Keine Angst vor den Plot Bunnys

Hei, hallo und herzlich willkommen,

es kann jederzeit passieren. Du sitzt am PC und arbeitest an Deiner Geschichte, Du siehst eine Serie oder ein Film, liest ein Buch oder schaust Dir Bilder an. Du bist völlig arglos. Es könnte sogar sein, dass Du schläfst. Und dann fällt es Dich an, diese grausame Kreatur.

Ein Plot Bunny.

Und manchmal fühlt es sich bei mir an, wie bei den Rittern der Kokosnuss und ihr Killer Kaninchen.

Aus diesem Grund möchte ich über diese grausame Kreatur schreiben. Diese Woche gehe ich erst einmal allgemein auf die Plot Bunnys ein. Das bedeutet, was sind sie überhaupt, woher kommen sie und dann, wie ich selbst mit ihnen umgehe.

Und nächste Wochen möchte ich Ratschläge vorstellen, wie man mit den Plot Bunnys umgeht, um aus ihnen eine Geschichte zu schreiben.

Kurze Vorgedanken

Wenn ich auf Twitter oder Facebook erwähne, dass mir schon wieder ein Plot Bunny über den Weg gelaufen ist, dann passiert Folgendes: Die eine Hälfte der Autor*innen mit denen ich vernetzt bin, nicken virtuell, weil sie wissen, was ich damit meine. Dagegen überlegt die andere Hälfte, was ich denn ein Plot Bunny ist. Einige trauen sich zu fragen, andere wieder herum nicht.

Aus diesem Grund denke ich mir, dass es Zeit ist, da ein wenig Aufklärung zu schaffen.

Nun erklär mal, was sind bitte schön Plot Bunnys?

Im Sommer saß ich mit einem sehr guten Freund in einem kleinen Park. Wir unterhielten uns über alles und jeden. Besonders aber über diverse Fernsehserien. Auf einmal hoppelte ein Häschen heraus und genoss die Sonne und fraß am Gras. Ich war überrascht überhaupt dort ein Häschen zu sehen und fand es total niedlich.

Dabei ist dieses Bild entstanden.

Ein kleines Häschen im Park 💜💜💜

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Doch als sich einige Personen der Stelle näherten, wo das Häschen sich satt fraß, verschwand es wieder.

Jetzt wirst Du Dich vielleicht fragen, was hat dieses Häschen mit den Plot Bunnys zu tun? Mehr, als Du vielleicht auf dem ersten Blick glauben magst.

Plot Bunnys tauchen genauso spontan auf, wie reale Hasen.

Zumindest bei mir ist es so, dass es völlig ausreicht, ein Bild zu sehen oder eine Szene zu im Film oder einer Serie sehen bzw. zu lesen und schon platzt meine Kreativität aus allen Nähten und Enden. Es hoppelt also ein Hase bei mir vorbei und will sich bei mir einnisten. Dabei ist mein Stall schon voll genug. Mit anderen Plot Bunnys, die nur darauf warten, dass aus ihnen ebenfalls Geschichten entstehen.

Das Gemeine an der Geschichte ist natürlich, dass ich mitten in der Arbeit zu einem aktuellen Projekt bin und eben schon mindestens (gefühlte) zehn Millionen anderer Geschichten im Kopf habe, die ebenfalls von mir geschrieben werden wollen.

Und wenn man nicht aufpasst, dann ist die Idee natürlich auch ganz schnell weg. Das kann man damit vergleichen, dass man die Stalltür offen gelassen hat und ein Plot Bunny dann verschwunden ist. Oder Du warst nicht schnell genug, um es einzusperren.

Dadurch sind mir einige schöne Ideen durchaus verloren gegangen. Seit dem bin ich durchaus vorsichtiger, was das betrifft. Darauf gehe ich jedoch im dritten Teil des Beitrages noch genauer ein.

Und warum sollen sie jetzt so gefährlich sein?

Gut, gefährlich sind sie nicht. Es sind natürlich keine Killer Kaninchen. Damit haben nur die Ritter der Kokosnuss zu kämpfen.

Jedoch können sie sehr ablenkend sein.

Nehmen wir mal an, Du schreibst gerade an einen Roman. Und eigentlich gefällt er Dir. Doch es kann häufig passieren, dass wir so oft mit uns selbst die Geschichte durchgehen (Plot, Charaktere, Dialoge und all diese Punkte), dass sie irgendwann langweilig ist. Dabei ist es völlig egal, wie sehr wir diese eine Geschichte lieben. Wir kennen sie in und auswendig und sie langweilt uns ein wenig.

Und dann kommt sie, die frische Idee für eine tolle Geschichte, die verspricht, spannender zu werden. Zudem könnte sie uns sicherlich noch mehr fesseln, als das, was wir gerade schreiben. Also kann passieren, dass wir unsere aktuelle Geschichte aufgeben und eben an der Neuen arbeiten.

An dieser Stelle verrate ich Dir ein kleines Geheimnis von mir: Letztes Jahr ist mir genau das zwei oder sogar drei Mal passiert. Am Ende merkte ich jedoch, dass das ein Fehler war, und kehrte zu der alten Geschichte wieder zurück. Das diese Geschichten jeweils in der Tat schlecht war, ist etwas anderes. Denn das kann natürlich auch mit wirklich guten Geschichten passieren (bzw. Geschichten, die das Zeug haben, gut zu werden).

Daher ist es durchaus eine sehr gute Idee, wenn Du mit Deinen Plot Bunnys umzugehen weißt. Eben, weil Du damit verhindern kannst, dass Deine aktuelle Geschichte zur Seite geschoben wird und an deren Stelle eine neue tritt. Und wohlmöglich passiert Dir das mit der neuen Geschichte dann das Gleiche. Eben mit der Geschichte, von der Du dachtest, dass sie absolut heiß ist.

Denn dieses Entlieben geschieht nicht, weil Deine Geschichte schlecht ist. Sondern, wie oben schon geschrieben, wir sie zu gut kennen. Damit kann das Entlieben auch mit der neuen, eigentlich so heißen Idee genauso passieren.

Aus diesem Grund finde ich wichtig, dass man für sich eine eigene Methode findet, um mit diesen gemeinen Viechern umzugehen. Daher kommen nun meine Vorschläge.

Steckt die Plot Bunnys in den Stall

Vor einiger Zeit hatte ich spontan eine Idee für mein Bullet Journal gehabt. Und zwar eine Doppelseite freizulassen, um dort Ideen für meine Plot Bunnys zu haben. Um diese Seiten schneller zu identifizieren, habe ich mir ein Tutorial für ein Häschen bei Pinterest rausgesucht und erst einmal gezeichnet.

Zwischenzeitlich habe ich mehrere Seiten in meinem Bullet Journal für meine Plot Bunnys reserviert. Und was soll ich sagen, sie alle sind gut gefüllt.

Ich finde es sehr wichtig, alles, aber auch wirklich alles, was ich für Ideen habe, aufzuschreiben. Das kann in einem Notizbuch, Tagebuch, Bullet Journal oder in Scrivener sein. Das ist völlig egal. Hauptsache, ich schreibe wirklich alles auf.

Klar, das kann mich durchaus einen Schreibtag kosten, wenn ich wirklich loslege. Aber auf diese Weise verhindere ich, dass sich dieses Häschen so dermaßen in meinem Kopf breitmacht, dass am Ende gar kein Platz für meine aktuelle Geschichte dort ist. Und darauf habe ich gar keine Lust.

Wenn ich aber der Idee durchaus einen Raum gebe, wo man ihr quasi das Gefühl gibt, sie darf sich entfalten, beruhigt sie sich. Und dann kann ich diesen Plot Bunny schön einsperren und weiter an meiner aktuellen Geschichte arbeiten.

Wenn Du aber viele Ideen hast, dann könnte eine einfache oder eine Doppelseite in Deinem Bullet Journal (so wie bei mir) nicht ausreichen. Dafür ist wieder Scrivener gut zu verwenden.

Dazu habe ich ein Projekt eröffnet, welche ich die „Ideenschmiede“ nenne. Dort unterteile ich die Projekte erst einmal in die Genres, in denen ich schreiben möchte. Da ich viele Interessen habe, interessiere ich mich eben auch für unterschiedliche Genres, in denen ich am Ende meine Geschichte veröffentlichen möchte.

Dann gibt es zu jedem Plot Bunny einen weiteren Ordner. Als Namen gebe ich den Projekttitel ein, sofern ich einen habe. Ansonsten eine extrem kurze Beschreibung, was die Idee eindeutig identifiziert.

Und dann schreibe ich in diversen Dateien alles auf, was mir so einfällt. Eine Datei kann für die Idee reserviert sein, eine weitere für den Plot. Dann kommt für jeden Charakter, den ich kenne ebenfalls eine eigene Datei. Oder auch für Szenen, die in meinem Kopf herumspuken.

Auch Bilder werden von mir abgespeichert und entsprechend hochgeladen, damit ich die Herkunft der Idee nicht vergesse. Und man weiß ja nie, wozu man das Bild am Ende noch gebrauchen kann.

Wenn ich damit fertig bin, schließe ich das Projekt. Das ist dann eine Art Signal für mich, dass ich genug an dieser Geschichte gearbeitet habe. Nun geht es an meine alte Geschichte. Egal wie sehr die Idee genervt hat, häufig reicht es mir wirklich aus, sie eben so zu notieren, damit ich meine Ruhe habe.

Und immer wenn mir noch was Neues zu dieser Idee einfällt, dann kann ich sie jederzeit notieren. Das bedeutet für mich auch, dass ich dann, wenn ich mir ein neues Projekt aussuche, nicht mehr so viele Vorgedanken machen muss. Immerhin steht ja alles in diesem Projekt da. Die Informationen müssen nur noch in ein neues Scrivenerprojekt kopiert werden.

Wenn ich mich dann darum kümmere, sehe ich auch, ob es sich überhaupt lohnt, daraus eine Geschichte zu entwickeln. Es könnte sein, dass sich im Nachhinein herausstellt, dass es nur für einen Subplot ausreicht.

Daher will ich meinen Plot Bunnys nicht mehr ganz so den großen Raum einräumen, welchen sie früher hatten. Das bedeutet aber nicht, dass ich sie vollkommen aus meinem Leben streiche. Aber ich bin vorsichtiger geworden.

Abschlussgedanken

Es kann natürlich sein, dass Du am Ende wirklich einen ordentlichen Stall voller Plot Bunnys hast. Doch der Anblick wird bei Dir dann keine unnötigen Ängste mehr auslösen. Denn Du hast sie irgendwann unter Kontrolle.

Meine klare Empfehlung ist, notier Dir die Ideen und arbeite weiter an Deinem Projekt. Wenn Du die erste Fassung Deiner Geschichte fertig hast, dann kannst Du Dich immer noch auf einen Deiner Plot Bunnys stürzen und aus denen Kaninchenragout machen.

Aber bis dahin bleiben sie in ihren Boxen und vermehren sich nicht. Denn das kann ganz schnell passieren. Und ja, auch auf den Seiten Deines Notizbuches. Aber das erörtere ich an dieser Stelle nicht. FSK 18, ich bitte um Verständnis 😉

Überleg Dir Deinen Stall für Deine Plot Bunnys

Damit meine ich, dass Du Dir Deine Methode überlegst, wie Du am besten mit Deinen Plot Bunnys umgehst. Möchtest Du alles auf einem Tonband sprechen? Oder mit Deinem Handy? Reichen Dir kurze Notizen? Oder brauchst Du alles sehr ausführlich?

Wir sind alle unterschiedlich. Ich verwende mehrere Möglichkeiten gleichzeitig. Gerade wenn ich unterwegs bin, habe ich nicht immer ein Laptop dabei. Daher mein Bullet Journal. Aber Du hast vielleicht immer ein Laptop dabei und kannst daher sofort schnell was tippen, wenn Dir etwas einfällt. Daher finde ich es wichtig, eine eigene Methode zu finden.

Sperr nun Deine Plot Bunnys ein

Nun wird es Zeit zu handeln. Sperre von nun an jedes Mal Deine Plot Bunnys ein, wenn Dir eines über den Weg läuft. Nur so hast Du dann Deine Ruhe für Deine aktuellen Projekte. Und wenn Du das geschafft hast, sperr den Stall ab und spiel mit dem Häschen, mit dem Du gerade arbeitest.
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Über Frau Schreibseele

eine schreibende, die auf den weg zu ihrer ersten geschichte ist. und bis dahin gibt es beiträge rund ums schreiben, lesen und erleben auf meinem blog :)
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25 Antworten zu Keine Angst vor den Plot Bunnys

  1. simonsegur schreibt:

    Ich gehörte zur Front der Nichtwisser – interessant, was es alles für Ausdrücke gibt 🙂 Abgesehen davon sieht mir das Tierchen auf dem Foto doch sehr nach einem Kaninchen aus und nicht nach nem Hasen – die sind leider so selten geworden, dass man in einem Park so gut wie nie auf sie stößt 🙂
    Aber ein Problem kann ich in den Bunnys nicht erkennen. Ist doch super, wenn die Ideen sprudeln! Schnell auf Band sprechen oder ins Notizbuch hinein – und fertig …
    Jedenfalls meinen besonderen Dank für diesen neuen Fachausdruck! Liebe Grüße!

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    • Frau Schreibseele schreibt:

      Nabend,

      gut, ich gestehe, hier fehlen mir ein paar rudimentäre biologische Kenntnisse. Die werde ich mir endlich mal aneignen (wie zum Beispiel, was ist der Unterschied zwischen einem Hasen und einem Kaninchen, hüstel).
      Ansonsten finde ich es selbst manchmal sehr anstrengend, wenn ich von einer Idee zur nächsten springe und nicht weiß, wie ich damit umgehen soll. Mir drängen sich die Ideen so dermaßen auf, dass man durchaus sogar schon von einer Schreibblockade sprechen kann. Daher der Beitrag.

      Und gerne. Wenn ich was weiß, ich teile es gerne 🙂

      Gefällt 1 Person

  2. simonsegur schreibt:

    Hase: Große Ohren, rennt wie ein Teufel.
    Kaninchen: Kleine Ohren, hoppeln nur durch die Gegend.
    Sam hat schon mal zu diesem Thema einen Beitrag geschrieben, vielleicht findest Du ihn interessant: https://introspektivblog.wordpress.com/2016/07/15/das-gegenteil-einer-schreibblokade/
    Was mich selbst angeht: ich liebe es einfach, wenn die Ideen sprudeln. Das verliert sich ohnehin mehr und mehr 🙂 Also: Aufschreiben und genießen. Das muss doch nicht zur Ablenkung führen. Einfach reifen lassen wie Wein!
    Liebe Grüße!

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    • Frau Schreibseele schreibt:

      Danke für den Link und Deinen Kommentar.
      Ich schreibe halt alles auf, um mich selbst zur Ruhe zu bringen. Denn gelegentlich habe ich auch so viele Ideen zu irgendwelchen Geschichten, die sich letztendlich auch als flopp herausstellen. Daher bin ich froh, wenn ich mich nur ein paar Stunden mit denen beschäftigt habe und nicht Wochen oder Monate. In dem Sinne, ich lasse es sprudeln, idealerweise an der richtigen Stelle (bei meiner aktuellen Geschichte).
      lg

      Gefällt 1 Person

  3. nialebt schreibt:

    Ich danke dir auch vielmals für diesen Artikel. Das Problem kannte ich tatsächlich ebenfalls schon – den Fachausdruck noch nicht.
    Und bei mir haben die kleinen Häschen auch schon oft genug dazu geführt, dass ich mich vom eigentlichen Projekt ganz schnell habe abbringen lassen. Da ich von der Idee des Bullet Journals so begeistert bin und mit dem meinigen so gut klar komme, nehme ich deinen Tipp da auch auf jeden Fall an und reserviere in Zukunft ein paar Seiten für die „Mehr-Ideen“.
    Danke dir und alles Liebe,
    Nia

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    • Frau Schreibseele schreibt:

      Hallo Nia,

      willkommen im Club der Killerkanninchen 😉 Das, was Du beschreibst kenne ich nur zu gut. Und daher bin ich dankbar, dass ich das mit dem BuJo entdeckt habe. Dir viel Spaß und einen geordneten Hasenstall für Deine ganzen Ideen.

      lg
      carola

      Gefällt 1 Person

  4. Andrea schreibt:

    Oja, das kenne ich auch. Derzeit ist mein Haupt-Plot-Bunny beleidigt und droht mit Streik. Dafür drängen sich zig andere Plot-Bunnys näher und wollen gestreichelt werden.

    Herzliche Grüße

    Andrea

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    • Frau Schreibseele schreibt:

      Hallo Andrea,

      woher kenne ich das nur. Bei mir ist es momentan sehr ähnlich 😉

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      • Andrea schreibt:

        Hast du liebe Frau Schreibseele einen Rat für mich, wie ich mein Haupt-Plot-Bunny bei Laune halten kann ? Und wie ich die anderen Plot-Bunnys trösten kann, dass sie zwar lieb und süß und brauchbar, aber derzeit noch nicht dran sind ?

        Herzliche Grüße

        Andrea

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      • Frau Schreibseele schreibt:

        Hallo Andrea,

        bei mir funktioniert es, dass ich die erste Fassung so schnell wie nur möglich runterschreibe. Kein nach links schauen und kein nach rechts schauen. Erst einmal die erste Fassung schreiben. Danach kannst Du Dich immer noch um die Geschichte dahinter kümmern.

        Danach kannst Du schauen, ob nicht der eine oder andere Plotbunny doch noch reinpasst. Zudem würde ich mir alle Ideen aufschreiben, die mir so in dem Kopf herumwusseln (oder auch zeichnen oder was auch immer Du gerne machst), um diese dann zwar zu beruhigen, aber ihnen nicht mehr weiter Energie zu widmen. Denn Plotbunnys schreiben nicht Deine aktuelle Geschichte.

        lg

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      • Andrea schreibt:

        Gut, so werde ich es machen, liebe Frau Schreibseele. Gerade hoppelt ein Plot-Bunny vorbei und noch eines. Oh nein, ein Pärchen. Das vermehrt sich doch so schnell.;)
        Gute N8 bis bald. Herzliche Grüße -Andrea

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      • Frau Schreibseele schreibt:

        Dann drücke ich Dir die Daumen, dass Du es schaffst 🙂

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      • Andrea schreibt:

        Meine Muse motzt immer herum. 😉 Es ist nicht einfach mit ihr. 😉 – Dann wieder versorgt sie mich brav mit Ideen, die ich allerdings noch nicht verarbeiten, sondern nur notieren kann, damit sie nicht verloren gehen. – Das mag meine Muse gar nicht: Sie meint , ich soll die Ideen sofort umsetzen.

        Herzliche Grüße

        Andrea

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      • Frau Schreibseele schreibt:

        Immer schön ignorieren. Wenn Du Deinen Roman schreiben willst, dann musst Du gegenüber Deiner Muse hart sein. Nur dann kommst Du weiter 🙂

        lg

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      • Andrea schreibt:

        Ein Roman wird es wohl nicht, eine Fanfiction tut es für’s erste ja auch.
        Man muss immer bescheiden sein. 😉
        Meine Muse sitzt gerade neben mir und flüstert mir Ideen ins Ohr, doch ich habe heute noch keine Zeit, diese auch umzusetzen. Morgen aber sicher, das habe ich meiner Muse versprochen.
        Herzliche Grüße von meiner Muse zu deiner Muse.
        Andrea

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      • Frau Schreibseele schreibt:

        Hallo Andrea,

        auch Fanfiction können interessant sein. Cassandra Clare hat damit angefangen und heute darf sie sich freuen, dass eines ihrer eigenen Romane verfilmt wurde. Hauptsache Du bleibst an Deinem Ball und schreibst Deine Geschichten auf. Dabei wünsch ich Dir viel Spaß und Erfolg.

        lg

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      • Andrea schreibt:

        Ja, liebe Frau Schreibseele, so ist es. Ich bleibe am Ball, schreibe meine Fanfictions auf und merke selbst, wie ich mich dabei weiterentwickle. Eine Fanfiction, die ich vor vielen Jahren einmal geschrieben habe, hat mir damals recht gut gefallen. Inzwischen mag ich sie nicht mehr und habe sie gelöscht. Ab und an kommt es auch vor, dass ich eine Fanfiction/einen Teil davon überarbeitete, damit alles auch wirklich stimmig ist z.b. dass ich nicht mitten einem Handlungsstrang die Erzähloerspektive wechsle, was mir zu Anfang leider oft passiert ist.
        Wenn ich im Kopf von „A“ drinnen bin, hat „B“ Sendepause – d.h. wird zwar erwähnt, doch was „B“ denkt und fühlt, das erfahre ich nicht, außer „B“ redet mit „A“ darüber. Und auch umgekehrt: Schreibe ich aus der Sicht von „B“, sind die Gedanken von „A“ für mich tabu.
        Herzliche Grüße. Andrea

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      • Frau Schreibseele schreibt:

        Fanfiction kann eine sehr gute Grundlage sein, um das Schreiben selbst zu üben. Darüber habe ich hier auch mal gebloggt (https://schreibkasten.wordpress.com/2015/08/22/samstagsschreibratgeber-fanfiction-vom-sinn-und-den-gefahren/). Denn man muss sich nicht um die Figuren oder die Welt kümmern, sondern kann sich komplett auf die Geschichte konzentrieren. Und gelegentlich sogar eine Fanbase aufbauen.

        Und wie man sieht, Du nimmst schon einiges davon mit 🙂

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      • Andrea schreibt:

        Oder einfach lieb sein zu meiner Muse, sie hat ja auch Gefühle. 😉 Mit Leckerlis bestechen ist nicht ihres, das habe ich schon herausgefunden. 😉 – Herzliche Grüße. Andrea

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      • Andrea schreibt:

        Schade, dass es das Blog nicht mehr gibt. Herzliche Grüße. Andrea

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      • Frau Schreibseele schreibt:

        Gibt es, sowohl Der als auch Das.

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      • Andrea schreibt:

        Seltsam, dass ich den/das Blog einmal nicht gefunden habe. – *meine brille putz* – Da ist der/das Blog ja. 😉 – Herzliche Grüße. Andrea

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      • Frau Schreibseele schreibt:

        Dann drücke ich Dir die Daumen, dass Du es schaffst 🙂

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  5. Hallo Frau Schreibseele,
    ich werd gleich mal Deinen Blog abonnieren, gefällt mir gut!
    Zu den Häschen: Die kenne ich nur zu gut. Aktuell habe ich auch wieder einmal mit einigen ganz hartnäckigen zu kämpfen – denn meine Häschen sind vor allen Dingen das: stur, uneinsichtig und hartnäckig. Zudem extrem freiheitsliebend. Nein, einsperren lassen sie sich nicht. Und sie kommen bevorzugterweise genau dann rausgehoppelt, wenn ich gerade an einem Projekt arbeite, und mich wirklich, wirklich konzentrieren muss. Dann sind sie plötzlich da, und schauen mich an mit diesen riesigen Knopfaugen, wie ein stiller Vorwurf, und dann tun sie mir sooo leid… ich nehme sie also hoch und streichle sie einwenig, aber kaum hat der eine seine Streicheleinheiten bekommen, will der nächste welche, und immer so weiter. Ich kann meine Häschen nicht beiseite legen, und schon gar nicht einsperren. 🙂 Deshalb hab ich mir was ausgedacht, und das ist das Online-Buch. Ich schreib eins, quasi live auf meinem Blog. Ich hoffe, mich so wirklich nur auf mein aktuelles Projekt konzentrieren zu können. Die Häschen werden es mir verzeihen. Sie haben Verständnis für die Verpflichtung, die ich eingegangen bin, und betüddeln sich jetzt gegenseitig, solange sie warten müssen.
    Liebe Grüße
    Zuzanna

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    • Frau Schreibseele schreibt:

      Hallo Zuzanna,

      dann heiße ich Dich herzlich willkommen unter meinen VerfolgerInnen ❤

      Und ich bin der Überzeugung jedeR muss einen eigenen Weg finden, mit diesen kleinen Viechern irgendwie klarzukommen. Gestern habe ich auf Twitter einige Bilder gesehen, die ich zuerst nur registriert habe. Doch dann arbeitete mein Gehirn und schon habe ich eine Idee für einen Einteiler. Und gerade kamen mir noch weitere Ideen, wie ich ein paar Konflikte einbauen kann.

      Bei mir ist dann immer das Problem, dass ich am liebsten sofort anfangen würde, um loszuschreiben. Daher finde ich es halt ungemein wichtig, mit ihnen umzugehen, damit das aktuelle Projekt nicht darunter leidet. Ansonsten wird es nie fertig.

      Daher finde ich Deine Idee passend 🙂

      liebe grüße zurück

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