[Tarotmittwoch] XIII – Tod

Hauptbedeutung:

  • Loslösung
  • Abschied
  • Eine Phase wird beendet

Allgemein steht die Karte für:

  • Eine Konfrontation die mit einem Abschied beendet wird
  • etwas geht zu Ende
  • dadurch wird ein Neubeginn möglich

Einige Beispielbilder zu der Karte:

Beschreibung zur Karte:

Du kennst sicherlich die Karte Tod aus vielen Filmen. Irgendwelche junge, naive Mädchen oder Frauen lassen sich die Karte legen und dann wird die Todeskarte gezogen. Und natürlich kommt es, wie es kommen muss, bald segnet sie das zeitliche. Oder sie sind stark genug (und männlich) und können die Karte überlisten.

Aber vorne weg sei Dir gesagt, die Todeskarte ist keine fürchterliche Karte vor der Du Dich fürchten musst. Ganz im Gegenteil, heiße sie durchaus willkommen. Denn sie kann auch gutes bedeuten.

Auf den meisten Karten siehst Du ein Skelett entweder in Rüstung oder in scharzer Rüstung. Also ein wahres Sinnbild für den Tod. Meistens sieht er ruhig und gelassen aus (sofern man das bei dem Tod sagen kann), gelegentlich aber auch wütend und rachsüchtig.

Der Hintergrund ist so unterschiedlich wie das Leben selbst. Mal ist die Erde karg und verdörrt. Mal sind Leichenteile zu sehen oder Menschen sie bereits verstorben sind oder kurz davor sind zu gehen. Jedes Mal sagt die Karte aber immer das Gleiche. Egal wie sehr wir uns dagegen wehren, am Ende holt uns der Tod alle. Und er macht keinen Unterschied zwischen jung und alt, arm und reich.

Bedeutung der Karte:

Die Todeskarte bedeutet ein Bruch mit dem bisherigen Leben. Dieses endet und etwas völlig neues kann entstehen (es ist also keine Katastrophe, wenn die Todeskarte erscheint). Alte Ideen, Vorstellungen, Lebensweisen können jetzt von Dir überdacht und als überholt angesehen werden. Und damit besteht die Möglichkeit diese abzulegen und etwas komplett neues anzugehen.

Es kann aber auch sein, dass sich Freundschaften oder auch Beziehungen ändern und beendet werden. Das liegt unter anderem daran, dass entweder Du Dich weiterentwickelt hast oder die Menschen um Dich herum.

Die Sense des Schnitters (wie man den Tod auch nennt) ist hier sinnbildlich gemeint. Du hast in der Vergangenheit deine Saat ausgesät. Nun ist sie gewachsen und reif für die Ernte. Das bedeutet für Dich, dass es Zeit ist, die nächste Stufe der Weisheit zu erklimmen. Besonders dann ist es möglich dies zu tun, wenn Du einiges gelernt hast. Dann ist es definitiv eine höhere Stufe, die Du erreichen kannst.

Sie stellt einen symbolischen Tod dar (weniger den physischen Tod, auch wenn das durchaus vorkommen kann). Etwas geht zu Ende. Aber Du musst nicht traurig sein, denn darauf hast Du doch hingearbeitet 🙂 Die Zeit der alten Arbeitsstelle ist vorbei, nun gehe den neuen Beruf an. Oder die Zeit des Singledaseins ist vorbei, nun bist Du in einer Beziehung. Und so weiter.

Der Mensch, der Du bisher warst, der ist gestorben. Nun ist es Zeit, dass Du zulässt, der neue Mensch zu werden, der Du sein kannst und auch sein willst. Habe vor dieser Veränderung keine Angst. Denn es ist eine verdiente Veränderung.

Du hast mit der zwölften Karte Opfer gebracht und nun ist es Zeit, die Geschnke dafür einzufahren. Dein neues Leben wird sich nun von dem unterscheiden, was Du bisher gelebt hast.

Bedeutung:

Positiv:

  • eine plötzliche Veränderung
  • das Ende von dem was war
  • Sterblichkeit
  • das Ende oder der Zusammenbruch Deiner Pläne
  • gelegentlich kann es auch den „echten“ Tod ankündigen, ist aber eher seltener

Negativ:

  • Zerstörung oder Verlust
  • Apathie
  • gescheiterte Pläne
  • Verlust der Hoffnung oder des Glaubens
  • eine ungünstige Veränderung (sie muss aber nicht tödlich enden)

Zehn Fragen zum Charakter:

  1. Wie geht Deine Figur mit plötzlichen Veränderungen um?
  2. Welche Pläne hat Deine Figur und wie werden sich diese im Laufe Deiner Geschichte ändern/wahr werden?
  3. Ist sich Deine Figur ihrer/seiner Sterblichkeit bewusst?
  4. Hatte Deine Figur schon eine Nahtoderfahrung oder ein Unfall wo es beinahe schlimm ausgegangen wäre?
  5. Worauf arbeitet Deine Figur hin, um einen Tod im Leben einzuleiten?
  6. Deine Figur muss sich eingestehen, dass die Pläne gescheitert sind – wie geht sie/er damit um?
  7. Wenn Deine Figur apathisch ist, wie könnte man sie/ihn da wieder heraus holen? Beschreibe ein paar Vorgehensweisen.
  8. Deine Figur muss den Verlust eines geliebten Menschen verarbeiten – wie geht sie/er dabei vor?
  9. Das Leben Deiner Figur entwickelt sich nicht so, wie sie/er sich das vorstellt. Wie reagiert Deine Figur darauf (ist sie apathisch oder wird sie aktiv, um dagegen zu steuern)?
  10. Deine Figur hat alle Hoffnung und/oder den Glauben verloren. Wie geht es in ihrem/seinem Leben weiter? Was ändert sich für Deine Figur?

Zehn Schreibinspirationen:

Schreibe eine Szene mit folgendem Inhalt:

  1. Deine Figur hatte einen schweren Unfall – beschreibe das Innenleben.
  2. Sie/er muss sich mit einer sehr krazzen Veränderung im Leben auseinandersetzen (Jobberlust, FreundIn verlässt Deine Figur, etc.) – wie geht sie/er damit um?
  3. Durch den Unfall ist sich Deine Figur der eigenen Sterblichkeit schmerzlich bewusst. Was denkt sie/er darüber – schreibe einen inneren Monolog.
  4. Deine Figur leitet selbst eine krazze Veränderung im Leben ein, mit der die Umgebung nicht gerechnet hat (z. B. kündigt den Job und wandert nach Brasilien aus). Schreibe eine Szene, wo die Umgebung versucht damit klar zu kommen und Deine Figur zur Vernunft bringen will.
  5. Beschreibe das Seelenleben Deiner Figur, nachdem sie einen geliebten Menschen verloren hat.
  6. Deine Figur ist gerade apathisch (der Grund ist egal, kannst Du aber gerne aufführen) und FreundInnen versuchen sie/ihn da herauszuholen – schreibe die Szene und wie sich Deine Figur dabei fühlt.
  7. Beschreibe die Szene, in der Deine Figur die Hoffnung oder den Glauben (auch gerne den religlösen Glauben) verloren hat.
  8. Deine Figur hat den krazzen Lebenseinschnitt vorgenommen und die Sache entwickelt sich nicht so, wie sie/er es gerne hätte – was nun?
  9. Deine Figur ist in einen Unfall verwickelt und muss sich nun der eigenen Sterblichkeit stellen – wie geht sie/er damit um?
  10. Deine Figur trifft auf die Figuren der vorherigen Karten – beschreibe diese Zusammentreffen in jeweils einer eigenen Szene.
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Über Frau Schreibseele

eine schreibende, die auf den weg zu ihrer ersten geschichte ist. und bis dahin gibt es beiträge rund ums schreiben, lesen und erleben auf meinem blog :)
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