[Ein Jahr, ein Roman] Schreibrituale

Hei, hallo und herzlich willkommen,

viele Menschen entwickeln um das Schreiben herum nach und nach Rituale. Damit möchten sie sich motivieren, überhaupt zu schreiben oder auch einfach besser zu schreiben. Hier sind einige Inspirationen.

Eine entsprechende Umgebung schaffen

Für manche kann es sehr wichtig sein, sich mit der Umgebung in eine passende Stimmung zu versetzen. Also das richtige Licht oder auch bestimmte Gegenstände auf dem Tisch. Allen voran kann es natürlich interessant werden, dass der Arbeitsbereich, an dem Du dann die nächsten Stunden sitzt, aufgeräumt aussieht.

Und ja, das ist ein Thema, bei dem ich mich an der eigenen Nase anfassen kann. Denn mein Schreibtisch sieht, gelinde gesagt, sehr unaufgeräumt aus. Daran sollte ich mal wieder arbeiten.

Schaffe Dir also gerne eine Umgebung, wo Du Dir sagst, hier möchte ich die nächsten Stunden gerne sitzen. Und es ist auch eine gute Idee, den Stuhl freizulassen, damit Du Dich auch spontan hinsetzen und schreiben kannst.

Tee, Kaffe oder sonstige Getränke

Wenn man den ganzen Tag am PC sitzt, was bei mir am Wochenende schon mal vorkommen kann, passiert es mir häufig, dass ich regelrecht das Trinken vergesse. Daher ist es auch eine gute Idee, das passende Getränk in der Nähe zu haben.

Viele genießen auch eine gute Tasse Tee, wenn sie bei einer sehr aufwühlenden Szene sind und einfach frustriert das alles am liebsten hinwerfen würden. Da kann der Tee entspannen. Oder auch die Tasse Kaffee. Und mit der richtigen Menge Flüssigkeit funktioniert das Gehirn um einiges besser, als man meinen mag.

Düfte

Wenn Deine Figur gerade im Wald läuft, dann kann Deine Kreativität davon profitieren, dass Du einen Waldduft in der Nähe hast. Zum Beispiel mit Räucherstäbchen oder etwas in der Richtung.

Aber auch so kann es entspannend wirken, wenn Du Düfte auf Deinem Schreibtisch oder in der Nähe hast, damit Deine Sinne beflügelt werden. Was Dir gefällt, kannst Du gerne nutzen. Schau mal in esoterischen Läden oder auf entsprechenden Internetseiten nach, Du wirst einiges dort finden.

Frische Luft

Ein wichtiges Ritual sollte durchaus sein, dass Du regelmäßig aufstehst und Dich bewegst. Geh zumindest mal ans Fenster und atme tief die Luft ein. Oder noch besser geh mal einen Spaziergang machen.

Gerade Letzteres kann ganz hilfreich sein, wenn Du an einer schwierigen Szene arbeitest und daher neue Ideen brauchst. Am PC wirst Du sie nicht unbedingt finden. Denn dort entstanden ja die Probleme. Also verändere die Umgebung und nimm Dir was zum Schreiben mit.

Der Spaziergang kann durchaus eine halbe Stunde oder auch länger dauern. Geh in den Wald oder ans Wasser. Wo auch immer Du Dich wohlfühlst und das Gefühl hast, dass Deine Gedanken da frei fließen können.

Hast Du einen Laptop?

Dann verändere mal den Schreibort. Es muss ja nicht immer der Schreibtisch sein, wo Du Deine Romane schreibst. Wie wäre es mal mit dem Balkon oder dem Küchentisch? Du kannst auch mal in die Bibliothek gehen oder in ein Café. Durch die veränderte Umgebung können Dein Geist und Deine Kreativität sich anders entfalten. Denn es ist nicht immer der alte Mief, der um Dich herum existiert, sondern Du bekommst völlig neue Eindrücke und kannst sie dann in Deinen Geschichten verarbeiten.

Übrigens, dafür brauchst Du natürlich kein Laptop. Stift und Block tun es auch.

Morgens – Mittags – Abends

Du wirst Deinen eigenen Schreibrhythmus haben bzw. diesen nach und nach entwickeln. Daher ist es auch interessant für Dich zu sehen, wann Du am besten schreiben kannst. Ist es halt eher am Morgen, eher um die Mittagsstunde oder am Abend. Von mir aus auch in der Nacht. Und wenn Du herausgefunden hast, was Deine Tageszeit ist, dann schreibe auch da. Wenn das bedeutet, dass Du eine Stunde früher aufstehen musst, dann solltest Du Dir überlegen, ob es nicht Wert ist.

Affirmationen sprechen

Affirmationen sind positive Bekräftigungen, die man zu sich selbst sprechen kann, um eine Eigenschaft oder eine Tatsache ins Leben zu holen. Sie sollten immer positiv sein, also kein nicht oder nicht mehr oder Ähnliches. Und sie sollten immer in der Gegenwart sein, sodass das Gehirn glaubt, die Affirmation beschreibe einen gegenwärtigen Zustand. Damit kann diese dann eher umgesetzt werden.

Beispiel: Ich bin eine kreative und erfolgreiche Schriftstellerin.

Ein Negativbeispiel (bitte so nicht anwenden): Ich bin nicht mehr ängstlich (besser wäre: Ich bin mutig oder Ich bin stark).

Du kannst jede Schreibphase mit einer Affirmation anfangen, wie zum Bispiel „Ich schreibe eine gute Szene“ oder „Ich bin eine gute Schriftstellerin“ oder auch „Ich habe immer gute und kreative Ideen“.

Deine Rituale

Egal welche Rituale Du am Ende anwendest, wichtig ist letztendlich, dass sie Deine sind. Alles andere ist nur Unsinn. Lasse Dich von anderen Autorinnen und Autoren oder von dieser Liste inspirieren. Aber wichtig ist, dass Du Dich mit Deinen Ritualen identifizieren kannst und dann am Ende Dein Roman herauskommt.

Wobei ich Dir sehr ans Herz lege, die folgenden fünf Rituale wirklich umzusetzen:

  1. Schreibe.
  2. Schreibe jeden Tag.
  3. Schreibe Deine erste Fassung (damit Du auch etwas zum Überarbeiten hast).
  4. Ignoriere die Rechtschreibung in der ersten Fassung.
  5. Und wenn Du geschrieben hast, schreib einfach weiter.

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Über Frau Schreibseele

eine schreibende, die auf den weg zu ihrer ersten geschichte ist. und bis dahin gibt es beiträge rund ums schreiben, lesen und erleben auf meinem blog :)
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