Deine Ziele für das kommende Jahr (2017)

Hei, hallo und herzlich willkommen,

bald ist es so weit, das neue Jahr steht vor der Tür. Und seien wir ruhig zu uns selbst ehrlich. Jetzt geht wieder die Zeit los, in denen wir planen, was wir kommendes Jahr alles so vorhaben. Und dabei kann es passieren, dass unsere Liste länger ist, als wir es, realistisch gesehen, wirklich schaffen können. Daher möchte ich mir heute einige Gedanken darüber machen.

Kurze Vorgedanken

Meine Liste für dieses Jahr (2016) war ziemlich lang. Zwei Romane, vier Novellen, dann noch ein paar Kurzgeschichten waren definitiv drauf. Dann sportlicher werden, abnehmen und noch so einiges mehr.

Gut, ich habe drei Novellen geschafft, auch wenn nur eine leben darf. Beim Rest, nun, reden wir nicht darüber. Aber das ist das Problem, bei diesen ganzen Listen und Dingen, die man sich vornimmt, für das kommende Jahr. Das Jahr ist viel zu lang, um sich an diese ganzen Listen zu erinnern. Und dann kommt es dazu, dass man sich sagt, ich kümmere mich morgen darum. Dann kommt der Nächste morgen und man verschiebt es wieder. Am Ende wacht man auf und wünscht schöne Feiertage.

Mist, schon wieder ist ein Jahr vergangen und man hat nicht das erreicht, was man wollte. Das schlechte Gewissen macht sich breit, man will es im kommenden Jahr besser machen. Und landet im alten Trott.

Lohnen sich dann die großen Ziele überhaupt?

Ich würde ganz klar sagen, ja. Wenn wir keine großen Ziele haben, worauf sollen wir letztendlich hinarbeiten? Ohne wirklich die großen Ziele und Träume und Wünsche, weiß zumindest ich nicht, wohin mein Weg gehen soll.

Daher setze ich mir durchaus ein oder zwei große Ziele für das kommende Jahr. Nur übertreibe ich es nicht mehr. Sechs Schreibprojekte, ja, die wären durchaus machbar gewesen. Aber es war doch letztendlich zu viel, zumindest für mich und meine momentane Situation. Und nun ärgere ich mich über mich selbst und weiß nicht, wieso ich dieses Jahr zu faul war. Für mich selbst war das ein Fehler.

Wie wäre es denn mit kleinen großen Zielen?

Wie wäre es denn, wenn wir uns nicht zehn große Ziele für das kommende Jahr setzen, sondern kleine? Was meine ich damit jetzt genau?

Du kannst gerne im Hinterkopf behalten, dass Du nächstes Jahr am liebsten vier Romane, drei Novellen und zehn Kurzgeschichten schreiben möchtest. Aber Du arbeitest Dich dabei immer Schritt für Schritt vor.

Also wie wäre es mit einem Roman und drei Kurzgeschichten im ersten Quartal?

Das ist auf alle Fälle übersichtlicher, als wenn Du versuchst, ein komplettes Jahr im Auge zu behalten. Bei mir zumindest klappt das nicht. Vermutlich, weil das Jahr einfach zu lang ist und man glaubt, man habe so unendlich viel Zeit dafür.

Wenn Du Dir aber kleinere Ziele setzt, dann dürfte es durchaus wahrscheinlicher sein, dass Du diese Ziele auch eher erreichst. Dadurch kann das kommende Jahr erfolgreicher sein und die Frustration ist nicht mehr so groß.

Das erste Ziel ist erreicht, und nun?

Dann gehst Du auf Dein nächstes Ziel zu. Immer eines nach dem anderen. Daher finde ich es in Ordnung, sich zu notieren, was man im Allgemeinen vorhat. Aber ich werde mich im kommenden Jahr immer auf die kleinen Ziele pro Quartal (also drei Monate) konzentrieren.

Das bedeutet natürlich auch, dass ich mir Deadlines setze bzw. setzen muss. Ansonsten habe ich für mich immer Ausreden, warum ich noch Zeit habe Ziel 1 oder 2 noch nicht zu erreichen. Denn theoretisch könnte ich ja das komplette kommende Jahr für das erste Ziel nutzen.

Sobald ich dann Ziel 1 erreicht habe, kümmere ich mich spätestens am nächsten Tag um das erreichen von Ziel 2. Dabei ist es egal, ob ich noch ein wenig Zeit habe, um eine Deadline zu erreichen oder nicht.

Daher finde ich es durchaus schon wichtig, dass ich mir Gedanken mache, was ich überhaupt im kommenden Jahr erreichen möchte. Aber ich konzentriere mich nicht mehr auf die ganzen Pläne, sondern eben auf einzelne. Dadurch sollte alles übersichtlicher werden und hoffentlich auch eher erreichbar.

Ich hab die Deadline verpasst

Klar, es kann jederzeit passieren, dass man eine Deadline verpasst. Sei es, weil das Projekt größer geworden ist, als man ursprünglich gedacht hat oder weil andere Verpflichtungen zu viel Zeit gefressen haben.

Für mich ist das Wichtigste dann immer, tief durchatmen und akzeptieren, dass es so gekommen ist. Denn seien wir mal ehrlich, ändern können wir es im Nachhinein nun auch nicht mehr. Warum sich also darüber ärgern?

Führe lieber eine Analyse durch, warum Du Deine Deadline verpasst hast. Das ist um einiges effektiver, als sich herumzuärgern. Überprüfe also gedanklich oder auf Papier, was passiert ist.

Warst Du krank? Nun gut, dann sollte es jetzt besser laufen, wenn Du wieder gesund bist. Hast Du zu viel fern gesehen? Das kannst Du ändern, indem Du zu bestimmten Zeiten schreibst und zu bestimmten Zeiten das Gerät einschaltest. Und das kannst Du mit allen Punkten machen. Liste sie auf und überlege Dir dann Alternativen dazu, wie Du damit umgehen kannst.

Dann schau, ob Du im nächsten Quartal damit besser klarkommst, als im vorherigen. Wenn ja, dann versuch dabei zu bleiben, was Du Dir überlegt hast. Wenn es jedoch zu schwer ist, weil es ein Verzicht ist, mit dem Du nicht klarkommst, überprüfe, wie Du anders vorgehen kannst. Ansonsten dürfte das Dein Weg sein. Kommst Du trotzdem nicht mit Deinen Deadlines klar, kann es auch an der Länge liegen.

Manche Projekte brauchen eben mehr Zeit, als andere. Und wenn Du Deine Deadlines zu kurz setzt, dann kann es eben passieren, dass Du sie nicht einhalten kannst. Das ist aber dann ein hausgemachtes Problem.

Wenn Du noch nicht einschätzen kannst, wie lange ein Projekt grob dauert, dann nimm Dir lieber etwas mehr Zeit, als dass Du Dich am Ende überforderst. Doch gleichzeitig sei nicht ZU großzügig. Ein wenig Druck hat noch nie jemanden geschadet.

Abschlussgedanken

Natürlich mag es Dir logisch sein, was ich oben geschrieben habe. Aber trotzdem verlieren wir uns immer und immer wieder in einem alten Trott. Am Ende eines Jahres nehmen wir uns etwas vor und meistens vergessen oder ignorieren wir unsere Ziele für das kommende Jahr. Häufig sogar schon in der ersten Kalenderwoche.

Versuch es ruhig mit den kleinen Schritten. Vielleicht klappt es, vielleicht auch nicht. Aber ich kann mir zumindest gut vorstellen, dass es eher funktionieren könnte, als wenn man sich selbst überfordert. Und ich werde Dir im kommenden Jahr dann erzählen, ob diese Methode bei mir funktioniert.

Definiere Deine Ziele

Nun ist es an Dir. Welche Ziele willst Du im kommenden Jahr erreichen? Schreib sie einfach alle auf, egal wie groß oder wie klein sie auch sein mögen.

Unterteile sie in kleine Projekte und Deadlines

Dann überleg Dir, welche Ziele Du als Erstes erreichen möchtest und in welcher Zeit. Das sind dann die Punkte, die Du als erstes im ersten Quartal erreichen kannst/möchtest/sollst. Alle anderen Punkte bleiben zwar bestehen, aber sind erst einmal nicht interessant. Sie werden nach und nach abgearbeitet.

Leg los!

Selbst wenn nur ein Punkt auf Deiner Liste steht, der wird nicht erfüllt, wenn Du nicht loslegst. Also setz Dich heute, spätestens morgen hin und fang an zu planen. Und wenn Du willst, fang schon morgen an, Deine Ziele umzusetzen. Jeder Tag ist ein guter Tag, um anzufangen.

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Über Frau Schreibseele

eine schreibende, die auf den weg zu ihrer ersten geschichte ist. und bis dahin gibt es beiträge rund ums schreiben, lesen und erleben auf meinem blog :)
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