[Sonntagsübung] Was sind eigentlich Deine Ziele?

Hei, hallo und herzlich willkommen,

wenn man Serien schreibt, dann plant man (normalerweise) über längere Zeit. Doch wie sieht es mit Deinen Zielen so aus?

Ausgangsgedanken

Kennst Du 21-Tage-Challenges? Es geht dabei darum, innerhalb von 21 Tagen sich über die eigenen Ziele, Wünsche und der Ausgangssituation klar zu werden. Und wenn man das getan hat, besitzt man ein Grundgerüst, um dann die eigene Zukunft in die Hand zu nehmen, um sie neu zu gestalten.

Ich werde mit Dir keine 21-Tage-Challenge veranstalten. (Oder hast Du daran Interesse?). Aber es lohnt sich, den Grundgedanken zu nutzen, um damit zu arbeiten.

Deine Ziele – Eine Analyse

Versuche Dir mal nächste Woche die eine oder andere Stunde Zeit zu nehmen, um Dir über zwei Themengebiete Gedanken zu machen.

  1. Deine Ausgangssituation
    Schreibe auf, wie Dein Leben aktuell ist.
    Beispielfragen: Wer bist Du, als was arbeitest Du, wie ist Deine Umgebung, wie verbringst Du Deine Zeit.
    Es geht darum herauszufinden, wer Du bist und wo Du stehst. Hierbei geht es wirklich nur um die Fakten und nicht um eine Bewertung Deiner momentanen Situation.
    Wenn Du damit fertig bist, erstelle einen Zeitstrahl. Dieser geht von 0 Uhr bis 24 Uhr, also einen ganzen Tag.
    Wenn Du diesen fertig hast, nehme einen ganz normalen Arbeitstag und trage alles ein, was Du den Tag über machst und von wann bis wann. Nehmen wir mal an, Du stehst um 5 Uhr auf. Dann schläfst Du logischerweise von Mitternacht bis 5 Uhr. Dann schreibe auf, was Du machst, bis Du zur Arbeit gehst. Wann Du dort bist, wie lange Du brauchst, um dorthin zu kommen. Was Du (grob gesehen) auf der Arbeit machst. Ab wann hast Du Feierabend, wie verbringst Du den Feierabend und wann gehst Du ins Bett.
    Wenn Du damit fertig bist, dann bewerte Deinen Zeitstrahl. Rot für die Punkte, die Dir nicht gefallen an diesem Tag und Grün für die Punkte, die Dir gefallen. Wenn Du zum Beispiel den langen Weg zur Arbeit nicht magst, dann ist das Rot. Liebst Du es aber früh aufzustehen, ist das Grün.Nun schaue Dir an, was Du da alles hast und was Dir davon gefällt und was nicht. Deine Notizen, Dein Zeitstrahl, einfach alles, was Du aufgeschrieben hast.
  2. Deine Wunschsituation
    Nun überlege Dir, wie Deine Zukunft aussehen soll. Was sind Deine Ziele und wann willst Du sie erreichen?
    Schreibe erst einmal ganz banal Deine Wunschziele auf. Sie können so realistisch und so fantastisch sein, wie Du es Dir wünschst. Einer Deiner Romane soll verfilmt werden? Dann gehört das genauso auf Deine Liste, wie der Bestseller in drei Jahren.
    Sei ruhig kreativ bei der Erstellung Deiner Wunschsituation. Denn wer nicht träumt, kann auch nichts erreichen.Wenn Du damit fertig bist, werde ein wenig realistisch. Die Verfilmung kann natürlich passieren, darüber müssen wir nicht diskutieren. Aber aller Wahrscheinlichkeit nicht in den nächsten drei Monaten, als Beispiel.
    Teile Deine Liste in kleine Unterlisten auf. Auf eine Liste kommen die Punkte, die Du im kommenden Jahr erreichen kannst (wenn Du Dich anstrengst) und auf der zweiten Liste kommen die Punkte, die aller Wahrscheinlichkeit länger brauchen werden (die Verfilmung wird wahrscheinlich erst dann kommen, wenn Dein Roman fertig ist und Du einen kleinen Bestseller gelandet hast).Überlege Dir, was Du in der kommenden Woche, im kommenden Monat, in den nächsten drei Monaten, in sechs Monaten und dann im kommenden Jahr erreichen möchtest. Je weiter der Punkt in der Zukunft ist, desto gröber kann Deine Planung werden. Das ist völlig in Ordnung.
    Wenn Du die Punkte aufgelistet hast, kannst Du Dir im nächsten Zug überlegen, wie Du sie erreichen willst. Der Bestseller im kommenden Jahr ist dann möglich, wenn Du Deinen Roman schreibst, überarbeitest, veröffentlichst und ordentlich Werbung dafür machst, um es mal als Beispiel zu nehmen.Diese Überlegungen kannst Du Dir natürlich auch für Deine berufliche Situation machen. Wie soll es denn weitergehen? Willst Du weiterhin in Deinem aktuellen Beruf arbeiten oder etwas ganz anderes machen? Und wann willst Du das alles angehen, wann soll der Ausstieg geschehen und wie soll alles ablaufen?
    Je genauer Du das alles Benennen kannst, desto eher wirst Du das alles umsetzen können. Daher ist es durchaus gut zu wissen, was Du willst und was Du erreichen willst. Und natürlich auch, was Du auf gar keinen Fall willst.

Der Beitrag hört sich ein wenig nach Deinem perfekten Tag an. Aber hierbei wird es genauer. Du stellst fest, was Du willst und vor allem, wie Du es erreichen willst. Damit bist Du in der Lage diese Schritte nach und nach umzusetzen.

Und dabei wünsche ich Dir viel Spaß. Und wenn ich Dir bei der Umsetzung helfen kann, dann tue ich das gerne.

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Ich freue mich auf Dich 🙂

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Über Frau Schreibseele

eine schreibende, die auf den weg zu ihrer ersten geschichte ist. und bis dahin gibt es beiträge rund ums schreiben, lesen und erleben auf meinem blog :)
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