[Schreibsonntag] Mein Januar 2017

Hei, hallo und herzlich willkommen,

am letzten Sonntag eines Monats will ich offenlegen, was ich so im vergangenen Monat alles geschafft habe, bezüglich meines Romans oder auch sonst, was ich in dieser Richtung geht.

Und es gibt dabei immer einen kleinen Ausblick auf meinen persönlichen Monatssoundtrack.

Kurze Vorgedanken

Idealerweise sollte man jeden Tag an einem Roman schreiben. Gerade dann, wenn man vorhat diesen noch im aktuellen Jahr zu veröffentlichen und zwei weitere schreiben will. Daher ist es durchaus wichtig, dass man sich am Riemen reißt und hart daran arbeitet.

Aber nicht jeder Tag ist ein idealer Tag.

Was habe ich so geschafft?

Im Grunde genommen habe ich wirklich geschafft, mein Prolog und Kapitel 1 zu schreiben. Da ich wieder einige neue Ideen hatte, musste das sein. Doch zwischenzeitlich habe ich noch einmal komplett die Idee überworfen und muss mir eingestehen, das, was ich bisher geschafft habe, ist ganz nett, aber nicht das Wahre.

Gerade bin ich dabei, die Charaktere genauer kennenzulernen und arbeite sie daher noch einmal sehr ausführlich aus. Viele der Punkte habe ich mir durchaus zwischenzeitlich gedacht. Doch andere hingegen sind mir völlig neu und ich bin überrascht.

Zugegeben, viele der Punkte hätte ich vorher erarbeiten sollen, tat es aber nicht. Denn ich wollte sehen, wie sehr ich einen Plot benötige. Und ich muss mir eingestehen, ja, ich brauche wirklich einen halbwegs guten Plot.

Dabei merke ich immer wieder, wie kreativ ich werde, wenn ich mit den Tarotkarten arbeite. Es ist schon fast egal, welches Deck ich nutze, auch wenn ich Themendecks durchaus bevorzuge. Hauptsache, ich kann mit der Bedeutung arbeiten und sie einbringen.

Ich habe durchaus meine Ideen für den Roman. Doch manchmal fehlen mir einfach die Worte dafür. Und da nutze ich die Tarotkarten, welche mir die Worte zusammenfassen und helfen.

Was habe ich nicht geschafft?

Eben wirklich intensiv weiterzuarbeiten und zu schreiben. Das muss ich mir leider eingestehen. Und ehrlich gesagt, bis Anfang April weiß ich auch noch nicht, ob ich wirklich schaffe, intensiv zu schreiben. Denn da schreibe ich meine Zwischenprüfung und muss natürlich auch endlich mal anfangen zu lernen.

Dabei sage ich mir jeden Tag aufs Neue, es müssen ja keine 1.000 Wörter oder mehr sein. Fünfhundert reichen auch schon aus. Trotzdem konnte ich mich diesen Monat nicht motivieren, mich wirklich täglich hinzusetzen und auch wirklich zu schreiben.

Natürlich könnte ich jetzt sagen, dass die Arbeit mich schlaucht. Und der Heimweg ist auch nicht gerade kurz (eine Stunde). Klar, das können durchaus Elemente sein, die mich daran hindern zu schreiben. Und der Blog will auch gefüllt werden.

Aber das alles sind lediglich billige Ausreden. Und diesen Monat habe ich mich leider derer doch sehr ausführlich bedient.

Immerhin sitze ich nicht den ganzen Tag über meinen Büchern und lerne. Schön wäre es vielleicht, mache ich aber nicht. Zudem sitze ich auch nicht den ganzen Tag an meinen Blogbeiträgen. Glücklicherweise, wie ich an dieser Stelle durchaus betonen möchte.

Das bedeutet, ich muss mir nur endlich einen Plan überlegen, wie ich am besten mit den ganzen Dingen umgehe.

Zum einen, täglich zwei Stunden lernen. Also Notizen schreiben, MindMaps erstellen und was weiß ich. Das sollte zu schaffen sein. Dann eine Stunde an meinem nächsten Blogbeitrag schreiben. Über meinen Laptop geht das ohne Weiteres.

Und ab acht Uhr am Abend wird dann geschrieben. Wie erwähnt, es reichen schon 500 Wörter, um weiterzukommen. Ein wenig planen und dann schreiben, das sollte für den Anfang bis April reichen. Was danach kommt, das kommt danach. Da will ich mich jetzt nicht festlegen. Das ist einfach zu weit in der Zukunft.

Was habe ich diesen Monat gelernt?

Dass ich um einiges intensiver arbeiten muss, will ich dieses Jahr wirklich meinen Roman veröffentlichen. Und natürlich will ich auch wirklich noch zwei weitere Schreiben.

Vor allem, ich benötige einen Plot, um wirklich schreiben zu können. Das habe ich eindeutig gesehen. Es gibt Menschen, die können ohne Weiteres drauf losschreiben und haben auch eine halbwegs tolle Geschichte. Bei mir ist es definitiv nicht der Fall. Und das ist auch völlig in Ordnung. Vor allem, dass ich es jetzt gelernt habe.

Weiterhin ist es in der Tat leichter Ausreden zu finden, nicht zu schreiben, als sich hinzusetzen, um zu schreiben. Aber dann, wenn man in diesem Trott ist. Letztes Jahr war ich im Trott zu schreiben und es fiel mir schwer mich hinzusetzen, und mithilfe einer Ausrede nicht zu schreiben. Jetzt ist es genau andersherum.

Das bedeutet, ich zumindest muss mich erst einmal wieder motivieren, um zu schreiben. Dann wird das alles schon werden.

Was plane ich für den Februar

Heute habe ich mein Bullet Journal für die kommende Woche fertiggemacht. Da am Mittwoch der Februar beginnt, habe ich auch die Seiten für den Monat gezeichnet (eine Monatsübersicht und Derartiges).

Dabei spielt dieser Tracker (mal wieder) eine wichtige Rolle:

Doch ich werde nicht 1.600 Wörter im Monat schreiben, sondern nur 1.200 bzw. 1.072. Denn mein Monatsziel sind bescheidene 30.000 Wörter. Und das sollte doch nun wirklich zu schaffen sein.

Und natürlich möchte ich mich bemühen einen soliden Plot zu haben, mit dem ich arbeiten kann. Zurzeit arbeite ich mit der Heldinnenreise und komme damit sogar sehr gut klar. In dem Sinne, es wird schon werden.

Abschlussgedanken

So, Schluss mit lamentieren, ich setz mich jetzt hin und schreib weiter an meinem Roman. Immerhin kenn ich jetzt die Charaktere um einiges besser als zuvor. Und das hat sich definitiv gelohnt.

Wie sieht es bei Dir aus? Was hast Du diesen Monat alles erreicht?

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Über Frau Schreibseele

eine schreibende, die auf den weg zu ihrer ersten geschichte ist. und bis dahin gibt es beiträge rund ums schreiben, lesen und erleben auf meinem blog :)
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4 Antworten zu [Schreibsonntag] Mein Januar 2017

  1. Michael Behr schreibt:

    Übers Schreiben darf ich im Moment nicht nachdenken, ansonsten werde ich trübsinnig ;-).

    Aber was ich erreicht habe, oder gerade dabei bin zu erreichen ist, dass ich die Überarbeitung meines zur Veröffentlichung anstehenden Romans als gleichwertigen Ersatz akzeptiere. Und wenn ich mal einen Tag nicht daran arbeite und/oder nicht blogge, dann bricht nicht gleich die Welt zusammen.

    Das ist vielleicht nicht sonderlich produktiv in Bezug auf neue Worte, aber es reicht mir aus, um ganz zufrieden zu sein :-).

    Ich wünsche dir viel Spaß (!) und Erfolg bei deinen 30.000 Wörtern!

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    • Frau Schreibseele schreibt:

      Hallo Michael,

      Überarbeitung finde ich durchaus gleichwertig. Denn wie soll man einen Roman veröffentlichen, wenn man ihn nicht überarbeitet? Leider scheiterte es da bei mir komplett im Januar. Ich würde sagen, von den ganzen 31 Tagen habe ich vielleicht eine Woche wirklich daran gearbeitet. Und das ist für mich dann doch zu wenig.

      Aber neuer Tag, neue Möglichkeiten.

      Danke Dir und viel Erfolg mit Deiner Geschichte ❤

      Gefällt mir

    • Frau Schreibseele schreibt:

      Hallo Michael,

      Überarbeitung finde ich durchaus gleichwertig. Denn wie soll man einen Roman veröffentlichen, wenn man ihn nicht überarbeitet? Leider scheiterte es da bei mir komplett im Januar. Ich würde sagen, von den ganzen 31 Tagen habe ich vielleicht eine Woche wirklich daran gearbeitet. Und das ist für mich dann doch zu wenig.

      Aber neuer Tag, neue Möglichkeiten.

      Danke Dir und viel Erfolg mit Deiner Geschichte ❤

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    • Frau Schreibseele schreibt:

      Hallo Michael,

      Überarbeitung finde ich durchaus gleichwertig. Denn wie soll man einen Roman veröffentlichen, wenn man ihn nicht überarbeitet? Leider scheiterte es da bei mir komplett im Januar. Ich würde sagen, von den ganzen 31 Tagen habe ich vielleicht eine Woche wirklich daran gearbeitet. Und das ist für mich dann doch zu wenig.

      Aber neuer Tag, neue Möglichkeiten.

      Danke Dir und viel Erfolg mit Deiner Geschichte ❤

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