Wie böse dürfen „Bad Boys“ eigentlich werden?

Hei, hallo und herzlich willkommen,

vor einiger Zeit schrieb ich, das Bad Boys immer beliebter in der Literatur werden. Und ich gebe zu, ich habe selbst eine gewisse Schwäche für Bad Boys. Meine persönlichen Favoriten sind ganz klar Loki und Sephiro aus Final Fantasy (leider spiele ich die Spiele nicht, aber ich schaue mir nur zu gerne die Videos auf YouTube an).

Das bedeutet aber nicht, dass ich es gut heiße, wenn die Rolle des Bad Boys übertrieben wird. Daher stelle ich mir heute die Frage, wann ist ein Bad Boy wirklich Bad und damit eigentlich untragbar?

Kurze Vorgedanken

Die Grundlage für diesen Beitrag bildet eine Rezension von Geteiltes Blut zu dem Buch „Zorn und Morgenröte„. Um es kurz zu machen: In diesem Buch wird die Geschichte von Scheherazade nach erzählt. Ein Herrscher holt sich regelmäßig eine Frau zu sich, um eben Sex mit ihr zu haben. Jedoch will er sich nicht langfristig an sie binden und ermordet diese dann am Nächsten Morgen. Unsere Heldin will sich an den Herrscher rächen, weil er zuvor ihre beste Freundin ermordet hat.

Aber es kommt, wie es kommen muss. Eine grausame Kindheit, ein Blick und schon ist die Frauenfreundschaft dahin. Sie verliebt sich und muss natürlich den Massenmörder retten.

In dieser Geschichte haben wir es mit einem Bad Boy zu tun. Doch wie weit darf er gehen, dass man in ihm noch einen Love Interest sehen kann? Und ab wann ist es nur noch unerträglich?

Kurze Zusammenfassung: Was ist ein Bad Boy?

Ein Bad Boy ist alles andere als der strahlende Held. Er will noch nicht einmal einer sein. Nehmen wir Sherlock Holmes. Hier haben wir es mit einem Bad Boy zu tun. Denn Sherlock löst nicht die Fälle, weil er Gerechtigkeit will, sondern weil er der Welt zeigen möchte, wie überlegen sein intellekt ist. Und weil ihm sonst langweilig wäre.

Ein strahlender Held würde sich das Herz herausreißen, um den Mörder zu schnappen und um den Opfern Gerechtigkeit erfahren zu lassen. Sherlock sieht dies als Nebenprodukt seiner Arbeit an.

Weiterhin kann ein Bad Boy weiter gehen, als es Helden tun. Ein Held würde niemals jemanden verprügeln, um wichtige Informationen zu bekommen, um ein Beispiel zu nennen. Ein Bad Boy hingegen schnappt sich einen Toaster und tut das. Oder er bringt einem Schurken auf diese Art und Weise benehmen bei, wenn er der Meinung ist, dass der andere es nötig hat.

Ein Bad Boy kann weiterhin ein düsteres Geheimnis haben. Es liegt zumeist in seiner Kindheit. Und nur die Heldin kann diese Wunden, welche sein Geheimnis ausgelöst haben, heilen, um ihn ans Licht zu führen. Dabei lassen sich die meisten Bad Boys nicht wirklich zähmen und zu sanften Schmusekätzchen dressieren. Aber sie werden danach ruhiger und akzeptieren eine Leine von der Heldin (immerhin gehen die beiden zumeist eine Beziehung ein, daher dieses Bild).

Meine eigene Toleranzgrenze ist durchaus höher angesetzt, als es vielleicht bei einigen anderen ist. Aber trotz allem finde ich, dass es doch Grenzen geben muss, wie weit die Bad Boys böse sein dürfen. Und wenn diese überschritten wird, verliert das Buch definitiv an Interesse für mich.

Das Problem

Das oben aufgeführte Buch ist nur ein Beispiel für negative Bad Boys. Und nein, ich habe es nicht gelesen. Dafür reichten mir die Rezensionen und die Kommentare aus. Es landet definitiv nicht auf meiner Wunschliste.

Dieser Bad Boy hält ein Haufen Frauen gefangen (Freiheitsentzug), ermordet sie reihenweise (und erfüllt damit den Tatbestand des Massenmordes) und soll sogar die Heldin vergewaltigt haben (also ein Vergewaltiger). Er ermordete weiterhin die beste Freundin der Heldin, welche ihr sicherlich zusätzlich eine schwere seelische Wunde zugefügt haben dürfte. Immerhin war sie eine emotionale Verbündete durch die schwere Zeit mit diesem Typen. Und doch will sie ihn retten?

Ich versuche mir gerade vorzustellen, dass solch ein Mann in mein Leben tritt und diese Dinge mit mir und meiner besten Freundin anstellt. Da wäre es mir völlig egal, dass er eine schwere Kindheit hatte, nie Pudding als Nachtisch bekam oder seine Eltern ihm keine Gute Nacht Geschichten vorlasen. Er wäre sicherlich in kein Love Interest für mich.

Vermutlich hätte ich nicht den Mut den Mörder und Vergewaltiger umzubringen. Darüber kann man sich gerne streiten. Aber wenn ich nicht gerade am Stockholm-Syndrom leiden würde (und das müsste dann in der Geschichte doch sehr deutlich herausgearbeitet werden, dass es dem so ist), wäre er definitiv nicht Wert von mir oder der Heldin meiner Geschichte gerettet zu werden.

Und doch werden durchaus über solche Bad Boys Geschichten geschrieben. Wobei ich es noch schlimmer finde, ist, dass diese Geschichten begeistert gelesen werden. Warum sind gerade Frauen von solch einem Bad Boy als Helden und Love Interest begeistert?

Gut, okay, jetzt könntest Du mit der Argumentation kommen, dass Loki die Welt vernichten wollte. Stimmt ja eigentlich nicht, er wollte sie nur unterjochen und ihr König werden. Dass die Welt nicht wollte, was konnte er dafür? Zumal er niemals eine Frau vergewaltigt hat oder deren Freundinnen tötete (von der Mythologie spreche ich nicht, sondern von der Marvelverfilmung).

Diese Bad Boys schaffen ein solch unrealistisches Bild von Männern und der Akzeptanz ihrer Taten, dass mir schon ganz schlecht wird. In solchen Geschichten lese ich die Botschaft heraus, dass es egal ist, was ein Mann tut, solange er es erklären kann, ist es völlig in Ordnung.

Und noch schlimmer, es ist egal, dass der Mann Deine beste Freundin getötet hat. Deine Treue als Frau gehört nicht ihr, sondern ganz allein ihm. Er ist der Mann. Und hei, er hatte die schwere Kindheit.

Die Lösung?

Wie weit dürfen also Bad Boys gehen? Natürlich müssen sie ein wenig weiter gehen, also strahlende Helden. Ansonsten würden sie die Bezeichnung schlichtweg nicht verdienen. Das bedeutet, dass einige Straftaten durchaus in ihrer erfundenen Strafakte zu finden sein dürfen.

Auf alle Fälle würde ich selbst niemals über einen Bad Boy schreiben, der ein Verbrechen begeht, welches man nicht entschuldigen kann. Diebstahl, Mord, Hinterziehung beim Finanzamt, da gibt es Entschuldigungen. Wenn man Hunger hat, stiehlt man Brot. Wenn man selbst in Gefahr ist und jemanden töten muss, das ist Notwehr (und wird in Deutschland auch im Strafgesetzbuch entsprechend geführt). Steuerhinterziehung? Darüber können wir diskutieren.

Aber wie soll man eine Vergewaltigung erklären bzw. entschuldigen? Das sind Gedanken, mit denen ich mit seit Jahren schon beschäftige. Und ich finde dafür schlichtweg keine Entschuldigungsgründe. Daher ist das etwas, was für mich absolut ausgeschlossen ist.

Weiterhin muss er seine jetzigen Taten auch erklären können. Der Held aus der Geschichte bringt alle seine Ehefrauen um, weil er eine miese Kindheit hatte? Tut mir leid, ich finde das eine sehr schwache Erklärung bzw. Entschuldigung. Und solange das ist, würde ich selbst nie darüber schreiben.

Meine Empfehlung ist ganz klar, erschaff einen Charakter. Überleg Dir, was wirklich wichtig ist, warum er ein Bad Boy ist und vor allem, wie er zu dem geworden ist, was er ist. Natürlich, das bedeutet Arbeit. Aber so verhinderst Du, dass Du Klischees in Deine Geschichte einbaust. Und vor allem, dass Du ein Bad Boy erschaffst, der, gelinde gesagt, nur ein Arschloch ist und kein Held in einer Geschichte.

Abschlussgedanken

Natürlich ist es vollkommen Dir überlassen, wie Bad Dein Bad Boy wird. Ich würde mich aber wirklich sehr, sehr, sehr freuen, wenn es noch in einem erträglichen Maße bleibt. Ein Bad Boy muss nicht alle Menschen und Tiere auf der Welt lieben. Aber er sollte doch zumindest die Heldin respektieren. Und das bedeutet, dass gerade ihr keine Gewalt angetan werden darf.

Gut okay, von mir aus. Er darf sie gerne ohrfeigen, wenn es die Geschichte erfordert. Und er darf sich mit ihr streiten. Aber sie vergewaltigen? Ihre beste Freundin töten? Warum? Wie soll das jemals entschuldigt und erklärt werden können?

Finde für seine Handlungen gute Beweggründe. Diese sind nicht nur in der Kindheit zu finden, sondern auch aus seinen Entscheidungen und seinen Handlungen. Auch wenn wir eine nicht so schöne Kindheit hatten, es sind letztendlich unsere Entscheidungen und unsere Motivation, welche uns zu denen machen, die wir sind. Die Kindheit selbst ist nur eines von sehr vielen Bausteinen dafür.

Deine Erfahrung

Welche Bad Boys hast Du schon erlebt? Wie weit sind die Autorinnen und Autoren dabei gegangen? Und ab wann hast Du gesagt, bis hier hin und nicht weiter?

Deine Entscheidung

Ich geh jetzt einfach davon aus, dass Du über Bad Boys schreiben möchtest. Wie weit möchtest Du gehen? Wie Bad dürfen Deine Bad Boys werden? Und ab wann ist für Dich Schluss?
Melde Dich für meinen kostenfreien Newsletter an.

Merken

Advertisements

Über Frau Schreibseele

eine schreibende, die auf den weg zu ihrer ersten geschichte ist. und bis dahin gibt es beiträge rund ums schreiben, lesen und erleben auf meinem blog :)
Dieser Beitrag wurde unter Charakter abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

6 Antworten zu Wie böse dürfen „Bad Boys“ eigentlich werden?

  1. Alena Coletta schreibt:

    Besonders wichtig finde ich „Diese Bad Boys schaffen ein solch unrealistisches Bild von Männern und der Akzeptanz ihrer Taten“. Sehr schöne Gedanken zu dem Thema!
    Liebe Grüße
    Alena

    Gefällt mir

  2. N. Bendzko schreibt:

    DANKE für diesen Artikel! Er bringt so gut auf den Punkt, warum ich mit den überzogenen Bad Boys meine Probleme habe 😛

    Mir ist noch ein Gedanke gekommen, wo du geschrieben hast: „Es ist egal, was ein Mann tut, solange er es erklären kann, ist es völlig in Ordnung.“ Ich persönlich glaube, dass es bei Bad Boys nicht darum geht. Bad Boys sind m.E. die Extremansicht der romantischen Frauenfantasie: „Ich kann ihn retten, wenn ich ihn nur wirklich liebe.“

    Und grundsätzlich ist der Gedanke auch nicht falsch. Aber wie manche Belletristik das inzwischen umsetzt, da kommt mir einfach die Galle hoch, sorry. Wo ich total aus der Haut fahren könnte: Bad Boys, welche die Protagonistin vergewaltigen, aber hey, der Sex war toll und er ist so heiß und ich liebe ihn, also egal und Herzchen.

    NO!
    No no no no no no no no!

    Mein Problem ist hier nicht einmal, dass Vergewaltigung kontrovers dargestellt wird. Kontroverse Inhalte sind sehr interessant, wenn sie mit entsprechender Differenz aufgearbeitet werden. Aber Bad Boys haben keine Differenz. Wo ich schon in Vanilla-Romantik oft das Problem habe, dass ich keine Begründung finde, warum sich die Protagonisten ineinander verlieben – ewig gemurmeltes „Du bist so heiß und siehst so gut aus!“ hat einfach nichts mit Liebe zu tun -, benutzen Bad Boys ihr gutes Aussehen (auch mit Macht und Geld addierbar) um Dinge wie Vergewaltigung zu romantisieren, ganz wie du es sagst.

    Und ganz ehrlich, das ist für mich auch Schreiben der schlechteren Sorte. Das hat nichts mit Charakterpsychologie zu tun, da hat man als Autor/in einfach nicht die Hausaufgabe gemacht: Nämlich nachvollziehbar zu machen, warum der Bad Boy so handelt und warum das verzeihlich ist, auch ohne die Romantik-Brille und der Ausrede: „Das ist doch nur Fiktion!“

    Und ich beobachte auch mit Sorge, dass es immer mehr solcher Titel gibt, welche Vergewaltigung beschönigen – insbesondere bei einem Buch wie „Zorn und Morgenröte“, das auch noch als Jugendbuch erschienen ist. Ein einzelnes Buch macht nichts mit den Leuten. Aber wenn der Tag kommt, an dem in jedem zweiten Romantik-Buch so was vorkommt, sodass es zu einer Norm wird … dann glauben die Leute vielleicht wirklich, Frauen im echten Leben finden das geil. Obwohl, tun sie ja jetzt schon. Man sehe sich nur den Fall Gina-Lisa Lohfink an. Und dass solche Inhalte meistens von unwissenden Autorinnen kommen, stimmt mich traurig.

    (Bei vielen Gay Romance Titeln, die ich lektoriere, ist auch dieses Vergewaltigungsding dabei. Ich spreche die Autorinnen immer drauf an und lasse ihnen die Wahl, damit sie sich einfach bewusst sind, was sie da schreiben. Und in so gut wie allen Fällen sind die Autorinnen ganz entsetzt und schreiben um, vertiefen, lassen sich eben etwas einfallen. Ja, es gibt einen Vergewaltigungs-Fetisch und eine eigene Literatur dafür, aber ich glaube, dass bei vielen romantischen Titeln die Vergewaltigung inzwischen unabsichtlich geschieht. Weil intensiver Sex mit Vergewaltigung verwechselt wird und das medial immer stärker präsent ist und viele Autoren da einfach nur reproduzieren, ohne drüber nachzudenken – so zumindest meine Erfahrung!)

    Gefällt 1 Person

    • Frau Schreibseele schreibt:

      Hallo Nora,

      bei Deinem Kommentar könnte ich einfach nur sagen, unterschreib ich. Denn das was Du sagst, geht mir leider auch schon länger durch den Kopf. Daher werde ich mich kommenden Montag ein wenig eingehender mit der sogenannten Rape Fiction ein wenig genauer auseinandersetzen (zumindest ist es geplant).

      Das Problem ist leider schon, dass manchmal ein Buch wohl ausreicht. Denn dank eines glitzernden Vampirs haben schon einige Leute ein völlig falsches Bild von der romantischen Liebe. Und eine Verwandte von mir hatte schon vor gut zwanzig Jahren gefragt, warum ihr Mann nicht wie die Männer aus ihren Liebesromanen ist. Seltsamerweise haben Liebesromane einen weitaus stärkeren Einfluss auf die Gesellschaft als alle anderen Genres. Zumindest habe ich das Gefühl dazu.

      Aber ich denke auch, dass es sich hier einige Autor*innen schlicht einfach machen. Wie soll sie/er die beiden Figuren zusammenkriegen? Immerhin muss die Beziehung innerhalb von drei Tagen stehen und dann müssen sie sich die ewige Liebe schwören und so weiter. Natürlich muss sie sehen, was für ein toller Hecht er ist und der Rest ist Geschichte. Klar, dass die Vergewaltigung auch ein einfaches Mittel ist, worüber sich die meisten scheinbar keine weiteren Gedanken machen. Das hast Du ja selbst beschrieben (und ich habe schon öfters gehört, dass besonders in Gay Romance Bereich das ziemlich weit oben auf der Tagesordnung stehen soll).

      Vor Jahren wurde eine Anthologie veröffentlicht, in der ebenfalls ein schwuler dieser Vergewaltigungsfantasie hatte und in der Geschichte ausgelebt wurde. Danach wurde eine „reale“ Vergewaltigung beschrieben, welche sich (glücklicherweise) sehr stark von der Fiktion unterschied. Man sollte vielleicht jeder Autorin und jedem Autor zuerst die Hausaufgabe aufgeben, diese Kurzgeschichte zu analysieren und erst dann solche Geschichten zu schreiben. Vielleicht sehen sie es dann mit anderen Augen.

      Aber nächste Woche soll dazu noch einmal mehr kommen.

      Gefällt 1 Person

  3. erinjsteen schreibt:

    Ich finde nach der Rezension der genannten Geschichte, dass es sich nicht um einen Bad Boy handelt. Ein Bad Boy und ein Psycho sind doch grundverschieden. Ich habe das Buch auch nicht gelesen und werde ebenfalls dankend ablehnen, wenn man es mir schenken will. Aber die Sache mit dem Bad Boy ist doch die, dass er trotz allem das Herz der Leser erobert. Das sehe ich in der Geschichte nicht gegeben.

    Gefällt mir

    • Frau Schreibseele schreibt:

      Hallo Erin,

      im Grunde genommen kann ich Dir nur zustimmen. Dieser „Herrscher“ ist in der Tat kein Bad Boy sondern ein Psycho. Leider wird er unter dem Label Bad Boy, wenn wohl auch nur indirekt, verkauft. Aus diesem Grund habe ich ihn hier gerne als Beispiel aufgenommen. Denn er geht mir einfach zu weit. Doch wie ich in den Rezensionen gelesen habe, finden den viele wirklich toll. Sie gehen mit diesem Thema nicht (mehr) kritisch genug um. Und das bereitet mir zwischenzeitlich auch große Sorgen 😦

      Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s