[Ein Jahr, ein Roman] Schreiben – Tipps zum Schreiben

Hei, hallo und herzlich willkommen,

heute möchte ich Dir ein paar Tipps vorstellen, wie Du schreiben kannst. Es geht hierbei in erster Linie darum, Wörter auf das (virtuelle) Papier zu bringen.

Vorbemerkung

Über Schreibrituale möchte ich nächste Woche noch einmal schreiben. Heute geht es wirklich eher um Ratschläge, wie Du Dich dazu bringen kannst, überhaupt zu schreiben. Aber letztendlich wirst Du Deinen eigenen Weg finden, um Dich zum Schreiben bringen. Und was Dir auch immer hilft, es ist richtig.

Schreibe

Der beste Weg um Wörter aufs Papier zu bringen, ist, schreiben. So blöde das auch klingen mag, aber es ist so. Um überhaupt ins Schreiben zu kommen, solltest Du versuchen jeden Tag eine bestimmte Anzahl von Wörtern zu schreiben. Wenn Du damit anfängst, dann kommst Du in einen gewissen Trott. Und bist Du erst einmal drinnen, kommst Du nicht mehr raus.

Letztes Jahr habe ich immer wieder versucht unter der Woche zu schreiben, aber es gab mindestens eine Million Gründe, warum es nicht geklappt hat. Dabei waren es mehr Ausreden als wirklich gute Gründe. Dann habe ich beschlossen, es reicht. Jeden Tag werde ich eine bestimmte Anzahl von Mindestwörtern schreiben. Und zwar 1.000 Wörter.

Klar, am Anfang war es schon schwer, sich dazu zu motivieren. Aber als ich in dem Trott drinnen war, fiel und fällt es mir schwer, da wieder herauszukommen. Jetzt kriege ich ein richtig schlechtes Gewissen, wenn ich nicht jeden Tag schreibe.

Ich weiß nicht, ob es stimmt. Aber ich habe mal gelesen, dass man 21 Tage eine neue Eigenschaft anwenden soll, damit sie ins Fleisch und Blut übergeht. Das wäre aber ein guter Anfang. Die nächsten 21 Tage jeden Tag 1.000 Wörter schreiben, das wären immer schon einmal 21.000 Wörter. Und jeden Tag, an dem Du schreibst, kommst Du Deinem Ziel näher.

Entscheide Dich heute dafür, von nun an jeden Tag zu schreiben. Heute ist ein guter Tag, weil es ein Tag ist, an dem Du Dich dafür entscheidest. Fange heute an und lege los.

Jeder Monat kann ein NaNoWriMo sein – DEIN NaNoWriMo

Es soll Leute geben, die ihren Roman nur im November, während ihres NaNoWriMo schreiben. Warte nicht darauf, sondern erkläre jeden Monat, wenn Du mit Deiner Vorarbeit fertig bist, zu Deinem persönlichen NaNoWriMo.

Das bedeutet, dass Du am Ersten des entsprechenden Monats Dich hinsetzt und anfängst zu schreiben. Und am letzten Tag des Monats solltest Du mindestens 50.000 Wörter geschrieben haben. Je mehr, desto besser natürlich. Wenn Du noch ein wenig mehr Wörter benötigst, bis Dein Projekt fertig ist, dann kannst Du auch im nächsten Monat weiterschreiben.

Wichtig ist hier, dass Du jeden Tag schreibst und jeden Tag an Deinem Projekt arbeitest. Du brauchst nicht erst zu warten, bis ein bestimmter Monat da ist. Jeder Monat ist für Dein Projekt ideal, solange Du ihn dazu erklärst.

Warte auf die Muse – und Du wartest

Vielleicht wartest Du ja auch auf den Moment, wenn die Muse Dich küsst und Du endlich loslegen kannst. Die Problematik ist, wartest Du auf die Muse, kannst Du schön weiter warten. Denn sie erscheinen nicht, wann Du es willst, sondern wann Du es nicht willst. So um drei Uhr morgens, wenn Du kurz wach wirst und gar nicht in der Lage bist, auch nur ein vernünftiges Wort zu sprechen, geschweige zu schreiben.

Lade die Muse ein und wenn sie da ist, schnapp sie Dir und sorge dafür, dass sie erst geht, wenn Du fertig bist. Nicht früher. Oder anders ausgedrückt schreibe, auch wenn Du Dich nicht kreativ genug dafür fühlst.

Denn erst wenn Du kreativ wirst, bist Du es auch. Das ist eine Art Schneeballeffekt. Denn die Kreativität stachelt sich erst an. Bei mir ist es nämlich so, dass ich beim Schreiben die besten Ideen habe. Und natürlich auf der Arbeit, wenn ich meine Ideen nicht aufschreiben kann. Vermutlich wird das Hirn durch das Schreiben so richtig schön angeregt, sodass die Ideen erst fließen können. Daher ist es gut, dass Du die Muse einlädst. Und zwar zu Deinen Bedingungen.

Kontakt zu anderen – wenigstens Online

Sicherlich bist Du in einigen Onlinecommunitys. Unter anderem wohl auch Facebook. Versuche Dich auf alle Fälle in einer Schreibgruppe anzumelden, damit Du Dich mit anderen austauschen kannst. Ein oder zwei Leute, mit denen Du einfach übers Schreiben reden bzw. schreiben kannst, kann durchaus befreiend sein.

Du musst nicht über Dein aktuelles Projekt schreiben, wenn Du das nicht möchtest oder Dich traust. Es reicht häufig schon aus, allgemein über Deine Schreiberlebnisse zu reden / schreiben. Das motiviert und regt an, weiter zu machen. Denn wenn Du siehst, was andere leisten, häufig wollen die meisten dann nicht zurückstecken und legen ebenfalls noch einmal ordentlich los. Und wenn Du Hilfe brauchst, dann kannst Du Dich meistens in diesen Gruppen auch melden.

Kleiner Tipp aber: Wenn Du Dich traust, Dein Projekt zu veröffentlichen, dann sollte das nur in geschlossenen oder geheimen Gruppen sein. Gerade wenn Du eine Veröffentlichung in einem Verlag planst, kann das wichtig sein. Denn viele Verlage verlangen, dass die eingesendete Geschichte zuvor nicht veröffentlicht wurde. Und manche sehen eine Veröffentlichung in einer solchen Gruppe als Verletzung der Richtlinien an. Zudem bist Du dann nicht geschützt, wenn jemand Deine Texte klauen sollte.

Schlusswort

Natürlich gibt es noch viele Tipps, wie Du Dich zum Schreiben bringen kannst. Wichtig ist, dass Du einen Weg findest, der Dir gefällt und Dich auf Deinen Schreibweg führt. Alles andere bringt nichts. Wenn Du weitere Tipps brauchst, lass es mich wissen, ich werde Dir gerne weiterhelfen.

Ansonsten wünsche ich Dir viel Erfolg beim Schreiben.
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Ich freue mich auf Dich 🙂

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Über Frau Schreibseele

eine schreibende, die auf den weg zu ihrer ersten geschichte ist. und bis dahin gibt es beiträge rund ums schreiben, lesen und erleben auf meinem blog :)
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