Dein persönlicher Bullet Journal

Hei, hallo und herzlich willkommen,

heute möchte ich Dir ein Projekt vorstellen, dass man Bullet Journal nennt. Zuerst möchte ich erklären, was das überhaupt ist, welche Materialien Du dafür benötigst und wie Du damit anfangen kannst. Und natürlich ist zu klären, warum Du als Schriftstellerin und Schriftsteller Dir überlegen kannst oder vielleicht sogar solltest, Dir ein Eigenes zu erstellen.

Kurze Vorgedanken

Zugegeben, ich bin erst vor kurzem (etwa Anfang Juni) auf das Bullet Journal gestoßen. Denn über einen Onlinekurs bin auf einen interessanten Zeichenstil gestoßen. Als ich mich informierte, fand ich heraus, dass es Sketchnotes sind. Daraufhin recherchierte ich danach. Doch anstatt mich tiefer mit den Sketchnotes zu beschäftigen, fand ich das Bullet Journal. Und blieb erst einmal dabei.

Zuerst habe ich gar nicht ganz nachvollziehen können, was das genau ist. Aber nach und nach war ich dann so dermaßen begeistert, dass ich selbst eines gestalten wollte. Und das habe ich dann auch gemacht. Doch meine erste Version hat mir überhaupt nicht gefallen. Aus diesem Grund startete ich am 01. September 2016 meine nächste Version.

Dabei werde ich mich mehr an die Vorlagen halten, die ich im Internet so gefunden habe, um zu sehen, ob es nicht besser funktioniert. Letztendlich wächst man mit den Herausforderungen.

Was ist ein Bullet Journal?

Ein Bullet Journal ist das wohl kreativste, vergebenste, freundlichste, individuellste und einzigartigste Kalender, Notizbuch, Kreativbuch, was Du Dir vorstellen kannst. Wobei diese Beschreibung noch nicht einmal komplett ist. Denn Du entscheidest, was ein bzw. Dein Bullet Journal ist. Das bedeutet also, was auch immer Du in Deinem Journal einträgst, das trägst Du ein. Und so entscheidest Du, wie es am Ende aussieht.

Schau Dir Mal das Video von dem Erfinder bzw. von dem Mann an, der das Bullet Journal zusammengestellt hat (unter diesem Abschnitt). Denn häufig habe ich schon gelesen, dass viele Bullet Journals schon erstellt haben, aber nicht wussten, was sie da eigentlich machen.

Und vielleicht hast Du sogar Elemente in Deinem Kalender aufgenommen, welche man zwischenzeitlich dem Bullet Journal zuordnen kann, es aber gar nicht wusstest.

Man kann einen Bullet Journal als einen Kalender bezeichnen, den Du mit verschiedenen Tracker auffüllen kannst. Und welche Du verwendest, kannst Du nach Deinen persönlichen Bedürfnissen verwenden.

Aber fangen wir erst einmal klein an.

Welche Materialien benötigst Du?

  • Ein Notizbuch
  • Ein Stift (ich empfehle einen Bleistift und mindestens einen Fineliner)
  • Eventuell ein Lineal

Das Notizbuch

Natürlich benötigst Du ein Notizbuch, um ein Kalender selbst zu erstellen. Theoretisch kannst Du jedes Notizbuch verwenden, welches Dir gefällt. Ich würde sagen, dass Du Dir ein etwas dickeres Notizbuch besorgst, damit Du es einige Wochen und Monate verwenden kannst (wegen dem Kalenderteil).

Dabei ist es wichtig, dass Dir das Buch gefällt. So kenne ich Leute, die am liebsten mit kartiertem Papier arbeiten. Andere hingegen wollen nur leere Blätter benutzen. Du kannst mit entsprechenden Blättern mal üben und sehen, was Dir zusagt.

Wenn Du Dich mit der, ich nenne es jetzt Mal so, Bullet Journal Szene auseinandersetzt, dann wirst Du feststellen, dass die Notizbücher von Leuchtturm 1917 bevorzugt werden. Das liegt an folgenden Gründen:

  • Dotted Points: Bisher hat nur Leuchtturm 1917 Notizbücher mit gepunkteten Linien. Zwar gibt es noch einen weiteren Notizbuchanbieter (deren Name ich nicht weiß), eben mit der gepunkteten Linie. Aber die haben nur ein paar Seiten mehr, sind aber gut zehn Euro teurer.
    Durch die gepunkteten Linien kannst Du Linien einzeichnen und Dich an ihnen orientieren, ohne Dich mit Linien oder Kästchen herumzuärgern. Das spricht viele positiv an.
  • Inhaltsverzeichnis: Für viele ist es wichtig, dass ihr Notizbuch auch ein Inhaltsverzeichnis hat. Du kannst es gerne selbst erstellen. Doch Leuchtturm liefert diesen gleich mit.
  • Nummerierte Seiten: Ich denke Mal, das spricht für sich. Du musst Dich nicht darum kümmern, ob die Seiten nummeriert sind oder nicht. Die hast Du bereits.

Auch wenn es sich so liest, als würde ich für Leuchtturm 1917 Werbung machen, tue ich es nicht. Nur bin ich damit zufrieden und werde diese gerne weiter verwenden. Und gestern habe ich gelesen, dass Leuchtturm 1917 reagiert hat und ein Notizbuch herausbringt, der sich direkt an BuJo’s wendet (damit meine ich die Leute, welche die Bullet Journals erstellen). Nun gibt es ein Notizbuch mit einer Seite für die Keys. Zugegebenermaßen, was es damit auf sich hat, also mit den Schlüsseln, da bin ich noch nicht ganz hintergestiegen. Ich bleib dran.

Stifte

Bleistifte kann ich deswegen empfehlen, damit Du Deine Kalenderseiten und Deine Tracker vorbereiten kannst. Häufig sitze ich da und überlege mir, wie die beste Aufteilung der Doppelseiten ist. Und da finde ich es besser, mit einem Bleistift vorzuzeichnen. Ein weiterer Vorteil ist, dass Du Fehler ausbessern kannst, wenn Du sie siehst, bevor Du mit Stiften die Sachen dann festigst.

Ich selbst arbeite gerne mit diversen Finelinern, die man in jedem Schreibwarengeschäft bekommt. Zuerst zeichne ich die Vorlage mit Bleistift und danach zeichne ich diese mit den Finelinern nach. Zwar sieht man diese bei den Seiten von Leuchtturm durch, aber es ist nicht so schlimm, dass man mit der dahinter liegenden Seite nicht mehr arbeiten kann.

Es gibt auch farbige Fineliner, mit denen ich dann die Seiten hübsch gestalte, je nachdem, wozu ich letztendlich Lust habe.

Mit Kugelschreibern arbeite ich eher selten, da ich sie nicht so gerne mag. Dafür nutze ich dann lieber meinen Füller. Aber das ist natürlich reine Geschmackssache.

Lineal

Das ist schon wieder optional. Denn Du kannst alles auch Freihand zeichnen, wenn Dir das lieber ist. Da ich es aber ordentlich mag, das bedeutet gerade Linien und mit gleichmäßigen Abständen, nutze ich lieber ein Lineal.

Weitere Materalien

  • Buntstifte
  • Farbstifte
  • Aquarellstifte
  • verschiedene Tintenfarben (für den Füller, aber auch für den Kugelschreiber)
  • Wolle
  • Glitter
  • Glanbilder (ich kenne sie als Oblaten)
  • Sticker
  • Zitate
  • Washi-Tapes
  • Schablonen (für Buchstaben, Bilder und so weiter)
  • Stempel
  • verschiedene Stempelfarben
  • etc.

Gut, diese Liste ist übertrieben. Und wenn man es genau nimmt, ist sie noch nicht einmal halbwegs wirklich gefüllt. Aber das soll Dir zeigen, dass Du machen kannst, was Du willst. Ob Du mit Farben und Stempeln oder was auch immer arbeiten möchtest, kannst Du entscheiden. Und wie Dein Bullet Journal am Ende aussieht, ist Deiner Kreativität überlassen.

Wie kann man anfangen?

Häufig zeichnen die Leute ein Deckblatt für das aktuelle Jahr und den Monat, für den sie dann die Kalenderseiten erstellen. Aber das ist optional, und wenn Du Lust hast, dann leg los.

Meine klare Empfehlung ist aber, bevor Du irgendetwas einzeichnest, erstell am besten eine Jahresübersicht. Und zwar für das aktuelle und für das kommende Jahr. Wenn Du also jetzt im September oder im kommenden Monat, also dem Oktober anfängst, empfehle ich ein oder zwei Seiten für eine reine Monatsübersicht zu verwenden. Hier findest Du ein Bild für eine Jahresübersicht. So ungefähr sieht auch meine Übersicht aus.

Als Nächstes würde ich Dir noch empfehlen, eine Monatsübersicht zu erstellen. Damit meine ich so etwas, wie bei diesem verlinkten Bild. Damit hast Du Deine monatlichen Termine immer übersichtlich geordnet und zudem kannst Du wichtige Termine jederzeit eintragen. Natürlich könntest Du dafür auch Deine Jahresübersicht nehmen. Aber dort würde ich nur ganz wichtige Termine eintragen. In die Monatsübersicht gehen auch Termine, die jetzt nicht ganz so wichtig sind.

Die Wochenübersichten erstellst Du immer relativ zeitnah. Das bedeutet, dass viele sich am Wochenende wirklich hinsetzen und überlegen, wie die nächste Woche in deren Journalen aussehen soll. Aus diesem Grund ist es durchaus eine gute Idee immer eine Monatsübersicht zu haben.

Und je nachdem wie viele Termine Du hast, kannst Du entsprechend den Platz einplanen. Du wirst am besten wissen, wie viele Termine Du ungefähr pro Monat haben wirst. Das bedeutet, dass Du dafür den Platz einplanst. Dann ist es egal, ob Du auch mal eine Woche vergisst, bei Deiner Planung. Du hast alles in der Übersicht. Und benötigst keinen zweiten Kalender.

Nicht lachen, ich habe mir ursprünglich wirklich überlegt, erst einmal einen zweiten Kalender anzuschaffen, bis ich mit der ganzen Sache klarkomme. Oder um einfach auf Nummer sicher zu gehen. Auf alle Fälle kannst Du mit solch einer Übersicht Dir einen Kalender sparen. Und alles andere auf Dich zukommen lassen.

Wie Du dann letztendlich Deine Wochenübersicht gestaltest, ist Dir überlassen. Es gibt Leute (zu denen ich aktuell noch gehöre), welche die komplette Woche auf einer Doppelseite gestalten. Andere hingegen setzen sich jeden Tag aufs Neue hin und kreieren ihren Kalender.

Du kannst Dich im Internet umschauen oder meine Pinterestwand (auf dem noch einige Sketchnotesachen zu finden sind) durchwühlen. Sicherlich wirst Du fündig werden.

Die ersten Schritte

Für den Anfang ist es völlig in Ordnung, wenn Du Dich von anderen, erfahreneren BuJo’s inspirieren lässt. Schau Dir an, was sie veröffentlichen und übernimm es erst einmal. Du wirst schnell merken, was zu Dir und Deinem Leben passt und was nicht.

So habe ich festgestellt, dass viele einen Mahlzeitenplaner aufnehmen. Ob das daran liegt, dass die meisten Bilder aus Amerika stammen, wo man gerne außerhalb isst (also Restaurants), lasse ich einfach mal im Raum stehen. Wenn Du das nicht brauchst, weil Du immer weißt, was bei Dir auf dem Tisch kommt, kannst Du diesen Platz für etwas anderes verwenden.

Lass Dich also inspirieren. Denn solange es in Deinem Kalender bleibt, ist es egal, woher Du die Bilder hast. Und nach und nach wirst Du Deine eigenen Wochentracker erschaffen. In dem Sinne, sei für alles offen.

Die Tracker

Neben dem Wochen-, Monats- und Jahreskalender, kannst Du noch verschiedene Tracker in Deinem Bullet Journal einzeichnen. Und das Thema ist absolut egal.

Was sind jetzt Tracker?

Ein Tracker ist eine individuelle Übersicht über Themen, die Dich interessieren. Aber werden wir einfach Mal praktisch, dann wirst Du vielleicht verstehen, was ich damit meine.

Nehmen wir Mal an, Du siehst eine Serie gerne. Dann könntest Du Dir eine Seite für diese Serie nehmen und eine Staffelübersicht gestalten. Diese Serie hat sieben Staffeln mit jeweils 13 Folgen (ich vereinfache das jetzt). Dann zeichnest Du jeweils eine Leiste für die jeweiligen Staffeln ein und unterteilst diese dann mit den jeweiligen Folgen. Und immer wenn Du eine Folge gesehen hast, malst Du deren Position in Deinem Tracker aus.

Diese Seite kannst Du dann noch gestalten. Zum Beispiel selbst ein Bild Deiner Lieblingsfigur zeichnen. Oder es ausdrucken und einkleben. Zitate aufschreiben, was auch immer Du gerne auf dieser Seite siehst.

Oder Du zeichnest ein Regal ein (ein sehr beliebtes Motiv, wie ich in einigen Facebook-Gruppen gesehen habe), der einige Bücher mit leeren Rücken hat. Du kannst Dir sicherlich vorstellen, dass dort dann die Titel eingetragen werden, von den Büchern, die Du gelesen hast.

Das sind nur zwei Beispiele. Recherchiere im Internet nach weiteren Ideen, was Du alles aufnehmen kannst, um noch mehr Inspirationen zu bekommen.

Und warum?

Wenn Du das Gefühl hast, dass das eine Art Hobbyübersicht ist, dann kann ich sagen, stimmt. Viele benutzen ihr Bullet Journal als eine Übersicht und Kontrollmöglichkeit ihrer vielen Interessen und Hobbys.

Andere benutzen ihr Bullet Journal auch dafür, um eine Übersicht über ihre Finanzen zu bekommen. Sei es, dass sie Geld sparen oder wissen wollen, wo es andauernd hin verschwindet.

Aber sie nutzen ihr Bullet Journal auch für ihr Business. Du musst nicht mit drei, vier oder sieben verschiedenen Notizbüchern herumrennen, sondern trägst alles nun in Deinem Bullet Journal. Das bedeutet, die Tracker sind nur der Anfang. Du kannst also richtig weiter gehen, wenn Du das Bedürfnis hast.

Ein Bullet Journal für Schriftstellerinnen und Schrifsteller?

Zwischenzeitlich habe ich Dir empfohlen ein Notizbuch zu führen, ein Projekttagebuch oder auch ein Erfolgstagebuch. Nun empfehle ich Dir, ein Bullet Journal zu führen.

Das tolle hierbei ist, dass Du theoretisch alle drei aufgeführten Notiz- und Tagebucharten in Deinem Bullet Journal zusammenführen kannst. Wenn Du ein Projekt abgeschlossen hast, kannst Du theoretisch Dein Erfolgstagebuch nehmen und dazu etwas schreiben. Oder Du schreibst dazu etwas in Deinem Bullet Journal.

Natürlich gibt es auch Möglichkeiten, Dein aktuelles Projekt direkt in Deinem Bullet Journal zu integrieren. Ich bin noch am Überlegen, welche Tracker dazu am besten geeignet sind. Sobald ich was habe, werde ich Dich gerne darüber informieren.

Aber vielleicht hast Du jetzt schon Deine ersten Ideen, wie Du Dein persönliches Bullet Journal führen kannst. Vielleicht möchtest Du es ja mit einem dünnen Heft erst einmal probieren und sehen, ob es Dir gefällt. Oder Du legst Dich gleich richtig ins Zeug und besorgst Dir ein dickes Notizbuch.

Abschlussgedanken

Du kannst natürlich auch einen einfachen Kalender benutzen und diesen ein wenig abändern. Aber ich muss gestehen, die kreative Freiheit, die man mit einem Bullet Journal hat, spricht mich sehr an. Aus diesem Grund kann ich Dir nur empfehlen, es zumindest auszuprobieren.

Vielleicht sagst Du danach, dass es absolut nicht Dein Ding ist. Das ist völlig in Ordnung. Oder Du bist genauso begeistert wie ich und kommst nicht mehr davon los.

Und zukünftig werde ich auf meiner Instagramseite meine Seiten posten. Vielleicht ist auch etwas für Dich dabei.

Auf alle Fälle wünsche ich Dir dabei viel Spaß.

Recherche

Schau Dich im Internet ein wenig um und such direkt nach dem Begriff „Bullet Journal“. Was findest Du und spricht es Dich an? Du kannst Dir auch überlegen, wie Du Deines erstellen könntest. Wobei das hier nur Gedankenübungen sind. Du musst an dieser Stelle noch kein Tracker zeichnen.

Dein Bullet Journal

Vielleicht bist Du doch zu dem Punkt gekommen, dass Du Dir sagst, dass Du gerne ein Bullet Journal haben willst. Dann geht es jetzt in die nächste Stufe. Was für ein Notizbuch möchtest Du verwenden, welche Materialien brauchst Du und welche Tracker möchtest Du verwenden.

Kleiner Tipp: Überleg nicht zu lange, sondern leg einfach los. Damit erzielst Du die besten Ergebnisse.

Synthese

Und wie könntest Du die anderen Notizbucharten (also Notizbuch, Projekttagebuch, Erfolgstagebuch und was auch immer Du noch verwenden möchtest), in Dein Bullet Journal integrieren. Natürlich nur dann, wenn Du es auch wirklich möchtest.

  • Bullet Journal: Die Seite des „Erfinders“ Ryder Carroll mit vielen Beiträgen rund um das Bullet Journal.
  • Wundertastisch: Hier bekommst Du Inspirationen für Dein Bullet Journal. Und wenn Du Dich für den Newsletter anmeldest regelmäßig Seiten zum ausdrucken und verwenden.
  • Boho Berry: Für mich persönlich eine der schönsten Blogs rund um den Bullet Journal.

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Über Frau Schreibseele

eine schreibende, die auf den weg zu ihrer ersten geschichte ist. und bis dahin gibt es beiträge rund ums schreiben, lesen und erleben auf meinem blog :)
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11 Antworten zu Dein persönlicher Bullet Journal

  1. LiehsaH schreibt:

    Liebe Carola,

    ein sehr schöner Beitrag zum Thema Bullet Journal. 🙂 Wie es der Zufall will, habe ich letztens auch ein, zwei Videos darüber gesehen, aber ich werde deinen Beitrag nochmal genauer durchgehen, wenn ich Zeit habe. Grundsätzlich scheint mir das Bullet Journal eine gute Idee zu sein, da mir normale Kalender meist zu streng sind… Ich fühle mich schlecht, wenn ich da etwas durchstreichen muss. Deswegen führe ich meinen momentan so, dass außer festen Terminen für die kommende Woche nicht viel drin steht. Ich habe eine Wochenübersicht, wo ich mit Bleistift mögliche Aufgaben eintrage. Auf die einzelnen Tagesseiten kommt dann aber nur im Nachhinein, was ich tatsächlich getan habe. Um die Woche zu planen, ist das eher unpraktisch. Aber alles andere deprimiert mich irgendwie. Vielleicht würde das besser klappen, wenn ich ein Bullet Journal hätte, weil ich das komplett frei gestalte und ja auch drin herummale und so. Dann ist es egal, wie viel eich rumstreiche oder verschiebe usw. Denke ich. Für eine endgültige Entscheidung muss ich wohl noch ein wenig recherchieren. 😉
    Danke für diesen Beitrag!

    Liebe Güße
    Lisa

    Gefällt mir

    • Carola vom schreibkasten schreibt:

      Hallo Liehsa,

      vielen Dank für Deinen Besuch.

      YouTube ist voll von Videos rund um das Thema Bullet Journal. Und bei einigen bekam ich sofort wieder Inspirationen für mein eigenes. Aber das, was Du beschreibst, das ist bei mir genauso. Also diese „Angst“ (ich schreib das jetzt so) in einem Kalender was zu notieren. Es ist ja irgendwie für die Ewigkeit (obwohl das irgendwie Blödsinn ist). Beim Bullet Journal ist es nur für eine Woche, weil man in der kommenden Woche ja schon wieder was Neues machen kann.

      Ich vermute wirklich, dass diese Freiheiten das sind, was viele so anziehend finde. Danke, dass Du dieses Gefühl so schön in Worte gefasst hast.
      Und wenn Du startest, kannst Du ja mal kurz Bescheid geben 🙂

      Gefällt mir

  2. lele282828 schreibt:

    Ich bin schon sehr oft über diesen Begriff gestoplert, genau wie über „Filofaxig“ und immer stehe ich kurz davor es wirklich zu tun, aber dann verlässt mich doch wieder der mut. Vielleicht ist es heute anders…?

    Gefällt mir

    • Carola vom schreibkasten schreibt:

      Hallo Lele,

      auf einigen Blogs habe ich gelesen, dass viele, die mit dem Filofax gearbeitet haben und damit nicht klar kamen, dann zum Bullet Journal wechselten. Vielleicht liegt es daran, dass die Vorgaben bei einem Filofax doch sehr eng sein können. Da bin ich mir nicht sicher, denn mit dem kam ich auch nicht klar, obwohl ich sie doch ziemlich cool finde.

      Aber momentan will ich mein Bullet Journal missen. Vielleicht probierst Du es mit einem kleinen Notizbuch, um zu sehen, ob Du damit klarkommst und siehst dann weiter 🙂

      Gefällt 1 Person

      • lele282828 schreibt:

        Hallo 🙂
        Ich konnte heute nicht anders uns habe mit meinem angefangen. Das Gestalten macht schon riesen Spaß und ich bin gespannt wie ich mit meinem Bullet Journal klarkomme 😀 Vielen Dank, dass du den Beitrag geschrieben hast, sodass ich jetzt damit angefangen habe 😀
        Liebe Grüße,
        Lele

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      • Carola vom schreibkasten schreibt:

        Hallo Lele,

        das freut mich, dass ich Dir den letzten Anstoß dazu gegeben habe. Das wichtigste, wie bei allem, ist, einfach anfangen. Was am Ende dabei herauskommt ist was anderes. Aber wenn Du anfängst, dann siehst Du, was Du am Ende hast.

        Viel Spaß wünsche ich Dir und gerne 🙂

        lg

        Gefällt 1 Person

  3. imalittlecactus schreibt:

    Ich habe wie man vielleicht bemerkt gerade diesen Beitrag gelesen und ich weiß nicht ob sich die Frage wegen dem Key mittlerweile erledigt hat, aber naja ich erkläre es trotzdem… Also ein Key ist etwas wie eine Legende, so sagst du zum Beispiel ein leeres Viereck steht für ein zu erledigende Aufgabe und das schreibst du dann in deinen Key. Du kannst auch die Bedeutung der von dir verwendeten farben aufschreiben. Ich hoffe ich konnte, falls überhaupt noch der Bedarf zur Beantwortung der Frage war, helfen…

    Gefällt mir

  4. 4urday schreibt:

    Ich LIEBE mein BuJo! Ich geh schon gar nicht mehr ohne aus dem Haus! Immer und überall muss es dabei sein.
    Wochen plane ich übrigens auch gerne auf eine Doppelseite, dann habe ich gleich einen Überblick. Das Tag für Tag planen hat sich für mich nicht bewehrt, da ich relativ viele To-Dos habe und mir die unmöglich für die ganze Woche merken könnte bis ich dann den Tag endlich erstelle =D

    LG Hannah

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    • Frau Schreibseele schreibt:

      Hallo Hannah,

      da sind wir schon zu zweit 🙂 Heute habe ich ausnahmsweise die letzten beiden Wochen und den Montag für Oktober schon vorgeplant, weil ich total ungeduldig war. Denn ich habe so viele schöne Tracker für das NaNoWriMo gefunden und wollte sie unbedingt heute schon eintragen. Was ich dann auch gemacht habe.
      Und bisher bin ich auch erst einmal bei der Wochenübersicht geblieben. Mit diesen Tagestrackern (ich nenne die jetzt einfach mal so), da bin ich noch nicht ganz grün geworden.
      Selbst wenn ich weiß, dass ich mein Bujo nicht benutze, der ist immer dabei 🙂

      lg
      carola

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