[Schreibsonntag] Mein Februar 2017

Hei, hallo und herzlich willkommen,

zugegeben, der Februar ist so schnell vergangen, dass ich kaum hinterher kam. Der Newsletter ist aktuell nur halb fertig und ich habe vielleicht 5.000 Wörter geschrieben. Und doch ist dieser Monat für mich erfolgreicher, als der Januar. Warum, darüber möchte ich heute schreiben.

Kurze Vorgedanken

Bei mir wird momentan die Luft sehr dünn. Das liegt daran, dass ich Anfang April meine Abschlussprüfung in meiner zweiten Ausbildung schreibe. Das sind drei Klausuren, die sich über eine komplette Woche verteilen. Auf der einen Seite habe ich das Gefühl, kein Problem, ich kann das. Auf der anderen Seite jedoch bin ich mit den Nerven so ziemlich am Ende.

Und das merke ich zwischenzeitlich auch körperlich sehr deutlich. Glaubt mir, wenn das vorbei ist, werde ich mehr als nur ein paar Freudensprünge machen.

Trotzdem bin ich über den Februar froh und dankbar.

Was habe ich geschafft?

Vor einer Woche habe ich mich mit meinem inneren Selbst (in Form einer prominenten Person, dessen Namen ich nicht verrate) zusammengesetzt. Zusammen haben wir über meinen aktuellen Roman gesprochen.

Zwar hatte ich schon viele Details im Kopf, zumal ich ja die erste Version schon fertig habe. Doch es gab noch zu viele offene Baustellen, welche die Geschichte noch nicht ganz rund werden ließ. Es gab also wirklich noch einige Probleme.

Nach diesem inneren Gespräch hatte ich auf einmal die Lösung und es fiel mir regelrecht die Schuppen von den Augen. Wieso war ich nicht schon viel früher darauf gekommen?

Vermutlich lag es daran, dass ich mich noch einmal intensiv mit den Charakteren auseinandergesetzt habe. Denn ich wollte wissen, wer sie sind, was sie antreibt und wohin deren Reise gehen soll. Und das dürfte sich sehr wahrscheinlich in mein Unterbewusstsein festgesetzt haben, sodass ich durch dieses Gespräch (was ja eigentlich ein Monolog war) auf die Lösungen gekommen bin.

Im Nachhinein frag ich mich natürlich immer, warum das so schwer war und wieso ich nicht schon früher darauf gekommen war. Denn ich war sogar bereit gewesen, zwei Ideen über Bord zu werfen, die wieder ein Teil der Geschichte geworden sind.

In der vergangenen Woche habe ich dann die Idee zuerst in meinen Bullet Journal notiert. Und jetzt am Wochenende habe ich alles niedergetippt, was mir für die Grundlage wichtig war. Damit fühl ich mich gewappnet, die nächsten Schritte zu gehen.

Die kommende Woche will ich dann noch ein paar Details ausarbeiten, damit ich weiß, in welcher Phase der Geschichte was passiert. Momentan arbeite ich mit dem 7-Punkte-System, da es mir gerade am meisten zusagt. Mal sehen, wohin es mich führen wird.

Und diesen Monat hat es noch einmal ordentlich Plopp gemacht. Und zwar zum Thema Sketchnotes. Seit ich mein erstes Buch darüber gelesen habe, wollte ich es probieren, aber aus irgendwelchen Gründen hab ich nie den wirklichen Draht dazu gefunden. Und dann auf einmal hat es geklappt und ich habe meine erste Zeichnung angefertigt. Klar, es ist noch nicht perfekt, aber immerhin, der Anfang ist gemacht.

Hier ist das Ergebnis:

 

Was ich nicht geschafft habe

Wie oben schon erwähnt, diesen Monat habe ich, wenn es hochkommt, gerade 5.000 Wörter geschrieben. Die Wörter für den Plot habe ich nicht mitgezählt. Aber dafür habe ich mein Prolog und Kapitel 1 überarbeitet.

Klar, nachdem sich die Geschichte herauskristallisiert hat, muss ich daran noch einmal Hand anlegen. Aber die Richtung der beiden Kapitel stimmt durchaus. Daher ist das keine Zeitverschwendung gewesen.

Wie sieht nun der Plan aus?

Obwohl ich im kommenden Monat noch einmal ordentlich lernen muss, plane ich zumindest den gröbsten Teil des Romans überarbeitet bzw. neu geschrieben zu haben. Denn Ende April will ich dann bereit sein, meine ersten Alphaleserinnen zu suchen. Ob das nicht ein zu ehrgeiziger Plan ist, werde ich dann Ende April feststellen, aber zumindest ist das meine erste richtige Deadline. Und zumindest werde ich versuchen, mich daran zu halten.

Abschlussgedanken

Wortmäßig war der Februar in der Tat enttäuschend, darüber will ich nicht hinwegsehen. Aber trotzdem endet der Monat für mich persönlich mit einem ordentlichen Paukenschlag. Immerhin habe ich den Plot jetzt so weit, dass ich damit was anfangen kann. Die Figuren sind mir so richtig vertraut und vor allem, ich kenne den Konflikt.

Vorher hatte ich nur wage Ideen, jetzt weiß ich Bescheid. Und damit kann ich nun besser arbeiten.

Und ja, gestern überfiel mich so ein gemeines Plothässchen. Dabei hab ich mir nur ein Video angesehen und schon hat es sich selbstständig gemacht. Gemeinheit.

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Über Frau Schreibseele

eine schreibende, die auf den weg zu ihrer ersten geschichte ist. und bis dahin gibt es beiträge rund ums schreiben, lesen und erleben auf meinem blog :)
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