[NaNoWriMo 2015] 4ter Tag – Spiel mit dem What if …

am dritten Tag des NaNoWriMo habe ich Dir das Brainstorming zu Deiner ersten Szene vorgeschlagen. Eine weitere gute Methode ist das „What if …“ Spiel.

Eine kurze Erklärung

„What if“ bedeutet übersetzt einfach „Was wäre wenn“. Und genau diese Fragen kannst Du Dir stellen. Sowohl ganz am Anfang Deiner Planung, aber auch in jedem Abschnitt Deines Schreibens.

Es geht dabei, dass Du Dich fragst, was wäre, wenn meine Figur so handelt. Und was wäre, wenn sie anders handeln würde. Oder was wäre, wenn sie zum Feind gehören würde, aber an ihrer eigenen Loyalität zweifelt? Natürlich kann die Figur zu den Guten gehören und an ihrer Loyalität zweifeln.

Überlege Dir aber nicht nur die Fragen dazu, sondern auch mögliche Antworten. Und gehe gerne in alle Richtungen, die Dich interessieren.

Deine eigenen Überlegungen

Du hast also Deine erste Szene geschrieben und schon einmal ein Brainstorming betrieben. Nun geht es weiter. Denn gelegentlich kann das Brainstorming ein wenig einengend sein. Überleg Dir daher heute einige Fragen, die Dir zu Deiner Geschichte einfallen.

Stell Dir daher die Fragen rund um Deine Geschichte. So als kleine Übersicht, worum es sich drehen könnte. Sieh einfach, was dabei am Ende herauskommt. Und danach kannst Du noch zu den nächsten Szenen die Fragerunde betreiben.

Der Sinn dabei

Mit dieser Methode sollst Du Dir alle Möglichkeiten offen halten und gleichzeitig den besten Weg für Deine Geschichte entdecken und entwickeln. Sehr häufig haben wir eine sehr feste Vorstellung von unserer Geschichte. Und wenn sie sich dann nicht so entwickelt, wie wir es uns vorstellen, ist durchaus Frustration angesagt.

Das erlebe ich gerade mit meinem NaNo-Projekt. Die ersten 1.700 Wörter waren noch so, wie ich es mir ursprünglich vorgestellt habe. Die restlichen Wörter (aktuell bin ich bei 6.000 Wörter, heute habe ich noch nicht geschrieben) gehen in eine völlig andere Richtung als geplant. Das finde ich in Ordnung, aber es stellt sich natürlich die Frage, ist es für die Geschichte auch in Ordnung? Mit den „What if“ Fragen kann ich sehen, was möglich ist und was nicht. Und eventuell auch sehen, ob ich nicht doch wieder zu der alten Idee zurückkehre.

Dein Projekt

Überleg Dir zu Deinem Projekt zehn Fragen, die Dich brennend interessieren, und beantworte sie danach. Das Gleiche kannst Du auch für Deine aktuelle Szene machen. Auch wenn hier durchaus zwei oder drei Fragen ausreichen.

Danach schau Dir Deine Antworten an und überlege, in welche Richtung Deine Geschichte gehen soll. Und dann schreibe drauf los.

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Über Frau Schreibseele

eine schreibende, die auf den weg zu ihrer ersten geschichte ist. und bis dahin gibt es beiträge rund ums schreiben, lesen und erleben auf meinem blog :)
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