[Tarotmittwoch] XVII – Der Stern

Hauptbedeutung:

  • es steht alles unter einem guten STern
  • Offenheit
  • Sorglosigkeit
  • Harmonie

Allgemein steht die Karte für:

  • Vertraue in Deine Zukunft
  • Du hast eine neue Vision
  • Du bist bereit für Deine Erfüllung

Einige Beispielbilder zu der Karte:

Beschreibung zur Karte:

Auf fast allen Karten findest Du beim Stern eine Frau, zumeist wenig bekleidet bis nackt, die an einem See oder Fluss steht oder kniet. Sie hält meistens mindestens einen Krug mit Wasser, häufig auch zwei. Diese kippt sie aus. Eines ins Wasser, dass andere hingegen auf die Erde.

Es hat gewisse Ähnlichkeiten mit der Karte der Mäßigkeit. Doch hier geht es nicht um die Geld der Mäßigkeit. Hierbei geht es um das, was man ein Teil zurückgibt, was man bekommen hat.

Über der Frau sind häufig Sterne angeordnet. Meistens kleine, welche das Thema der Tore (wie zum Beispiel bei der Hohepriesterin) erneut aufgreift. Und gelegentlich ein Großer, der direkt über sie leuchtet. Aber es gibt auch Karten, wo nur der große Stern abgebildet ist oder gar keine. Man kann also sagen, dass die Frau eine Art Sternenkind ist. Sie symbolisiert den Stern selbst.

Im Hintergrund sehen wir weite, grüne Flächen und gelegentlich Bäume, welche ebenfalls mit den Toren in Verbindung stehen. Und immer wieder wirst Du das Thema sehen, wie die Sternenfrau das Wasser aus den Krügen direkt in den See oder Fluss schüttet und auf die Erde. Sie gibt zurück, was sie bekommen hat.

Bedeutung der Karte:

Die Sterne haben uns und die Entwicklung der Menschen in irgendeiner Art und Weise schon immer begleitet. Man glaubte, dass in den Sternen die Geschichte der Menschen dargestellt ist, ihr Schicksal, ihre Zukunft. Viele Herrscher haben die Geschicke ihres Volkes nicht in ihre eigenen fähigen Hände gelegt, sondern in denen der Sternendeuter und Wahrsagern. Wenn die Sterne nicht günstig standen, haben sie von Schlachten abgesehen, nicht geheiratet oder ähnliches. Waren die Sterne ihnen wohlgesonnen, schöpften sie Hoffnung und taten, was sie tun sollten.

Doch sie wurden auch genutzt, um mathematische Berechnungen durchzuführen, die Pyramiden wurden nach einem Sternbild angelegt. Weiterhin orientierten sich die Seeleute auf dem hohen Meer nach ihnen, um in die Fremde zu gelangen oder nach Hause.

Auch heute sind die Sterne noch ein wichtiges Leitbild für uns. Wir wollen zu den Sternen reisen, sehen ob wir alleine im Universum sind oder noch jemand oder etwas da draußen exisitiert. Oder ob das komplette Universum völlig leer ist. Wir suchen nach bewohnbaren Planeten, nach intelligentem Leben. Und immer wieder haben wir den Wunsch in die Ferne zu reisen.

Wie einst die Götter und Göttinnen auf dem Olymp Menschen zu Sternenbilder machten, damit sie unsterblich werden konnten, beginnt auch mit der siebzehnten Karte des Tarot unsere eigene Unsterblichkeit. Früher waren wir Suchenden und Lernende, nun sind wir die Lehrenden, wir unterrichten andere Menschen. Und was mit dem Magier begonnen hat, findet hier seinen Höhepunkt. Wir sind im Zentrum des Universums und können den Himmel nach unseren Vorstellungen verändern.

Doch wer so viel Macht hat, muss etwas zurückgeben. Die Sterne über sie können sie mit Macht überschütten. Es beginnt hier aber eine Transformation. Wir selbst verändern uns und sind in der Lage zu erkennen, was wichtig ist. Die Sterne tun, was sie tut und sie tut, was die Sterne tun. Es gibt den Spruch „Wie oben, so unten“. Und hier findest es eine besondere Anwendung.

Die Frau ist jung und wunderschön. Aber nicht auf der physischen Ebene. Sondern in ihrer Seele. Über ihr zeigen die Sterne, mit welchen Fähigkeiten sie sie ihre Ziele erreichen kann und vor allem, welche Ziele sie sich setzen sollte. Das Wasser im Fluss steht für die Gelassenheit (das stärker ist, als die Geduld der Mäßigkeit). Alle Hindernisse können überwunden werden.

Sie ist in der Lage zu erkennen, welches Wissen sie hat und wie sie es verteilen kann, damit die Menschen davon etwas haben. Auch wenn sich unsere Sternenfrau darauf vorbereitet, auf die nächste Ebene zu gehen. Das Wissen hat sie auf dieser Ebene erworben. Daher ist es wichtig, dass sie es auch hier unter den anderen Menschen verteilt.

Bedeutung:

Positiv:

  • Weisheit
  • Unsterblichkeit
  • spirituelle Erleuchtung
  • Hoffnung
  • Glückseligkeit
  • intelektuelle Befriedigung
  • glänzende Aussichten
  • Schicksal
  • Einsicht
  • ein Fortschritt, der Dich Deinem Ziel näher bringt
  • Du erkennst, welche Ziele Du wählen sollst

Negativ:

  • Frustration
  • Machtlosigkeit
  • Diebstahl
  • unerfüllte Erwartungen
  • Enttäuschungen
  • jemand verlässt Dich
  • Arroganz, welche Dir Verluste einbringen

Zehn Fragen zum Charakter:

  1. Wie weise ist Dein Charakter? Wie weise hält sich Dein Charakter (Achtung, zwei verschiedene Fragen).
  2. Hat Deine Figur Angst vor dem Tod?
  3. Wie sieht Deine Figur die Spiritualität bzw. den Glauben? Hat sie/er einen Glauben?
  4. Liest Deine Figur gerne, bildet sie/er sich fort oder reicht ihr/ihm das, was sie/er weiß?
  5. Weiß Deine Figur, welche Ziele sie/er verfolgen soll?
  6. Deine Figur ist frustriert – was würde Deine Figur dazu bringen und wie geht sie/er damit um?
  7. Ist Deine Figur eher bescheiden oder eher arrogant?
  8. Wie geht Deine Figur mit der eigenen Machtlosigkeit um?
  9. Deine Figur wird enttäuscht – was für Themen fallen darunter und wie geht sie/er damit um?
  10. Wer könnte alles Deine Figur verlassen? (Schreibe ruhig eine Liste und wie wichtig diese Personen im Leben Deines Charakters sind)

Zehn Schreibinspirationen:

Schreibe eine Szene mit folgendem Inhalt:

  1. Beschreibe das spirituelle Leben Deiner Figur – eventuell, in dem sie/er es auch praktisch anwendet.
  2. Deine Figur wird mit der eigenen Sterblichkeit konfrontiert, wie geht sie/er damit um?
  3. Ein „göttliches“ Wesen kommt zu Deiner Figur und bietet ihr/ihm die Unsterblichkeit an. Suche Dir einen Haken dafür aus und beschreibe, wie sich Deine Figur entscheidet.
  4. Deine Figur arbeitet auf ein Ziel hin. Was ist es und beschreibe die Schritte, die dorthin führen sollen.
  5. Deine Figur kommt in eine Diskussion zu einem Thema wo sie/er keine Ahnung hat. Wie benimmt sie/er sich? Mitreden oder zugeben, dass sie/er nicht mitkommt?
  6. Deine Figur wird von einer sehr wichtigen Person im Leben enttäuscht – wer ist diese Person, wie enttäuschte sie/er Deine Figur und wie geht Dein Charakter damit um?
  7. Man wirft Deinem Charakter vor, sie/er sei die wohl arroganteste Person dieser Welt – stimmt das und wie geht Deine Figur mit diesem Vorwurf um?
  8. Jemand wichtiges verlässt Deine Figur ohne ein Wort zu sagen – was macht Dein Charakter jetzt?
  9. Man bestiehlt Deine Figur. Was könnte man alles klauen, dass Deinem Charakter wichtig ist. Und vor allem, wie geht es ihr/ihm danach?
  10. Deine Figur trifft auf die anderen der großen Arkana. Schreibe dazu jeweils eine Szene, wie es dabei vor sich geht.
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Über Frau Schreibseele

eine schreibende, die auf den weg zu ihrer ersten geschichte ist. und bis dahin gibt es beiträge rund ums schreiben, lesen und erleben auf meinem blog :)
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