[Tarotmittwoch] Arbeit mit der Tageskarte

Eine sehr gute Methode um das Tarot näher kennen zu lernen ist eine sogenannte Tageskarte zu ziehen.

Die Tageskarte ist genau das, was der Name schon suggeriert. Du ziehst für jeden Tag im Jahr, oder auch nur zu bestimmten Tagen, eine Tarotkarte und arbeitest dann mit ihr.

Wie, dass werde ich Dir im folgenden näher erklären.

Auch hier gilt, wie so oft, es gibt keine Methode, welche richtig ist. Normalerweise zieht man am Morgen direkt nach dem aufstehen (oder von mir aus, nach der Morgentoilette 😉 ) eine Karte.

Schnapp Dir dafür Dein Tarotdeck, mische es ordentlich und dann ziehe aus dem Haufen die Karte. Danach kannst Du Dir die Bedeutung durchlesen und die Karte in Deinem Kalender notieren (was ich Dir empfehlen würde, damit kannst Du jederzeit zurückverfolgen, welche Energie an welchem Tag wirkte und daraus auf längere Zeit Rückschlüsse ziehen).

Während des Tages beobachtest Du (soweit es Dir möglich ist, manchmal vergisst man es oder hat dafür auch keine Zeit), inwiefern sich die Bedeutung der Karte auf diesen Tag bewahrheitet.

Aber Vorsicht! Das bedeutet nicht, nur weil Du eine Karte mit einer negativen Bedeutung ziehst, dass der Tag auch negativ sein musst. An diesen Tagen kannst Du darauf achten, dass Du besonders achtsam agierst.

Hier ein ganz wichtiger Hinweis: Die Bedeutung der Karten sind nicht in Stein gemeißelt, sondern zeigen Dir nur mögliche Energien / Wege auf. Was Du daraus letztendlich machst, ist vollkommen Dir überlassen. Also einfach die Augen offen halten und sei achtsam 🙂

Die Besonderheit bei der Tageskarte ist, dass Du mit kleinem Aufwand einiges lernen kannst. Eine einzelne Karte zu ziehen und zu deuten ist nicht so aufwändig, als wären es drei oder gar dreizehn oder mehr. Es ist übersichtlich und nicht so beeindruckend, als wenn Du eine ganze Legung durchführen würdest.

Und nach einer gewissen Zeit wirst Du die Bedeutung der einzelnen Karten lernen, ohne das Du Dich dabei groß anstrengen musst. Du siehst das Bild und denkst Dir, ja, stimmt, dass war diese oder jene oder welche Bedeutung. Und eventuell wirst Du besondere Tage mit den Karten verbinden und dadurch eine sehr persönliche Beziehung zu ihnen aufbauen.

Es gibt aber auch alternativen, wie Du mit der Tageskarte arbeiten kannst.

Du könntest am morgen die Tageskarte ziehen, tagsüber schauen was passiert und erst am Abend die Bedeutung nachschlagen. In diesem Fall empfiehlt es sich aber, dass Du den Tag genau beobachtest und auf gewisse Einflüsse achtest. Auf diese Weise lernst Du auch die Energien des Tages kennen und dadurch auch die Bedeutung der Karte.

Aber Du kannst auch den Tag beobachten, deine Notizen machen und erst am Abend die Karte ziehen. So kannst Du sehen, unter welcher Energie der Tag gestanden hat. Das kann auch manchmal sehr interessant sein.

Ich habe zwar noch nichts davon gehört oder gelesen, aber es wäre durchaus möglich zwei Karten zu ziehen. Eine am morgen, in der Du die Energie des Tages feststellst. Und dann eine am Abend um herauszufinden, ob die Karte am Morgen korrekt war.

Aber wie geschrieben, von dieser Empfehlung habe ich selbst noch nie etwas gelesen / gehört, dass bedeutet aber nicht, dass Du es nicht verwenden könntest. Einfach mal ausprobieren und sehen was dabei herauskommt. Wenn es Dich zu sehr verwirren sollte, dann lässt Du es einfach.

Du kannst auch ein „Chart“ anlegen, wo Du das ganze Jahr auflistet oder alternativ die ganzen 78 Tarotkarten (dürfte übersichtlicher sein). Dann markierst Du jede Karte, die Du gezogen hast (oder schreibst bei jedem Tag die Karte ein, welche Du gezogen hast). Dann hast Du eine Übersicht darüber, wie Dein Jahr war.

Wenn Du solch eine Übersicht machst, dann ist es hilfreich, wenn Du zu jedem Tag eine kurze Notiz schreibst. Ich führe seit letztem Jahr ein 5-Jahres-Tagebuch, wo ich zu jedem Tag eben eine solche Notiz schreibe. Du könntest auch so etwas machen, um eine größere Übersicht zu dem zu erhalten, was vor Dir steht und was hinter Dir liegt 🙂

Letztens erwähnte ich eine spontane Idee zu der Tageskarte, die ich hier dann noch einmal aufgreifen möchte.

Bisher habe ich diese Methode auch noch nicht verwendet, aber ich sehe keinen Grund, warum es nicht funktionieren sollte.

Und zwar wird es sicherlich irgendwann mal passieren, dass Du Deinen Roman plottest oder gerade mitten im Schreiben drinnen steckst. Wenn Du nicht weiter kommst und am nächsten Tag zur Arbeit musst, dann kannst Du Deinem Gehirn durchaus was zu arbeiten geben.

Ziehe am morgen eben eine Karte aus dem Tarotdeck. Aber nicht mit der Intention eine Tageskarte für Dich zu ziehen, sondern eine Inspirationskarte für Deine Geschichte. Ziehe die Karte und eventuell nimmst Du sie auch mit (wenn nicht, schreib sie Dir bitte auf und merke Dir das Bild).

Den Rest des Tages lässt Du dann die Karte auf Dich wirken und überlegst, was sie für Deine Geschichte bedeuten könnte. Schreibe Dir jede mögliche Idee sofort auf. Das ist besonders geeignet, wenn Du mit der Bahn fährst. Bist Du auf das Auto angewiesen, gilt hier natürlich Vorsicht im Straßenverkehr. Aber eventuell kannst Du ja auch ein Tonbandgerät laufen lassen und einfach vor Dich hinsprechen. So arbeitet Dein Gehirn und Du vergisst keine Ideen.

Alternativ kannst Du auch am Abend die Karte ziehen und Dir den Befehlt geben, dass Du einen Traum von der Bedeutung Deiner Geschichte hast und Du Dich am nächsten Morgen daran erinnerst.

Natürlich ist es wichtig, dass Du Dich am nächsten Morgen daran erinnerst, was Du geträumt hast. Normalerweise wird hierbei der Ratschlag gegeben, dass Du etwas zu schreiben neben dem Bett zu liegen hast. Aber seien wir mal ganz ehrlich, wer kann schon die ganzen konfusen Bilder, wie wir im Kopf haben, sofort niederschreiben?

Meine Empfehlung ist und bleibt das Tonbandgerät. Du stehst auf, gehst aufs Klo und kannst schon die ersten Fetzen aus Deinen Erinnerungen diktieren.

Ich weiß nicht wie es Dir geht, aber ich vergesse alles was ich geträumt habe, spätestens wenn ich auf die Uhr gucke. Daher solltest Du schon anfangen zu arbeiten, bevor Du irgendetwas anderes machst. Also ruhig schon auf den Weg zur Toilette (flüsternd) diktieren. Dann arbeitet Dein Gehirn und es ist sehr unwahrscheinlich dass Du gerade jetzt alles vergessen solltest.

Also, es warten normalerweise 365 Tage voller Taroterkenntnisse auf Dich. Mach Dich auf und lerne das Deck und eventuell auch Dich besser kennen.

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Über Frau Schreibseele

eine schreibende, die auf den weg zu ihrer ersten geschichte ist. und bis dahin gibt es beiträge rund ums schreiben, lesen und erleben auf meinem blog :)
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