[Werbung] Das Cover

Hei, hallo und herzlich willkommen,

der heutige Beitrag richtet sich primär an die Autorinnen und Autoren, die selbst entscheiden dürfen, was für ein Cover auf ihr Buch kommt. Das dürfte in erster Linie wohl die betreffen, welche im Selfpublishing veröffentlichen.

Zuerst möchte ich kurz mit einigen Vorgedanken zum Thema Cover anfangen. Danach geht es weiter, welche unterschiedlichen Typen es gibt, samt ihrer Vor- und Nachteile. Dann gibt es ein paar Hinweise, was Du beim Coverkauf beachten und wie Du es am besten gestalten lassen kannst.

Vorgedanken

Irgendwann ist es (hoffentlich) soweit. Du hast Deine Geschichte beendet und möchtest es veröffentlichen. Es gehören durchaus noch einige Punkte vor der Veröffentlichung dazu, die noch zu beachten gilt. Die Wahl, ob Du ein Lektorat oder ein Korrektorat möchtest, bei welchen Distributoren Du veröffentlichen möchtest oder auch zu welchem Preis. Darüber möchte ich an dieser Stelle jedoch nicht schreiben.

Früher oder später kommt dann das Thema Cover auf Deinen Schirm. Und dann heißt es die Qual der Wahl zu haben, was man letztendlich auf dem Buchdeckel packt, um das eigene Baby zu präsentieren.

Wenn ich aber von einem sehr persönlichen Gefühl sprechen darf, dann ist es der, dass in Deutschland sich die Autorinnen und Autoren sehr wenig Gedanken um die Hülle gemacht wird. Also um das Cover.

Da wird wochenlang, monatelang, manchmal sogar über Jahre hinweg an einer Geschichte geschrieben. Häufig auch Geld dafür ausgegeben (zum Beispiel für Schreibkurse, Programme und was weiß ich) und vor allem viel Zeit investiert. Und dann wird beim Cover gesparrt.

Einige von diesen Autorinnen und Autoren erstellen ihre eigenen Covers. Und für die lohnt es sich. Denn sie können das sehr gut. Sie brauchen keinen professionellen Coverdesigns, weil sie es selbst schaffen. Andere hingegen nehmen ein Bild, am besten aus einer Datenbank, wo sie sich nicht sicher sein können, ob die Quelle wirklich legal ist, klatschen den Namen rauf und fertig.

Und das sieht man diese Covers durchaus an. Oder man gönnt sich durchaus etwas und bezahlt für das Grundlagenbild (zum Beispiel von einer der verschiedenen Bilddatenbanken) und verschandelt es dann mit der eigenen Überarbeitung. Irgendwann schaut man sich dann die Verkaufszahlen an und wundert sich, warum das Buch ein Ladenhüter ist.

Darum dreht sich dieser Beitrag.

Meine persönliche Ansicht zu diesem Thema

Wenn ich in Onlinebuchladen oder auch in realen Buchläden nach Büchern Ausschau halte, gehe ich dabei unterschiedlich vor. Entweder ich suche gezielt nach einem bestimmten Buch oder ich schaue wahllos herum und entdecke dabei durchaus interessante Bücher und kleine Perlen. Am Ende kann es passieren, dass ich dann wieder neue Bücher auf meiner Wunschliste habe, die ich vorher gar nicht auf dem Schirm hatte (oder in meinem Bücherbeutel).

Dabei ist mir irgendwann Mal aufgefallen, nach welchen Kriterien ich online oder in einem Buchladen nach Büchern direkt schaue. Es geht, ganz simpel geschrieben, nach den Covern.

Dein erster Satz kann noch so spannend oder Dein Klappentext noch so gut geschrieben worden sein, wenn Deine potenziellen Leserinnen und Leser nicht zum Buch greifen, liest das niemand. Das bedeutet für Dich also, dass Du sie irgendwie einladen musst, Dein Buch faszinierend zu finden, es anklicken oder hochheben und dann anfangen zu lesen.

Bewerte nie ein Buch nach dem Cover

Natürlich sollte man das nicht machen. Wie oft habe ich kleine Perlen entdeckt, obwohl das Cover, gelinde gesagt, Schrott war. Natürlich kann auch ein ganz mieses Cover ein Anreiz sein, um zu einem Buch zu greifen. Aber ich würde nicht damit rechnen. Nicht mehr.

Denn wir sind alles nur Menschen. Und dementsprechend hat die visuelle Aufnahme ein ordentliches Wörtchen mitzureden. Damit will ich sagen, wenn uns etwas nicht optisch anspricht, dann dürfte es eher wahrscheinlich sein, dass wir nicht zugreifen.

Es ist ganz klar, wir haben allesamt einen anderen Geschmack. Aus diesem Grund gibt es verschiedene Arten von Covern, auch wenn sie im gleichen Genre angesiedelt sind. Aber letztendlich kommt es darauf an, dass die Geschichte ordentlich verpackt wurde. In einem ansehnlichen Kleid (also Cover).

Wenn Du die Leute angelockt hast, werden sie mit vielen anderen Themen weitaus gnädiger umgehen. Negative Rezension, vielleicht eine etwas schwache Geschichte, all das können sie verzeihen. Wenn Du ihnen erst einmal die Möglichkeit gibst, Deine Geschichte näher kennenzulernen.

Gerade im Internet ist die Hürde mal ein Buch anzuklicken und in eine Leseprobe zu stöbern, weitaus höher (zumal es die nicht immer gibt). Daher ist es umso wichtiger, dass Deine Leserinnen und Leser irgendwie angesprochen werden.

Verschiedene Arten von Covertypen

Ich habe selbst in den letzten Jahren drei Typen von Coverarbeiten festgestellt, die gerne und viel genutzt werden.

Die selbst erstellten

Bei den selbst erstellten sollte man, meiner Meinung nach, eher vorsichtig sein. Wenn Du selbst Design studiert oder es Dir selbst beigebracht hast, dann leg los. Solange das Ergebnis gut aussieht, ist alles im grünen Bereich. Und warum sollst Du nicht Deine eigene Covers erstellen?

Ich kann mir gut vorstellen, dass das eine Menge Spaß macht. Und sicherlich ist man am Ende um einiges stolzer auf das eigene Werk, wenn man wirklich alles allein gemacht hat.

Und zudem gibt es keine Diskussionen mit den Designerinnen, was Du wirklich haben willst, was machbar ist oder nicht. Du weißt selbst sehr gut, was Du kannst, was Du haben willst und vor allem, wie Du es umsetzen kannst.

Beherrschst Du jedoch nur die Grundlagen eines Bearbeitungsprogramms, ich würde Dir empfehlen, Dir lieber die Hilfe einer guten Designerin oder eines guten Designers zu holen. Oder zumindest einen Kurs besuchen, damit Du Deine Grundlagen ausbauen kannst.

Leider ist es bei einigen Leserinnen und Lesern zwischenzeitlich so, dass sie Bücher mit schlechten Covern schlichtweg nicht mehr ansehen. Das mag ein Vorurteil sein. Denn trotz schlechtem Cover kann sich dahinter eine wundervolle Geschichte verbergen. Aber aufgrund vieler Erfahrungen, wo das Gegenteil bewiesen wurde, haben sich einige zur Regel gemacht, solche Bücher nicht mehr zu kaufen.

Und diese Erfahrungswerte haben sich bei anderen Leserinnen und Leser verbreitet, sodass sie ebenfalls solche Bücher nicht kaufen. Auch wenn sie selbst damit keine schlechten Lesegenüsse hatten.

Daher ist es durchaus empfehlenswert, dass Du nicht am falschen Ende sparst. Gönn Dir lieber ein sogenanntes Premade-Cover (siehe bitte weiter unten), wenn Du schon keine Auftragsarbeit haben willst. Aber wenn Du keine Erfahrung in Coverdesign hast, lass es bitte. Tu Dir selbst den Gefallen.

Auftragsarbeiten

Es könnte aber auch sein, dass Du Dir sagst, gut, ich werde nicht selbst mein Cover gestalten, ich beauftrage jemanden damit. Und zwar mit einem ganz individuellem Cover.

Hier kannst Du Deine Wunschdesignerin gerne in den Wahnsinn treiben, mit Deinen Wünschen. Da Du sie beauftragst, wird sie durchaus versuchen, Deine Wünsche zu realisieren. Aber akzeptiere auch, dass sie Dir sagt, was gut ist und was weniger gut ist. Und meistens wissen sie auch, was wirklich gut ankommt und realisiert werden kann. Verliere nicht Deine Vision aus den Augen, aber höre auch auf die Vorschläge Deiner Wunschdesignerin. Vielleicht bekommst Du am Ende ein Cover, von dem Du noch nicht einmal zu träumen gewagt hast.

Mache Dir im Vorfeld Gedanken, wie Dein Cover aussehen könnte. Damit geht es schlichtweg schneller und ihr beide müsst nicht von ganz Anfang an zu arbeiten beginnen. Mach Skizzen, wo ungefähr was sein soll. Dafür brauchst Du noch nicht einmal zeichnerisches Talent.

Du kannst Dir auch Covers aus Deinem Genre anschauen und überlegen, was Dir besonders gut gefällt und was Du auf keinen Fall haben willst. Sammel die Covers und zeige sie notfalls als Referenz vor.

Was am Ende herauskommt, werdet ihr dann sehen. Je nach Arbeitsaufwand kann das Cover zwischen einem günstigen Preis bis hin zur Preisexplosion alle Preisklassen haben. Dabei kommt es darauf an, wie viel Zeit investiert werden muss und welche Materialien eingekauft werden (unter anderem eben auch die Stockfotos, Schriftarten und so weiter).

Der Vorteil ist aber definitiv, dass Du ein sehr individuelles Cover bekommst, welche zu Deiner Geschichte passt. Denn hier haben zwei kreative Menschen (mindestens) zusammengearbeitet, um das Beste herauszuzerren. Die Figuren passen zum Roman, der Hintergrund. Alles fügt sich hier harmonisch zusammen.

Premade Covers

Die letzte Möglichkeit, und durchaus auch kostengünstige Variante, ist der Kauf eines sogenannten Premade-Covers. Das sind Covers, welche die Designerinnen ohne einen Auftrag erstellt haben, aber der Meinung sind, dass diese durchaus auf ein Buch passen könnte.

Da gibt es noch einen kleinen Unterschied. Viele der Bilder werden mit Stockfotos gemacht. Das bedeutet, dass Dein Cover nicht ganz so individuell ist, wie Du es vielleicht gerne hättest. Zwischenzeitlich hat sich auch der Trend dahin gewandelt, dass viele Premade-Covers mit eigenen Bildern angeboten werden. Das bedeutet, dass Du auch hier einmalige Covers bekommen kannst. Aber das ist nicht immer die Regel (was bei Auftragsarbeiten aber auch gelten kann).

Wenn also ein Cover weg ist, ist damit auch das Bild weg. Denn die Designerinnen garantieren häufig (nicht immer), dass die dazugehörigen Bilder nur einmal verwendet werden.

Auf Facebook gibt es zwischenzeitlich einige Gruppen, in denen Du diverse Covers und die dazugehörigen Designerinnen findest. Aber auch mit dem Suchbegriff „Premade-Covers“ bei den bekannten Suchmaschinen wirst Du sicherlich fündig werden (gerne alle möglichen Schreibvarianten dazu verwenden).

Wenn Dir ein Cover zusagt, dann kannst Du es, so wie es ist kaufen. Angepasst werden Titel, eventuell Untertitel und Autorinnenname. Gelegentlich kannst Du auch Änderungen am Cover direkt vornehmen lassen. Das kommt immer auf die Designerinnen selbst an. Gelegentlich verlangen sie für weitere Änderungen auch einen Aufpreis. Wenn Du Dir dabei nicht sicher bist, frag nach. Die Designerinnen, mit denen ich selbst Kontakt hatte, waren sehr freundlich und entgegenkommend. Also keine Sorge.

Premade-Cover haben ihre Vorteile. Sie sind fertig und Du bekommst genau das, was Du im Bild siehst. Das bedeutet, dass Du Dir keine Gedanken machen musst, wie Dein Cover aussehen könnte, ob Du Dich mit der Designerin verständigen kannst und Deine Wünsche gut rüberbringst. Dass alles ist im Grunde genommen erledigt. Denn das Cover ist ja fertig.

Ein weiteres unschlagbares Argument ist eindeutig der Preis. Während Auftragsarbeiten ihren Preis haben, kosten die meisten Premade-Covers um die 100 Euro. Mal mehr und mal weniger. Es kommt immer darauf an, was die Designerinnen investiert haben. Damit meine ich die sogenannten Stockfotos, die ihren Preis haben, dann möglicherweise gekaufte Schriftarten und die Arbeit natürlich.

Ich habe schon sehr gute Coverarbeiten gesehen, die um die 25 Euro kosten. Zwar verlangen ausgebildete Designerinnen durchaus ihr Geld (was ich auch berechtigt finde). Aber ab und an kommen sie Dir preislich auch entgegen, sodass auch der kleine Geldbeutel ein schönes Cover bekommen kann. Wenn Du also noch einen sehr kleinen Geldbeutel hast, kann das für Dich sicherlich interessant sein.

Natürlich sind Premade-Covers auch Werbung für die Designerin. Damit wollen sie zeigen, hei schaut her, so arbeite ich. Es gefällt dir? Dann melde dich bei mir, wir können auch an einem Wunschcover arbeiten.

Lohnen sich Premade-Covers?

Ich sage aus meiner Sicht ja. Aber das ist jetzt eine Meinung von einer Person, die noch keine Geschichte veröffentlicht hat, aber diese Sache schon länger beobachtet. So habe schon gesehen, dass jemand ein Buch bereits herausbrachte, aber mit dem Cover (Auftragsarbeit) nicht zufrieden war. Dann lief dieser Person das richtige Premade-Cover über den Weg, verliebte sich in das Bild, kaufte es und der Verkauf läuft seitdem besser.

Auf alle Fälle lohnen sich professionelle Covers immer. Da solltest Du nicht sparen.

Und mit diesen Covers sparst Du nicht an Qualität, sondern erst einmal an Geld (die professionellen Covers, die nach Deinem Wunsch hergestellt werden, kannst Du Dir dann auch gerne später holen).

Ich kann Dir jedoch nur empfehlen, Dir nur dann ein Premade-Cover zu kaufen, wenn Du Dir wirklich sicher bist, dass Du die Geschichte auch veröffentlichen möchtest. Wenn nicht, ist das eher Geldverschwendung. Aber wenn Du DEIN Cover gefunden hast, ich werde mir nicht noch einmal die Frage stellen, ob ich es mir kaufen würde. Ich werde es einfach tun. Dazu werde ich Dir natürlich nicht raten, da es auch eine finanzielle Angelegenheit ist. Und das ist eben eine reine Entscheidung, die Du alleine treffen musst.

Wie Du mit dem Thema Cover umgehen kannst

Meine klare Empfehlung, auch wenn ich mich damit wiederhole, ist: Spare nicht am falschen Ende. Und damit ist hier natürlich das Cover gemeint. Gönne Dir lieber ein individuelles Cover, oder zumindest ein Premade-Cover, anstatt Deine potenziellen Leserinnen zu verschrecken.

Vielleicht sagst Du Dir jetzt, Moment mal, ich kann mir beim besten Willen keine 100 oder gar 500 Euro für ein Cover leisten.Dann muss ich es doch selbst machen. Nein, musst Du natürlich nicht.

Zum einen gibt es die Möglichkeit, dass Du jetzt, ab heute und sofort anfängst zu sparen. Wenn Du noch beim Schreiben bist, wirst Du sowieso nicht nächste Woche Deinen Roman veröffentlichen. Also hast Du noch ein bisschen Zeit ab sofort jeden Monat zehn oder auch zwanzig Euro zu sparen. Auch wenn Dein Budget eng ist, spare jeden Euro, den Du erübrigen kannst und investiere es in Deine mögliche Zukunft.

Trink lieber zu Hause Deinen Kaffee, als draußen den überteuerten zu kaufen. Schwenk auf E-Books um, anstatt die Printausgaben zu kaufen (manchmal sparst Du nur einen Euro, aber das ist mehr, als wenn Du die Printausgabe kaufst und kannst diesen in Deine Spardose stecken – Ausnahme ist, wenn Du keinen Reader hast, dann müsstest Du erst einmal investieren). Oder besuche öfters eine Bibliothek. Dort musst Du meistens eine Semestergebühr bezahlen und kannst ansonsten so viele Bücher wie möglich leihen. Mal so als Beispiel.

Ich bin mir sicher, dass Du selbst so viele Spartipps finden kannst, ohne, das Du gleich Dein Leben einschränken musst. Schau einfach nur genauer hin.

Weiterhin gibt es auch die Möglichkeit mit den Designerinnen zu reden. Nicht nur über das Design, sondern auch über eine Ratenzahlung. Ich habe ein Premade-Cover von einer Designerin gekauft, die eigentlich noch nie Ratenzahlungen abgesprochen hatte. Und was war? Sogar sie ist da mitgegangen. Natürlich, letztendlich wollen sie auch mit Dir Geld verdienen. Daher kommen die meisten Dir gerne entgegen. Hauptsache das Geld stimmt am Ende.

Wie könnte Dein Cover aussehen?

Gegenfrage, was hat Dir bei anderen Covern gefallen bzw. geärgert? Das könnte durchaus ein Maßstab für Dein eigenes Cover sein.

Mich zum Beispiel ärgert es immer, wenn das Bild auf der Geschichte gar nichts mit dem Inhalt zu tun hat. Denn dadurch werden bei mir durchaus gewisse Erwartungen geweckt, welche die Geschichte nicht halten kann. Da kann sogar eine Enttäuschung vorprogrammiert sein.

Tina Folsom hatte mal auf einer LoveLetter Convention gesagt, dass deutsche Covers viel zu kleine Autorinnennamen haben. Sie empfiehlt, das viel größer zu machen, damit man auch wirklich sieht, mit wem man es zu tun hat.

Natürlich soll das Cover zur Geschichte passen, aber irgendwie auch zum Genre. So hat es sich bei den Romantasygeschichten eingebürgert, auf den Covern immer einen halb nackten Mann zu sehen. Ob das so eine gute Idee ist, sei dahingestellt. Das wäre aber die Ausgangslage. Jetzt stellt sich die Frage, was Du daraus machst.

Wie oben schon geschrieben, lass Dich gerne von anderen Covern inspirieren und schau, was Dir zusagt und was nicht. Kombiniere es dann mit Deinen eigenen Wünschen und dem, was machbar ist. Letzteres wird Dich Deine Designerin sicherlich gerne informieren. Und am Ende kann nur noch was Gutes herauskommen.

Ein paar Hinweise noch

Hier noch einige Hinweise, was Du bei Deinem Cover beachten solltest. Frage nach, sofern es nicht von vornherein klar ist, ob das Cover so noch einmal verkauft wird oder es einmalig bleibt. Gerade darauf solltest Du achten.

Ich habe schon einmal gesehen, dass ein Bild (Stockfoto) auf zwei verschiedene Bücher als Cover verwendet wurde. Die große Gefahr ist hierbei natürlich, dass beide Bücher miteinander verwechselt werden (was mir dann auch passiert ist). Daher könnte es sein, dass die Leute eines der beiden Bücher ignorieren, weil sie glauben, dass sie es gekauft haben. Es mag einigen seltsam kommen, warum ein Buch zwei Mal aufgeführt wird. Aber ich befürchte, die meisten werden diesen Gedanken beiseiteschieben und nicht genauer hinsehen. Und schlimmstenfalls ignorieren sie gerade Deine Geschichte.

Und zudem könnte es Dich einfach nur ärgern, wenn Du Geld für ein Cover ausgegeben hast und jemand andere das gleiche Bild nutzt. Mich hat es Mal geärgert (ich habe vor Kurzem gesehen, dass ein Bild, was ich als Cover habe, auf ein anderes verwendet wurde und ehrlich gesagt, mich ärgerte es ein wenig).

Erkundige Dich also, ob Deine Designerin das Bild wirklich nur einmalig verwendet hat. Daher ist es empfehlenswert, wenn sie alle Rechte an dem Bild kauft und es daher einmalig bleibt. Ob es vorher schon einmal mit geringeren Rechte gekauft wurde, ist natürlich nicht auszuschließen, aber so kannst Du das Problem minimieren.

Und ich würde Dir auch empfehlen die Printausgabe gleich mit anfertigen zu lassen. Das bedeutet, dass Deine Designerin Dir das Cover so aufbereitet, dass Du es als Vorlage für eine Printversion nutzen kannst. Da die meisten Designerinnen die ganzen Abmessungen kennen und wissen, wie man die Vorlage erstellt, solltest Du es gleich mitbestellen. Auch wenn Du Dir erst einmal überlegst, nur ein E-Book herauszugeben, könnte es sein, dass Du zum Beispiel für Lesungen oder Conventions die Printausgaben drucken lässt. Dann ist es natürlich gut, wenn Du von vornherein die Druckdatei hast. Und sehr häufig ist der Aufpreis eher geringer Natur.

Wenn Du Dein Klappentext fertig hast (lasse es auf alle Fälle vorher von jemandem überprüfen und gegenlesen), dann kannst Du es auch gleich mitgeben, damit dieser eingefügt werden kann. Dann kannst Du theoretisch mit der Veröffentlichung auch schon beginnen.

Sollte es aber noch eine kleine Ewigkeit hin sein bis zu Deiner Veröffentlichung und Du verliebst Dich trotzdem schon jetzt in einem Cover, kein Problem. Mir ist das auch passiert und ich habe sie gekauft. Damit gehören sie mir und ich kann jederzeit die Anpassungen vornehmen lassen. Aber so kann ich auch sicher sein, dass sie niemand anderes hat. Gerade bei individuell aussehenden Covers kann das wichtig sein.

Sparen mag in manchen Bereichen durchaus Sinn machen, aber es heißt ja auch so schön, spare nicht am falschen Ende. Beim Lektorat, Korrektorat und am Cover zu sparen ist definitiv das falsche Ende. Wenn Du noch in der Schreibphase bist, dann fange ab heute an, Geld wegzulegen. Jeden Monat zehn Euro sind durchaus machbar. Innerhalb eines Jahres sind das 120 € und kann schon für ein Cover reichen. Oder für die Anzahlung eines Lektorats (sicherlich werden auch diese mit sich reden lassen bezüglich einer Ratenzahlung, wenn Du höflich bei Deiner Anfrage bleibst).

Ansonsten schau Dich ruhig um. Wie sehen die Covers anderer Romane in Deinem Genre aus? Was steht im Mittelpunkt, was ist drum herum? Und wie darf am Ende Dein Cover aussehen?

Wenn Du möchtest, kannst Du schon mal anfangen zu basteln (werde ruhig kreativ). Bastele Dir Dein Cover und ändere es mit jeder Phase Deines Schreibens. Am Ende kannst Du Deine Ideen auch Deiner Designerin zeigen. Eventuell kann sie damit was anfangen.

Aber auch sonst kann solch ein gebasteltes Cover Deine Motivation steigern. Du hast etwas, worauf Du hinarbeiten kannst. Eben das dieses Cover am Ende auf Deiner Geschichte prangert und in jedem Onlineshop und vielleicht sogar in dem einen oder anderen Buchladen zu finden ist.

In meiner Linkliste werde ich zukünftig Links von Cover Designerinnen posten. Dort kannst Du Dich dann umsehen und eventuell entscheiden, ob die Leute nicht etwas für Dich sind. Wobei ich ganz klar sage, ich übernehme keine Garantie für irgendetwas, was mit den anderen Seiten zu tun hat. Besuch, kauf, was weiß ich geschieht auf eigene Gefahr. Aber, wie schon geschrieben, bisher hatte ich nur freundlichen Kontakt und mich hat noch nie jemand gebissen.

Abschlussgedanken

Vor etwa zwei Jahren habe ich beobachtet, wie jemand ein Cover in Auftrag gab. Dabei konnte ich die Entstehung, die letztendlich Auswahl und die erneute Veröffentlichung beobachten. Das Cover kostete so um die 400 Euro.

Auf die Frage, ob sich der Preis gelohnt hat, antwortete der Autor, dass er innerhalb von zwei oder drei Wochen diese Summe wieder eingenommen hatte. Für ihn hatte es sich definitiv gelohnt.

Sammele Ideen für Dein Cover

Mach Dir Notizen, was Dir gefallen könnte, schau Dir andere Covers an, notier Dir alles, was Dir zum Cover einfällt. Wenn Du jetzt schon diese Arbeiten machst, brauchst Du Dir darüber nachher nur noch minimale Gedanken zu machen. Denn die Ideen musst Du nur noch auf Deine Geschichte anpassen.

Bastele Dir Dein Cover

Hierbei geht es in erster Linie darum, ein wenig kreativ zu werden. Damit lenkst Du Dich auch ein wenig von Deiner Arbeit ab und holst frische Luft in Dein Projekt.

Druck Dir Bilder aus und kleb alles zusammen. Arbeite mit den Händen und sei so richtig kreativ. Hab Spaß dabei.
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Über Frau Schreibseele

eine schreibende, die auf den weg zu ihrer ersten geschichte ist. und bis dahin gibt es beiträge rund ums schreiben, lesen und erleben auf meinem blog :)
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24 Antworten zu [Werbung] Das Cover

  1. nikeleonhard schreibt:

    Hat dies auf Nike Leonhard rebloggt und kommentierte:
    reblogged: Carola vom Schreibkasten über Cover.

    Gefällt mir

  2. Jery Schober schreibt:

    Kleiner Hinweis noch zu sich wiederholenden Stockfotos: Wofern man nicht die Exklusivrechte direkt vom Fotografen erwirbt (meistens für eine vierstellige Summe), kann jeder diese Bilder vom Anbieter der Stockfotos wie Shutterstock, Deposit Photos, Fotalia etc. erwerben. Selbst wenn der Designer zusagt, dieses eine Foto nur ein einziges Mal für eines seiner Cover zu verwenden, heißt das nicht, dass es nicht auf anderen Covers von anderen Designern auftaucht.
    Da helfen offene Augen, um zumindest zu vermeiden, dass das eigene Cover mit einem Bild glänzt, das bereits 4x im gleichen Genre von Beststellern der Top 200 verwendet wurde. Alles schon gesehen 😉

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    • Carola vom schreibkasten schreibt:

      Hallo Jery,

      vielen Dank für die Aufklärung. Ich hätte nicht gedacht, dass die Preise SO hoch sind. Und ja stimmt, auch wenn ich dann die Exklusivrechte an dem Bild habe, heißt das nicht, dass sie nicht schon vorher jemand erworben hat. Wenn ein Bild zwei Mal verwendet wird, joah, nicht schön. Es kommt aber darauf an, was die Designerinnen und Designer letztendlich daraus machen. Wenn sie es so verändern, dass es einmalig aussieht, warum nicht. Geht halbwegs in Ordnung. Wenn aber das Bild nur genommen, Text rauf und fertig, dann sieht das schon anders aus.
      Da stimme ich Dir zu.

      lg
      Carola

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    • Michael schreibt:

      Jetzt muss ich mal eine vielleicht erbsenzählerische Frage stellen. Wenn mir der Designer ein Bild als „exklusiv“ anbietet, müsste ich dann nicht im Zweifel sogar Regressansprüche an ihn stellen können, wenn das Bild noch woanders auftaucht? Ich muss doch davon ausgehen, dass exklusiv bedeutet, dass es dieses Motiv nur einmal gibt. Ansonsten müsste die Angabe in irgendeiner Form präzisiert werden, etwa „nur hier exklusiv in dieser Farbkombination“ oder dergleichen.

      Wie gesagt, mag erbsenzählerisch sein. Aber mein Wortverständnis schreibt da ein Fragezeichen.

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      • Carola vom schreibkasten schreibt:

        Wegen Regressansprüchen oder derartiges ist es immer besser einen Anwalt oder eine Anwältin zu befragen. Da kann und darf ich keine Auskünfte geben, da ich selbst keine jurstische Ausbildung habe. Ist halt gesetzlich vorgeschrieben.

        Doch die meisten Designerinnen und Designer, die ihre Bilder „exklusiv“ anbieten, erstellen diese selbst. Entweder mit Hilfe von 3D Programmen oder indem sie selbst Fotos machen (teilweise sogar sehr gute). Und laut deren Aussage, werden diese Bilder wohl nur einmal verwendet. Es handelt sich dabei nicht um Bilder aus irgendwelchen Datenbanken.

        Im Zweifel bei den Leuten direkt anfragen.

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      • Michael schreibt:

        Ich habe eine, wenn auch nur rudimentäre, juristische Ausbildung. Deswegen stößt mir die Formulierung vielleicht ein wenig auf.

        In Fällen, in denen Designerinnen mit eigenen Fotos arbeiten oder z.B. auch nachweisen, dass sie ein Foto exklusiv gekauft haben, gibt es ja ohnehin keine Probleme.

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      • Carola vom schreibkasten schreibt:

        Jupp, in diesen Fällen arbeiten sie mit eigenen Bildern. Aber danke für den Hinweis, ich werde noch einmal schauen, dass ich die Formulierung ein wenig glatt streichen kann.

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      • Michael schreibt:

        Musst du ja vielleicht nicht. Ich habe da noch keine Erfahrungen, deswegen weiß ich nicht, wie oft es vorkommt, dass „exklusiv“ nicht wirklich gleich exklusiv ist. Vielleicht konstruieren wir ja einen Fall, der eigentlich nicht vorkommt!?

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      • Carola vom schreibkasten schreibt:

        Rüberschauen werde ich trotzdem. Und ich denke Mal, dass die Designerinnen und Designer durchaus vorsichtig sind mit den Formulierungen. Eben weil sie auch befürchten müssen, dass ihnen jemand auf die Finger haut. Aber ich selbst habe davon nichts mitbekommen. In dem Sinne dürfte die Wortwahl bei denen durchaus treffend sein.

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      • Jery Schober schreibt:

        Ich glaub, die Verwirrung entsteht durch Begriffe, die irrtümlicherweise gleichgesetzt werden 🙂
        Der Designer erwirbt von einer Bildatenbank die Lizenz, ein Foto zu verwenden. Dieses Foto (meistens sogar mehrere) werden zu einem Design verbunden, und dieses Bild verkauft der Designer dann als Cover.
        Bild eines Designer ist nicht gleich Foto von Shutterstock und Co. (Meine Tastatur verweigert mir gerade ein durchgestrichenes =-Zeichen.) Fotos von diesen Bildanbietern wird man immer wieder auf Covern finden, weil sie eben nicht exklusiv sind. Besonders im Bereich Romance gibt’s Fotos, die mehrmals verwendet wurden, weil sie eben gut und passend sind. Auf diese Fotos hat keiner einen exklusiven Anspruch, nur auf das, was man damit macht.

        Ein Designer kann kein Bild exklusiv anbieten, was er nicht selbst gemalt/fotografiert/gezeichnet hat, weil ihm die Bildrechte daran nicht gehören. Er kann nur ein Design mit dem Bild anbieten.
        Wenn ein Cover-Designer etwas exklusiv anbietet, heißt das, dass er dieses Design (Fotos, Typografie, Komposition) in dieser Form nicht noch einmal anbietet. Er kann keine Exklusivität auf die einzelnen Bildelemente gewähren, sofern er sie nicht selbst hergestellt hat (Vektorgrafiken, Fotos, Brushes etc. selbst gemacht), da er diese Bildelemente auch nur einkauft. Das heißt dann, so wie du meintest, eben „exklusiv in dieser Zusammenstellung der Bildelemente“.

        Wenn ein Fotograf die exklusiven Bildrechte anbietet, dann wird dieses Foto auf keinem anderen Buchcover auftauchen (kann ev. in Bildbänden oder bei Ausstellungen des Fotografen vorkommen, aber wird nicht mehr an Coverdesigner verkauft, weshalb so ein Foto ziemlich teuer ist).

        Gut möglich, dass man Regressansprüche stellen kann, falls ein Designer sich nicht daran hält, aber es ist sicher schwer, die Grenze zu ziehen, wenn sich Kompositionen ähnlich sind. Das mögen Anwälte und Gerichte entscheiden 🙂

        Bei Fotografen bekommt man normalerweise einen Vertrag, wo geregelt ist, was der Fotograf trotz Verkauf der Bildrechte noch damit machen darf (auf Website zeigen, in Bildband packen etc.).

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      • Carola vom schreibkasten schreibt:

        Hallo Jery,

        danke für Deinen ausführlichen Kommentar. In einigen Fällen stellen die Designerinnen und Designer ihre Bilder selbst her (das taucht jetzt in den Kommentaren auf). Das bedeutet, sie erstellen alles selbst, Bilder (Fotografien mit Models, Natur, was auch immer) oder per Programm, bei dem sie keine anderen Elemente verwenden (also Dolls oder wie das auch immer heißt). Ansonsten gehört ihnen nicht das Werk selbst, das stimmt. Aber das Urheberrecht gehört denen, meines Wissens nach, auf das Endergebnis. Also das, was sie am Ende erstellen (und nicht auf die Bildteile). Daher ist es in Deutschland auch wichtig die Quellen und den Designer oder die Designerin zu nennen. Zumindest habe ich das letztens gelernt.

        Aber das sind Fakten, die letztendlich Notfalls mit den Leuten selbst geklärt werden sollte. Und wenn man immer noch Zweifel hat, kann man sich entweder juristische Hilfe holen oder die Finger davon lassen.

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      • Jery Schober schreibt:

        Stimmt, es gibt ein paar, die quasi alles selbst machen. Die können dann problemlos exklusiv sein 🙂
        Die Meisten arbeiten halt mit lizensierten Fotos, was auch verständlich ist, wenn’s schnell gehen soll und preislich im Rahmen bleiben muss.
        Wobei ich mit etwas Verwunderung festgestellt habe, dass auch die großen Verlage in letzter Zeit vermehrt auf altbekannte Stockfotos setzen. Da hätte ich mir etwas mehr Innovation erwartet, aber das kostet sicher gleich wieder mehr. Sparmaßnahmen allerorten *seufz*

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      • Carola vom schreibkasten schreibt:

        Viele der Designerinnen und Designer, die ich auf FB kenne und verfolge machen ihre Arbeit gut. Zumindest behaupte ich das. Andere hingegen machen eben genau das, was ich beschrieb, Bild nehmen, Text rauf, fertig. Das kann ich auch gut alleine hin und spare vielleicht noch ein oder zwei Euro.

        Und stimmt, einige Verlage setzen wirklich nur noch auf Stockfotos. Da gab es sogar Mal einen Beitrag dazu auf einen anderen Blog (ist leider Jahre her, dass ich den gelesen habe), wo die Autorin das ebenfalls anmerkte. Zudem hat der Verlag nicht die Quellen angegeben, was die Autorin verwunderte.

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      • Michael schreibt:

        Vielen Dank für deinen Kommentar, der noch einmal einiges deutlicher macht.

        Es ist wie bei allen geschäftlichen Dingen: Am Ende kommt es auf den unterschriebenen Vertrag an. Und da muss man einfach wissen, was man tut. Als Autor wie als Coverdesigner.

        Ansonsten kann Transparenz helfen, Missverständnisse auszuschließen. Zum Beispiel genau zu erklären, welche Rechte man (meint jetzt den Designer) an dem gekauften Bild erworben hat. Erfahrene Autoren erkennen das vielleicht schon am Preis. Ich täte mich da eher schwer.

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      • Carola vom schreibkasten schreibt:

        Der Preis selbst sagt nichts aus. Für meine Novelle, an der ich schreibe, habe ich spontan ein Cover gekauft, was mich gerade mal 25 Euro gekostet hat (es war ein Ausverkauf). Theoretisch könnte ich es ganz normal verwenden, wie alle anderen Cover der Autorin. Wobei ich das noch abklären werde, bevor ich es wirklich nutze. Nicht, dass ich eine bestimmte Menge von Büchern verkaufe und dann gibt es Prügel. Das wäre nicht lustig.

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      • Michael schreibt:

        Ich meinte nicht den Komplettpreis für das Cover. Wovon ich sprach, war der Preis für die gekauften Bildrechte, die nach meinem Kenntnisstand bei vielen Coverdesigns ja einen großen Anteil am Gesamtpreis ausmachen/ausmachen müssten. Da sollte sich Exklusivität ja durchaus im Preis erkennbar machen.

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      • Carola vom schreibkasten schreibt:

        Wie geschrieben, nicht immer. Auch gekaufte Bilder kannst du günstiger bekommen. So wie ich das verstanden habe, kaufen die es einmal und können es dann so oft verwenden, wie sie es möchten. Aber ich behaupte mal, wer seriös arbeitet und letztendlich auch was an der Arbeit verdienen möchte, verlangt automatisch Summen, die dreistellig sind. Da wird man nicht drum herum kommen.

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  3. Michael schreibt:

    Danke für diesen tollen Beitrag! Ich stecke auch gerade mittendrin in den Überlegungen, wie ich meinem Erstling zu einem gelungenen Cover verhelfen kann. Selber machen scheidet wegen „kann ich nicht“ aus. Bei den Premades bin ich noch nicht fündig geworden. Also werde ich wohl in den sauren Apfel beißen und mir was speziell anfertigen lassen. Aber wie du schon schreibst: Das summiert sich alles ganz schön.

    Nun ja, erst einmal kommt jetzt demnächst das Lektorat. Schließlich geht der Inhalt immer noch vor ;-).

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    • Carola vom schreibkasten schreibt:

      Hallo Michael,

      danke für Deinen Kommentar. Alles gehört irgendwie zusammen. Ein gutes Lektorat / Korrektorat, die richtige Formatierung eines Buches (da hatte ich auch schon schlechte Erfahrungen gesammelt) und eben auch das Cover. Schau mal in die Linkliste, denn die meisten Premade-Cover Designerinnen sind letztendlich auch die, die handgefertigte Cover anbieten. Und das teilweise auch zu vernünftigen Preisen. Da ist das Lektorat definitiv teuer 🙂

      Ansonsten, viel Erfolg mit Deinem Buch.

      lg
      carola

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      • Michael schreibt:

        Das stimmt, dass das Lektorat teurer ist. Aber wenn man mal die Summe aus beidem zieht … uiuiui.

        Die Linkliste schaue ich mir gerne mal durch.

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      • Carola vom schreibkasten schreibt:

        Leider. Andererseits gibt es durchaus Lektorinnen und Lektoren, die mit sich reden lassen und sogar Ratenzahlungen zwischenzeitlich akzeptieren. Eben aufgrund der Tatsache, dass viele wissen, dass man eine solche Summe nicht auf einmal leisten kann. Notfalls einfach Mal anfragen, was soll schon passieren.

        Würde mich auf alle Fälle freuen zu hören, wie es bei Dir weitergeht 🙂

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      • Michael schreibt:

        Ich würde jetzt ja schamlos auf meinen Blog verweisen, aber den Weg hast du ja selber schon gefunden :-).

        Das stimmt, ein guter Lektor ist auch Psychologe genug um zu wissen, wie ein Autor tickt. Gerade auch ein Nachwuchsautor.

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      • Carola vom schreibkasten schreibt:

        Im Grunde genommen ja. Die meisten kennen ja die Sorgen und Nöten von Nachwuchsautorinnen und -autoren und wissen daher, wie sie ticken. Daher, Fragen hilft immer 🙂

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      • Michael schreibt:

        Genau! 🙂

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