[Ratgeber und schreibkasten-Geschreibsel] Nimm Dir mal einen Urlaubstag

Gestern hatte ich auf meiner Facebookseite geschrieben, wenn das Wetter hält, dass dann der heutige Beitrag klar ist. Bis gerade eben hatte ich zwar einen mehrheitlich bewölkten Tag (zwischendurch gab es auch einen ordentlichen Sonnenschein, aber gleich mehr dazu 😉 ) und auf dem Heimweg gerade hat es heftigst geschüttet. An einem Gebäude lief die Regenrinne so dermaßen über, dass an der Fensterscheibe ein regelrechter Wasserfall herunterlief. Ich gebe zu, da musste ich schon schmunzeln.

Aber kommen wir zurück zu dem Sinn des heutigen Beitrages (und ja, es gibt einen, auch wenn es auf dem ersten Blick nicht so aussieht, ich glaube sowieso, dass ich gerade einen HappyClown verspeist habe, so leicht fühle ich mich gerade).

Am Mittwoch habe ich auf dem Blog von Markus Cerenak den folgenden Beitrag gefunden. Um es kurz zu machen, es geht in diesem Beitrag darum, warum es so schwer ist in der heutigen Zeit die persönliche Berufung zu finden und gibt einen möglichen Tipp, wie man es probieren kann.

Und jetzt kommen wir langsam zum Sinn dieses Beitrages 😉

Denn Markus empfhielt in diesem entsprechenden Beitrag, sich einen Tag Auszeit zu nehmen. Ideal wäre es natürlich, wenn man sich irgendwo ein Hotel mietet (am besten außerhalb der eigenen Stadt), keine Elektronik mitnimmt und sich nur auf die eigene Person konzentriert.

Zwar kann ich mir nicht so spontan ein Hotelzimmer leisten, trotzdem habe ich mir heute eine Auszeit gegönnt. Zuerst bin ich zu einem Buchladen hin, um mir ein neues Notizbuch zu kaufen (neues Thema, neues Notizbuch und ich habe mir das SoftCover Notizbuch von Moleskine gegönnt, ich liebe diese Dinger) und ja, auch ein Buch.

Danach habe ich mir eine Ecke gesucht, wo ich eher selten bis gar nicht bin und joah, ich gebe zu, das hat ein wenig gedauert. Aber irgendwann habe ich einen kleinen Park gefunden, mit dort auf eine Parkbank gesetzt und erst einmal durchgeatmet. Ja, in der Nähe waren die Straßen, so richtig entspannt war das leider nicht, aber immerhin ein Anfang. Das nächste Mal suche ich mir einen anderen Ort.

Für mich war es nur wichtig, dass ich ein wenig Natur um mich herum hatte und es ein Ort war, an dem ich selten bis gar nicht war. Und in diesem Park war ich bisher nur ein- oder zweimal. Und das auch vor Jahren.

Nachdem ich innerlich angekommen war, habe ich mein Notizbuch geschnappt und ein Ausdruck des oben erwähnten Beitrages und habe mir dann eine Frage gestellt.

Was kann ich gut?

Und dann habe ich einfach mal drauf los geschrieben. Einige Punkte waren mir schon länger bekannt, weil ich schon früher ähnliche Übungen gemacht habe. Ich hatte schon mal vor ein oder zwei Jahren „Mein Buch der Stärken“ durchgearbeitet (okay, durchgearbeitet ist etwas übertrieben, aber bis zur richtigen Stelle hatte ich es durchgelesen und bearbeitet). Daher kannte ich schon die eine oder andere Stärke und vor allem die eine Macke, die ich gerne durchziehe.

Mit einem Male, während ich die erste Seite vollgeschrieben hatte, machte es Badabing – Bada – whoah. Auf einmal fügte sich alles zusammen wo ich Dinge, für die ich mich noch vor einem Jahr interessierte, erst einmal auf dem Abstelgleis gestellt hatte, auf einmal hervorkamen und was weiß ich.

Denn in der Vergangenheit habe ich schon viele Dinge begonnen, aber aus diversen Gründen nicht beendet. Ehrlich gesagt, ich habe mich deswegen sogar schon auf ADS testen lassen (ja, bei einem echten Psychiater). Nur zur Info, der Test viel negativ aus 🙂

Zwischenzeitlich habe ich herausgefunden, dass ich eine sogenannte Scanner Persönlichkeit bin. Das bedeutet halt, dass man durchaus schnell von Mäusen zu Universen springt. Eben das, was bei mir der Fall war und ist.

Durch die heutige Auszeit habe ich einfach mal reflektiert, was ich kann und vor allem was ich will. Denn die Ausbildung, die ich gerade mache, macht mir deswegen Spaß, weil ich alle drei bis vier Monate eine neue Abteilung besuchen kann, weil ich neue Dinge lernen kann und all diese Dinge. Aber wenn ich daran denke, auf einer Stelle dann bis zur Rente zu arbeiten, ich weiß nicht, ob ich damit wirklich glücklich werden würde.

Daher mein Tipp, wenn das nächste Wochenende halbwegs trocken bleibt. Schnapp Dir was zu schreiben (gerne auch ein neues Notizbuch, wenn Du genauso danach verrückt bist wie ich 😉 ) und eine Flasche Wasser (trinken ist wichtig, gerade wenn Dein Kopf raucht). Und wenn Du willst, druck Dir den oben verlinkten Beitrag aus und nimm ihn als kreative Inspiration mit. Dann setz Dich irgendwohin, wo Du Deine Ruhe hast, stelle zumindest Dein Handy auf leise (wenn Du ihn schon nicht ausschalten willst) und stelle Dir die erste Frage.

  • Was kann ich?
  • Was will ich?
  • Was schätzen die anderen an mir?
  • etc.

Du wirst sicherlich noch eigene Fragen finden, wenn Du erst einmal angefangen hast. Ein bisschen kann man es mit den Morgenseiten vergleichen. Du schreibst einfach drauf los, ohne Punkt und Komma (im übertragenen Sinne) und siehst, was am Ende dabei heraus kommt. Du kannst auch den perfekten Tag Beitrag mitnehmen und durchführen.

Lass einfach die Worte fließen, so wie sie kommen, Du wirst sicherlich überrascht sein, was am Ende dabei heraus kommt. Bei mir war es.

Denn zwei Punkte waren mir ja die ganze Zeit klar, was ich zukünftig machen und aktuell nach und nach aufbauen will. Aber dann kam ja dieses „Huppsa“-Gefühl und auf einmal war da diese dritte Möglichkeit.

Dieses Jahr fange ich auf alle Fälle damit an, unter anderem indem ich ein Webinar anbiete. Wenn Du darüber informiert werden willst, dann kannst Du Dich gerne für meinen Newsletter anmelden. Ab dem ersten August soll es losgehen (wenn alles so funktioniert, wie ich es mir vorstelle) und dann werde ich Dich gerne darüber informieren, was ich so alles plane, unter anderem auch über die Webinare 🙂

Jetzt weiß ich, wo meine Reise endet. Jetzt muss ich nur noch Schritt für Schritt herausfinden, wie ich da hinkomme. Gerne kannst Du mich begleiten. Über den Newsletter, die Facebookseite oder hier über den Blog ❤

Ansonsten, einen schönen Abend wünsche ich Dir und wir lesen uns.

Deine Caro vom schreibkastenblog

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Über Frau Schreibseele

eine schreibende, die auf den weg zu ihrer ersten geschichte ist. und bis dahin gibt es beiträge rund ums schreiben, lesen und erleben auf meinem blog :)
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