30ter Dezember – Schreiben: Entwickele Deine Schreibgewohnheiten

Heute knallen die Kids bei mir in der näheren Umgebung ziemlich heftigst. Und doch ist es noch harmlos im Gegensatz zum vorletzten Jahr. Denn normalerweise bekommt man es hier doch mit, wenn in der Silvesternacht Mitternacht wird und der Lärmpegel ansteigt. Vor zwei Jahren war das nicht so. Daher finde ich den momentanen Lärmpegel in Ordnung.

Warum ich das Schreibe? Heute ist der vorletzte Tag des Adventsmonat. Das bedeutet, dass Du nur noch morgen einen Beitrag bekommst und dann tauchen wir in den Januar ein.

Jeder Mensch ist anders und somit hat jeder Mensch im Laufe des eigenen Lebens Macken entwickelt die ihn oder sie eben einmalig macht. Das fängt schon damit an was für ein Frühstück isst (sofern Du überhaupt frühstückst) oder wie Du redest, Dich bewegst und so weiter.

Letztendlich gilt das auch für das Schreiben.

Du wirst gewisse Eigenheiten haben, die Dein Schreiben von allen anderen unterscheidet. Dazu gehört sehr wohl die Stimme Deiner Arbeit aber auch der komplette praktische Teil. Wie viel und wie lange Du an Deinem Roman schreibst.

Daher wirst Du im Laufe der Zeit Deine Macken zum Thema Schreiben entwickeln oder hast sie sogar bereits entwickelt.

Ich habe zwei wichtige Ratschläge für Dich zum Thema Schreiben. Natürlich musst Du Dich nicht daran halten, es immerhin Dein Schreiben und nicht mein Schreiben.

  1. Schreibe regelmäßig, am besten jeden Tag
    und
  2. Schreibe.

Regelmäßig schreiben bedeutet wirklich, dass Du Dich regelmäßig hinsetzt und schreibst. In einem Buch habe ich mal gelesen, dass man MusikerInnen anhört, wenn sie einen Tag nicht geübt haben. Ein Tag, nun gut, dass mag man noch verzeihen. Spätestens am zweiten Tag geht es jedoch dem Berg ab. Denn man muss immer im Rhythmus bleiben. Immer schreiben, immer musizieren, immer am Ball bleiben.

Wenn Du Urlaub hast und nach zwei oder drei entspannenden Wochen wieder zur Arbeit gehst, seien wir beide mal ganz ehrlich, weißt Du alle Schritte sofort aus dem eFeF? Ein oder zwei Stunden brauchst Du schon um Dich wieder einzufinden und loslegen zu können.

Da es aber eine Routinesache ist, ist das anders. Dein Schreiben ist eine sehr individuelle Sache. Du musst dir richtigen Worte finden, den richtigen Satz, dass richtige Gefühl.

Und Du willst am Ende einen fertigen Roman haben – zumindest behaupte ich das jetzt mal.

Daher ist es durchaus eine gute Überlegung, dass Du täglich schreibst. Und seien es nur fünfzehn, vielleicht auch nur zehn … okay, okay, fang mit fünf läppigen Minuten an.

Fünf Minuten früher aufstehen und du könntest bereits an Deinem Roman arbeiten. Schnapp Dir ein Schulheft (immerhin soll Margaret Mitchell, die Autorin von „Vom Winde verweht“ diesen Roman in Schulheften geschrieben haben) und schreibe fünf Minuten.

Und das ist mehr, als wenn Du auf den richtigen Tag wartest.

Wichtig ist letztendlich, dass Du Dich regelmäßig zum schreiben bringst. Alles andere kommt, wenn Du drinnen bist.

Daher auch der zweite Tipp. Schreib. Schreib jeden Tag, schreibe zu jeder Zeit, schreib einfach. Alles andere kommt, aber wenn Du nicht schreibst, wirst Du kein Buch zu Ende schreiben. Und dann hast Du auch keine theoretische Grundlage dafür ein Buch zu veröffentlichen.

Also hier der wichtigste Tipp, denn Du jemals bekommen kannst: SCHREIB 🙂

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Über Frau Schreibseele

eine schreibende, die auf den weg zu ihrer ersten geschichte ist. und bis dahin gibt es beiträge rund ums schreiben, lesen und erleben auf meinem blog :)
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