[Tarotmittwoch] Ein paar allgemeine Dinge noch rund ums Tarot

Das ist also der zweihunderste Beitrag in diesem Blog 🙂 In diesem Beitrag möchte ich Dir ein paar Dinge rund ums Tarot noch vorstellen. Nächste Woche gibt es dann noch eine Liste von Büchern und Tarotkarten, die Dich vielleicht interessieren könnten. Und dann geht es übernächste Woche mit den Bedeutungen der Karten los. Den ersten Beitrag habe ich sogar zwischenzeitlich fertig.

In diesem Beitrag möchte ich Dir nur ein paar Dinge vorstellen, die Du beim legen, mischen und aufbewahren des Tarots berücksichtigen kannst. Einige Sachen davon sind aber auch durchaus als Aberglaube zu betrachten, andere wiederherum könnten sich als interessant und nützlich erweisen.

Dann würde ich mal sagen, ich trödele nicht mehr herum und wir fangen an 🙂

Das Mischen

Mag sich vielleicht albern anhören, aber dazu kann man durchaus was schreiben.

Ich verwende selbst zwei Arten des mischens. Einmal das klassischen mischen wie bei einem, sagen wir mal, Skatspiel oder auch Pokerspiel. Die Karten bleiben in den Händen und werden wild miteinander gemischt. Auf diese Art sollen die Karten durchgemischt werden.

Du kannst aber auch die Karten auf eine glatte Oberfläsche legen (nehmen wir als Beispiel einen Tisch) und dann wild darauf die Karten mischen. Es kann dabei ein rieisger Kartenkreis entstehen. In meinen Augen gibt es zwei Vorteile a) es dauert nicht so lange (denn auch durch das zusammensuchen der Karten zu einem Haufen werden sie noch einmal gemischt) und b) du bekommst auch umgedrehte Karten.

Zwar gibt es den Tipp, wenn man umgedrehte Karten haben möchte, immer wieder mal die eine oder andere Karte zu nehmen und gezielt umzudrehen. Aber nenn mich sturr, ich halte nichts davon. Auf diese Weise spielt der Zufall eine weitaus geringere Rolle.

Mit meiner oben beschriebenen Methode habe ich bei einer Legung sehr viele umgedrehte Karten gehabt. Und die benötigte ich gerade in diesem Moment. Und das ist mir wichtiger als, wenn ich nur Karten umdrehe, die mir quasi gefallen.

Das Ziehen

Auch hier kenne ich zwei Methoden.

Von der ersten Methode gibt es einige Abwandlungen. Ich selbst habe ganz am Anfang meiner Tarotkarriere folgende verwendet.

Karten mischen, dann drei Kartenhaufen aufbauen und schauen, welcher der drei Haufen das wärmste Gefühl abstrahlt (also die Hand darüber halten und kurz warten). Dann nach Wärmegrad aufeinander stapeln (natürlich die wärmsten Karten ganz nach oben). Und dann werden die Karten eine nach der anderen vom Stapel gezogen.

Eine andere Methode ist, die Karten wie ein Fächer auszubreiten und nach Wärmegefühl die notwendige Anzahl von Tarotkarten zu ziehen. Also Augen zu und mit der Hand darüber gleiten lassen (also ein wenig über die Karten). Und wo es warm ist, kann die Karte gezogen werden.

Ein Vorteil ist hierbei durchaus, dass man die Karten zuvor nicht ganz so wild mischen muss. Denn hier spielt auch der Zufall eine entscheidende Rolle. Denn woher soll ich letztendlich wissen, welche Karte ich ziehe?

Zusätzlich kann es hier eher passieren, dass ich versehentlich zwei oder auch mehr Karten ziehe, was mit der ersten Methode eher unwahrscheinlich ist.

Probiere mal beide Methoden aus und schau, welches Dir am ehesten zusagt.

Aufbewahrung der Karten

Wenn Du Dir die Bücher zum Thema Tarot durchliest, dann wirst Du meistens lesen, dass man die Karten am besten in einem violetten Beutel aufbewahrt. Eventuell findest Du noch einen aus Samt.

Diese Mischung soll die schlechte Energie abhalten, bzw. die Karten reinigen.

Alternativ kannst Du auch die Karten einfach in dem aufbewahren, was Dir mitgeliefert wurde. Bei einigen Verlagen / Sets gibt es einen schicken Beutel, andere hingegen haben sich auf eine kleine Pappkiste geeinigt. Wenn nichts mitgeliefert wird, kannst Du Dir entweder einen Beutel selbst nähen oder einen kaufen.

Reinigung

Vielfach gibt es Ratschläge, für die Reinigung der Karten. Hierbei ist aber nicht die physische Reinigung gemeint, sondern eher eine psychische Reinigung. Denn wenn Du Dich dafür entscheidest, die Karten zu nutzen, um mit anderen Menschen zu arbeiten (und nicht nur für die Legung für Deine Romane), kann es schon gut sein, wenn Du die Energie der anderen Menschen „wegzuwischen“.

Unter anderem gibt es die Möglichkeit die Karten für eine Nacht direkt dem Vollmondlicht auszusetzen. Mit Kristallen zu arbeiten oder auch direkt der Sonne auszusetzen (Vorsicht hierbei, die Sonne könnte eventuell die Farben ausbleichen).

Wenn Du das Deck aber nur für die Arbeit an Deinem Roman benutzt, dann kannst Du Dich ruhig fragen, ob es notwendig ist, es überhaupt zu reinigen. Eventuell, wenn Du ein Deck für zwei verschiedene Personen verwendest. Ansonsten ist es Dir überlassen.

Jetzt kommen wir noch zu ein paar Beiträgen, wo Du entscheiden musst, ob Du sie für Dich annehmen möchtest. In erster Linie gelten sie fast alle für das legen der Karten für andere Personen.

Beine überkreuzen

Da beim Tarot die Energie der Menschen eine Rolle spielt, sagen viele, nein, bitte beide Beine direkt auf den Boden haben. Überkreuzen ist dabei nicht drinnen. Das gilt aber nicht für den Schneidersitz, da hier andere Energien fließen.

Ich gestehe, ich kreuze nicht mehr die Beine.

Andere dürfen/sollen die Karten berühren – andere dürfen NICHT die Karten berühren

Gilt natürlich fürs mischen 🙂

Und auch das ist mal wieder so ein Energieding. Die einen werden ganz hysterisch, wenn jemand anderes, außer ihnen, die Karten berühren. Denn dann müssten sie sich hinsetzen und die Karten reinigen, weihen und segnen. Hier gilt es, sehen und nicht anfassen. Die Karten finden auch so ihren Weg, um die Wahrheit zu zeigen.

Andere hingegen können nicht erklären, wie bitte schön die Karten wissen sollen, für wen sie die Frage beantworten sollen (um es mal bildlich zu zeigen) und verlangen daher, dass die Fragende Person die Karten selbst mischt. Daher wechseln sie zwischen zwei Decks: einmal ihr eigenes, was sie nur für sich und Rituale verwenden. Und eben eines für andere Personen, die damit ihre Fragen stellen können.

Niemals für sich selbst die Karten legen

Da man die geringste Distanz zu sich selbst hat, sagen viele, ist es schwer bis unmöglich für sich selbst die Karten zu legen und zu deuten. Denn man könnte Dinge hineininterpretieren, die so gar nicht in den Karten stehen.

Aus eigener Erfahrung kann ich folgendes sagen: ja, es ist schwer für sich die Karten zu legen, aber nicht unmöglich. Zudem kann man sich die Legung aufschreiben (was ich sowieso empfehle) und auch Tage später noch mal die Legung ansehen und neu deuten. Weiterhin habe ich gemerkt, je länger ich mit den Karten arbeite, desto besser wird meine Deutung.

Nur zur Halloween darf man für sich die Karten legen

Hierbei handelt es sich um eine Abschwächung der Regel, dass man nie für sich die Karten legen darf. Und dies habe ich von einem Heiden gelernt.

Halloween, bzw. korrekter Samhain, ist das Neujahrsfest der HeidInnen. Das bedeutet, dass sie nur in der Neujahrsnacht die Karten für sich legen dürfen, um zu sehen, was im neuen Jahr sie erwartet.

Unter anderem steht die Nacht unter dem Schutz der Göttin Hekate. Und sie ist auch für die Wahrsagekunst verantwortlich. Daher passt es durchaus.

Es gibt sicherlich noch weitere Dinge, die ich aufführen kann. Doch das soll fürs erste reichen. Was auch immer Dir zusagt, mache es. Alles andere kannst Du dann über Bord schmeißen. Letztendlich soll das alles Dir Spaß machen. Und zu viele (teilweise) unnötige Regeln verderben Dir den Spaß.

Hast Du irgendwelche Regeln gefunden, die Du mit uns teilen möchtest? Dann hinterlasse gerne ein Kommentar oder schau auf der Facebookseite vorbei 🙂 https://www.facebook.com/schreibkasten

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Über Frau Schreibseele

eine schreibende, die auf den weg zu ihrer ersten geschichte ist. und bis dahin gibt es beiträge rund ums schreiben, lesen und erleben auf meinem blog :)
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