6 Möglichkeiten, wie Du Deinen Bösewicht beliebt machen kannst

Hei, hallo und herzlich willkommen,

wenn Du Dich gegen ein Monster und für einen Bösewicht entschieden hast, kommt nun die Frage, wie kriegst Du es hin, dass sie oder er so gut bei Deinen Leserinnen und Leser ankommt, dass man eher dem Bösewicht folgt, als den Heldinnen oder Helden?

Ein paar Vorgedanken

Um einen guten Bösewicht hinzubekommen, ist die gleiche Charakterarbeit vonnöten, wie bei einer guten Heldin. Das bedeutet, kenne Deine Figuren. Und zwar besser, als Dich selbst.

Doch werden Bösewichter häufig sehr einseitig dargestellt. Sie sind böse, fies und gemein. Das war es aber auch schon. Erst in den letzten Jahren kam es langsam durch, dass man die Seite des Antagonisten oder der Antagonistin zwar böse darstellen darf, aber durchaus sympathisch. So das die Zuschauerin oder der Zuschauer nun wählen konnte, ob sie oder er für die gute Seite ist oder eben für die dunkle Seite der Geschichte.

Daher schlage ich Dir hier sechs Möglichkeiten vor, wie Du aus Deinem Bösewicht einen sympathischen Antagonisten erschaffen kannst.

1. Stelle sie oder ihn cool und Kompetent dar.

Wie stellst Du Dir einen coolen und kompetenten Bösewicht vor? Ich zumindest als jemand, der weiß, was er tut und warum er das tut. Er verliert nicht die Übersicht, auch wenn es mal hektisch wird. Sicherlich, ja, er darf auch geniale Kleidung tragen, die ihn von den anderen unterscheidet. Wenn alle um ihn herum schlampig herumlaufen, darf er gerne in maßgeschneiderten Anzügen die Welt erobern. Oder, wenn alle normale Alltagskleidung trafen, ist er mit dem schwarzen Umhang.

Kleider machen auch den Bösewicht aus. Doch manchmal beschränkt sich der Status des Bösens wirklich nur auf die Kleidung. Nicht sehr überzeugend.

Es ist, meiner Meinung nach, wichtiger, dass er immer weiß, was zu tun ist. Wenn alle um ihn herum den Kopf verlieren und nicht wissen, was sie machen soll, weil der Feind vor der Tür steht, ist er derjenige, der die Befehle erteilt. Nicht umsonst ist der Bösewicht auch der Kopf der gegnerischen Seite.

Und seine Untergebenen fürchten ihn zwar, respektieren ihn aber zugleich. Denn er macht sie nicht sinnlos vor der versammelten Mannschaft nieder, sondern nur dann, wenn der Handlanger auch wirklich versagt hat. Unter anderem, weil er eigenmächtig handelte. Oder, weil er nicht die Befehle des Chefs durchführte.

Doch häufig findest Du in Serien, Büchern oder Filmen wirklich inkompetente Bösewichter, wo man sich fragt, wie konnte er überhaupt jemals Karriere machen?

Warum muss, zum Beispiel, ein Untergebener getötet werden, nur weil er eine schlechte Nachricht überbringen muss? Habe ich erst letztens in einen Fantasyfilm gesehen. Oder wie kommt es, dass der Handlanger intelligenter ist, als der Chef selbst? Und zwar so dermaßen, dass man sich fragt, warum der Handlanger nicht die Führung übernimmt, um eben selbst die Weltherrschaft an sich zu reißen.

Daher überlege Dir, wie Du Deinen Bösewicht so gestalten kannst, dass er nicht einfach nur böse ist, sondern dazu auch noch weiß, was er tut. Wenn es zur entscheidenen Sequenz kommt, den Helden zu töten, dann verlässt er nicht einfach den Raum und lässt den Helden mit der Todesmaschine alleine. Natürlich, nachdem er ihm den ganzen Plan verraten hat, sodass der Held, nachdem er sich befreit hat, den Bösewicht besiegen kann. Dazu gehört halt mehr. Er sorgt dafür, dass der Held wirklich in Schwierigkeiten gerät und am Ende nur durch einen schweren Einsatz des Heldens, dieser befreit werden kann.

Auf diese Art und Weise schaffst Du es eher, dass Dein Bösewicht interessanter wird, als wenn Du ihn einfach nur erschaffst und ihn sich dann selbst überlässt.

2. Lass mich als Leserin ihre Handlung verstehen

Verstehe ich die Handlungsweisen einer Person, gehe ich mit ihr mit. Das gilt sowohl für die Heldin als auch für ihr Gegenstück. Lasse uns also an den Handlungen und vor allem auch an den Gedanken der Gegnerin unserer Heldin teilhaben.

In vergangen, literarischen Zeiten hat uns die auktoriale Erzählerin erklärt, warum unsere Gegnerin so geworden ist, wie sie heute ist. Damit meine ich, dass wir ihren ganzen Lebensweg erzählt bekommen haben und damit auch alle Hochs und Tiefs und die ganzen Wege, warum wir es heute mit ihr zu tun bekommen.

Das geht heute eher schwerer, da diese Art des Erzählens aus der Mode gekommen ist. Aber ich denke, Du verstehst, was ich damit meine, wenn Du uns an ihren Gedanken teilhaben sollst.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie wir in die Gedankenwelt der Gegnerin eintauchen. Entweder sie erzählt von sich selbst, weil Du in der Geschichte ihre Perspektive einnimmst. Oder die Heldin kennt die Gegnerin aus früheren Zeiten und kann daher darüber sinnieren, wer sie einst war und was aus ihr nun geworden ist. Und natürlich auch, warum sie diesen Weg eingeschlagen hat.

Sicherlich fallen Dir noch weitere Möglichkeiten ein, die Du aus Deiner Geschichte heraus nehmen kannst, um mir als Leserin Deine Gegnerin näher zu bringen. Dieser Schritt kann deswegen interessant sein, damit die Gegnerin nicht nur eine Figur ist, sondern zu einer Persönlichkeit wird.

Je mehr ich von der Figur kenne, je mehr ich sie verstehe und je mehr ich auch mit ihr mitfühlen kann, desto eher wird sie mir sympathisch. Denn sie wird nicht zu einer Figur, die nur deswegen unsere Heldin töten will, weil sie Spaß daran hat. Sie hat irgendeinen Hintergedanken dabei und das ist wichtig. Und diesen Hintergedanken möchte ich verstehen.

Wurde sie enttäuscht oder ist sie (seelisch) schwer verletzt worden? Zeige es mir und ich stehe voll und ganz hinter ihr. Und dann kann es sogar passieren, dass ich eher mit ihr fiebere, als mit der Heldin. Und wenn Du das schaffst, hast Du im Grunde genommen schon fast gewonnen.

3. Gib ihm eigene moralische Stärken

Nur weil der Bösewicht die Welt vernichten möchte, oder zumindest die Stadt, okay, zumindest den Helden, bedeutet das nicht, dass er durchgehend das Schlechte in Person ist. Das wäre schlichtweg zu einfach.

Gib Deinem Bösewicht irgendetwas, was uns vermuten lässt, dass er doch eine gute Seite hat und man ihn sogar eventuell retten könnte. Vielleicht zeigst Du ihn, wie er einem Welpen das Leben rettet, bei sich aufnimmt und groß zieht. Oder Du lässt ihn seine Frau lieben, seine Kinder vergöttern, wen auch immer. Es kann auch sein, dass er zwar ein Auftragsmörder ist, aber das seine moralische Grenze da liegt, wenn Frauen oder Kinder auf seiner Liste stehen.

Überlege Dir daher, wie Du Deinen Bösewicht gefühlvoller machen kannst. Er muss nicht komplett weich gespült werden. Aber er muss auch kein Granitbrocken sein, an dem alles abperlt. Daher lass Deine Kreativität freien Raum und zeig die etwas weichere Seite Deines Bösewichts. Er wird es Dir sicherlich danken.

4. Die tragische Hintergrundgeschichte

Ich gucke ab und an gerne Serien wie „Crime„. In solchen Serien wird nacherzählt, warum aus scheinbar normalen Menschen Mördern und Mörderinnen werden. Natürlich kann man das nur von außen berichten, weil man nicht in den Köpfen dieser Leute drinnen steckt. Doch, was mir auffällt, ist, dass ich mich kaum in sie hineinversetzen kann.

Der Grund ist natürlich auch, dass es sich hierbei um wahre Begebenheiten handelt. Wer sympathisiert schon mit echten Mördern, die andere, unschuldige Menschen getötet haben? Ich nicht.

Aber worauf ich hinaus will ist, dass diese Leute aus ganz normalen Familien kommen und denen eigentlich auch an nichts fehlt. Trotzdem wurden aus diesen normalen Menschen dann irgendwann zu mordenden Monstern.

Zum Glück sind wir hier in einem Roman. Da kannst Du Deine Figuren morden lassen und ihnen eine tragische Hintergrundgeschichte geben (wenn Du möchtest). Dadurch ist es nämlich möglich, dass ich Dir als Leserin folge und mich frage, warum ist aus einer netten und gutbürgerlichen Frau dieses Monstrum geworden?

Erinnerst Du Dich an den ersten X-Men Film? Dort wird uns am Anfang gezeigt, warum Magneto so wurde, wie wir ihn letztendlich kennen.

Was wäre aus ihm geworden, wenn er nicht den Zweiten Weltkrieg miterlebt hätte? Und vor allem, wenn seine Eltern nicht getötet worden wären oder er sie hätte retten können? Vermutlich hätten wir nicht den Magneto, den wir kennen.

Wenn die Macher von Magneto sich entschieden hätten, ihm eine blumige Kindheit zu geben, hätten sie sich ordentlich ins Zeug legen müssen, um zu erklären, warum er trotzdem die Menschheit auslöschen will.

Durch diese harte Kindheit, durch eine grausame Hintergrundgeschichte haben es die Macher leichter gehabt, ihn so zu schreiben, wie er geworden ist. Und ich als Zuschauerin des Filmes konnte eher seine Beweggründe nachvollziehen.

Überlege Dir also, wie Du die Hintergrundgeschichte nutzen kannst, um aus einem sonst grausamen Bösewicht jemanden zu erschaffen, den wir verstehen können. Und das mit wenigen Handgriffen.

5. Gib ihm eine Motivation, die durchaus entschuldbar ist

Jeder Charakter hat eine Motivation. Eine Motivation die Welt zu retten oder diese auch zu vernichten. Und solange sie stark genug ist, glauben wir auch der Figur, dass sie das wirklich durchziehen will.

Doch wir wollen ja einen charmanten Bösewicht. Einen Bösewicht, mit dem wir leiden können und den wir mögen sollen. Dann braucht dieser eine Motivation, die wir auch letztendlich entschuldigen können.

Zumindest in der Geschichte.

Nehmen wir mal an, Dein Bösewicht will unseren Helden ermorden. Warum tut er das? Weil dieser ihm im Weg ist, um in diesem Fall, die Weltherrschaft an sich zu reißen? Das machen die Bösewichter, kein Problem.

Doch vielleicht will er ihn auch deswegen töten, weil er daran schuld ist, dass seine Frau tot ist. Oder die lieben Kinder. Da wird schon ein ganz anderer Schuh daraus.

Der Held kann versprochen haben, dass er das Leben der Ehefrau rettet (ich bleibe jetzt mal bei diesem Beispiel). Und aus irgendwelchen Gründen hat es nicht funktioniert. Es kann sein, dass der Held mental oder physisch nicht in der Lage war. Oder auch, weil er zu spät kam. Du könntest Dir aber auch überlegen, dass er gar nicht wusste, wie er der Ehefrau das Leben retten sollte. Es gibt genügend Gründe und Möglichkeiten dafür.

Auf alle Fälle hat er versagt und damit zog er den Hass des Bösewichts auf sich. Und nun will dieser ihn vernichten. Und weil er solch eine Wut auf den Helden hat, will er, dass dieser genauso leidet, wie er. Weil seine Frau auch noch schwanger war, will der Bösewicht die Ehefrau und die Kinder unseres Helden töten.

Verletze Deinen Bösewicht so sehr, dass Du ihm erst einmal den Teppich unter den Füßen wegreißt. Dadurch kannst Du ihm einen Grund geben, warum er tut, was er tun soll. Und ich als Leserin kann mich dann fragen, wenn mir das passiert wäre, würde ich nicht vielleicht ebenso handeln?

Das bedeutet natürlich auch, dass Du mir bitte zeigst, was Deinem Bösewicht passiert ist. Wenn er nur sagt, ich wurde verletzt, dann interessiert es mich nicht. Ich muss es regelrecht fühlen und nachvollziehen können. Dann bin ich ganz bei Dir.

6. Mach aus ihr den „Underdog“

Welche Lebensgeschichte würde Dich mehr beeindrucken. Die der Cheerleaderin, die alles in den Mund gesteckt bekommen hat und immer mit Papis Kreditkarte die neueste Mode kaufen kann? Oder die Nerd, die sich von ganz unten nach oben kämpfen musste, um dort zu sein, wo wir sie in der Geschichte finden?

Wenn Du ein wenig wie ich bist, dann vermutlich die zweite Geschichte. Denn wir lieben Geschichten von Menschen, die ganz unten sind und sich nach oben gearbeitet haben. Leute, die mit dem goldenen Löffel im Mund geboren wurden, die faszinieren uns nicht. Denn sie mussten nichts dafür tun. Ihre Eltern hingegen schon. Und wir gehen eher mit denen mit.

Wenn Deine Antagonistin also ebenfalls von ganz unten kommt, sich nach oben arbeitete, um dann ihren Weg zu gehen, die Wahrscheinlichkeit, dass Deine Leserinnen und Leser ihr folgen, ist da um einiges größer. Das kann Dir auch passieren, wenn Du sie als Außenseiterin erschaffst. Sie kann ein reiches Mädchen sein, aber an ihr ist irgendetwas anders, dass die anderen sie eher meiden. Also auch die Außenseiterin hat häufig unser Mitgefühl. Wenn sie noch gemobbt wird, dann noch eher.

Es gibt sicherlich genügend Möglichkeiten, wie Du aus Deiner Figur einen „Underdog“ erschaffen kannst. Und ich würde Dir empfehlen, diese eigentlich einfache Methode, nicht ungenutzt verstreichen zu lassen.

Abschlussgedanken

Wenn Du eine sympathische Antagonistin ins Rennen schickst, ist es natürlich auch wichtig, dass Du eine starke Heldin erschaffst. Ist Deine Heldin schwach, würde ich glatt am Seitenrand Deine Antagonistin anfeuern, dass sie gewinnt und mich ärgern, weil sie es eben nicht darf, also gewinnen. Und glaub mir, dass habe ich schon mal gemacht und es war frustrierend.

Daher wäre es durchaus eine gute Idee, wenn Du neben einer sympathischen Antagonistin auch eine starke Heldin erschaffst. Dann hast Du durchaus starke Figuren und damit die halbe Miete für Deinen Roman.

Wie sehen die anderen Bösewichter aus?

Sicherlich siehst Du Dir so einige Filme an und hast einige Bücher mit Bösewichtern gelesen. Wie sind sie dort dargestellt? Welche Elemente magst Du an ihnen und welche Elemente würdest Du gerne für Deine Figur übernehmen?

Lerne von denen, die schon da sind. Sowohl von den starken Antagonistinnen als auch von den schwachen. Und sogar besonders von den Schwachen. Denn so weißt Du, wie Du es nicht machen solltest.

Schau Dir Deine Antagonistin oder Deinen Antagonisten an

Wie ist Deine Antagonistin aufgebaut? Ist sie einfach nur böse, um des Böse sein willens? Oder könntest Du sie noch ein wenig anpassen, um sie ein wenig sympathischer zu machen? Nein, das ist nicht notwendig, aber vielleicht interessant.

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Über Frau Schreibseele

eine schreibende, die auf den weg zu ihrer ersten geschichte ist. und bis dahin gibt es beiträge rund ums schreiben, lesen und erleben auf meinem blog :)
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9 Antworten zu 6 Möglichkeiten, wie Du Deinen Bösewicht beliebt machen kannst

  1. Yannick Signard schreibt:

    Wow. Der Artikel ist richtig genial. Das sind echt großartige sechs Punkte.
    Mir ist das in den letzten Jahren oder sogar Jahrzehnten aufgefallen, dass die Schurken wirklich immer nachvollziehbarer und nicht mehr reine boshafte Kreaturen sind.
    Wenn ich da noch so an die früheren Schurken denke, wie Ming aus Flash Gordon oder Skeletor aus He-Man und all den anderen Bösewichten bis noch Anfang bis Mitte der neunziger Jahre, die ja alle nur dazu da waren, dass ein Held gegen was böses kämpfen kann. Die waren ja wirklich alle total eindimensional. Sie töten, waren sadistische, übertrieben grausam und wollten die Welt erobern, weil sie es können. Ohne Sinn und Verstand. Ich bin froh, dass es nicht mehr so ist.

    Halt. Das stimmt nicht. Manchmal, da denke ich mit Nostalgie daran zurück, an die guten alten Zeiten, als alles noch schwarz und weiß war und die bösen noch in einer richtig schönen bösen Festung hausten, die dann am Ende nach dem Tod des Tyrannen – meist völlig unlogisch – ebenfalls explodierte oder zerfiel oder anderweitig zerstört wurde. Sei ehrlich. Das hatte schon was. 😉

    Aber ansonsten ist es schon so, dass es viel cooler ist, wenn der Schurke soweit nachvollziehbar wird, dass man zwischendurch schon mal in die Versuchung gerät, die Seiten zu wechseln. Das finde ich immer grandios.

    Liebe Grüße

    Yannick

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    • Carola vom schreibkasten schreibt:

      Hallo Yannick,

      es hat natürlich Vorteile, wenn sich der Antagonist in die Mitte des Raums stellt und darüber philosophiert, warum es gut ist einfach nur böse zu sein. Und warum nicht auch heute noch? Wenn man das gut verkauft, wird das sicherlich immer noch klappen.

      Wobei ich mich selbst mit solchen Figuren momentan nicht auseinander setzen könnte. Eben weil sie so eindimensional waren und sind. Und wenn man selbst schreibt, sieht man die Sache völlig anders, als wenn man sich solche Serien oder Filme ansieht oder entsprechende Bücher durchliest. Daher gehen mir solche Figuren auf die Nerven. Daher möchte ich versuchen, selbst nur noch interessante Gegnerinnen und Gegner zu erschaffen.

      Ob mir das gelingt, das ist dann eine andere Frage 🙂

      lg
      carola

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  2. Florian Eckardt schreibt:

    Hey, das sind doch mal ein paar nette Tipps. Vielleicht kann man ja den einen oder anderen umsetzen. Nein, man sollte es sogar tun. Aber: Du hast völlig unterschlagen, dass der Antagonist eben nicht nur Bösewicht oder Monster sondern auch mal Psychopath sein kann. Natürlich kein Vollpsycho direkt aus der Irrenanstalt, aber ein symphatischer Verrückter eben, der zwar einen Plan hat, für den Helden aber trotzdem unberechenbar ist. Spannung für die Leser. Und wenn du erklärst, warum der Antagonist Psycho ist, nimmst du die Leser noch mehr mit.

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    • Carola vom schreibkasten schreibt:

      Hallo Florian,

      vielen Dank für Deinen Hinweis. Denn Du hast vollkommen recht. Natürlich gibt es verschiedene Formen von Antagonisten und Antagonistinnen. Eben auch den von Dir erwähnten Psychopathen.

      Da ich aber eher im Fantasybereich schreibe, beschäftige ich mich momentan weniger mit solchen Figuren. Wobei das natürlich nicht bedeutet, dass man deswegen nicht einen solchen Charakter einführen kann. Darüber werde ich mir mal in aller Ruhe Gedanken machen und mir überlegen, wie man einen Psychopathen in eine Fantasywelt einführen kann 😉

      Das wäre doch was 🙂

      Danke für Deinen Hinweis.

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      • Florian Eckardt schreibt:

        Du kannst einen auf Ideen bringen. Psychopathen im Fantasy. Der ist gut. Der einfachste Weg wäre dann wohl Urban bzw. Contemporary Fantasy

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      • Carola vom schreibkasten schreibt:

        Stets zu Diensten 😉

        Und klar, das wäre der einfachste Weg. Aber warum einfach, wenn man sich das Leben schwer machen kann.
        Ich meine da doch glatt „Sword and Sorcery Fantasy“ oder auch „High Fantasy“, eheheh.

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