[Tarotmittwoch] X – Das Rad (des Schicksals)

Hauptbedeutung:

  • das/Dein Schicksal
  • Deine Lebensaufgabe
  • Auflösung
  • ein Neubeginn

Allgemein steht die Karte für:

  • Du wirst Dich einer neuen Aufgabe widmen
  • Aufgaben, welche in der Vergangenheit noch nicht gelöst sind, kannst Du jetzt angehen.

Einige Beispielbilder zu der Karte:

Beschreibung zur Karte:

Auf den meisten Karten findest Du ein Rad, ein Symbol der Göttin Arianrhod. Wie das Leben, so dreht sich das Rad. Und egal wo Du gerade bist, mal bist Du oben und mal bist Du unten.

Zumeist findest Du drei Gestalten/Wesen auf dem Rad. Eines ist ganz oben auf dem Rad, das nächste klettert an diesem hinauf und das dritte fällt hinab. Entweder sind diese Gestalten Menschen, können aber auch Tiere sein (gelegentlich auch Fabelwesen). Ganz oben auf dem Rad trägt die Gestalt eine Krone oder ein Schwert. Gelegentlich feiert sie auch etwas (es kommt immer auf das Tarotdeck an, was Du benutzt, daher kann man hier schon fast keine allgemeingültige Bedeutungen oder Beschreibungen mehr aufführen).

Es gibt Karten, da steht das Rad alleine in der Luft und bewegt sich von selbst. Niemand ist vor Ort und dreht das Rad. Während auf anderen Karten jemand zu sehen ist, die oder der das Rad dreht (zum Beispiel eine junge Frau mit verbundenen Augen). Doch wird diese Person/Figur von niemanden gesehen, noch nicht einmal von denen, die vom Rad herunter fallen.

Niemand beobachtet die Drehbewegungen des Rades und vor allem versucht niemand diese irgendwie zu beeinflussen.

Auf einigen Karten ist das Rad flach. Entweder als Symbol vorhanden, es hängt am Himmel oder als Schmuckstück an der Wand. Dort sehen wir häufig in den Ecken vier Wesen: oben einen Menschen und einen Vogel oder einen Greif, unten einen Löwen und ein Stier. Sie alle sind geflügelt. Gelegentlich findest Du dort auch die vier Erzengel Michael, Raphael, Gabriele und Uriel/Ariel.

Bedeutung der Karte:

Wir alle sind mit dem Rad des Schicksals oder auch mit dem Rad des Lebens verbunden. Manche kämpfen sich hinauf um ganz oben zu sein. Andere wiederherum fallen herunter, wo sie doch gerade ganz oben waren. Und die dritten sind oben und scheinen sich nicht für das zu interessieren, was um sie herum passiert.

Das Rad dreht sich, egal ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht. Und auch ob wir es wollen oder nicht.

Was am Ende für Folgen dabei herauskommen geschieht unabhängig von Rang und Name. Und allen ereignen Schicksale, die wir nicht beherrschen können. Mal sind sie gut und mal sind sie schlecht.

Die Karte harmoniert und widerspricht der achten Karte, der Gerechtigkeit. Beide entscheiden unabhängig von Rang und Namen über die Menschen. Doch die Gerechtigkeit ist fair. Sie gibt Dir das, was Du verdient hast. Das Rad hingegen interessiert die Gerechtigkeit nicht. Ist es Zeit, dann fällst Du, ist es Zeit, dann kannst Du Dich erheben.

Die Kräfte des Rades kümmern sich nicht darum, ob Du das Glück oder das Pech verdient hast. Es kümmert sie auch nicht, ob es gerade Zeit ist, dass sich Dein Leben ändert. Die Kräfte, die hier am Werke sind, handeln einfach. Unabhängig über den Hintergrund. Also völlig anders, als die Karte der Gerechtigkeit.

Du musst lernen, dass es Dinge gibt, die Du noch sonst wer beeinflussen kann. Das Rad des Lebens oder auch das Rad des Schicksals dreht sich, unaufhörlich und kümmert sich nicht darum, dass wir irgendwelche Pläne haben. Es dreht sich und zeigt uns, dass wir dem ganzen ausgeliefert sind.

Doch gleichzeitig bedeutet das für Dich auch, dass Du lernen kannst aber auch musst zu kämpfen. Du musst dem Schicksal zeigen, dass Du die Herrin oder der Herr in Deinem Leben bist. Und vor allem, dass Du verdienst hast zu bekommen, was Du haben willst. Einerlei ob Du es wirklich verdient hast oder nicht.

Auch wenn Du das Gefühl hast, dass Du keine Kontrolle über Dein Schicksal zu haben, Du musst lernen, Dich zu erheben und Dein Schicksal in die Hand zu nehmen. Ja, das Leben im Rad ist erst einmal grausam und ungerecht. Das bedeutet aber nicht, dass Du alles hinnehmen musst. Lerne die Geheimnisse des Lebens kennen und verstehe dann, wie Du sie für Dich und Dein Leben nutzen kannst.

Wie oben schon geschrieben, dem Schicksal ist es gleich was aus Dir wird. Wenn Du Dich diesem ergibst, dann bist Du mal oben und mal unten. Also liegt es einzig und allein an Dir Dich dem Schicksal zu stellen und zu zeigen, wozu Du in der Lage bist. Es ist anstrengend, es kann durchaus mit Verlusten zu tun haben, aber am Ende wird es sich zeigen, ob es sich für Dich lohnt.

Und wie heißt es so schön, wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat bereits verloren.

Bedeutung:

Positiv:

  • Glück
  • Schicksal
  • Erfolg
  • eine unerwartete Wendung in den aktuellen Ereignissen
  • Beförderung
  • Du eringst einen Sieg
  • das Glück verhilft Dir zu einer positiven Wendung

Negativ:

  • Vorsicht bei zu vielen Anschaffungen
  • Versagen
  • Unglück
  • Probleme
  • ein Schaden, der unerwartet kommt

Zehn Fragen zum Charakter:

  1. Wie definiert Dein Charakter Glück?
  2. Glaubt Deine Figur an das Schicksal? Erkläre die Entscheidung.
  3. Wie feiert Deine Figur, wenn sie/er einen Sieg errungen hat?
  4. Wenn Deine Figur eine Pechsträhne hat, wie geht sie damit um?
  5. Wie geht Deine Figur damit um, wenn ihr etwas positives erhält und dies eigentlich nicht verdient hat?
  6. Liebt es Deine Figur materielle Anschaffungen zu machen? Wenn ja, was ist es genau?
  7. Wie geht Deine Figur mit dem Unglück um? Ist es Zufall oder interpretiert sie/er da was hinein?
  8. Wie sieht es mit Problemen aus? Sind sie handfeste Angelegenheiten oder nur Lösungen in Arbeitsanzügen?
  9. Wenn etwas unerwartetes passiert, was macht dann Deine Figur?
  10. Hat Deine Figur Versagensängste? Wie definieren sie sich und woher kommen sie?

Zehn Schreibinspirationen:

Schreibe eine Szene mit folgendem Inhalt:

  1. Deiner Figur passiert ein Unglück. Beschreibe das Unglück und wie Deine Figur jetzt handelt.
  2. Das Schicksal steht in Form eines Engels vor Deiner Figur und fordert sie/ihn heraus. Was denkt Deine Figur?
  3. Deine Figur steht in einem Laden und sieht ein Objekt der Begierde welche sie/er unbedingt haben will. Problem: Das Geld ist gerade mehr als nur knapp. Was geschieht jetzt? (Einfach weggehen gilt natürlich nicht.)
  4. Deine Figur hat einen Sieg errungen, den sie/er nicht fair errungen hat. Wie geht es nun weiter?
  5. Deine Figur wird mit der eigenen Versagensangst konfrontiert. Wie schafft sie/er es sie zu überwinden?
  6. Deine Figur muss sich mit einem privaten und einem beruflichen Problem gleichzeitig auseinandersetzen. Beschreibe wie sie/er damit umgeht.
  7. Sie/er bekommt etwas, was sie/er nicht verdient hat. Wie geht Deine Figur damit um?
  8. Es passiert etwas ganz tolles für Deine Figur. Wie läuft das ab?
  9. Schreibe eine Szene, wo Deine Figur einfach ihren/seinen Glück bzw. einen Erfolg feiert. Wie weit geht sie/er, artet die Feier aus oder bleibt alles im Rahmen? Feiert Deine Figur überhaupt?
  10. Lasse Deine Figur auf die anderen Figuren der Arkana treffen und schreibe jeweils eine Szene dazu.
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Über Frau Schreibseele

eine schreibende, die auf den weg zu ihrer ersten geschichte ist. und bis dahin gibt es beiträge rund ums schreiben, lesen und erleben auf meinem blog :)
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