Pseudonym oder nicht Pseudonym … na Du weißt schon

Hei, hallo und herzlich willkommen,

wer sich mit dem Schreiben auseinandersetzt, wird sich früher oder später eine Frage stellen: Soll ich meine Werke unter einem Pseudonym oder unter meinem richtigen Namen veröffentlichen. Hier sind meine Gedanken dazu.

Kurze Vorgedanken und eine Erklärung

Ein Pseudonym ist ein Name, den man sich selbst zulegen kann und sich meistens vom bürgerlichen Namen deutlich unterscheidet. Es gibt verschiedene Gründe, einen anderen Namen anzunehmen. In dem folgenden Beitrag möchte ich Dir mögliche Gründe nennen, sodass Du entscheiden kannst, ob Du Dich in einen dieser Kategorien wiederfindest. Dann über offene und geschlossene Pseudonyme schreiben, die Vor- und Nachteile der ganzen Sache, wie Du ein Pseudonym wählen kannst und wie viele verschiedene Namen Du Dir eigentlich zulegen kannst oder vielleicht sogar solltest.

Und ich habe mal geschaut, wie man erreichen kann, dass man dem Pseudonym als Künstlerinnamen im Ausweis eintragen kann – aber Achtung: Ich bin KEINE Anwältin und darf daher keine Rechtsberatung geben (sollte Du dies als solche verstehen). Wenn Du Fragen hast, wende Dich bitte an die entsprechende Behörde, Deiner Anwältin oder sonstige Stelle. Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig Fragen.

Warum überhaupt ein Pseudonym wählen?

Es gibt verschiedene Gründe, warum sich Menschen entscheiden ein Pseudonym als Autorinnennamen wählen (ich lasse die anderen Branchen vor der Tür, da ich mich selbst als Schriftstellerin sehe und daher zu dieser Gruppe den persönlich größten Bezug habe).

Daher möchte ich erst einmal auf die möglichen Gründe eingehen, warum ein Mensch sich entscheiden könnte, einen anderen Namen zu wählen, anstatt mit dem eigenen Namen in die Welt zu treten.

Man muss ein Pseudonym wählen

Wie bitte?, wirst Du jetzt vielleicht fragen, welche Gründe soll es geben, dass ich gezwungen wäre, einen anderen Namen anzunehmen? Ganz einfach, wenn jemand schon mit „Deinem“ Namen Bücher veröffentlicht.

Kennst Du Michael John Douglas? Nein, ich meine nicht Michael Issurovitch Demsky. Okay, jetzt verwirre ich Dich sicherlich, aber gut, ich löse mal kurz auf.

Michael Issurovitch Demsky ist der richtige Name von Michael Kirk Douglas, der Sohn von Kirk Douglas und der Ehemann von Catherine Zeta-Jones (ja, er heißt wirklich so). Laut der Filmografie hat Michael Demsky 1966 den ersten Film gedreht und soweit ich sehe auch unter den Namen Michael Douglas. Und über kurz oder lang wurde er mit diesen Namen berühmt.

Michael John Douglas (also der erste Name, den ich oben gewählt habe) ist der bürgerliche Name eines anderen bekannten Hollywoodschauspielers. Da er aber erst 1977 eine erste größere Rolle hatte, konnte er den besetzten Namen Michael Douglas nicht mehr nehmen. Der war ja bereits vergriffen durch Michael Demsky. Aus diesem Grund sah sich Michael Douglas eben gezwungen einen anderen Namen auszusuchen. Da er Diane Keaton verehrte, wählte er ihren Nachnamen als Pseudonym und wurde zu Michael Keaton.

Gut, hierbei handelt es sich um zwei Hollywoodschauspieler, aber ich denke mal, das Prinzip ist klar. Da gibt es eine bekannte Person mit einem Namen (dabei ist es egal, ob es der eigene Name ist oder ein Pseudonym) und feiert mit diesen Namen bereits Erfolge. Da ist es nicht mehr möglich, dass eine zweite Person, auch wenn es der wahre Geburtsname ist, mit dem gleichen Namen arbeitet. Es könnte zu einer Verwechslungsgefahr kommen und das ist nicht immer gewünscht.

Das bedeutet, wenn Du zufälligerweise Joanne Rowling oder Stephen King heißt, dann wirst Du Dir einen anderen Namen aussuchen müssen, um eine Verwechslung mit den Großen zu verhindern. Denn manchesmal können solche Veröffentlichungen sogar unnötige Klagen mit sich ziehen. Und wenn Du mal ein wenig in der Regenbogenpresse schaust, dann wirst Du sicherlich einige solcher Fälle finden (ein Beispiel ist Lory Glory bzw. Lorielle London, auch wenn wir Lory Glory nicht kennen, durfte sich Lorielle London nicht mehr so nennen, das Gericht stimmte damals der Klage zu).

Das ist übrigens auch ein Grund, warum ich selbst keine Bücher unter meinem eigentlichen Namen veröffentlichen kann. Per Facebook bekam ich vor einiger Zeit eine Freundschaftsanfrage von einer anderen Schriftstellerin. Und sie erkundigte sich, ob ich nicht eine bestimmte Kinderbuchautorin sei. Ich musste erst einmal recherchieren, was sie denn genau damit meinte. Und dabei stellte ich fest, dass jemand unter meinem bürgerlichen Namen ein Kinderbuch veröffentlicht hat. Damit ist auch mein Name für mich verloren.

Auch wenn Du einen ungewöhnlichen Namen hast, wirst Du aller Wahrscheinlichkeit nicht die einzige Person auf der ganzen Welt sein, mit Deinem ungewöhnlichen Namen. Sicherlich gibt es eine zweite Person, die Du wahrscheinlich nie kennenlernen wirst, aber trotzdem so heißt wie Du. Jedoch ist es sehr wahrscheinlich, dass Du noch unter Deinem bürgerlichen Namen Deine Geschichten veröffentlichen kannst. Denn es ist doch unwahrscheinlicher, dass eine zweite Person die gleiche Leidenschaft hat wie Du (also Geschichten schreiben). Dann kannst Du noch Glück haben, und mit Deinem bürgerlichen Namen veröffentlichen zu können. Aber wenn Du Müller, Meyer, Schmidt heißt, kann die Sache schon anders aussehen.

Daher recherchiere im Internet, ob es nicht schon jemanden gibt, der mit Deinem bürgerlichen Namen eine Veröffentlichung gefeiert hat. Damit ersparst Du Dir unnötigen Ärger.

Der bürgerliche Name ist schwer auszusprechen – für manche Zungen zumindest

Ilyena Vasilievna Mironova ist, zugegebenermaßen, für die meisten Zungen nicht sehr leicht auszusprechen. Das ist leider so, auch wenn der Name wunderschön klingt. Und in manchen Bereichen kann ein solcher Name durchaus auch ein Kassengift sein, leider. Daher ist es manchmal ratsam, wenn man einen schwer auszusprechenden Namen hat, sich einen leichteren zu zulegen. In diesem Fall hat die Schauspielerin sich einen anderen Namen ausgesucht und feiert als Helen Mirren ihre Erfolge – ja, Du hast richtig gelesen.

Wenn Du einen, für die westlichen Zungen zum Beispiel, schwer auszusprechenden Namen hast, zu viele Silben beinhaltet oder sonst welche Gründe auftreten, kann es sich empfehlen, einen anderen Namen zu wählen. Das ist in erster Linie eine persönliche Entscheidung, da man durchaus auch mit solchen Namen Erfolge feiern kann. Hier liegt es an Dir, ob Du Deinen Namen wählst und dafür arbeitest, dass dieser Erfolg hat oder einen anderen wählst. Teste es und siehe dann weiter.

Der Name klingt zu 0-8-15, zu trivial – zu deutsch

Der eigene Name ist uns so dermaßen vertraut, wie die eigene Haut, dass er manchmal schon langweilig klingt, auch wenn er wunderschön ist. Wenn man aber zwanzig, dreißig oder fünfzig Jahre immer mit dem gleichen Namen angesprochen wird, nutzt er sich zuweilen im eigenen Ohr ab. Zwar kann man mit der Ehe beim Nachnamen nachhelfen (ja, auch Männer können den Namen der Ehefrau annehmen), aber dadurch ändert sich nur der Nachname, nicht der Vorname.

Daher kann man das Gefühl haben, dass der Name irgendwann einfach langweilig wird. Oder man hat, wohl oder übel, eine Namenskombination (Vor- und Zuname), der einfach ZU oft auftritt – eben Müller, Meyer Schmidt und dann noch ein Vorname, der im Geburtsjahr zu den beliebtesten Namen wurde.

Ich kann mich erinnern, dass die Hebamme einer ehemaligen Mitschülerin die Mutter überreden wollte, ihr einen anderen Vornamen zu geben, weil es einfach ZU viele von diesen auf der Station gab. Die Mutter weigerte sich, weil sie eben den Namen schön fand und man entschied sich, die Schreibform etwas abzuändern. Und dann der passende Nachname? Der Rest ist Geschichte.

Daher kann es vom Gefühl her schon wichtig sein, dass man sich einen neuen Namen zulegt. Einfach um sich von den ganzen anderen Müller, Meyer, Schmidts abzugrenzen, die auf der Welt herumlaufen.

Oder noch schlimmer, manche haben das Gefühl, dass der eigene Name zu deutsch klingt. Was ich damit meine? Ganz einfach. Wir schauen immer wieder zu den Britinnen oder den Amerikanerinnen hinauf und denken uns, die schaffen es, die können es, die können Schreiben und haben Erfolge. Daher haben viele das Gefühl, dass auch nur sie die richtige Literatur schreiben können. An dieser Stelle möchte ich nicht diskutieren, was denn diese richtige Literatur sein soll.

Natürlich haben gerade die Amerikanerinnen den Vorteil, dass sie dort Creative Writing Kurse bereits in den Schulen bekommen können. Oder sogar die Möglichkeit haben es zu studieren. Dort wird Schreiben nicht als angeborene Kunst angesehen, sondern häufig als Handwerk, dass man erlernen kann. Das mag stimmen. Aber das bedeutet nicht, dass sie es gleich besser machen. Doch viele glauben das – prinzipiell.

Und wenn jetzt eine Anne Müller daher kommt und ein Buch veröffentlicht, wird dieses Werk eher mit strengeren Argusaugen begutachtet, als wenn das Buch von Anne (sprich Än) Miller geschrieben und veröffentlicht wurde. Hinter beiden Namen verbirgt sich die gleiche Person. Nur der Name wird anders ausgesprochen und schon hat man einen völlig neuen Bezug zu der Person dahinter.

Daher entscheiden sich viele deutsche Autorinnen wohl dafür, dass sie einen internationalen Namen wählen, auch wenn sie nur in Deutschland veröffentlichen. Einfach um die Chance zu erhöhen gelesen zu werden. Und wenn sie den internationalen Erfolg angehen, müssen sie sich nicht erst einen neuen Pseudonym suchen, sondern haben ihn bereits. Das macht die Arbeit durchaus leichter.

Trennung zwischen Schreiben und Beruf und Privatleben und …

Wenn Du in einem Beruf arbeitest, wo Dein Auftreten im besonderen Licht der Öffentlichkeit, der Kolleginnen, Vorgesetzten oder Kundinnen liegt, ist ein makelloses Image gelegentlich durchaus wichtig. Da kannst Du wohl oder übel kein Splatterhorror oder Hardcoreerotik schreiben und unter Deinem bürgerlichen Namen veröffentlichen – unabhängig der Tatsache, dass Du zu Deinen Werken stehst.

Ein Beispiel: Du arbeitest als Kindergärtnerin und hast daher viel mit den kleinen Mäusen und den Eltern zu tun. Sicherlich wirst Du da auch eine sehr übersensible Mutter haben, die darauf achtet, dass Du ja ein ordentlicher Umgang für ihr Kind bist.

Wenn Du jetzt (bleiben wir bei dem Beispielpseudonym oben) Anne Müller heißt und unter diesen Namen Splatterhorror schreibst, könnte es für Deine übersensible Mutter doch etwas zu viel sein.

Ich stelle mir gerade vor, wie sie eine Hexenjagd anregt, damit Du aus dem Kindergarten gekündigt wirst, weil Du angeblich zwischen Fiktion und Wahrheit nicht unterscheiden kannst und am Ende ein Splatterfilm mit den Kleinen drehen willst.

Mag vielleicht zum Schmunzeln sein, aber das kann durchaus einen realen Grundboden haben. Denn viele u.a. Arbeitgerberinnen oder auch Kolleginnen dürften wohl nicht begeistert sein, wenn Du grenzwertige Literatur veröffentlichst (grenzwertig für deren Geschmack wohlgemerkt). Denn viele denken ja, dass das, was Du in Deinen Geschichten schreibst, gerade wenn sie aus einer bestimmten Richtung stammen, Du auch wirklich erlebt hast. Und wehe Du hast eine Schwäche für BDSM Geschichten. Ich denke mal, die Gedanken mancher Leute sind da dreckiger, als was Du oder ich am Ende aufs Papier bannen können.

In solchen Fällen kann es durchaus hilfreich sein, sich quasi, hinter einem Pseudonym zu verstecken. Du kannst ganz normal zur Arbeit gehen und niemand weiß, dass Du nach Feierabend in Deiner Fantasie und auf dem Papier in die Abgründe der menschlichen Seelen begibst. Und solange Du es nicht freiwillig offenbarst (siehe dazu weiter unten), wird es auch niemand erfahren.

Um in einem entsprechenden Genre Erfolg zu haben.

Vor einigen Jahren war ich sehr aktiv in diversen Foren. Und in einem Bücherforum habe ich folgende Frage wirklich gelesen:

„Warum können Frauen keine guten Bücher schreiben?“

Lass Dir das als Frau mal auf der Zunge zergehen und ich schüttele immer noch den Kopf über die Frage des Mannes.

Zur Ehrenrettung des Forums sei noch folgendes gesagt, der Fragende hat argumentativ sehr gut erklärt bekommen, dass seine Meinung aufgrund seines persönlichen Geschmacks beruht. Denn er hat schlichtweg einen anderen Geschmack, welche die Literatur der Frauen scheinbar nicht bedienen konnte. Das hat aber nichts mit der wahren Qualität der Bücher der Autorinnen zu tun.

Aber es gibt trotzdem ein Gefühl, dass in bestimmten Genres ein bestimmtes Geschlecht eher stärker vertreten ist. Und jetzt mal Hand aufs Herz, würdest Du einen Liebesroman lieber von einer Frau oder von einem Mann lesen? Und wie sieht es mit einem ordentlichen Horrorroman aus? Würdest Du eher nach einer Autorin oder einem Autor in einer Buchhandlung suchen?

Bei der LoveLetter Convention 2014 fragte ein Mann, warum eine der Autorinnen auf der Bühne ihm erklären könne, warum Liebesromane von Frauen von ihm lieber gelesen werde, als von Männern. Als Antwort gab es, dass Frauen eher auf der Gefühlsebene schreiben als Männer. Und das stimmt, ich habe mal ein E-Book von einem Mann gelesen, den ich nach der letzten Seite gleich von meinem Reader gelöscht habe. Es hat mich emotional nicht angesprochen.

Und das kann durchaus ein Hindernis sein, wenn ich weiß, das ist ein Liebesroman und dieser wurde von einem Mann geschrieben. Viele werden um ihn einen Bogen machen. Daher kann es eventuell empfehlenswert sein, hier eine Namensanpassung vorzunehmen.

Wenn Du dann den Erfolg hast, kannst Du Dir überlegen, ob Du nicht der Öffentlichkeit Dein wahres Geschlecht Offenbahren möchtest. Aber Vorsicht – bei manchen der LeserInnen kann das nicht immer gut ankommen.

Es gab und gibt immer wieder Gründe, warum Autorinnen oder Autoren sich einen anderen Namen auswählen. Hier ist ein Link mit einigen Gründen berühmter Vertreterinnen und Vertretern.

Und irgendwie gehört es auch dazu …

Seien wir doch mal ganz ehrlich, da schreiben wir gut und gerne ein Jahr an einem Roman und dann sollen wir uns nicht den Spaß gönnen ein Pseudonym auszusuchen? Für manche gehört das genauso dazu, wie die Suche nach einem Verlag.

Sie müssen nicht ihre Identität hinter einem anderen Namen verstecken und wollen es so auch noch nicht einmal. Aber es gehört für sie dazu, sich einen zweiten Namen auszusuchen und mit diesen dann an die Öffentlichkeit zu treten.

Und ehrlich gesagt, für mich war das ursprünglich auch eine der Gründe, warum ich mir ein Pseudonym zugelegt habe. Bis ich eben erfuhr, dass mein Name zwischenzeitlich vergeben ist.

Du siehst, es kann manchmal notwendig sein, sich einen neuen Namen zu suchen, aber auch einfach nur ein herrlicher Spaß sein. Entscheide letztendlich selbst, ob Du es brauchst oder möchtest, dass auf dem Cover und in der Geschichte nicht der Name steht, der in Deiner Geburtsurkunde vermerkt wurde, sondern ein anderer.

Offene und geschlossene Pseudonyme

Wenn Du Dich entschieden hast, ja ich will ein Pseudonym (egal aus welchem Grund, das ist auch egal, solange DU damit leben kannst), stellt sich die nächste Frage:

Willst Du das die Welt weiß, dass Du hinter den Namen stehst, oder soll/muss das ein Geheimnis sein?

Ich schreibe hier natürlich von offenen und geschlossenen Pseudonymen.

Kurz zur Erklärung:

Das offene Pseudonym beschreibt einen Namen, bei dem man weiß, dass sich dahinter eine andere Person verbirgt oder wo man dies herausfinden kann. Die amerikanische Schriftstellerin Lara Adrian heißt mit bürgerlichen Namen eigentlich Tina St. John. Als Lara Adrian wurde sie ja hierzulande mit ihrer Midnight Breed Vampirgeschichten berühmt. Ihre historischen Liebesromane werden mit dem Zusatz veröffentlicht „Lara Adrian schreibt als Tina St. John“. Daher dachte ich anfänglich, ja, Lara Adrian ist der bürgerliche Name und Tina St. John ist das Pseudonym.

In diesem Fall kann man leicht herausfinden, dass Lara Adrian ein gewählter Name ist und wer sich dahinter verbirgt. Tina/Lara macht daraus kein großes Geheimnis und man kann sie eindeutig zuordnen.

Es kann sein, dass es mal wichtig war, einen geschlossenes Pseudonym zu wählen und dann kam der Erfolg und es war möglich zu den Werken zu stehen, weil man den alten Job kündigen konnte. Wie oben schon aufgeführt, es kann viele Gründe haben, warum man ein Pseudonym wählt.

Ein offenes Pseudonym bietet auf alle Fälle einige Vorteile:

  • Man kann öffentliche Auftritte wahrnehmen.
    Wenn die Welt weiß, dass ich als Person mich hinter den Namen verberge, kann ich auf Buchmessen, Convention, Mett & Greets, und wo auch immer auftreten und sagen, hei, schaut her, ich bin die und der. Da muss ich mich nicht verstecken, um mein Geheimnis zu wahren.
    Ich bin trotz allem eine Person des öffentlichen Lebens und kann mit mir selbst Werbung machen. Nur eben mit einem anderen Namen.
  • Mit dem eigenen Namen unterschreiben.
    Wenn ich einen Vertrag mit einem Verlag oder einer Agentur oder wen auch immer unterschreibe, kann ich meinen bürgerlichen Namen dafür verwenden. Es gibt keine Überlegung, wie ich den Vertrag unterschreibe, ohne meine Identität verraten zu müssen – mehr dazu, siehe weiter unten.
  • Post erhalten.
    Ich kann auch unter meinem richtigen Namen Post erhalten und muss kein Briefkastenservice nutzen. Spart Geld und Zeit. Und ich bin immer ansprechbar.

Es gibt sicherlich noch mehr Gründe, aber das soll erst einmal für den Anfang ausreichen.

Geschlossene Pseudonyme sind Namen, wo man die Person dahinter nicht kennt und auch nicht kennen soll. Der Name Kim Harrison ist ein solch geschlossenes Pseudonym gewesen. Viele Jahre wusste man nicht, dass das überhaupt ein Pseudonym ist und das sich dahinter die Autorin Dawn Cook versteckt.

Wenn Du Dir die beiden Internetseiten anschaust, dann siehst Du, dass sie keine Ähnlichkeiten haben. Und ich habe mir auch sagen lassen, dass die Bücher der beiden Autorinnen auch kaum Ähnlichkeiten aufweisen, also das sie mit zwei verschiedenen „Stimmen“ geschrieben wurde. Dawn Cook hat es also so gesehen richtig gemacht.

Ein geschlossenes Pseudonym bedeutet, niemand weiß oder soll zumindest wissen, welche reale Person sich dahinter verbirgt. Das kann natürlich schwierig sein, da zumindest die Agentur und/oder Verlag wissen muss, mit wem sie den Vertrag abschließen sollen. Immerhin könnte ja eine Betrügerin dahinter stecken? Und es kann auch rechtliche Gründe geben zu wissen, mit wem man es zu tun hat.

Auf alle Fälle sollen die Leserinnen nicht wissen, wer sich hinter den Namen verbirgt. Damit kannst Du in Ruhe schreiben und niemand belästigt Dich. Gerade dann, wenn Du wirklich Splatterhorror schreibst und eigentlich in einem Kindergarten arbeitest.

Aber es hat auch einige Nachteile, die durchaus bedenkenswert sind sich zu überlegen, ob man wirklich ein geschlossenes Pseudonym wählen möchte:

  • Keine öffentlichen Auftritte.
    Gut, wenn Du sowieso Öffentlichkeitsscheu bist, dann ist das eher ein Grund für ein geschlossenes Pseudonym. Ansonsten kannst Du nicht auf Buchmessen auftreten, auf Convention oder einfach nur Autogramme geben. Und für manche gehört das durchaus dazu.
  • Kein, ich hab das geschrieben!
    Manche möchten auch einfach nur sagen: Hei Leute, schaut mal her, ICH habe das geschrieben, das ist MEIN Buch. Auch wenn es Dir mal schwerfallen sollte, Du musst die Beine stillhalten, wenn Du nicht Deine „geheime“ Identität verraten willst.

Andererseits hat es sicherlich auch einige Vorteile:

  • Du wirst nicht belästigt.
    Gerade wenn Du „grenzwertige“ Literatur schreibst, kann es da zu keine blöden Nachfragen kommen.
  • Du entscheidest im Geheimen.
    Da niemand weiß, wer Du bist, kannst Du in Ruhe arbeiten, Deine Entscheidungen treffen (zum Beispiel Selfpublishing betreiben, bei einem Verlag veröffentlichen, was auch immer) und es kann Dir da niemand reinreden.

Geschlossene Pseudonyme haben natürlich ihre Vorteile, aber auch eindeutig ihre Nachteile. Aber, egal für welche Variante Du Dich entscheidest, wähle weise. Denn ein geschlossenes Pseudonym kannst Du immer noch öffnen, indem Du der Welt sagst, wer sich hinter den Namen verbirgt. Anders herum ist das nicht so einfach möglich.

Wie wähle ich ein Pseudonym?

Es gibt keine Regeln, an die Du Dich halten musst, wenn Du Dir ein Pseudonym wählst. Bis auf die Tatsache, dass Du keinen wählen darfst, der bereits vergeben ist.

Natürlich findest Du im Internet einige Seiten, um mit deren Hilfe Du ein Pseudonym für Dich kreieren kannst. Ich habe Dir mal ein paar herausgesucht, wobei ich keine Garantie geben, dass Du bei diesen Seiten fündig wirst:

Du kannst Dich aber auch von Autorinnen inspirieren lassen, die Dich prägten und inspirierten. Nehmen wir mal an, Joanne K. Rowling hat Dich zum Schreiben gebracht. Dann könntest Du als Hommage das K nehmen und daraus, zum Beispiel, Katherine machen. Oder Jane aus Joanne. Und so weiter. Damit besteht nicht die Gefahr, dass Du zu nah am Original liegst, aber Du weißt ganz genau, der Vorname oder auch Nachname ist zu Ehren von dieser Person entstanden. Eben wie bei Michael Keaton.

Aber auch wichtige Familienmitglieder können eine wichtige Inspirationsquelle für Dein zukünftiges Pseudonym sein.

Wenn Du wirklich diesen Weg gehen willst, setz Dich einen Nachmittag hin, mach Dir eine Liste oder ein Stammbaum oder was auch immer für Dich als kreativer Weg infrage kommt und schreibe alles auf, was Dein Pseudonym beinhalten darf. Am Ende wirst Du schon spüren, wann Du bei Deinem Namen angekommen bist.

Wie viele Pseudonyme darf/soll ich wählen?

Theoretisch kannst Du für jede Veröffentlichung oder für jedes Genre, in dem Du schreibst, einen anderen Namen wählen. Ob das aber wirklich viel Sinn macht? Ich wage es zu bezweifeln.

Viele wählen Pseudonyme für jedes Genre, in dem sie schreiben. Damit soll die Verwechslungsgefahr minimiert werden. Also wenn eine Autorin zuerst Kindergeschichten schreibt und dann entscheidet Splatterhorror zu schreiben (und das Cover nicht eindeutig danach aussieht), soll verhindert werden, dass die liebe Oma den Splatterroman schnappt und es den lieben Enkelkindern schenkt, weil sie der festen Überzeugung ist, es muss ja auch ein Kinderbuch sein. Immerhin stammt es ja von der Lieblingsautorin des Enkelkindes. Das kann unangenehm werden.

Wenn Du aber nur ein Genre bedienst, sagen wir mal Liebesromane, dann stellt sich mir die Frage, warum sollst Du da verschiedene Pseudonyme wählen? Aber es gibt Leute, die genau das tun. Du wirst ziemlich viel Energie in das bekannt machen eines Pseudonyms stecken müssen. Das Du dann mehrere hast, bedeutet, dass Du alle nach und nach berühmt machen musst.

Ob Du wirklich die Energie dafür aufbringen möchtest und nicht lieber schreiben willst? Das musst Du entscheiden.

Natürlich macht es Sinn, wenn Du zwischen zwei sehr unterschiedlichen Genres hin- und herspringst, also Kinderliteratur und Horror. Aber es lohnt sich darüber Gedanken zu machen, ob Du nicht nur den Vornamen oder nur den Nachnamen änderst.

Um auf das weit oben aufgeführte Beispiel von Anne Miller zurückzukommen. Anne Miller könnte zum Beispiel Kinderbücher schreiben, Andrea Miller hingegen Splatterhorror und Abigail Miller Fantasy. Die Verwechslungsgefahr ist gering und doch stehen alle drei Namen im Zusammenhang. Anne Müller versteckt sich nicht, sie steckt nur die Grenzen ab, damit unsere liebe Omi das richtige Buch erwischt.

Eine Bitte: Redet nicht miteinander

Hier noch eine Geschichte aus meiner Forenzeit:

Vor einigen Jahren war ich in einem anderen Bücherforum (als das oben erwähnte) und dort waren/sind viele Autorinnen angemeldet. Natürlich haben sich auch viele mit ihrem Pseudonym angemeldet und es kam schon mal dazu, dass sie miteinander übers Forum geredet/geschrieben haben.

Peinlich wurde dann, als Folgendes herauskam: Eine Autorin hatte zwei verschiedene Pseudonyme bei zwei verschiedenen Verlagen. Irgendwann kam das eben heraus und es stellte sich heraus, dass die besagte Autorin in einigen Threads mit einem Pseudonym etwas postete und mit ihrem anderen Pseudonym antwortete. Sie führten teilweise einen ganzen Thread allein eine Diskussion.

Lass das am besten!

Wenn so etwas herauskommt, dann hat es etwa die gleiche Peinlichkeitsstufe, wie, wenn Du Rezensionen zu Deinen eigenen Büchern schreibst und auf entsprechende Portale veröffentlichst. Es kann Dich Deinen guten Ruf kosten (was in diesem Fall auch teilweise geschehen war, weil sie nicht einsehen wollte, dass das nun wirklich nicht nett war und sogar den Verlagen die Schuld für diese Geschichte in die Schuhe schieben wollte).

Und gerade wenn Du hart an Dein Pseudonym gearbeitet und daraus eine Marke gemacht hast, kann der Verlust dieser Marke durchaus ein Schaden bedeuten. Am Ende auch einen Finanziellen, wenn niemand mehr Deine Bücher kaufen will.

Der Pseudonym in Deinem Ausweis

Manche fühlen, dass ihr Pseudonym so sehr ein Teil von ihnen geworden ist, dass sie den Wunsch haben, ihn als Künstlerinnenname im Ausweis zu führen.

Dazu erst einmal zwei Links für die weiteren Informationen:

Wenn Du Dir die Links durchgelesen hast, hast Du erfahren, dass erst mit der Bekanntmachung als Marke Dein Pseudonym zu einer Künstlerinnname geworden ist. Und erst mit den notwendigen Beweisen kannst Du dann den Namen in dem entsprechenden Feld auf Deinen Ausweis eintragen lassen.

Für weitere Fragen solltest Du Dich natürlich an die Behörde wenden, wo Du auch Dein Ausweis beantragst. Notfalls können sie Dich an die richtige Stelle verweisen, wer Dir in diesem Fall weiterhelfen kann.

Schlussworte

Ob Du ein Pseudonym wählst und wie dieser aussieht, ob es ein offener oder geschlossener ist und aus welchen Gründen Du einen haben möchtest, das liegt alles an Dir und NUR an Dir. Niemand sonst kann Dir da reinreden, außer Du heißt, wie eine bereits veröffentlichende Person.

Meine Empfehlung ist aber ganz klar: Überlege Dir genau, welchen Pseudonym Du wählst. Hast Du Deine erste Geschichte mit diesen Namen veröffentlicht, dann gibt es in dieser Hinsicht oft kein zurück. Es würde Deine Leserinnen nur verwirren, wenn Du auf einmal Halt schreist, das Cover änderst und Dir einen neuen Namen zulegst, nur um es dann ein zweites Mal zu veröffentlichen. Viele könnten sich sogar verschaukelt fühlen und Dir allein deswegen eine negative Rezension gönnen.

Überlege also ruhig ein wenig länger, bis Du Dich für Dein Pseudonym entscheidest. Und wenn es so weit ist und Du sagst, okay, ich habe da einen Namen, spiele damit ein wenig. Tauche gedanklich in ein Interview ein, wo man Dich mit Deinem Pseudonym direkt anspricht. Wie fühlt es sich an? Ist der Name richtig oder stört doch noch etwas?

Denn wenn Du mit Deinen neuen Namen in die Öffentlichkeit treten möchtest, sollte er sich gut anfühlen. Und das wünsche ich Dir, einen gut fühlenden und klingenden Namen.

Viel Spaß bei der Suche und viel Erfolg mit Deinem Namen.

Bei einem Pseudonym würde ich fast vorschlagen, dass Du Schritt für Schritt vorgehst.

Der Vorname

Die meisten Leserinnen werden Dich aller Wahrscheinlichkeit mit dem Vornamen ansprechen. Daher darf es ruhig ein wohlklingender Name sein, der Dich anspricht. Und vor allem, auf den Du reagierst.

Wenn Du zum Beispiel Anne heißt, Dich aber Mary nennen willst und am Ende gar nicht darauf reagierst, weil Du den Namen nicht ansprechend findest, verwirrst Du nicht nur Deine Leserinnen, sondern letztendlich auch Dich selbst.

Eine gute Quelle für mögliche Vornamen sind, und bitte nicht lachen, Internetseiten für Babynamen. Ich habe einfach mal drei herausgesucht (als Suchanfrage habe ich einfach „Babynamen“ eingegeben).

Beim dritten Link findest Du sogar Übersichten zu den beliebtesten Vornamen ab 1890. Also wenn Du etwas Älteres suchst oder Recherchen für eine historische Figur betreibst, dort wirst Du sicherlich fündig.

Wenn Du Mama oder Papa bist oder wirst, weißt Du, dass die Wahl eines geeigneten Vornamen für Dein Kind eine äußerst wichtige Sache ist. Und auch wenn nicht, Du kannst es Dir sicherlich denken, Deine Eltern standen ja auch einmal vor diesem „Problem“.

Daher ist es durchaus passend, dass Du für Deinen zweiten Vornamen (was ein Pseudonym letztendlich ist) genauso viel Sorgfalt wählst, wie für Dein Kind oder Figuren.

Es kann aber natürlich auch sein, dass Du spontan sagst, dieser Name muss es sein und kein anderer. Dieser wird dann wie zu einer zweiten Haut und Du willst sie einfach nicht mehr abstreifen. Dann lass es und nimm diesen Namen an.

Es kann auch sein, dass es ein Name ist, den Deine Eltern Dir sowieso geben wollten oder ein Name, den Du gerne gehabt hättest, wenn Deine Eltern da nicht dazwischen gekommen wären.

Hinweis: Wenn Du mit den Gedanken spielst, mehrere verschiedene Vornamen zu wählen für verschiedene Genres und sie sollen ähnlich wie Dein „Hauptname“ klingen, sind solche Namensdatenbanken eine gute Inspirationsquelle. Auch wenn der Name mit dem gleichen Buchstaben anfangen soll oder aus einem bestimmten Land kommen darf und so weiter und so fort.

Lass Dich inspirieren.

Alternative zum Vornamen

Zwischenzeitlich hat es sich im angloamerikanischen Raum scheinbar eingebürgert, den Vornamen so weit zu verkürzen, dass nur noch die ersten Buchstaben verwendet werden.

Beispiele:

  • AJ Rose
  • KJ Charles
  • P. D. James
  • E L James
  • etc.

Bisher habe ich das in Deutschland noch nicht gesehen, aber sicherlich wäre das durchaus eine Überlegung wert, wenn Du diese Art von Namenswahl wählen möchtest.

Ein Vorteil ist durchaus, dass Du damit Deine richtigen Vornamen verwenden kannst, ohne dass jemand mitbekommt, dass sie es sind. Oder auch die Vornamen Deiner Heldinnen.

Möglicher Mittelteil

Es gibt einige Autorinnen, die einen zweiten Vornamen haben. Dieser kann und wird häufig nach dem ersten Buchstaben abgekürzt. Wie zum Beispiel Poppy J. Anderson.

Ob Du einen solchen Zwischenteil haben willst, ist letztendlich Dir überlassen. Dahinter kann sich aber auch der erste Buchstabe von Deiner Heldin oder Deinem Helden verstecken, wenn Du dies willst.

Es ist aber reine Geschmackssache, ob Du das machen willst. Bedenke aber, einmal ein Zwischenteil und Du wirst ihn nicht mehr so schnell los. Genauso wie der Vorname.

Der Nachname

Natürlich brauchst Du einen Nachnamen, wenn Du ein Pseudonym wählst. Mir fällt spontan auch keine Autorin ein, wo nur der Vorname auf dem Cover steht. Noch nicht einmal als Künstlerinnname.

Meines Wissens nach gibt es keine Datenbanken, wo man sich einen Nachnamen aussuchen kann. Denn den hat man ja durch die Eltern von der Geburt an dabei.

Aber es gibt einen Namensgenerator, wenn Du einen Vornamen zum Nachnamen suchst (falls Du ihn doch schon haben solltest):

Bei den Nachnamen sind theoretisch Deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt. Er sollte jedoch zu Deinem gewählten Vornamen passen und mit ihm harmonieren. Eben weil Du die Möglichkeit hast, Dich darüber neu zu erfinden.

Als Inspirationsquelle kannst Du die verschiedenen Namensgeneratoren im Internet suchen und schauen, was die aus Deinem realen Namen machen. Und eventuell veränderst Du das Ergebnis oder übernimmst es eins zu eins.

Hier zwei Beispiele aus der Welt des Steampunk (die sich ja an das viktorianische England orientieren):

Du kannst auch zu Deinem Nachnamen gewisse Zusätze packen, wie es Francesa deGrandis hat (auch wenn das ihr Originalname ist bzw. sein dürfte).

Da die wenigsten von uns Erfahrungen haben Nachnamen auszusuchen (entweder wir bekommen sie von unseren Eltern oder nehmen den von unserer Ehepartnerin an), darfst Du Dich hier auch einfach mal austoben. Das Telefonbuch ist sicherlich auch eine sehr interessante Quelle für die Suche

Schlussworte für die Schreibübung

Lass Dir ruhig Zeit bei der Wahl eines möglichen Pseudonyms und hab Spaß dabei. Es kann sein, dass Du länger brauchst, um am Ende zu Deinem Namen zu kommen. Es kann aber auch sein, dass er Dir regelrecht ins Auge springt und sagt, hier, da bin ich.

Wenn Du Dir ernsthaft überlegst, ein Pseudonym für Deine Bücher zu verwenden, meine Empfehlung ist ganz klar, fange rechtzeitig an zu überlegen. Und vor allem fange rechtzeitig an, Dich an den neuen Namen zu gewöhnen. Denn eines Tages werden Dich die Leute damit ansprechen und es wäre schön, wenn Du dann darauf reagierst.

Und wenn Du jetzt schon Deinen neuen Namen hast, kannst Du die Covers entsprechend mit diesen Namen versehen. Es spart also durchaus Zeit, wenn Du rechtzeitig mit dieser Arbeit anfängst.

Hier sind noch einige Inspirationen für Dich und Deine Suche.


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Über Frau Schreibseele

eine schreibende, die auf den weg zu ihrer ersten geschichte ist. und bis dahin gibt es beiträge rund ums schreiben, lesen und erleben auf meinem blog :)
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2 Antworten zu Pseudonym oder nicht Pseudonym … na Du weißt schon

  1. Jenny schreibt:

    Vielen lieben Dank für das Video. Zum Thema impressum und künstlername und pseudonym finde ich nur sehr wenige informationen. dein video werde ich mir wohl noch ein paar mal anschauen, denn es steckt voller vieler nützlicher informationen, die ich in meiner wochenlangen recherche noch nirgendwo gefunden habe.

    Der schutz meiner privatsphäre ist mir sehr wichtig. ich habe zum einen sorge, abgemahnt zu werden und zum anderen von überambitionierten fans gestalkt zu werden. deshalb möchte ich öffentlichkeit und privatleben so gut wie möglich trennen, schon von anfang an.

    Woher weißt du das alles?

    ich versuche so viel wie möglich ohne einen teuren anwalt auszukommen. daher ist dein video wirklich gold wert. auch die kombination mit der ksk ist äußerst hilfreich.

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    • Frau Schreibseele schreibt:

      Hallo Jenny,

      sehr gerne, freut mich, dass es Dir weitergeholfen hat. Nur zur Info, das Video stammt nicht von mir (damals noch schreibkasten, heute Frau Schreibseele), sondern von Annika Bühnemann. Leider war es im Beitrag nicht ganz klar, aber im Video sollte es eigentlich alles deutlich gewesen sein.

      Und mein Wissen aus dem Beitrag konnte ich aus Gesprächen und Recherche nachvollziehen. Ich hab einiges durchaus in Erfahrung bringen können.

      Hier noch eine kleine Anekdoten. Vor einigen Jahren lernte ich einen sehr, sagen wir mal, extrovertierten Autor kennen, der durchaus seine Eigenheiten hatte. Zu seiner Person möchte ich nichts sagen, da ich nicht weiß, ob es ihm Recht ist. Auf seiner Seite veröffentlichte er sogar seine Privatadresse (was bei Autor*innen doch eher seltener ist). Und seine Aussage dazu ist, dass er einmal im Jahr Werbung bekommt und jemand ihn anschreibt, der ihm seine Seele verkaufen will.

      Na klar, wenn man nicht gerade Rowling ist, sollte man sich das mit der Veröffentlichung der Privatadresse gut überlegen. Aber am Anfang dürfte das noch harmlos sein. Außer Du bist Kindergärnterin und schreibst Hardcore BDSM 😉 Dann würde ich es mir doch noch einmal überlegen.

      Aber glücklicherweise gibt es immer Alternativen.

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