Ein (möglicher) Überarbeitungsplan

Hei, hallo und herzlich willkommen,

leider reicht es nicht aus, einfach nur einen Roman zu schreiben und dann hat sich die Arbeit erledigt. Danach geht diese nämlich erst richtig los. Dabei hat jede Autorin und jeder Autor eine eigene Methode, wie sie oder er mit der Überarbeitung umgeht.

Aber es könnte sein, dass Du einige Inspirationen möchtest, wie Du das angehen könntest. Dabei habe ich mich in erster Linie daran orientiert, wie ich den Weg der Überarbeitung gehe und nicht, wie man ihn eventuell gehen könnte.

Kurze Vorgedanken

Über kurz oder lang wirst Du Deine Methode finden, wie Du Deine Geschichten überarbeitest. Das ist ganz normal. Aber es könnte halt sein, dass Du noch gar keine Ideen hast, wie das theoretisch gehen könnte. Wie oft solltest Du Deinen Roman überarbeiten, bevor Du es an eine Lektorin schickst? Oder wann solltest Du fremde LeserInnen bitten, Dir zu helfen?

Letztendlich musst Du das für Dich entscheiden. Aber trotzdem kommt hier mein Vorschlag.

Kurze Anmerkung noch, bevor es losgeht: Einige Phasen greifen nahtlos ineinander über. Du wirst sicherlich schon merken, wo Du diese gleichzeitig bearbeiten kannst, auch wenn ich sie hier (zur Übersicht) getrennt aufführe.

Und die Bezeichnungen der Alpha-, Beta- und Gamma-LeserInnen und ihre Erklärungen stammen von mir. Andere werden diese anders bezeichnen (meistens nur Betas) und sie anders definieren. Das ist in Ordnung, für mich werde ich die folgenden Erklärungen verwenden.

Deinen Roman schreiben (Deine erste Fassung)

Dazu muss ich sicherlich nicht viel schreiben. Ohne eine fertige Geschichte kannst Du nichts überarbeiten. Daher meine klare Empfehlung, schreib Deine Geschichte, und das so schnell, wie es Dir nur möglich ist.

Warum?

Eine der Gründe ist einfach, um Dich selbst zu überlisten. Denn je schneller Du die Geschichte geschrieben hast, desto eher bist Du noch geneigt, diese auch zu überarbeiten. Du fühlst Dich nicht von Deinem eigenen Roman gelangweilt, wenn Du über Wochen oder Monate daran arbeitest, einfach weil Du Deine Geschichte so gut kennst.

Angela Knight hatte in ihrem Buch „Passionate Ink“ noch einen sehr guten Hinweis geliefert, wie man garantiert niemals einen Roman veröffentlicht. Und ich muss mir eingestehen, dass ich diesen Fehler auch am Anfang gemacht habe. Der Fehler ist der, dass man einem Kapitel schreibt und diesen dann so lange überarbeitet, bis er scheinbar perfekt ist.

Dabei passiert eben das, was ich oben beschrieben habe. Dadurch wird die eigene Geschichte irgendwann langweilig und man möchte sich nicht mehr damit beschäftigen. Und was passiert? Man fängt einen neuen Roman an und macht dann den gleichen Fehler. Am Ende veröffentlicht man gar nichts.

Wenn Du also Deinen Roman fertig hast, geht es in die Runde der ersten Überarbeitung.

Deine zweite Fassung

Die erste Fassung ist der fertige Roman. Dabei ist es völlig egal, wie gut oder wie schlecht die Geschichte ist. Hauptsache ist erst einmal, dass Du was in den Händen hältst. Wenn Du Dich mit der zweiten Fassung beschäftigst, kannst Du das alles gerade rücken.

Damit meine ich, dass in der zweiten Fassung der Roman so geschrieben wird, wie er Dir am Ende hoffentlich gefällt. Sätze werden hier überarbeitet, Szenen umgeschrieben oder komplett neu verfasst.

Meine Empfehlung für die zweite Fassung ist ganz klar, halte Dich an der Geschichte auf, nicht an anderen Dingen wie der Rechtschreibung oder der Recherche. Das alles ist wichtig, keine Frage, aber nicht jetzt. Wenn Du merkst, dass Du noch etwas recherchieren musst, notiere es Dir an der entsprechenden Stelle in einer sehr auffälligen Farbe. Und dann mach weiter.

Es geht hierbei darum, dass Du mit der zweiten Fassung fertig wirst. Hierbei kannst Du Dir auch ein wenig Zeit lassen, sodass Du am Ende wirklich eine Geschichte hast, die nur noch den letzten Feinschliff braucht.

Deine dritte Fassung

Wenn Du dann die zweite Fassung fertig hast, geht es darum, dass Du Dich nun um kleinere Details kümmerst. Also, welche Fragen sind noch offen, was musst Du noch recherchieren und was will noch eingefügt werden.

Falls Du Dich um eine schwierige Szene gedrückt hast, ist jetzt die Zeit. Entweder Du schmeißt die Szene komplett raus oder schreibst sie endlich. Jetzt ist keine Zeit mehr, sich davor zu drücken. Deine Geschichte will erzählt werden, also, erzähl sie.

Jetzt ist es auch Zeit, dass Du Dich um Deine Rechtschreibung kümmerst (so gut es Dir persönlich möglich ist) oder auch um Füllwörter. Schau nach, welche Formulierung Dir gefällt und schreib den Text so, dass Du am Ende damit zufrieden bist.

Deine AlphaleserInnen

Jetzt musst Du ganz mutig sein. Und zwar richtig. Denn nun wird es Zeit, dass Du Dir einige LeserInnen suchst, denen Du auch Dein Manuskript zusendest. Wie viele es sind, das ist Dir selbst überlassen. Meine Empfehlung ist, mindestens drei Personen bzw. eine ungerade Zahl.

Der Grund ist einfach. Wenn eine Person sagt, dass ihr eine Szene gefällt und die andere hingegen, dass diese rausgeschmissen werden soll, kann die dritte Person letztendlich die Entscheidung herbeiführen. Ist die Szene gut oder nicht? Wenn Dir die Szene gefällt und zwei Personen sie ebenfalls mögen, hast Du eine entsprechende emotionale Rückendeckung.

Das bedeutet nicht, dass die dritte Person unrecht hat. Ihr gefällt die Szene nicht. Damit musst Du rechnen. Lies Dir ihre Argumente durch, warum sie die Szene nicht mag und überleg, was Du davon übernehmen willst oder nicht.

Eines solltest Du immer bedenken. Es ist Deine Geschichte, also entscheidest auch letztendlich Du, was Du von den Kritiken übernimmst und was nicht.

Deine vierte Fassung

In der vierten Fassung arbeitest Du dann die Punkte, welche Deine Alpha-LeserInnen Dir mitgeteilt haben (und Du für gut befunden hast) in Dein Manuskript ein. Beide Punkte können durchaus parallel laufen, sodass Du nicht zu viel Zeit verlierst.

Und zudem kannst Du Dich auch jetzt schon auf die Suche nach Deiner Lektorin machen. Frag ruhig in den sozialen Medien nach, wer da so infrage kommt. Such dann die Internetseiten heraus und schau sie Dir an. Gefällt Dir deren Auftritt und was sagt Dein Bauchgefühl?

Da Du einer wildfremden Person Deine Geschichte anvertraust, sollte natürlich ein gewisses Vertrauen da sein. Daher entscheide Dich nicht zu schnell für jemanden, mit der oder dem Du am Ende vielleicht noch nicht einmal glücklich wirst.

Gegebenenfalls vertrau der Person einige Seiten für ein Probelektorat an. Wenn Kosten auf Dich zukommen, ich würd Dir empfehlen, diese zu tragen. Lieber vorher ein wenig Geld ausgeben, als am Ende viel zu verlieren und ein halb gares Etwas in den Händen halten, dass man nicht ein lektoriertes Manuskript bezeichnen kann.

Dein Lektorat

Dann ist es so weit. Du hast Dich hoffentlich für eine Lektorin entschieden und die Angelegenheit mit dem Preis und der Zahlung ist auch geklärt. Dann schick ihr nun Dein geliebtes Manuskript zu. Je nachdem, was ihr ausgemacht habt, dauert es nun natürlich seine Zeit, bis Du Dein Manuskript zurückbekommst.

In der Zwischenzeit würde ich Dir nicht empfehlen, an Dein Manuskript weiterzuarbeiten. Akzeptiere, dass Du jetzt keine Kontrolle mehr darüber hast. Jetzt ist jemand anderes dran und wird Dir hoffentlich zeigen, was Du nun besser machen kannst.

Eventuell wäre jetzt der beste Zeitpunkt, um am nächsten Manuskript zu arbeiten. Sei es am Plot oder das Du den Roman schreibst. Oder Du machst ein paar Tage Urlaub. Was auch immer, genieß die Zeit, so gut es Dir eben möglich ist.

Deine fünfte Fassung

Wenn Du das Ergebnis Deiner Lektorin zurückbekommst, kann es sein, dass Du sehr viel Rotes siehst. Das habe ich schon öfters von AutorInnen gelesen, dass sie dann vor lauter Schreck erst einmal die Datei zugemacht haben.

Das ist durchaus verständlich. Denn wir sehen Lektorinnen als Profis an, die wissen, was sie tun (oder es zumindest sollten). Und dann kommt genau solch eine Person daher und sagt uns, was an unserem eigentlich doch so genialen Werk nun auf einmal nicht ganz so perfekt ist. Das kann erst einmal wehtun.

Wenn Du den ersten Schrecken überstanden hast, schau Dir die Kommentare in aller Ruhe an. Viele Lektorinnen schreiben nicht nur auf, was sie schlecht fanden, sondern auch, was sie als gut empfunden haben. Daher lies Dir die ersten Kommentare durch und arbeite die ein, welche Dir zusagen. Alle anderen kannst Du dann einfach ignorieren.

Denk daran, es ist Dein Buch. Und Du entscheidest, wie sich Deine Geschichte ändert. Hör ruhig auf Deine Lektorin, aber auch auf Dein Gefühl. Zu dritt werdet ihr aus der Geschichte das Beste herausholen.

Deine Beta-Leserinnen

Wenn Du es geschafft und alle Anmerkungen eingearbeitet hast, dann kannst Du Dich beglückwünschen. Denn der Löwinnenanteil an der Arbeit ist jetzt erledigt. Trotzdem würde ich selbst jetzt noch zu den Betaleserinnen greifen.

Sie machen noch einmal die Arbeit der Alphaleserinnen. Da aber das Buch mindestens zwei Profidurchgänge hinter sich hat (den der Alphaleserinnen und eben den der Lektorin), sollte es hier nun um einiges schneller gehen.

Deine Betaleserinnen sollen im Grunde genommen auf zwei Dinge achten:

  1. Ist nun der Roman sauber überarbeitet, und zwar so, dass sie den auch lesen würden, wenn er nicht von Dir ist (also in einer Buchhandlung stehen würde)?
    Wenn nicht, was soll, derer Meinung nach, noch geändert werden? Oder wo hapert es noch?
  2. Idealerweise ist mindestens eine Person dabei, die absolut sicher in der deutschen Rechtschreibung ist und nun so gut wie alle Fehler auslöscht, die sich noch eingeschlichen haben.
    Zwar korrigiert eine Lektorin durchaus Rechtschreibfehler. Aber häufig ignoriert sie diese auch, da es sich hierbei um Extrakosten handelt. Und wenn Du sie nicht bezahlt hast, sollte das jemand anderes übernehmen.

Deine Betaleserinnen können sehr gerne die Gleichen sein, wie Deine Alphaleserinnen. Die kennst Du letztendlich schon und weißt, wie sie arbeiten. Solltest Du andere wollen, dann kümmere Dich rechtzeitig darum, dass Du da jemanden findest. Vielleicht schon dann, wenn Dein Roman im Lektorat ist.

Deine sechste Fassung

Immer dann, wenn Du etwas von Deinen Betaleserinnen zurückbekommst, arbeitest Du die Rückmeldungen (gerade die Korrekturen zu Rechtschreibfehlern) in Dein Manuskript ein.

Meine Empfehlung ist, während Du über die Meinung Deiner Betaleserinnen gerne diskutieren kannst, gilt dies nicht für die Korrektur der Rechtschreibfehler. Wenn Du Dir sicher bist, dass DeinE LeserInnen davon Ahnung haben, vertrau ihnen und korrigiere Deinen Text. Denn LeserInnen können sehr grausam sein, wenn sie auch nur einen Rechtschreibfehler finden. Daher ist es besser, wenn Du Dich darum besonders kümmerst.

Deine Korrektorin

Wenn Du Deine Lektorin nicht beauftragt hast, Deine Rechtschreibfehler zu tilgen, ist spätestens jetzt Zeit, dass Du das noch einmal professionell machst. Das bedeutet, dass Du jemanden dafür bezahlst. Deine Betaleserin kann da eine Expertin drin sein, aber eine Korrektorin kümmert sich nicht nur darum.

Sie schaut sich auch noch einmal den Satzbau an und versucht noch einmal das Beste aus Deinem Text herauszukitzeln, sodass Du den perfekten Text am Ende bekommst. Solltest Du eine hervorragende Betaleserin haben, dann kannst Du Dir überlegen diesen Punkt zu überspringen. Aber gerade bei der Erstveröffentlichung würde ich Dir schon empfehlen, zumindest darüber nachzudenken. Denn es heißt nicht umsonst, der erste Eindruck zählt.

Deine siebte Fassung

Hier geht es wieder darum, dass alle Änderungsvorschläge Deiner Korrektorin eingearbeitet werden. Im Idealfall waren das nicht viele, geh aber hier gerne gewissenhaft vor und schau, was für Änderungen sie Dir vorgeschlagen hat. Und dann sieh weiter, was Du davon übernehmen willst.

Wie geschrieben, bei Rechtschreibfehlern würde ich keine Kompromisse machen, bei dem Satzbau können wir gerne darüber diskutieren.

Deine GammaleserInnen

Die Bezeichnung GammaleserIn stammt von mir und ich sehe sie als die letzten LeserInnen, welche mein Werk dann noch einmal in die Hand bekommen. Sie sollen noch einmal drüber schauen, ob wirklich alles in Ordnung ist oder sich der eine letzte Rechtschreibfehler eingeschlichen hat.

Meine Empfehlung ist, dass es Personen sind, die zuvor noch nie Dein Werk in den Händen gehalten haben. Die sind frisch, unvoreingenommen und kennen die vorherigen Fassungen nicht. Sie sollen einfach nur lesen, wie gut das Buch ist und ob Du es danach veröffentlichen kannst.

Deine achte Fassung

Jetzt lies noch einmal selbst über Deine Geschichte und schau nach, ob sie Dir wirklich gefällt oder Du noch den einen oder anderen Satz ändern möchtest. Setz Dir hier eine Deadline, damit Du es nicht übertreibst. Sorg dafür, dass Du vielleicht maximal eine Woche daran arbeitest und danach wird Deine Geschichte veröffentlicht. Ende der Diskussion 🙂

Abschlussgedanken

Wie oben schon geschrieben, das ist natürlich nur ein Vorschlag. Ob Du wirklich so intensiv an Deiner Geschichte arbeiten möchtest, ist letztendlich Dir überlassen. Wichtig ist nur, dass Du Dich mit dem Endergebnis identifizieren kannst. Immerhin spiegelt Dein Roman auch ein Teil Deiner Persönlichkeit wieder. Aus diesem Grund solltest Du auch zu dem stehen, was Du veröffentlichen möchtest.

Auch wenn der Weg zum Endroman ein wenig lang wirkt und durchaus stressig, solltest Du eines nicht vergessen, hab Spaß dabei.

Dein eigener Plan

Du bist dran. Überleg Dir, welche Punkte Du von meinem Plan für Dich übernehmen möchtest und was Du in Deinem Plan aufnehmen willst. Und dann arbeite danach.
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Über Frau Schreibseele

eine schreibende, die auf den weg zu ihrer ersten geschichte ist. und bis dahin gibt es beiträge rund ums schreiben, lesen und erleben auf meinem blog :)
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8 Antworten zu Ein (möglicher) Überarbeitungsplan

  1. quakente22 schreibt:

    Wow. 8 Fassungen? Das klingt beängstigend, aber es kommt wohl auf den Text an und wie man vorher plant, ob man ganze 8 Fassungen braucht.

    Gefällt mir

    • Frau Schreibseele schreibt:

      Hallo und danke für Deine Rückmeldung.

      Letztendlich kommt es in der Tat darauf an, wie gewaltig das Projekt letztendlich wird. Und auch, wie viel Unterstützung Du auch „anforderst“. Sagen wir, dass Du zwar ein Lektorat nimmst, aber kein Korrektorat, dadurch entfällt schon ein bis zwei Fassungen. Und wenn Du nur Beta- und eventuell GammaleserInnen an Bord holst, entfällt auch noch eine weitere Fassung.

      Das, was ich hier beschrieben habe, ich in der Tat eine sehr extreme Variante. Und vielleicht beim allerersten Roman durchaus überlegenswert, sie auf den Prüfstand zu stellen. Aber was Du davon wirklich umsetzen willst, das liegt letztendlich und immer bei Dir selbst. Es ist Dein Roman und was Du willst, entscheidest Du auch für Dich. So einfach ist das. Es handelt sich hier (glücklicherweise) ja nur um einen Vorschlag 🙂

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  2. pdecrinis schreibt:

    Mir gefällt dieser Artikel ausgesprochen gut. Damit ist auch meine Frage nach dem Unterschied zwischen Alpha, Beta, und Gammalesern beantwortet. Werde dieses Modell mit meinen aktuellen Überarbeitungsprozess kombinieren.

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  3. Ryek Darkener schreibt:

    Sehr gute Zusammenfassung aller möglichen Schritte. Und Danke! für den Nachsatz, dass das die Extremposition ist. 😉

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    • Frau Schreibseele schreibt:

      Hallo Ryek,

      vielen Dank für Deinen Kommentar. Zwar passiert es mir im Eifer des Gefechtes durchaus, dass ich gelegentlich eine belehrende Stimme habe (ich gebe mir Mühe, meine Beiträge nicht mehr zu schreiben und ältere Beiträge werde ich entsprechend überarbeiten), aber ich wage es im Grunde genommen nicht, anderen vorzuschreiben, wie sie zu arbeiten oder zu schreiben haben. Die einzige Person, der ich das sage / sagen würde, bin ich selbst.

      Und ich verrate Dir ein kleines Geheimnis: Ich breche permanent meine eigene Regeln 😉 In dem Sinne, nimmt mit, was Du gebrauchen kannst und lass hier, was Dich stört 🙂

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  4. Juliane Schiesel schreibt:

    Hallo Frau Schreibseele!

    Ich finde deinen Plan zum Überarbeiten klasse und würde fast genauso unterschreiben. Nur dass ich gerne zwischen der ersten und der zweiten Fassung einige Wochen, wenn nicht sogar 2-3 Monate vergehen lasse um einfach genug Abstand zum Text zu bekommen. Das hilft mir persönlich immer sehr, noch Schwachstellen zu finden. Und vor allem das laut lesen. Ich lese mir meine eigenen Texte in einer bestimmten Phase auch gerne mal selbst laut vor, denn dann stolpere ich mit Sicherheit über komische Formulierungen oder eigenartige Sätze. 😀

    Danke für deinen Artikel!
    Liebe Grüße

    Juliane

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    • Frau Schreibseele schreibt:

      Hallo Juliane,

      vielen Dank für Deinen Kommentar. Klar, jede und jeder soll, sofern gewünscht, den Vorschlag an die persönlichen Überarbeitungsweise anpassen. Wenn Du eine Pause brauchst, ist das in Ordnung. Andere hingegen möchten lieber weiterarbeiten. Aber Dein Einwand ist durchaus berechtigt. Denn dieser Abstand kann durchaus wichtig sein.

      Aber Deinen Hinweis, die Sachen laut vorzulesen ist sehr gut. Denn ich habe das öfters schon gemacht und dachte mir, wohowo, was war DAS denn? Manchmal kamen Sätze dabei heraus, bei denen ich mir dachte, ob das wirklich ein menschlicher Satz war. In Gedanken gelesen, klangen sie durchaus gut, aber nicht laut. Danke für die Erinnerung.

      Und gern geschehen ❤
      lg

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