Die besten Werbemethoden überhaupt

Hei, hallo und herzlich willkommen,

wenn Du wissen willst, welche Werbemethoden wirklich funktionieren, dann ist der Beitrag heute für Dich etwas.

Kurze Vorgedanken

Alle Autorinnen und Autoren machen sich früher oder später Gedanken darüber, wie sie Werbung für sich und ihr Werk machen sollen. Sollen sie einen Flyer gestalten oder wie gut muss ein Cover sein? Wie sieht es mit einer Internetseite aus oder reicht lediglich eine Facebook-Seite? Oder was muss man überhaupt machen?

Wenn Du aber dauerhaft erfolg als Schriftstellerin oder Schriftsteller haben willst, dann kommst Du um die beiden folgenden Werbemaßnahmen nicht herum. Es mag sich seltsam lesen, und vielleicht ist es nicht einmal einen Beitrag wert. Aber wenn ich mir so einige Autorinnen und Autoren ansehe, die ich auf meiner Freundschaftsliste bei Facebook habe, dann denke ich mir, doch, dieser Beitrag muss geschrieben werden.

Und hier ist er.

Schreib.Dein.Buch!!!

Newsletterlisten aufbauen, einen Blog führen, eine Internetseite aufbauen, eine Facebook-Seite füllen, alles ist schön und gut. Wenn Du aber nicht irgendwann mit einem Buch herauskommst, dann sind diese Arbeiten für die Katze.

Daher ist es wichtig, dass Du idealerweise jeden Tag eine halbe Stunde oder noch mehr für das Schreiben Deines Romans verwendest. Alles andere wird Dich über kurz oder lang definitiv nicht weiter bringen.

Erst einmal ist es egal, wie gut oder wie schlecht Deine Geschichte wird. Solange Du die erste Fassung schreibst. Denn wichtig ist es, dass Du überhaupt etwas in den Händen hältst. Ohne eine Geschichte kannst Du nichts überarbeiten, Dir überlegen, wie Du die Sätze besser schreiben kannst, wo noch ein Dialog passt oder wie die Beschreibungen noch lebendiger wirken können.

Lass aus diesem Grund bitte Deine innere Zensorin oder Deinen inneren Zensor noch nicht raus, um Deine Texte zu kritisieren. Denn in der Phase der ersten Fassung hat sie bzw. er noch nichts bei Dir zu suchen.

Notfalls, schick sie oder ihn zum spielen nach draußen. Dort gibt es schöne Sachen zu entdecken, die sie / er schön klein machen kann. Deine Geschichte gehört da noch nicht dazu. Aus diesem Grund ist es erst einmal wichtig, dass Du „allein“ Deine Geschichte zu Ende schreibst. Dabei ist es egal, ob es sich um einen Roman, eine Novelle oder „nur“ um eine Kurzgeschichte handelt. Schreib sie zu Ende und dann kannst Du auch erst einmal feiern. Denn den wichtigsten Schritt hast Du geschafft.

Wenn Du also eine Geschichte in den Händen hältst, dann liegt es an Dir, wie Du zu Deiner zweiten Fassung kommst. Manche legen das Manuskript beiseite und warten ab, bis sie einen gewissen Abstand gewonnen haben. Andere hingegen fangen sofort mit der Überarbeitung an. Beide Methoden haben ihre Stärken und zugleich ihre Schwächen. Aber das liegt an Dir, wie Du es machst.

Hauptsache Du kommst nach der ersten Fassung dann zu Deiner Zweiten und letztendlich auch irgendwann zu der Fassung, die Du dann veröffentlichen möchtest.

Und das ist der wichtigste Punkt überhaupt. Überarbeite bitte Deine Geschichte nicht zu Tode, sodass Du keine Lust mehr hast, sie zu lesen oder an ihr zu arbeiten. Ansonsten kommst Du nie in die Position, sie eines Tages zu veröffentlichen.

Daher ist es wichtig, dass Du auch irgendwann loslässt und die Geschichte veröffentlichst. Gerade wenn es Deine erste Geschichte ist, dann kann das durchaus mit gewissen Ängsten verbunden sein. Denn mit der ersten Geschichte setzt Du Dich nicht nur möglichen Fans aus, sondern auch Kritikerinnen und Kritikern.

Vielleicht denkst Du Dir, dass es nicht gut genug ist. Denn es könnte ja Leute geben, die es zerreißen und Deine Schreibkarriere mit einer ordentlichen negativen Kritik zerstören, bevor Du wirklich angefangen hast.

Neben dem Veröffentlichen des ersten Buches gibt es natürlich noch viele andere Methoden, um an positive Rezensionen zu kommen. Aber egal was Du auch versuchst, ohne eine Geschichte brauchst Du Dir darüber keine Gedanken zu machen. Denn Du hast nichts in den Händen, um es wenigstens zu versuchen.

Daher bitte ich Dich: Schreib Deine erste Geschichte. Überarbeite sie. Lasse sie von anderen Menschen gegenlesen. Und dann traue Dich, sie auch zu veröffentlichen. Das ist die erste und beste Werbemaßnahme, die Du hast und benötigst. Alles andere ist dann lediglich eine Unterstützung für Deinen Bekanntheitsgrad. Doch Du brauchst eine Geschichte, um anfangen zu können.

Schreib.Deine.Zweite.Geschichte

Immer wieder erlebe ich, dass einige Autorinnen und Autoren vor Jahren eine Geschichte oder einen Roman veröffentlichen haben. Von mir erst einmal, herzlichen Glückwunsch. Doch danach hört man nicht mehr viel von neuen Projekten. Kann passieren.

Was aber dann passiert ist Folgendes: Anstatt an einem neuen Roman zu arbeiten, machen sie immer und immer wieder Werbung für ihren alten Roman. Wenn man dann irgendwelche Tweets oder Nachrichten von ihnen liest, dann heißt es, dass sie ja eine Geschichte geschrieben haben. Und diese wird dann präsentiert. Manchmal sogar etwas lustlos, indem nur der Link gepostet wird, ohne irgendwelche weiteren Informationen.

Natürlich ist es völlig in Ordnung, wenn Du für Deine älteren Geschichten Werbung machst. Es kann immer passieren, dass dadurch jemand auf sie aufmerksam wird und es dann kauft. Aber die beste Werbemethode ist eben, an der nächsten Geschichte zu arbeiten.

Dadurch bekommst Du eher die Aufmerksamkeit der Leserinnen und Leser, die Deine Geschichte bereits gelesen und es für gut befunden haben. Denn so werden sie eher dazu neigen, Deinen nächsten Roman zur Hand zu nehmen, um es dann zu lesen. Und wenn sie es wieder gut finden, dürfte es durchaus wahrscheinlich sein, dass sie es bewerten und für Dich Werbung machen. Und was kann es für eine bessere Werbung für Dich geben, als wenn Deine Leserinnen und Leser für Dich Werbung machen?

Aber dafür musst Du ihnen überhaupt die Möglichkeit geben. Daher ist es wichtig, nachdem Du Deine erste Geschichte veröffentlicht hast, feiere diesen Erfolg. Das hast Du Dir verdient. Und dann setz Dich bitte hin und arbeite an der zweiten Geschichte.

Natürlich kannst Du auch ein oder zwei Geschichten schon fertig haben, wenn Du Deinen ersten Roman veröffentlichst. Das ist völlig Dir überlassen. Aber auch dann solltest Du Dich hinsetzen und am nächsten Roman arbeiten. Nur durch konsequentes Veröffentlichen wirst Du letztendlich Dir einen gewissen Ruf erarbeiten.

Und erst mit dem konsequenten Veröffentlichen werden alle anderen Werbemaßnahmen auf Dauer greifen.

Abschlussgedanken

Es mag vielleicht wirklich banal klingen, aber dieser Beitrag kann durchaus wichtig sein. Erinnere Dich daher bitte immer wieder daran, dass Du schreibst, schreibst und dann auch veröffentlichst. Denn ohne eine Publikation nützen keine Werbemaßnahmen der Welt. Denn ohne ein Buch wissen die Leute nicht, dass Du überhaupt etwas von ihnen möchtest.

Gib ihnen daher die Möglichkeit von Deiner Geschichte überhaupt Notiz zu nehmen und veröffentliche dann irgendwann Deinen ersten Roman. Dann kannst Du alles Weitere planen und umsetzen.

Dein Schreib- und Veröffentlichungsplan

Wenn Du auf Dauer vom Schreiben leben möchtest, empfiehlt es sich, dass Du Dir überlegst, welche Geschichten Du als nächstes Schreiben willst. Und vor allem, welche Geschichten Du auf Dauer veröffentlichen möchtest. Und natürlich auch in welcher Reihenfolge. Und vielleicht wagst Du es ja auch, wann das geschehen soll.

Versuche Dich dann an diese Liste zu halten.

Schreib

Schreib. Schreib jeden Tag. Schreib eine Kurzgeschichte. Schreib ein Kapitel. Schreib einen Roman. Schreib Deinen Roman.
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Über Frau Schreibseele

eine schreibende, die auf den weg zu ihrer ersten geschichte ist. und bis dahin gibt es beiträge rund ums schreiben, lesen und erleben auf meinem blog :)
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10 Antworten zu Die besten Werbemethoden überhaupt

  1. simonsegur schreibt:

    Ist natürlich LEICHT irreführend, Dein Beitragstitel 🙂
    Aber recht haste – ebenfalls sehr natürlich!

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    • Carola vom schreibkasten schreibt:

      Hallo Simon,

      letztendlich ist es ein Kreis. Ohne Bücher kannst Du keine Werbung machen. Und ohne Werbung bringt es nicht viel, weitere Bücher zu schreiben. Aber alles fängt mit den Büchern an.

      Aber jaaa, ein wenig ist es schon irreführend. Aber nur ein wenig 😉

      lg

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  2. Evanesca Feuerblut schreibt:

    Ja, meine vollste Zustimmung. Oft sehe ich Leute eine Werbekampagne auffahren, die es in sich hat.
    Und dann suche ich nach Romanen von diesen Autoren und finde entweder nichts oder ein Werk von 2008, um es überspitzt auszudrücken…

    Gefällt mir

    • Carola vom schreibkasten schreibt:

      Hallo Evanesca,

      so schlimm habe ich das selbst noch nicht erlebt. Aber das ist natürlich auch ein Thema für sich. Natürlich kann man das machen. Aber letztendlich ist es besser, wenn man die Energie, welche man in die Werbekampagne steckt, lieber in eine neue Geschichte investiert. Ich behaupte, dass das mehr bringt.

      lg

      Gefällt 1 Person

      • Evanesca Feuerblut schreibt:

        Hallo Carola!
        Ich schon, leider. Fand ich sehr, sehr schräg… :/
        Ich meine, ich liebe ja Social Media und wäre ohnehin dort aktiv, aber ich habe ja auch 12 Bücher geschrieben. Kann halt nur dauern, bis die mal in den Handel kommen. Und ich bin schriftlich (außer in Büchern) eine furchtbare Labertasche, sodass es nicht von meiner Schreibzeit abgeht, wenn ich „werbe“. Das Redebedürfnis ist sowieso da :D.
        Aber ja, ich kenne wirklich Leute, die haben nur ein Buch. Oder gar keins. Aber 1000000 Follower auf allen möglichen Kanälen :O
        Und ja, klar bringen Geschichten mehr. Ohne Geschichten hat man doch nichts zu verkaufen :O

        LG,
        Evanesca

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      • Carola vom schreibkasten schreibt:

        Hallo Evanesca,

        auf alle Fälle kann man eine Menge daraus lernen. Denn letztendlich sieht man theoretisch wie man es machen könnte … oder auch nicht 😉

        lg

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  3. Nora Bendzko schreibt:

    Hihi, ich liebe diesen Beitrag und wie viel ungeschminkte Wahrheit da drin steckt. Es stimmt – vor der Werbung kommt das Buch. Oder ist das Buch bereits die Werbung? Wahrscheinlich beides 🙂

    Danke für den tollen Tritt in den Hintern, ich muss unbedingt weiter schreiben!

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    • Carola vom schreibkasten schreibt:

      Hallo Nora,

      letztendlich war das auch ein Tritt in meinen eigenen Hintern. Denn ich habe zwar viele tolle Ideen, aber bisher noch nicht geschafft mich wirklich hinzusetzen und meine Geschichten zu Ende zu schreiben. Das muss ich jetzt endlich Mal machen. In drei Monaten will ich dann meinen Roman fertig schreiben 🙂

      Und vielen Dank für Deinen Kommentar.

      lg

      Gefällt 1 Person

  4. schwallerpaul schreibt:

    Ich habe begonnen, regelmässiges Feedback – wie dieses – zu schreiben. Die gelesenen Gedanken motivieren mich, meine „Erlebnisse“ als Kurzgeschichten in meinem Tagesrückblick (abends) unter dem Aspekt: Dankbar sein, aufzuschreiben. Eine schreiberfolgreiche Zeit wünscht, Paul.

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