[Ein Jahr, ein Roman] Ein Notizenrundgang

Hei, hallo und herzlich willkommen,

heute geht es um knallharte Notizen und einen Rundgang um Deine Welt. Spitz Deine Bleistifte und schnapp Dir alles, was Du in den letzten Wochen erarbeitet hast.

Heute geht es darum, reine Fakten zu sammeln. Deine Kreativität darf sich ein wenig Urlaub nehmen und nächste Woche zurück melden.

Deine Figur steigt aus dem Bett …

Du kannst ganz einfach beginnen, Deine Figur steigt aus dem Bett. Was sieht sie direkt vor sich? Ist dort eine Wand, eine Tür, ein Spiegel? Dann schaut sie nach links. Was ist dort alles? Das gleich auf der rechten Seite, hinter dem Rücken, auf dem Boden und an der Decke.

Es reicht völlig aus, wenn Du Dir Notizen machst. Wenn die Figur in meinem Zimmer aufwachen würde, wäre das erste Wort zwar Chaos, aber dann wäre es Sofa (mit Chaos), Fernseher (noch mehr Chaos) und ein Haufen Chaos, was man wohl als Zeitschriften, Ordner und Derartiges identifizieren kann.

Dann schicke Deine Figur an die wichtigen Orte in Deinem Roman und siehe, was Deine Figur sieht.

Deine Figur sieht anders als Du …

Der Grund, warum Du Deine Figur durch die Gegend schicken und nur das aufschreiben sollst, was sie sieht, ist einfach: Jeder Mensch sieht anders und nimmt andere Dinge wahr. Es kann sein, dass Du ein Mensch bist, der zuerst das Chaos in meinem Raum wahrnehmen würde. Jemand anderes würde aber zuerst meine Bücherregale sehen und sich auf die stürzen (sofern sie überhaupt zu ihnen käme). Und Deine Figur würde vielleicht sagen, hei, süße Tagesdecke (da ist eine Eule drauf).

Daher solltest Du ruhig sehen, was Deine Figur sieht. Wenn sie oder er einen Raum betritt, was würde Deiner Figur als Erstes ins Auge springen? Eher die Menschen, die Ausstattung oder sucht sie / er den nächsten Ausgang, um bei Bedarf zu fliehen?

Zusammenfassung

Du musst natürlich nicht jetzt diese Aufgabe machen, kannst es aber. Ich empfehle Dir aber, bevor Du eine Szene schreibst, Deine Figur an den Ort des Geschehens zu schicken und sie dort ein wenig umsehen zu lassen.

Sind dort besondere Gegenstände, besondere Muster oder was auch immer Dir bzw. Deiner Figur wichtig ist. Notiere es Dir und beschreibe es dann in Deiner Szene. Dadurch sollte es Dir gelingen, dass auch die Umgebung lebendiger wird, wenn Du kleine Details erwähnst. Und wenn Deine Figur wieder an diesen einen Ort zurückkehrt, weißt Du, was sie oder ihn dort erwartet. Und wenn etwas fehlt, weißt Du es auch.

Viel Spaß dabei wünsche ich Dir.
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Ich freue mich auf Dich 🙂

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Über Frau Schreibseele

eine schreibende, die auf den weg zu ihrer ersten geschichte ist. und bis dahin gibt es beiträge rund ums schreiben, lesen und erleben auf meinem blog :)
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