[NaNoWriMo 2015] 24ter Tag – Schreibblockaden

Hei, hallo und herzlich willkommen,

ich gebe zu, über dieses Thema zu sprechen ist für mich nicht leicht. Denn so eine richtige Schreibblockade hatte ich bisher noch nicht. Dankbarerweise. Nur, dass ich zu viele Ideen habe und am liebsten an mindestens drei bis sieben Romanen auf einmal arbeiten würde, das ist mein Problem. Und auch wenn es für Dich seltsam anhört, auch das ist eine Form von Schreibblockade.

Ich kann nicht schreiben

Die klassische Version der Schreibblockade ist immer noch, dass die Leute vor dem Monitor oder dem weißen Blatt Papier sitzen und nicht wissen, was sie schreiben sollen. Diese Phasen können regelrecht frustrierend sein. Man will schreiben und kann einfach nicht, weil einer oder einem nichts einfällt.

Glücklicherweise hatte ich selbst diese Phasen nur wenige Male. Aber ich kann diese Frustration nachvollziehen. Mir hat damals aber eine durchaus ungewöhnliche Technik geholfen: Schreiben.

Schreiben, um die Schreiblosigkeit zu heilen? Das mag in der Tat erst einmal widersprüchlich anhören, ist aber durchaus eine Möglichkeit, um die Blockade langsam aber sicher aufzuheben. Denn es geht dabei, dass Du im Fluss bleibst. Also das tust, was Du eigentlich möchtest und wo Dein Unterbewusstsein sagt, ich habe darauf gerade keine Lust.

Dein Unterbewusstsein soll also lernen, dass Schreiben eine ganz natürliche Angelegenheit in Deinem Leben ist. Und Dein Unterbewusstsein lernt dadurch, dass er sich davor nicht drücken kann.

Du musst dabei nicht an Deinem aktuellen Projekt arbeiten. Es reicht aus, wenn Du eine Schreibübung machst oder einfach drauf losschreibst. Du kannst auch jeden Morgen Morgenseiten schreiben und damit erst einmal Deinen Geist befreien. Egal was Du machst, Hauptsache Du schreibst und bleibst jeden Tag in der Übung. Das ist das Wichtigste.

Ich könnte an zehn Projekten gleichzeitig arbeiten … neben den drei Romanen, an denen ich bereits arbeite

Wenn Du diesen Satz kennst und unterschreiben kannst, dann leidest Du auch an einer Schreibblockade. Das mag sich auf den ersten Blick vielleicht lustig anhören, ist es aber bei Weitem nicht. Denn damit schlage ich mich fast täglich herum.

Mein Schreibcoach sagte mal zu mir, man müsse mich nur mal anpicken und ich würde schon vor lauter Ideen übersprudeln. Das bringt natürlich eine Menge Vorteile. Aber eben auch die Nachteile, dass man nicht mehr weiß, wo man diese alle unterbringen kann.

Daher habe ich mir angewöhnt, diese Situation erst einmal zu akzeptieren. Früher habe ich die ganzen Ideen immer unterdrückt und wollte mich auf mein aktuelles Projekt konzentrieren. Das Ergebnis war, dass ich es dann irgendwann langweilig fand, weil die andere Idee ja so klasse ist. Dann dachte ich mir, hei, ich könnte ja doch die andere Idee erst einmal verfolgen und dann das andere Projekt zu Ende schreiben. Am Ende habe ich keine der Romane geschrieben.

Ich mache es daher wie folgt: Die Idee schreibe ich auf. Sei es online, auf mein Handy oder in mein Notizbuch. Dort schreibe ich auch schon mal eventuelle Szenen oder Charakterisierungen auf. Alles, was mir zu der Idee einfällt. Damit beruhigt sich mein Unterbewusstsein. So als ob es sagen möchte, gut, Du vergisst es nicht, also gebe ich erst einmal Ruhe. Immerhin schreibst Du daran.

Schreibe Dir also alles auf, was Dir zu der einen Idee auffällt. Damit hast Du auch schon einmal eine Grundlage für Deine nächste Geschichte und kannst jederzeit daran arbeiten, wenn Du mit Deinem aktuellen Projekt fertig bist.

Und Dein aktuelles Projekt solltest Du so schnell wie nur möglich abschließen. Das kann ich als Scanner-Persönlichkeit nur bestätigen. Je schneller ich ein Projekt abschließe, desto ruhiger werde ich und kann mich dann auf das nächste konzentrieren.

Damit meine ich natürlich nur, dass Du die erste Version Deines Romans abschließt. Die Überarbeitung selbst ist noch einmal ein Thema für sich. Das kannst Du ein wenig ruhiger angehen. Aber Dein Roman ist fertig und Du kannst dann das Nächste schreiben. Das beruhigt zumindest mein Unterbewusstsein.

In dem Sinne, welcher Typ bist Du und welche Tricks wendest Du an?
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Ich freue mich auf Dich 🙂

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Über Frau Schreibseele

eine schreibende, die auf den weg zu ihrer ersten geschichte ist. und bis dahin gibt es beiträge rund ums schreiben, lesen und erleben auf meinem blog :)
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