Erotik vs. Pornografie

Hei, hallo und herzlich willkommen,

zwar ist dieses Thema durchaus eindeutig, aber es benötigt trotzdem keine FSK 18 Einschränkung. Versprochen.

Warum ein solcher Beitrag?

In einem VHS-Kurs habe ich gelernt, ein Liebesroman kommt nicht ohne die eine oder andere gute Erotikszene aus. Und wenn ich mir die Liebesromane anschaue, die ich so gelesen habe, dann muss ich zugeben, ziemlich viele Autorinnen (mehrheitlich wird dieses Genre von Frauen bestimmt oder von Männern mit Frauennamen) scheinen sich an diese Empfehlung zu halten.

Und zudem gab es zu diesem Thema auch ein Workshop auf der letzten LoveLetter Convention 2016. Daher dachte ich mir, wieso nicht dieses Thema mal aufgreifen? Wobei ich gerne erst einmal in die Grundlagenarbeit möchte. Was ist Erotik und was ist die Pronografie, wo ist der Unterschied und was mir noch so einfällt.

Erotik – Eine (mögliche) Definition

Wer das Wort Erotik hört, denkt natürlich an das Eine. Zwei Menschen treffen sich und letztendlich landen sie, natürlich, im Bett (oder wo auch immer) und haben Sex. Während einige Romane damit auskommen, immerhin einmal ihr Paar ins Bett zu schicken (wie ich es manchmal ganz platt ausdrücke), soll es bei einigen Verlagen vertraglich geregelt sein, dass bei einer gewissen Seitenanzahl um die drei erotische Szenen geben muss.

Aber man kann durchaus sagen, ein erotischer Roman ist ein Roman, der erotische Szenen enthält. Und dadurch haben diese Romane durchaus ein gewisses Niveau. Nicht immer, aber häufig.

Denn ein erotischer Roman erzählt eine Geschichte und die Sexszenen (benennen wir das Kind ruhig mal beim Namen) Sorgen nur für die letzte Würze. Das bedeutet also, die beiden Charaktere (egal, in welcher Konstellation die Geschichte geschrieben wird) bekommen Lust aufeinander und dies tragen sie eben nicht nur auf einer geistigen Ebene aus, sondern halt auch körperlich. Und dies wird unterschiedlich deutlich gezeigt (also man angedeutet und mal direkt beschrieben).

Eine Geschichte mit Erotik

Idealerweise würzt die Erotik eine gute bis sehr gute Geschichte. Dabei ist es egal, ob es sich hierbei um einen Liebesroman oder um eine Fantasygeschichte oder einen Krimi handelt. Zwischenzeitlich werden die Genres so dermaßen miteinander gemischt, dass theoretisch überall die Erotik auftauchen kann.

Und wenn sie gut eingesetzt wird, dann ist es wie ein gutes Gewürz in einem Rezept. Es kann dem Rezept die letzte Note geben, um aus einem guten Mittagessen ein Genuss zu machen. Doch Vorsicht. Fügst Du zu viel von dem Gewürz in die Speisen, versaut es die Geschichte am Ende.

Es fängt alles mit den Charakteren an

Charakterarbeit ist bei einem guten Erotikroman das wohl Wichtigste. Denn in solchen Geschichten sollst Du zwei Charaktere ins Bett schicken und nicht zwei Figuren, die nur dafür erschaffen wurden, um am Ende Sex zu haben (siehe für mehr den Teil mit der Pornografie).

Natürlich werden die Charaktere durchaus in die Richtung bearbeitet, damit sie am Ende wirklich miteinander Sex haben. Wenn Du eine Figur hast, die überhaupt kein Interesse an Sex und schöner Erotik hat, wirst Du sie schwerlich mit jemand ins Bett kriegen. Daher kann man sehr wohl sagen, dass die Erotik durchaus die Grundlage für Deine Charaktere ist. Sie werden also so erschaffen, dass sie am Ende ins Bett kommen. Aber man darf gerne das Gefühl haben, dass sie hier durchaus einen freien Willen haben.

Trotz allem ist es wichtig, dass Du Stärke und Schwäche, Ziele, Motivationen und auch Hindernisse für Deine Charaktere erschaffst. Die Erotik ist also nur ein Teil des kompletten Pakets. Daher darfst Du Dir hier auch überlegen, welche Techniken (Sexpositionen) Deine Charaktere in der Geschichte ausprobieren. Und sicherlich wird es der einen oder dem anderen Spaß machen.

Erotik als Ausrede … für eine schlechte Geschichte

Bedauerlicherweise halten sich nicht viele an meinen Wunsch, dass die Erotik ein durchaus wichtiger Teil der Figur ist, aber eben nur bei einem Teil bleibt. Denn zu oft musste ich Romane lesen, die scheinbar nur aus erotischen Szenen bestehen (und nein, ich bin alles andere als prüde, schön wäre es, dann hätte ich wenigstens selbst eine Ausrede).

Wenn Du einen schlechten Roman geschrieben hast, dann mag das ärgerlich sein, aber denk daran, es handelt sich um die erste Fassung. Und die erste Fassung darf immer schlecht sein. Daher ist es Deine Aufgabe, aus der schlechten ersten Fassung eine gute zweite Fassung zu machen. Doch das schaffst Du nicht, indem Du mit aller Gewalt eine erotische Szene nach der anderen in die Geschichte stopfst.

Doch genau diesen Fehler machen viele Autorinnen. Aus irgendwelchen Gründen schreiben sie einen Roman, der nicht viel hergibt. Und dann versuchen sie den schwachen Plot damit zu retten, dass sie die Heldin und den Helden immer und immer und immer wieder ins Bett schicken. Die Geschichte ist verloren. Meine Empfehlung ist ganz klar, konzentriere Dich das nächste Mal auf Deinen Plot. Dann wird aus der Idee was Gutes.

Insert Sex Scene here

Vor Jahren habe ich versucht eine Reihe zu lesen, die von der Idee her sehr gut klang. Und ich habe mich auch damals in die Covers verliebt und war richtig hibbelig, als ich auf die deutsche Veröffentlichung gewartet habe. Doch dann habe ich mir die Leseprobe durchgelesen und war schon damals richtig enttäuscht gewesen. Aber das hat mich trotzdem nicht abgehalten, mir Band 1 zu kaufen. Und als Band 2 und 3 günstig zu erwerben war, habe ich die mir auch noch geholt.

Großer Fehler!

Über die schwache Geschichte selbst möchte ich hier nicht schreiben, da es nicht zum Thema gehört. Mir war klar, dass irgendwann eine Sexszene geben muss. Aber als es dann soweit war, wirkte es wirklich wie erzwungen. Und dann auch nur eine Seite lang.

Es war, wie ich weiter oben schon beschrieb, dass drei Sexszenen eingeführt werden mussten. Und das tat die Autorin dann nach einer gewissen Anzahl von Seiten. Lieblos und teilweise auch total sinnlos.

Abschlussgedanken

Das ist jetzt nur ein Übersichtsbeitrag, was Erotik ist, was man mit Erotik durchaus erreichen kann und wo die meisten Fehler liegen. Ich werde hier noch einen ausführlicheren Beitrag schreiben, um da dann einige Themen genauer zu beleuchten.

Vorgedanken zum Thema Pornografie

Bei dem Workshop, auf der Love Letter Convention, war man sich, mehr oder weniger, einig: Pornografie ist pfui bäh.

Was jetzt nun wirklich Erotik und was letztendlich Pornografie ist, das ist absolut Geschmackssache. Und die folgende Definition ist meine persönliche, was eben mein Geschmack ist. Das bitte ich zu berücksichtigen. Aber ich denke durchaus, dass ich da mit den meisten sicherlich konform gehe.

Was ist denn nun Pornografie?

Ich bezeichne Pornografie als eine reine Ansammlung von Sexszenen, die versucht dazwischen noch so etwas wie eine Geschichte mit Charakteren zu haben. Doch zumeist ist diese Geschichte so dermaßen konstruiert, dass es schon eher peinlich wirkt, als dass man wirklich Lust hat, dieser zu folgen.

Wenn es so etwas wie eine Charakterarbeit gibt, dann ist sie eher sehr minimal, man könnte schon fast sagen, klischeehaft. Und am Ende ist es sowieso wichtiger, dass die beiden Figuren so schnell wie möglich sich die Kleider vom Leib reißen, um ins Bett zu landen (sofern sie da überhaupt hinkommen), als ein tiefsinniges Gespräch zu führen.

Es geht hier halt um den Sex

Du musst nicht antworten, aber ich denke mal, Du hast mindestens einmal in Deinem Leben zumindest in einem Porno reingesehen. Daher wirst Du ja sicherlich ahnen, dass Pornos eher dazu da sind, die Person (meistens den Mann) körperlich zu stimulieren und nicht den Geist. Und was letztendlich im Film klappt, wurde dann in die Geschichte übernommen.

Wenn Du also einen pornografischen Roman schreiben willst, dann kannst Du es ruhig tun, doch achte dabei, dass die Sexszenen unterschiedlich aufgebaut und allesamt interessant sein dürfen. Die Geschichte selbst darf dabei nicht komplett fehlen, aber kann eher im Hintergrund bleiben.

Rotes Tuch Pornografie

Im Workshop wurden drei Autorinnen gefragt, ob sie sich als Erotik- oder als Pornoautorinnen sehen würden. Die Antwort war ganz klar, sie sehen sich als Erotikautorinnen. Man konnte schon die Antwort schmecken, dass Porno eher einen sehr negativen Beigeschmack hat. Und niemand möchte mit dieser Bezeichnung in Verbindung gebracht werden.

Denn Porno ist eben noch immer pfui bäh. Ich vermute durchaus, weil es eben die Pornoindustrie gibt, die nicht immer den besten Ruf hat. Und zudem wird ja meistens nur eine bestimmte Region angesprochen und nicht den Geist. Da aber viele Erotikautorinnen aber vielmehr ihre Leserinnen auch geistig beanspruchen wollen, ist es für einige eine Beleidigung, wenn man sie als Pornoautorin bezeichnet.

Ist Erotik nicht Pornografie?

Wenn man sich einige Rezensionen durchliest, dann empfinden viele Leserinnen und Leser Erotik als Pornografie. Das ist eben das, was ich in der Einleitung erwähnte. Das persönliche Gefühl spiele hier eine sehr wichtige Rolle. Daher kann es sein, dass Dein Gefühl sich nicht mit dem Gefühl Deiner Leserinnen decken muss. Du sagst ganz klar, ich schreibe Erotik. Eine Deiner Leserinnen sagt, Nein, Du schreibst Porno. Und das Schlimme ist, ihr beide habt recht.

Meine Empfehlung hier ist auch ganz klar, diskutiere nicht. Du kannst argumentieren, warum Du selbst eine Geschichte als erotisch bezeichnest. Aber respektiere in diesem Fall die Gefühle anderer und akzeptiere sie. Damit lässt es sich durchaus gut leben.

Ich selbst sage für mich ganz klar, es gibt doch einen gewaltigen Unterschied zwischen beiden Genres. Eben, wenn Du schon einmal einen Porno gesehen hast, dann wirst Du sicherlich mitbekommen haben, dass die Geschichte selbst eher kurz gehalten ist und es dann zur Sache geht. Bei einem Erotikroman geht es eher darum, dass Heldin und Held sich näherkommen, sich beschnuppern und dann erst ins Bett gehen.

Gibt es gute Pornos?

Ehrlich gesagt, das kann ich gar nicht beantworten. Laut dem Workshop gibt es einige. Aber leider habe ich die Namen nicht verstanden, die eine Teilnehmerin eingeworfen hat und es gab keine Möglichkeiten der Nachfrage. Aber es gibt immer eine Perle in jedem Genre, wo man sich denkt, wow, danke, dass ich diese Geschichte finden durfte. Und das gilt sicherlich auch für den Bereich Porno.

Frauen sollen aber weniger auf solche Geschichten (und damit auch Filme) ansprechen, als Männer. Daher lesen sie diese Art von Romanen oder Kurzgeschichten auch eher weniger. Aber das bedeutet nicht, dass sie nicht ab und an doch mal eine pornografische Geschichte lesen. Doch es ist wohl eher so, dass Männer die Hauptkonsumenten dieser Richtung sein sollen (dazu gibt es angeblich auch einige Studien, aber das würde jetzt wohl doch zu weit führen).

Es liegt natürlich an Dir, wofür Du Dich am Ende entscheidest. Willst Du überhaupt Sex in Deiner Geschichte verwenden. Und wenn ja, wie viel Prozent sollen sie ausmachen. Ob es dann am Ende sogar ein Porno wird, das ist dann noch einmal eine persönliche Entscheidung und/oder auch eine Geschmacksfrage.

Wenn Du Dich aber mit den Gedanken näher beschäftigen willst, dann ist es durchaus interessant zu lesen, was andere bereits geschrieben haben und wie weit Du gehen willst. Nächste Woche will ich mich noch einmal eingehender zu der Thematik Erotik beschäftigen. Vielleicht ist da ja noch etwas für Dich dabei. Ich lade Dich auf alle Fälle herzlich ein, mich nächsten Freitag wieder zu besuchen.

Lesematerial

Recherchiere ein wenig und versuche mindestens einen erotischen und einen pornografischen Roman zu besorgen (wenn Du über 18 bist, ich gehe da mal auf Nummer sicher) und dann zu lesen. Finde heraus, was der Unterschied für Dich zwischen diesen Genres ist. Und welches der beiden Dir letztendlich besser gefällt.

Deine Gedanken

Halt Deine Gedanken zu diesem Thema in Deinem Notiz- oder Tagebuch fest. Erforsche, wie Du selbst zu diesem Thema stehst und ob das überhaupt etwas für Dich ist. Denn häufig lese ich, dass Menschen Erotikromane schreiben, weil sie das große Geld riechen. Aber letztendlich fühlen sie sich mit dieser Thematik gar nicht wohl.

Wie sieht es bei Dir aus?
Melde Dich für meinen kostenfreien Newsletter an.

Advertisements

Über Frau Schreibseele

eine schreibende, die auf den weg zu ihrer ersten geschichte ist. und bis dahin gibt es beiträge rund ums schreiben, lesen und erleben auf meinem blog :)
Dieser Beitrag wurde unter Erotik, Genres, Romance abgelegt und mit , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

20 Antworten zu Erotik vs. Pornografie

  1. Evanesca Feuerblut schreibt:

    Das Thema interessiert mich brennend, auch wenn ich als Autorin so prüde bin, dass ich bereits bei „Sie küssen sich und er fängt an, ihre umständlichen Klamotten zu entwurschteln“ rote Ohren kriege und wegblenden muss.
    Ich kann mich nicht überwinden, die Szene auch zu schreiben. Dabei ist Sex an sich für meine Geschichten oft durchaus wichtig, da nun mal ein starker Motivator für einige Figuren. Aber er kommt ausformuliert nie vor, weil ich mich nicht überwinden kann.
    Gut geschriebene entsprechende Szenen in Romanen lese ich gerne (sie können ja durchaus ästhetisch gemacht sein und ich bin IMMER für ästhetisch gut gemachte Schreibe, selbst wenn da nur fünfzehn Seiten lang eine Blume beschrieben wird. Oder eben, wie zwei Wesen kopullieren), bin da aber anspruchsvoll. Wenn es zu schnell geht, mir die Szene unmotiviert erscheint, die Beschreibungen zu anatomisch sind oder es ins Lächerliche abgleitet, bin ich weg. Erotikromane selbst interessieren mich eher weniger, aber wie du so schön geschrieben hast, kann Erotik selbst in so ziemlich jedem Genre auftauchen :D.

    Gefällt mir

    • Carola vom schreibkasten schreibt:

      Angela Knight schrieb in ihrem Sachbuch „Passionate Ink: A Guide to Writing Erotic Romance“, dass sie einen Erotic Romance gelesen hatte, wo man eindeutig merkte, dass die Autorin die Sexszene einfach nur schnell hinter sich bringen wollte. Das ist natürlich keine gute Idee, wenn man überhaupt einen Roman mit Erotik und Sex schreibt, wenn man das eigentlich gar nicht will.

      Wenn man sich nicht überwinden kann, die Dinge beim Namen zu nennen (so wie Du es beschreibst), dann ist das völlig in Ordnung. Ich habe erotische Szenen gelesen, wo die Dinge nicht direkt benannt werden und sie waren um einiges erotischer, als alle Sexszenen, wo es mit Worten direkt zur Sache geht. Das sollte man nicht unterschätzen. Denn in diesen Szenen spielt die Fantasie eine weitaus größere Rolle. Und das ist, zumindest für mich, eine Kunst, die muss man natürlich üben. Ich finde sie aber auch sehr ansprechend.

      Natürlich ist der persönliche Geschmack wichtig. Wenn Du keine Erotik lesen möchtest, ist das in Ordnung. Das ist dann eben eine bewusste Entscheidung und solange Du sie für Dich treffen kannst, ist das in Ordnung 🙂 Das ist mir persönlich viel lieber, als wenn Du sagst, ich kann keine Erotik, ich schreibe … und dann kommt irgendwelcher Murks raus. Auch wenn die Erotik zunimmt, ich genieße auch Geschichten, wo mal keine erotischen Szenen auftauchen.

      Gefällt 1 Person

      • Evanesca Feuerblut schreibt:

        Tja, besser weglassen als eine schlechte Szene schreiben. Dann lieber als Autor da wegblenden, wo man sich noch wohlfühlt und das Gehetzte den Lesern gar nicht erst antun. Danke für den Buchtipp, der ist notiert.
        Vielleicht sollte ich einfach mal üben, ein paar Szenen für die Schublade schreiben und mich nicht so dabei verkrampfen. Ich kann ja schlecht meinen Charakteren ihr Liebesleben wegnehmen, nur weil ich zu feige bin, um es zu schreiben.
        Eben. Murks ist für mich auch immer ein Zeichen, dass man den Leser nicht respektiert. Der Leser hat aber verdient, keinen Murks zu lesen.
        Und oh ja, mal Bücher OHNE entsprechende Szenen sind langsam eine willkommene und erfrischende Abwechslung!

        Gefällt 1 Person

      • Carola vom schreibkasten schreibt:

        Ich würde Dir auf alle Fälle raten ein paar richtige harte Sexszenen zu schreiben. Von mir aus, schnapp Dir eine Peitsche und schreib eine BDSM-Szene. Warum? Damit Du selbst siehst, wie weit Du gehen kannst und vor allem, wie weit Du gehen möchtest. Dazu werde ich nächste Woche auch die Übung offiziell vorstellen 😉

        Und Du sagst es, Du als Autorin hast es verdient den besten Roman zu schreiben, zu der Du aktuell in der Lage bist und ich als Leserin habe es verdient, den besten Roman zu lesen, den Du schreiben konntest. Aber zwischenzeitlich scheint es bei manchen zu sein, dass sie das Versprechen gegenüber mir als Leserin brechen. Und das führt bei mir zu der Konsequenz, dass ich mein hart verdientes Geld bei mir behalte. So einfach ist das 🙂

        Gefällt mir

      • Evanesca Feuerblut schreibt:

        Auf die Übung bin ich ja mal gespannt :D.
        Zum Glück sind nur ZWEI meiner vielen Figuren asexuell. Die anderen dürfen. Und zwar vielfältig und teilweise häufig :D.
        Und es ist dein gutes Recht, dein Geld dann bei dir zu behalten. Denn dann hat ja der Autor seinen Teil des Vertrags mit dem Leser nicht eingehalten.

        Gefällt mir

      • Carola vom schreibkasten schreibt:

        Na mal sehen, ob ich Dich damit überzeugen kann 😉

        Und schön, dass Du auch Deine Figuren respektierst. Wenn sie Sex wollen, ist das in Ordnung. Ich habe einen Roman geschrieben, der sollte ein erotischer Paranormal Romance werden, nur die Figuren wollten einfach nicht. Und ich stand da und dachte mir, au backe.

        Sehe ich auch so. Wer den Vertrag bricht, muss damit rechnen, dass man eben Leserinnen verliert. Aber es gibt ja noch genügend Leserinnen und Leser, welche die Treue halten. Das wird sie also nicht zum umdenken bewegen. Aber mich zu interessanten Romanen.

        Gefällt 1 Person

      • Evanesca Feuerblut schreibt:

        Meine Figuren fangen auch an, auf das Übelste zu bocken, wenn ich es nicht tue. Die Lektion habe ich inzwischen auf die harte Tour gelernt, als eine Prota den vorgesehenen Loveinterest angezündet hat, weil sie nun mal asexuell und aromantisch ist und sich von der Autorin nichts sagen lässt 😀
        Ja, dann wird es schwierig mit dem Genre!
        Es kommt eben darauf an. Manche Leser wollen ja was ganz anderes lesen als andere Leser :D.

        Gefällt mir

      • Carola vom schreibkasten schreibt:

        Genau, wenn Du Deine Figuren gut genug geplottet hast, dann entwickeln sie ein Eigenleben, auf dass man schon hören darf. Und dabei kann und sollte es egal sein, was letztendlich die Leserinnen und Leser wollen. Wenn es sich nicht echt anfühlt, macht das Lesen noch weniger Spaß.

        Gefällt 1 Person

      • Evanesca Feuerblut schreibt:

        Plotten lassen sich meine Figuren ja so ungern… Sie tun nie das, was ich geplant habe, also kann ich das Planen für sie auch lassen 😀

        Gefällt mir

      • Carola vom schreibkasten schreibt:

        Letztendlich, wenn Du sie gut genug kennst, dann lasse ihnen den Weg, sie wissen schon, wohin der Weg geht 🙂

        Gefällt 1 Person

      • Evanesca Feuerblut schreibt:

        Oh ja. Oft habe ich das Gefühl, dass sie irgendwo in meinem Unterbewusstsein längst fertig sind. Ich muss sie nur irgendwie rauskitzeln. Und das klappt jetzt besser als früher 🙂

        Gefällt 1 Person

      • Carola vom schreibkasten schreibt:

        Sehr gut ❤

        Gefällt 1 Person

  2. LiehsaH schreibt:

    Liebe Carola,

    vielen Dank für diesen Beitrag! Ich habe den Workshop bei der LLC leider verpasst, daher freut es mich besonders, dass du dazu noch etwas schreibst. Außerdem finde ich die Grenze zwischen Erotik und Pornografie sowieso äußerst spannend. 😉
    Ich kann dir nur in allen Punkten zustimmen. Ich habe nichts gegen Erotik und prüde bin ich auch nicht, aber es gibt schon einen deutlichen Unterschied zwischen Erotik und Pornografie. Wenn man sich ein wenig mit Fanfiktion auskennt, kann man das auch ganz gut unterscheiden. Bei fanfiktion.de gibt es in der Hinsicht z.B. strenge Regeln, die mich unter anderem geprägt haben. Sie sagen in etwa dasselbe aus, was du beschreibst: Keine Handlung bzw. Pseudo-Handlung, hauptsächlich Sex.
    In meinen Rezensionen erwähne ich immer den Sexanteil. Warum? Weil mir aufgefallen ist, dass Sexszenen immer häufiger vorkommen – und das häufig eben sinnlos. Das nervt mich maßlos! Ich will Plot und Charakterentwicklung, kein sinnloses Gerammel! >_< Ist dir das auch aufgefallen? Oder reagiere ich da überempfindlich? Besonders im Gay-Romance-Bereich haben die Herren übermäßig viel Sex. Auch wenn man gemeinhin glaubt, dass Männer mehr Sex brauchen/wollen, muss man nicht jede Sexszene ausschreiben. Was ist aus dem guten, alten Ausblenden geworden? Oder Andeutungen? Sexszenen können so sinnvoll und berührend sein, wenn man es richtig anstellt. Es ist einfach extrem schade, wie oberflächlich das alles wird.
    Übrigens habe ich auch schon reine "Erotikromane" gelesen, wo die Leute sich nur zum Sex treffen. (Für mich eher Pornografie als Erotik, aber das ist Ansichtssache, ne?) Oder sie sehen sich, finden sich scharf und schieben eine heiße Nummer, Ende. Es hat mir Spaß gemacht, das zu lesen, auch wenn ich das nur in kleinen Dosen vertrage. Aber die meisten Romane aus diesem Bereich besitzen Klappentexte, die ich dem Liebesroman-Genre zuordnen würde. Da gehört auch eine Prise Sex dazu, klar. Aber wenn ich mich auf eine nette Liebesgeschichte freue und die Leute letztendlich nur sinnlos rumvögeln, versaut mir das alles. :/
    In meinen eigenen Geschichten gehe ich mit Sex eher sparsam um. Er wird natürlich erwähnt, aber tatsächlich nur ausgeschrieben, wenn es der Story hilft. In meinem ersten Roman (unveröffentlicht, noch in der Rohfassung) gibt es nur eine Sexszene, obwohl das Thema viel öfter erwähnt wird und ich das Ganze öfter beschreiben könnte, wenn ich wollte. Aber es ist nicht notwendig, also gibt's das bei mir nicht. 😀 Was hältst du davon? Besonders im Gay-Bereich, wo die Leute so sexverwöhnt sind, wird es bestimmt schwierig, mit derartigen Geschichten einen Fuß in die Tür zu bekommen. ^-^"

    Ich freue mich schon auf den nächsten Beitrag zum Thema! 😉
    Lisa

    Gefällt mir

    • Carola vom schreibkasten schreibt:

      Hallo Liesa,

      schön zu lesen, dass Du auch auf der LLC warst 🙂 Den Workshop selbst fand ich durchaus spannend.

      Das mit den Fanfiktion war ja bei mir auch eine zeitlang eine Phase (sowohl schreiben, als auch lesen) und ich muss schon sagen, es gab da deutliche Unterschiede. Gerade dann, wenn Dich der erste Satz begrüßt, dass glücklicherweise zwei Charaktere nicht im Bett gelandet sind (unabhängig der Tatsache, dass man, meiner Meinung nach, eine Geschichte so nicht anfangen sollte), kann man sich schon denken, wie die Geschichte dann ja weiter geht. Aber andererseits, auch wenn ich solche Geschichten nicht gerne lese, wenigstens wollen die Leute damit kein Geld verdienen. Anders sieht es ja mit den Romanen aus, die am Ende im Buchladen landen. Das eine oder andere Buch ist eher Porno, wird als Erotik verkauft und dann falle ich darauf rein, kaufe es mir und bemittleide meine Wand, weil da schon wieder ein Buch dagegen geflogen ist.

      Gut finde ich, dass Du erwähnst, wie viel Sex in einem Roman auftaucht. So kann ich als Leserin auch entscheiden, möchte ich überhaupt diesen Roman lesen oder ist mir das dann doch zu viel. Zudem kann ich als Autorin dann lernen, wo es doch zu viel wird und wo ich eher abstriche machen möchte. Ich befürchte, dass dieser Trend noch ein wenig schlimmer werden wird, bevor der Anteil an Sex wieder abnimmt. Aber sehen wir erst einmal, was da noch kommen wird. Aber ja, das ist mir schon aufgefallen. Häufig wird der Sex auch als Ausrede benutzt, um eine schlechte Geschichte noch zu retten. Ich habe hier ein oder zwei Bücher (die demnächst endlich mal rausfliegen werden), wo es, mehr oder weniger, wirklich nur um Sex geht. Muss nun wirklich nicht sein. Denn so etwas macht mir überhaupt kein Spaß zu lesen.

      Natürlich hat jeder Mensch mal eine Phase, wo man solche Bücher durchaus braucht. Aber bitte nicht in jeden Roman, den man in die Finger bekommt.

      Zugegeben, so viele Romane aus dem Gay Bereich habe ich noch nicht gelesen. Das will ich nach und nach abändern. Wobei mich eher Lesbian Fiction interessiert. Und da ist in Deutschland der Markt doch eher sehr mager gesät. Noch (ich plane ja die Weltherrschaft über diesen Bereich an mich zu reißen 😉 ).
      Wobei ich schon Dinge aus diesem Genre gehört habe, die, gelinde gesagt, nicht nett sind. So werden wohl die Jungs dort regelmäßig vergewaltigt, woraus dann die große Liebe entsteht. Kannst Du mir darüber mehr sagen?

      In dem Workshop haben viele Frauen gesagt, dass es sie mehr ärgert, wenn die Ausblenden kommen. Denn sie wollen durchaus, dass der Sex direkt benannt wird. Also da kann man bei einigen keinen Blumentopf mehr gewinnen. Das ist natürlich das Problem. Aber wie ich in dem anderen Kommentar schon schrieb, es gibt erotische Szenen, ohne direkt darüber zu schreiben. Und auch erotische Szenen, wo das Höschen anbleibt und die noch heißer sind, als wenn es zu explizit wird. Also in dem Sinne, man kann variieren, nur tun es viele leider nicht.

      Bezüglich Dein Roman: Wenn Du den Wunsch hast, nur eine bestimmte Prise Sex zu erwähnen, ist das in Ordnung. Gerade wenn Du gewisse Dinge rarer anbietest, kann es interessanter werden, als wenn Du die Leute damit regelrecht erschlägst. In erster Linie würde ich auf mein Bauchgefühl hören und schauen, wie oft wollen die Leute ins Bett und wie oft möchte ich sie im Bett haben. Deute an, umschreibe, locke und lasse die Fantasie spielen. Das finde ich um einiges anregender. Aber wenn Du Deinen Roman im erotischen Bereich ansiedeln möchtest, dann kommst Du wohl nicht herum, es doch ein oder zwei Mal explizit krachen zu lassen.
      Auch wenn die Leute aus gewissen Genres Sexverwöhnt sind, Du solltest Dir selbst gerecht werden und Du wirst Deine Leserinnen und Leser bekommen. Denn merke Dir eins, egal wie viel oder wie wenig Sex Du in Deine Geschichten gepackt hast, Du bist am Ende sowieso eine Pornotante, die zu wenig erotische Szenen geschrieben hat. Mit anderen Worten, es wird gerade in diesem Bereich sehr viele Kritikerinnen und Kritiker geben. Daher solltest Du es gleich von Anfang an richtig machen. Und zwar so, wie Du es willst und nicht, wie das Genre es Dir diktiert oder zumindest meint diktieren zu wollen. Denn Trends kommen und gehen und damit auch die Meinungen. Daher sage ich auch, renne keinen Trends hinterher, versuche selbst welche zu schaffen.

      In dem Sinne, ich wünsche Dir mit Deinem Roman viel Erfolg. Und gib Bescheid, wenn er erscheint, ich möchte ihn gerne lesen.

      Lg
      Carola

      Gefällt mir

      • LiehsaH schreibt:

        Liebe Carola,

        was Vergewaltigungen in Gay-Romance-Romanen angeht: Die Gerüchte besitzen schon einen wahren Kern. Leider. Ich habe keine Ahnung, wer sich das ausgedacht hat! Oder warum das so weit verbreitet ist. Ich finde es auf jeden Fall ganz entsetzlich. Gleichzeitig ist es aber auch nicht soo weit verbreitet, wie man vielleicht erwartet. 🙂 Es ist ähnlich wie bei den Fanfiktions: Die Geschichte kann total toll sein oder total scheiße. Es lohnt sich auf jeden Fall, sich vorher Rezensionen anzuschauen, wenn man nicht unangenehm überrascht werden will. 🙂

        Liebe Grüße
        Lisa

        Gefällt mir

      • Carola vom schreibkasten schreibt:

        Hallo Lisa,

        vielen Dank für Deine Ansicht der Dinge. Ich weiß, dass in den achtziger Jahren es wohl ganz und gebe war, dass über Vergewaltigungen der Heldin geschrieben wurde. Denn einige Autorinnen neigen aktuell wieder darüber zu schreiben. Und vor einiger Zeit hatte ich eine Kurzdiskussion zu Gay Romance und da kam es geführt heraus, dass es doch stärker vertreten sein soll, also die Vergewaltigungsgeschichten. Vielen Dank für Deine Ansicht der Dinge.

        Und wie immer, durchaus die Rezensionen durchlesen, dann kann man zumindest ahnen, mit was man es zu tun hat.

        Liebe Grüße
        Carola

        Gefällt mir

  3. Martina O. schreibt:

    Wow. Wow wow wow. Spannendes Thema. Sehr spannendes Thema. Ich muss zugeben, ich hasse es wie die Pest, Sexszenen zu schreiben (zumindest, wenn Slapstick nicht erlaubt ist.. 😉 ). Es gibt so unglaublich viele schlechte (und einige wenige gute) Beispiele, so dass man schon ein wenig suchen muss. Eine gute Sexszene soll mich idealerweise so in Wallung bringen, dass ich danach meinen Mann am Schlafittchen packe und ins Schlafzimmer schleife. Das schaffen 99,99% der Erotikszenen, die besonders pikant daherkommen wollen, bisher nicht. Das könnte aber auch daran liegen, dass Erotik sich im Kopf abspielt und ja auch sehr viel mit gekonntem Verhüllen zu tun hat. Wenn ich alles bis ins letzte Detail vorgesetzt bekomme, finde ich persönlich das nicht sexy, sondern befremdlich.

    Ich hab ein totales Faible für Boy-meets-Girl-they-fall-in-love-but-on-the-way-to-happiness-they- have-to-remove-a-lot-of-obstacles-Geschichten und verschlinge eine nach der anderen. Und ich schreibe sie auch. Aber mir ist es eigentlich immer ganz recht, wenn im entscheidenden Moment ausgeblendet wird. Ein bisschen darf auch noch der Fantasie überlassen bleiben. Ich habe da für mich inzwischen eine klare Grenze gefunden. Ich gehe (nicht immer, aber ab und zu) bis zur (auch nicht immer vollständigen) Nacktheit beider Protagonisten und blende dann entweder aus oder halte mich bewusst vage. Das ist aber das Maximum, was ich mir gestatte, meist komme ich mit weniger aus.

    Ich habe gerade ein Manuskript in der Mache, dass ich als Liebesroman, aber auf keinen Fall als Erotikroman bezeichnen würde. Die Protagonistin hat im Laufe der Geschichte Sex mit drei verschiedenen Männern und erwischt gleich in der ersten Szene ihren Freund mit einer anderen im Bett. Der Sex mit ebendiesem Freund wird nur kurz erwähnt (da zum Zeitpunkt der Geschichte eh schon Ex-Freund), dann gibts eine Mesaillance, deren erster Sex zwar beschrieben wird, aber nicht besonders ins Detail geht und überdies ganz bewusst nicht besonders erotisch ist. Und am Ende ist, wie sich das gehört, der Mann, den sie liebt. Die beiden lasse ich sich küssen und dann allein und stoße in meiner Erzählung erst wieder zu ihnen, als sie am nächsten Morgen aufwacht und er neben ihr liegt. Alles, was dazwischen passiert, sollte sich im Kopf des Lesers abspielen. Okay – in meinem nicht. Ich habs aufgeschrieben, aber als eine Art Apokryph. Gehört nicht zur Geschichte und ist auch nicht zur Veröffentlichung bestimmt. Und auch da hab ich, nachdem die beiden dann erstmal komplett nackt waren, nicht mehr allzu explizit weitergeschildert. Ich bring das nicht, und ich will das auch nicht bringen. Übrigens, in DER Schlüsselszene der Geschichte schlechthin hätte es sich quasi aufgedrängt, die beiden miteinander ins Bett zu schicken – ich habs nicht getan, sondern eine andere Lösung gefunden…. Auch mal schön!

    Irgendwie beruhigend, dass dieses sinnlose „Oversexing“ (auch und gerade im SP-Bereich) nicht nur mir missfällt. Und es hat schon seinen Grund, dass ich Fanficktion üblicherweise so schreibe wie jetzt gerade….

    Viele liebe Grüße
    Martina

    Gefällt mir

    • Carola vom schreibkasten schreibt:

      Hallo Martina,

      vielen Dank für Deinen Beitrag. Wer es nicht mag Sexszenen zu schreiben, sollte es auch lassen. Denn über kurz oder lang wird man das spüren. Und nur wegen dem möglichen Ruhm und Ehre und vor allem Geld, würde ich es nicht riskieren, dass mir die Leute vorwerfen, dass ich schlecht geschrieben habe. Das tue ich schon bei einigen anderen Autorinnen. Da gibt es ein Hype, also springen wir alle darauf, damit man das schnelle Geld machen kann. Nicht lustig.

      Und die Sexszenen, die ich gelesen habe (bis auf Julia London, sie ist eine angenehme Abwechslung gewesen), kommen sehr geplant daher. Jetzt passiert das, dann passiert das und so weiter. Häufig fehlt mir persönlich das Gefühl dahinter, was ausdrückt, wie es den Beiden bei der erotischen Szene geht. Es ist einfach zu technisch. Und ich glaube, dass könnte das Problem sein, warum es Dir kein Spaß macht sie zu lesen oder es einfach nicht antörnt.

      Ich finde es gut, wenn Du oder auch andere Autorinnen und Autoren ihren Weg gefunden haben, wie sie die erotischen Szenen schreiben. Es ist ja immer individuell zu sehen. Und manche schreiben eben mehr und überlassen nichts der Fantasie, andere hingegen wollen wirklich alles der Fantasie überlassen und manche deuten an und wählen den Mittelding. Ich finde es wichtiger, dass man mit sich selbst im Reinen ist, als dass man andere versucht zu gefallen. Da kann nur eines passieren, es geht in die Hose.

      Deine Geschichte liest sich sehr interessant. Und vor allem, Du kannst sie auch jüngeren Leserinnen und Lesern präsentieren, da dort die Erotik eher angedeutet ist, als dass sie eindeutig beschrieben werden. Also damit meine ich Leute die knapp unter 18 Jahre sind. Denn seien wir mal ehrlich, die lesen natürlich auch diese Art von Geschichten. Wobei ich es eine gute Idee finde, die Szene trotzdem auszuschreiben. Damit weißt Du selbst immer was passiert und kannst die Szene besser umschreiben, als wenn Du nicht wüsstest, was die Beiden, wo auch immer machen.

      Und ja, dieses, ich muss überall Sex dazu tun, auch wenn es nicht passt, eine Zeitlang ist das gut, man sollte es nur, meiner Meinung nach, nicht übertreiben.

      lg
      carola

      Gefällt mir

  4. Martina O. schreibt:

    In dem Zusammenhang kam mir heute folgender Artikel in die Finger: http://ilovewriting.ullstein.de/sexy-romance-die-10-wichtigsten-kriterien/

    Was sagt Ihr dazu?

    Gefällt mir

    • Carola vom schreibkasten schreibt:

      Hallo Martina,

      vielen Dank für den Link. Den hatte ich mal vor einiger Zeit auf meiner Facebookseite geteilt und alle, die sich darauf gemeldet haben, meinten einhellig, nope, stimmt nicht. Und es ist so. Denn Helden müssen nicht zwangsläufig Bad Boys sein. Damit wären sie Alpha Helden. Aber es gibt auch Beta und Gamma Heldentypen. Wenn wir die Kategorisierung wählen. Weiterhin haben wir das ja mit dem Sex eigentlich hier geklärt. Es darf sein, muss aber nicht.

      Wer sich an diese Regeln hält, dürfte aller Wahrscheinlichkeit ein Roman schreiben, der durchaus die Massen begeistert. Aber ich stelle mir die Frage, ob mich dieser Roman dann selbst begeistern wird.
      Aber was sagen die anderen dazu? Und vielleicht schreibe ich mal über diesen Beitrag auch noch einen Beitrag 😉

      lg
      carola

      Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s