind nutzlos, solange Du sie nicht anwendest und vor allem umsetzt. Gerade dann, wenn Du Dich nach einem anderen Leben sehnst, musst Du Dich dann hinsetzen und etwas daran ändern. Das ist mir selbst in den letzten Wochen bewusst geworden. Und aus diesem Grund möchte ich nach und nach genau das tun.

Daher lade ich Dich heute ein, Dein persönliches Testament zu schreiben. Aber keine Sorge, es sieht anders aus, als Du es Dir vielleicht jetzt denkst.

Was ist jetzt ein Testament?

Mit den ganzen Details möchte ich Dich an dieser Stelle nicht nerven. Aber um es kurz zu machen, ein Testament regelt alles rund um Deine materiellen Dinge, welche Du nicht der gesetzlichen Erbfolge überlassen möchtest.

Im Bürgerlichen Gesetzbuch wurde festgehalten, wer erbt, wenn kein Testament vorhanden ist, eben die gesetzliche Erbfolge. Wenn Du aber willst, dass jemand alles erbt (um den Pflichtteil kommst Du nicht herum), benötigst Du eben ein Testament. Da kannst Du schreiben, dass Person XY alles bekommt und der Rest nur den Pflichtteil.

Das Testament kann handschriftlich oder notariell aufgesetzt werden. Wenn Du mehr über das notarielle Testament wissen willst, kannst Du Dich bei einer Notarin oder einem Notar Deiner Wahl erkundigen (Achtung, hier können Kosten entstehen).

Das handschriftlich muss, wie die Bezeichnung schon sagt, mit der Hand geschrieben werden. Dabei muss als Überschrift „Testament“ oder „Mein Letzter Wille“ drüberstehen. Dann kommt der Text, was Du wem vererben möchtest. Wichtig ist, dass dieser mit den Namen leserlich erst einmal gezeichnet wird und dann kommt Deine Unterschrift. Oder Du schreibst Deine Personaldaten irgendwohin. Auf alle Fälle sollte man erkennen, dass es tatsächlich von Dir stammt. Und ein Datum wäre gut. Gerade dann, wenn Du zwei Testamente hast, damit man weiß, welcher das Jüngste ist. Denn das Jüngste gilt.

Alles Weitere kannst Du dann im BGB nachlesen.

Warum ein Testament?

Wer sich Gedanken über das eigene Erbe macht, muss noch lange nicht dem Tod ins Auge sehen. Man möchte nur dafür Sorgen, dass die eigenen materiellen Dinge nach dem Ableben in guten Händen kommen. Das gilt für die besondere Sammlung oder die Verwaltung des künstlerischen Erbes zum Beispiel.

Für manche ist das enorm wichtig, damit sie danach noch einmal ordentlich das Leben genießen können. Denn sie wissen, geschieht ihnen etwas, haben sie alles geregelt. Ihr Erbe wird, sofern sie alles mit dem Testament richtig gemacht haben, so weitergegeben, wie sie es sich gewünscht haben.

Auch Du kannst Dir gerne darüber Gedanken machen, wenn Du jetzt schon klären willst, was mit Deinen materiellen Sachen passieren soll. Denn theoretisch kann es jederzeit passieren, dass uns mal ein Bus mitnimmt und dann ist nichts geklärt.

Doch mir geht es darum, dass Du Dir Gedanken machst. Gedanken darüber, was Du tatsächlich hinterlassen willst. Und zwar für Dich selbst.

 

Du nimmst nichts mit!

In dem Lied „Grabrede“ der Band Subway to Sally geht es darum, dass wir nichts mitnehmen, wenn wir dieses Leben verlassen. Das betrifft eben die materiellen Sachen, die viele meinen anhäufen zu müssen.

Daher möchte ich Dich bitten, in dem Testament, worüber ich heute blogge, keine Gedanken zu machen, was Du Materielles hinterlassen könntest. Denn darum geht es mir heute gar nicht.

Denn, was Du mitnimmst, sind wunderbare Erinnerungen, Erlebnisse und all diese Dinge, die nur Du erleben kannst. Daher geht es darum, was Du davon hinterlässt. Woran sollen sich die Menschen erinnern, wenn sie über Dich reden?

Und darum soll es in Deinem Testament gehen.

Schreib Dein Testament

Stellen wir uns vor, dass all unsere tollen Erlebnisse und Erinnerungen und Erfolge als ein Kristall entstehen, wenn wir sterben. Und diese Kristalle können wir hinterlassen. Welche Kristalle würdest Du also hinterlassen wollen?

Schreib also auf, was Du Dir wünscht zu erreichen und was Du dann hinterlassen kannst. Es geht hierbei nicht um Dein Auto, Dein Pferd oder Deine Jacht. Es geht um die Weltreise, die Du gemacht hast. Oder die tolle Lesung, die Du gehalten hast. Dass jemand auf Dich zukam und danke gesagt hat, weil Du etwas Besonderes geleistet hast. Oder auch um die Veröffentlichung Deines Romans.

Vererb also Deine tollen Erinnerungen. Es geht hierbei übrigens nicht darum, wer diese tollen Erlebnisse und Erfolge bekommt, sondern es geht darum, dass Du aufschreibst, was Du überhaupt alles erlebt hast.

Das kostet in der Tat ein wenig Zeit und Energie, um zu überlegen, was Du Dir für Dich und Dein zukünftiges Leben wünschst. Aber ich bin mir sicher, dass es sich auf Dauer lohnt. Zumal Du es nicht in einer Sitzung alles Aufschreiben musst. Mach Dir Gedanken darüber und dann schreib alles nieder.

Das Leben der Anderen

Es geht mir hierbei nicht um den Film, sondern um Dein Leben. Das Aufschreiben dieser tollen Erinnerungen ist eine Sache. Nun geht es darum, dass Du dieses Leben auch lebst. Versuch also alles, um Deine Wünsche und Träume zu erfüllen.

Denn was nützt es, wenn Du nur darüber redest bzw. schreibst, was Du erleben willst. Dein Testament soll Dir dafür nur als eine Art Kompass dienen. Dann heißt es, geh raus und erlebe das alles. Nach und nach, Stück für Stück.

Deine Grabrede

Es könnte aber auch sein, dass Dich das Testament ein wenig überfordert. Dann mach Dir vielleicht doch Gedanken darüber, was der Bestatter über Dich sagt, wenn Du von uns gegangen bist.

Eine Grabrede ist kürzer als ein Testament, zumindest kann sie es so sein. Und dort kannst Du Dir Inspirationen holen, was Du gerne über Dich hören möchtest. Sehr wahrscheinlich wird es nicht sein, dass Du immer artig in der Schule warst oder unzählige Überstunden angesammelt hast. So etwas nützt nur den Eltern oder der Chefetage. Aber Dir?

Deine Grabrede kann so kurz oder so lang werden, wie Du es möchtest. Auf reale Gegebenheiten musst Du hier keine Rücksicht nehmen. Und hei, es ist auch völlig in Ordnung, wenn Du ein wenig übertreibst. Hauptsache Du hast ein Ziel, worauf Du hinarbeiten kannst.

Abschlussgedanken

Auch wenn es bei diesem Beitrag ein wenig düster zugeht, so soll es Dich doch eher dazu ermutigen, Dein Leben aktiver anzugehen. Doch häufig wissen wir gar nicht, was wir überhaupt im Leben wollen. Daher ist eine Art Rückblick aus der Zukunft durchaus interessant.

Versuch es einfach und schau mal hin, was dabei herauskommt. Dabei wünsche ich Dir viel Spaß und noch mehr Erkenntnisse.

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