Dein Veröffentlichungsplan

Letzte Woche hatte ich Dir vorgeschlagen, dein Schreib-Sub zu erstellen (https://schreibkasten.wordpress.com/2014/11/01/erstelle-mal-eine-andere-art-von-sub/). Ich hoffe Du hast Dir Gedanken darüber gemacht und zumindest eine handvoll Titel aufgeschrieben, die Dich so fesseln, dass Du sie auch wirklich schreiben willst.

Wenn nicht, kein Problem, morgen ist Sonntag, spitz Deinen Stift und erstelle Deine Liste. Es reichen eine handvoll Titel, aber sie müssen Dich überzeugen, niemanden sonst.

Nun kommen wir zum nächsten Schritt. Schnapp Dir einen Kalender für das nächste Jahr und idealerweise für das darauffolgende Jahr (also aktuell 2015 / 2016). Wenn Du diesen Beitrag liest, bist Du ja im Internet. Ergo, wenn Du noch keinen Kalender hast, dann drucke ihn Dir aus 🙂

Nun überlege Dir realistische Termine bis wann du Deine Geschichten in den nächsten zwei (von mir aus auch drei oder fünf) Jahren schreiben, überarbeiten und veröffentlichen willst. Trage also deine Deadline ein.

Es bringt nichts, wenn Du gar keine Erfahrung hast und alle drei Monate ein Roman schreiben, überarbeiten und dann veröffentlichen willst. Daher die Betonung auf realistisch. Aber Du solltest schon die Termine eintragen, um dich ranzuhalten. Denn wenn Du schreibst und überarbeitest und schreibst, dann wirst Du am Ende gar keine Geschichte fertig haben und nie etwas veröffentlichen wollen.

Daher kann man das als innere Deadline bezeichnen. Aber die solltest Du sehr wohl einhalten.

Damit verpflichtest Du Dich selbst am Riemen zu reißen und dann auch am Ende des Jahres einige Produkte fertig zu haben, mit denen Du dann eines Tages ein Leben als Schriftsteller_in führen kannst.

Wenn Du deinen Plan nicht einhältst oder mit einer gewissen Verzögerung erst, dann solltest Du Dir auch eine Vertragsstrafe überlegen. Es sollte natürlich auch weh tun, damit Du Dich selbst dazu motivierst Dich an Deine eigene Deadline zu halten. Als Beispiel könntest Du ein liebstes Stück weggeben, was Du total gerne hast (ein Kleidungsstück, eine Tasche, was auch immer). Oder Du erlaubst Dir nicht etwas zu kaufen, was Du unbedingt haben willst.

Was auch immer es ist, es sollte keine Kleinigkeit sein. Denn es geht hierbei um eine Vertragsstrafe. Und diese fallen nicht unbedingt gering aus, wenn man diese verletzt. Erst recht nicht, wenn Du Dein eigener Chef bzw. Deine eigene Chefin bist.

Aber denk bitte daran, wenn Du Deinen Plan machst, er sollte definitiv realistisch sein. Und es geht hierbei in erster Linie ums schreiben und überarbeiten. Das mit dem Lektorat / Korrektorat und dem Cover und was weiß ich, das alles kann dann kommen, wenn Du mehrere Bücher geschrieben hast und dann in einem Rutsch bearbeiten und dann in einem gewissen Zeitraum veröffentlichen möchtest.

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Über Frau Schreibseele

eine schreibende, die auf den weg zu ihrer ersten geschichte ist. und bis dahin gibt es beiträge rund ums schreiben, lesen und erleben auf meinem blog :)
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