[Blogtour – Nora Bendzko „Kindsräuber“] Die Mutterschaft

Hei, hallo und herzlich willkommen,

die Mutterschaft ist nicht nur ein Thema in der Politik, sondern auch in Romanen. Besonders in Liebesromanen. Doch leider wird es nicht immer kritisch betrachtet, wie man oder vielleicht auch eher frau sich das wünschen könnte.

Kurze Vorgedanken

Nora Bendzko hat ihren zweiten Roman „Kindsräuber“ veröffentlicht, indem es um das Thema „Mutterschaft“ geht. Dabei betrachtet sie das Thema von einer etwas anderen Seite. Sie hat fünf Blogs eingeladen, mit ihr die Veröffentlichung des Buches zu feiern und startete eine Blogtour.

Die Blogs, die an der Tour mitmachen, führe ich hier auf:

Schauen wir uns heute das Thema „Mutterschaft“ an.

Die Mutterschaft

Mutterschaft bedeutet in Büchern und Filmen, dass eine Mutter sich übermäßig auf ein Kind freut, ohne es auch nur kritisch zu hinterfragen. Eine Frau trifft auf einen Mann, sie verlieben sich und schon ist er da, der Kinderwunsch.

Einen Liebesroman, in dem eine Frau sich dafür entscheidet, dass sie keine Kinder haben möchte, der ist mir zumindest nicht über den Weg gelaufen. Und das zeigt mir persönlich, dass die Realität nicht abgebildet wird, leider.

Die Mutter in den Geschichten

Wenn wir uns die Mütter in den populären Geschichten ansehen, dann scheinen sie keine Probleme zu haben. Sie findet den Mann ihrer Träume und ja, bis sie ihn bekommt, da gibt es einige Probleme verschiedenster Art. Aber wenn sie sich gefunden haben, dann geht es schnell. Sie müssen nicht lange diskutieren, denn beide wollen ein Kind. Und natürlich, beide kriegen auch ein Kind.

Vor einigen Monaten habe ich einen Liebesroman gelesen, indem sich die Frau nicht sicher war, ob sie überhaupt Kinder haben will. Doch kaum trifft sie auf den Mann ihrer Träume, dann überwirft sie natürlich sämtliche Zweifel über Bord und sie will nun in der Tat ein Kind.

Selbst wenn es genetische Probleme gibt (weil er ein Vampir ist und sie ein Mensch), dann ist das auf Dauer kein Hindernis. Denn natürlich passt sich ihre Genetik an, sodass sie keine Möglichkeit mehr hat, sich irgendwelche Ausreden einfallen zu lassen.

Kurzer Zwischeneinwurf: Wieso passt sich seine Genetik nicht ihrer an?

Sie braucht nicht wirklich überzeugt zu werden. Denn immerhin reicht die Tatsache, dass sie ihren Liebhaber und Ehemann gefunden hat, um für den Rest ihres Lebens glücklich zu werden. Daher wird sie auch mit ihm die Kinder bekommen und groß ziehen, die sie vielleicht nie wollte.

Denn in den meisten populären Büchern wird die Rolle der Mutter in einem sehr positiven Licht dargestellt. Sie will, er will und das Kind wächst in einer mehr oder weniger positiven Umgebung auf. Und auch wenn die Beziehung zu dem Kind oder den Kindern nicht immer leicht ist (immerhin soll die Geschichte ja doch interessant sein). Aber am Ende gibt es ein Happy End zwischen den Beteiligten.

An dieser Stelle möchte ich eins bitte klarstellen. Nein, ich habe nichts dagegen, wenn eine Frau bzw. ein Paar sich für Kinder entscheidet. Ganz im Gegenteil, wenn sie es möchten, dann sollen sie es. Mir fällt mir auf, dass es scheinbar nur Paare gibt, die Kinder wollen. Alternativen gibt es keine.

Die Mutter in der Realität

Wie geschrieben, natürlich gibt es genügend Frauen, die gerne Mutter werden wollen und es auch sind. Darüber will und werde ich nicht diskutieren. Das dürfen und das sollen sie auch gerne sein. Wünschenswert wäre es nur noch, wenn sie von dem Staat entsprechend unterstützt werden, dass sie unterstützt werden Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen.

Aber reden wir an dieser Stelle nicht von der Politik. Das würde zu schnell ausufern und den Rahmen dieses Beitrages nicht nur sprengen. Daher werde ich mich eher auf die Realität vieler Mütter konzentrieren und welche davon ich gerne mal in einem Roman doch lesen würde.

Letztens hab ich mich mit einer Mutter unterhalten, die ihren kleinen Sohn wirklich über alles liebt. Und doch meinte sie, wenn sie ihn nicht hätte, sie hätte sich dafür entschieden, kein Kind in die Welt zu setzen. Und das erlebe ich in Romanen bisher gar nicht.

Bisher habe ich noch nie eine Frau in einem Roman erlebt, die selbstbewusst sich dafür entschieden hat, Kinder sind ja lieb und nett, aber ich möchte keine. Nur weil man keine Kinder haben möchte, heißt das noch lange nicht, dass man Kinder hasst. Zumindest ist das bei mir so. Aber diese Worte legt man einem weiblichen Charakter kaum bis gar nicht in den Mund.

Männer hingegen muss man das nicht in den Mund legen. Denn bei denen ist es teilweise selbstverständlich, dass sie keine Kinder haben müssen. Sie besitzen immer noch die freie Wahl. Denn bei ihnen tickt offiziell keine biologische Uhr. Auch wenn das nicht stimmt. Denn je älter ein Mann wird, desto beschädigter wird das Sperma. Der Rest ist Geschichte.

Aber auch die Entscheidung Kinder zu bekommen dürfen Frauen noch nicht einmal in der Realität bereuen. Auch wenn es aktuell die Diskussion endlich aufkommt, dass Frauen diese Entscheidung hinterfragen. So tun sie dies eher anonym oder im Geheimen. Denn öffentlich wollen viele nicht zu dieser Meinung stehen. Natürlich würden sie dann als Rabenmütter gelten. Auch wenn das eine mit dem anderen nichts zu tun hat.

In Romanen ist diese Entscheidung, dieses Hinterfragen noch nicht angekommen. Aber vermutlich ist das Thema einfach zu neu, um da wirklich schon Beispiele in der Literatur oder in Filmen zu finden.

Wobei ich zugeben muss, dass ich selbst noch nicht weiß, wie man darauf eine eigenständige Geschichte entwickeln könnte. Aber das weiß man sicherlich, wenn man sich damit eingehender beschäftigt.

Auch Schwangerschaftsabbrüche sind in der Realität ein Thema. Frauen können oder wollen sich nicht um ein neues Leben kümmern. Oder dieses neue Leben gefährdet ihre Gesundheit oder ihr eigenes Leben. Natürlich könnte man sagen, dass sie es hätten verhindern können. Aber auch das würde jetzt zu weit führen, warum sie schwanger geworden sind. Denn es gibt so viele, unendlich viele Gründe, warum Frauen schwanger werden und es nicht wollen.

Aber man muss sich eingestehen, dass Schwangerschaftsabbrüche ein Thema sind. In der Realität. In Romanen kann das eher am Rand eine Erwähnung wert sein, aber eher seltener ist das ein Hauptthema des Romans. Die Frau stellt sich nicht hin und überlegt, ob sie ihr Kind behalten oder abtreiben soll.

Es ist völlig in Ordnung, wenn die Frau im Roman sich am Ende für das Kind entscheidet. Gerade dann, wenn es sich um einen Liebesroman handelt. Für alle anderen Genres gilt dies auch. Aber ich fände es schöner, wenn sie wenigstens darüber nachdenkt, welchen Weg sie für die Zukunft gehen soll. Entscheidet sie sich für das Mäuschen oder entscheidet sie sich dagegen.

Das würde durchaus die Realität eher darstellen. Aber dazu müsste man wohl der Frau zugestehen, dass sie eine Sexualität hat und auch mal harte Entscheidungen treffen muss. Und bisher fehlt mir das persönlich in vielen Büchern.

Frauen sollen lieb und nett sein. Natürlich, sie dürfen Fehler machen, aber bitte nicht zu große. Sie dürfen böse sein, aber nicht im Sinne einer Antagonistin. Und wenn, dann sind ihre Beweggründe eben eher weiblich, nicht hart (Rache, verletzter Stolz, so etwas halt). Zudem soll sie bitte jungfräulich sein. Ist sie das nicht, dann darf sie nicht zu viele Sexualpartner haben. Ansonsten ist sie als Partnerin untauglich. Es könnte ja sein, dass sie ein leichtes Mädchen ist.

In meinen Augen lohnt es sich, die Diskussionen der Frauen bezüglich ihres (vermeintlichen) Kinderwunsches ein wenig genauer unter die Lupe zu nehmen. Auch wenn Du Fiktion schreibst, lohnt es sich sicherlich, wenn ein wenig mehr Realität in Deine Geschichte Eingang findet.

Die ungewollte Mutterschaft

In dem Buch „Kindsräuber“ von Nora Bendzko geht es um eine ungewollte Mutterschaft. Alene, die Heldin der Geschichte verkauft ihren Körper, um sich Medikamente für ihren Vater leisten zu können. Es kam, wie es kommen musste und sie wurde schwanger.

Die Schwangerschaft ist ein Thema, welche in erster Linie die Frau angeht. Warum? Sie ist es, die schwanger wird und sie ist es letztendlich, welche das Kind zur Welt bringt. Idealerweise steht der biologische oder zumindest ein sozialer Vater an ihrer Seite. Aber häufig war und ist es so, dass Frauen damit allein dastehen.

Ebenfalls etwas, was in Geschichten nicht immer behandelt wird. Vermutlich will man sich den Konflikt mit männlichen Lesern oder zumindest Kritikern antun. Denn man wird dann häufig zu lesen bekommen, man sei ja eine Männerhasserin, weil man den Mann so schlecht darstellt. Das es aber häufig die Realität ist, darüber wollen sich wohl viele gar keine Gedanken machen.

Alena steht nun da, schwanger und in einer Zeit, wo man Gefahr läuft, selbst zu sterben, wenn man zu einer sogenannten Engelmacherin geht (also das Baby abtreibt). Außerdem stehen häufig noch religiöse Bedenken im Weg. Wer abtreibt, kommt in die Hölle (wir befinden uns in der Geschichte im 17. Jahrhundert). Was also machen?

Schon immer mussten Mütter sich etwas einfallen lassen. Gerade im historischen Kontext. So gab es die Möglichkeit die Kinder auszusetzen. Man übergab die Kleinen in Gotteshand. Soll es Leben, wird es schon gerettet. Ansonsten holt er die Kinder zu sich. Häufig wurde es also ihr überlassen, was mit dem Kind passieren sollte. Denn es kam durchaus vor, dass die Väter von ihrem „Glück“ nichts wussten. Oder es sie auch nicht interessiert hatte.

Egal wie sich eine Mutter oder auch unsere Alene entscheidet, für die meisten Frauen ist es nicht einfach. Denn das Gewissen und ihre Gefühle spielen eine sehr entscheidende Rolle dabei. Der Körper schüttelt diverse Hormone aus, wohl um dafür zu sorgen, dass eine Mutter ihr Kind wirklich nicht aussetzt oder tötet. So soll letztendlich verhindert werden, dass die Menschheit sich wohlmöglich selbst ausrottet.

Daher entwickeln sie häufig (nicht immer wohlgemerkt) Gefühle für das kleine Wesen und entscheiden sich dann dafür, dass das Kind lebt. Aber auch wenn eine Frau sich dafür entscheidet, ihr Kind abzutreiben, so einfach macht sie sich das nicht. Zumindest die meisten (es gibt immer Ausnahmen, darüber müssen wir nicht diskutieren).

Daher gibt es die Möglichkeit, dass das Kind adoptiert wird. Damit ermöglicht eine Mutter, dass sie das Kind weggeben kann, weil sie sich nicht darum kümmern kann. Gleichzeitig lebt es und jemand anderes kann es groß ziehen, als wäre es das eigene (im deutschen Recht ist es auch verankert, dass adoptierte Kinder per Gesetz dann mit der neuen Familie verschmelzen und jede Verbindung zur alten damit gekappt werden, es herrscht trotzdem Eheverbot zu den Mitgliedern der alten Familie).

Viele leiden jedoch ein ganzes Leben lang darunter, dass sie nicht in der Lage waren, sich um ihr Kind zu kümmern. Nur der Gedanke, dass es ihr oder ihm nun besser geht, tröstet sie.

Alene sitzt also da, schwanger, ohne den Biologischen oder einen sozialen Vater und kann nicht das Kind von einer Engelsmacherin weg machen lassen. Da sie selbst verarmt ist, kann sie kein weiteres Maul füttern, so sehr sie es auch möchte. Daher muss sie das Kind weggeben, will sie, dass es lebt.

Und doch gibt es Menschen, die das verurteilen. Denn sie sagen sich, wer das eigene Kind liebt, findet einen Weg, um es zu ernähren. Vielleicht ist das der Grund, warum so wenig über dieses Thema geschrieben wird?

Die dunkle Mutter

In den Geschichten wird selten eine dunkle Mutter dargestellt. Als dunkle Mutter verstehe ich eine Mutter, welche sich das Recht herausnimmt, über das Leben ihres Kindes zu entscheiden. Sowohl vor der Geburt (also Abtreibung) als auch danach (zum Beispiel durch Aussetzen oder Tötung).

In diversen Büchern, die ich zum Thema Matriarchat gelesen habe (von Heide Göttner-Abendroth oder auch von der viel zu früh verstorbenen Irene Fleiss), heißt es, dass es früher keine dunkle Mutter gab. Denn das Leben ist auch der Tod. Das bedeutet, die Göttin, die das Leben gegeben hat, kann es sich zugleich auch nehmen. Und das übertrug sie angeblich auch auf die sterblichen Frauen (welche als Inkarnation der Göttin angesehen wurden).

Das bedeutete wohl auch ganz klar, entschied früher eine Mutter ihr Kind nicht zu bekommen, wurde das akzeptiert. In wiefern es wirklich gängige Praxis war, dass Kinder getötet wurden, kann ich nicht sagen. Genauso wenig, ob es damals wirklich so gesehen wurde. Zumindest wird es heute so interpretiert.

Sollte also eine Frau in der vergangenen Zeit sich gegen ein Kind entschieden haben, finden wir in dieser Lebensansicht eine Erklärung dafür. Auch wenn das in der Gegenwartsliteratur keine Anwendung mehr finden kann (was ich auch gesellschaftlich gesehen nachvollziehen kann).

Heutzutage sieht man in einer dunklen Mutter häufig eine Frau, welche die Mutterrolle nicht übernehmen will oder die Kinder vernachlässigt. Und zwar so, dass dies zum Tode des Kindes führt.

Doch in Filmen oder Büchern trifft man eher seltener eine dunkle Mutter. Vermutlich liegt es daran, dass man sie als liebe und treu umsorgende Frau kennt, welche niemals ihre Kinder vernachlässigen würde. Nicht umsonst gibt es die eine Werbung, in der eine Mutter zwar krank ist, aber nicht krankmachen darf. Wo kämen wir denn dahin, wenn eine Mutter mal an sich selbst denken darf?

Daher kenne ich selbst keine Filme, in denen eine Mutter wirklich grausam sein darf (außer sie benimmt sich nicht wie eine Mutter, weil sie zum Beispiel schwer drogensüchtig ist). Stiefmütter ja, die haben einen Freifahrtschein. Aber eine Mutter, welche das eigene Kind schlecht behandelt? In sozialen Milieus ja, dort gehört es zum Alltag. Nicht jedoch in der gesellschaftlichen Mittelschicht oder gar in der Literatur, welche nicht die Gegenwart widerspiegelt.

Inwiefern Nora Bendzko die dunkle Mutter in ihrem Roman geholt hat, möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. Das wäre ein Spoiler. Aber ich kann Dir sagen, sie tritt auf und ich find das angenehm abwechselnd.

Meine Mutterschaftsgedanken

Natürlich hätte ich in dem Beitrag alle möglichen Abweichungen, Ausnahmen und so weiter aufführen können. Denn letztendlich ist das Leben kein Einheitsbrei. Viele Mütter sind so und viele Väter ganz anders. Aber in den meisten Romanen finden wir eher ein einheitliches Bild.

Glücklicherweise gibt es sie, die Frauen, die Kinder wollen. Und auch die Männer, die nicht nur Kinder wollen, sondern sich um Frau und Kind kümmern. Frauen, die stark sind und schwach sein dürfen. Und Männer, die ihre Frauen so lassen, wie sie sind, weil sie sich selbst dieses Recht zusprechen.

Doch solche Paare sind leider noch in der Minderheit. Und auch wenn ich absolut dafür bin, dass sie mehr gezeigt werden, weil Literatur durchaus beeinflussend sein kann, wünsche ich mir auch, dass das Thema Mutterschaft und Schwangerschaft ein wenig kritischer dargestellt wird. Denn Frauen (aber auch Männer) brauchen durchaus auch andere Vorbilder.

Gerade, wenn Frauen sich gegen die Mutterschaft entscheiden, darf und sollte man das ruhig in der Literatur darstellen. Denn sie werden auch von Frauen gelesen, warum ihnen nicht alternative Vorbilder zeigen? Und sie auch von Männern gelesen. Sie können dann sehen, dass es nicht nur ein Typ von Frau gibt.

Gewinnspiel

Preise
– 2x 1 Print-Exemplar von »Kindsräuber«plus Wolfslesezeichen
– 1 x 1 Print-Exemplar von »Kindsräuber« plus Wolfszeichen und Geister-Goodie-Paket: Mit Original Wiener Schokolade, Totenkopftasche, schwarzer Duftkerze von Shearer Candles und zwei Totenkopf-Schnapsgläsern

Und so geht’s
Beantworte auf einem der teilnehmenden Blogs die jeweilige Gewinnerfrage mit einem Kommentar!

Gewinnspielfrage
Wie würdest Du das Thema „Mutterschaft“ in einer Geschichte darstellen?

Die Gewinner werden am 8. März auf norabendzko.com verkündet.

Viel Glück allen Teilnehmern!

Teilnahmebedingungen
– Wer ist teilnahmeberechtigt? Minderjährige nur mit Erlaubnis der Eltern, nur Teilnehmer aus Deutschland und Österreich, nur ein Mitglied pro Familie oder Haushalt
– Es ist nur eine einzige Teilnahme möglich: Die Beantwortung mehrerer Gewinnerfragen auf unterschiedlichen Blogs erhöht nicht die Gewinnchancen
– Die Verlosung endet am Mittwoch, den 8. März 2017 um 18:00
– Der Rechtsweg ist ausgeschlossen
– Eine Haftung für den Versand ist ausgeschlossen
– Meldet sich der Gewinner innerhalb von drei Tagen nicht, wird sein Gewinn an jemand anderen vergeben

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Über Frau Schreibseele

eine schreibende, die auf den weg zu ihrer ersten geschichte ist. und bis dahin gibt es beiträge rund ums schreiben, lesen und erleben auf meinem blog :)
Dieser Beitrag wurde unter Klischee, Sexismus abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

25 Antworten zu [Blogtour – Nora Bendzko „Kindsräuber“] Die Mutterschaft

  1. aleshanee75 schreibt:

    Huhu!

    Kennst du schon unsere Gruppe für Blogtouren auf Facebook? Vielleicht magst du ja mal vorbeischauen? 🙂
    Wir halten da alles aktuell und verlinken die Beiträge, damit man immer alles im Blick hat und nichts verpasst – bei den vielen Touren verliert man ja leicht den Überblick 😉
    https://www.facebook.com/groups/981737925190683/

    Liebste Grüße, Aleshanee

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  2. jenny siebentaler schreibt:

    Das kann ich so nicht beantworten da ich nicht weis was für eine Idee an einer Geschichte ich denn eigentlich zu Papier bringen würde wollen und denke das dies eher spontan kommen würde ohne das ich das vorher schon beantworte kann!
    LG Jenny..

    Gefällt 1 Person

  3. N. Bendzko schreibt:

    Hat dies auf Nora Bendzko – Autorin, Sängerin & Lektorin rebloggt und kommentierte:
    Der fünfte und letzte Tag der Kindsräuber-Blogtour ist angebrochen! Carola von schreibkasten schließt mit dem Thema die Reihe ab. Ich bedanke mich an dieser Stelle <3-lichst bei meinem Blogerinnen-Team und für all die Mühe, die sie sich mit ihren Beiträgen gegeben haben.

    Für die Leser ist heute die allerletzte Chance auf eines von drei Kindsräuber-Prints, eines mit Goodie-Paket. Good luck to all! Morgen werde ich die Gewinner der Blogtour auslosen und hier verkünden.

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  4. Tiffi2000 schreibt:

    Hallo,

    ich bin mir da nicht so sicher… ich würde wahrscheinlich die positiven aber auch die negativen Seiten darstellen…

    LG

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  5. Bettina Hertz schreibt:

    Hallo, Danke für deinen sehr interessanten Beitrag. Die Frage kann ich garnicht so leicht beantworten. Da ich mir ein Leben ohne Kinder nicht vorstellen kann, würden die positiven Seiten der Mutterschaft natürlich überwiegen, da würde ich mich wahrscheinlich eher von meinen eigenen Gefühlen leiten lassen.
    Liebe Grüße Bettina Hertz

    Gefällt 1 Person

  6. Amalia Zeichnerin schreibt:

    Ich habe mir auch schon mal Gedanken darüber gemacht, warum es eigentlich so gut wie nie Frauen oder Paare in Romanen gibt, die sich bewusst gegen ein Kind entscheiden. Dabei hat sich die Gesellschaft schon stark verändert in den letzten Jahrzehnten und es heutzutage ist vieles möglich, was vor wenigen Jahren oder Jahrzehnten noch undenkbar war.
    Es gibt Patchworkfamilien, Alleinerziehenden, in mehreren Ländern die Öffnung der Ehe, offene Beziehungen, Polyamorie und so einiges mehr.
    Mehr und mehr davon findet auch allmählich Eingang in Medien wie Bücher, Serien oder Filme.
    Aber das Thema, dass eine Frau auf eigene Kinder verzichtet, ist mir bisher in solchen Medien noch nie begegnet.
    Ich selbst bin keine Mutter, und bin es aus freien Stücken nicht (Keineswegs, weil ich Kinder nicht mag, sondern aus anderen Gründen.)
    Ich muss ehrlich sagen, ich habe auch kein großes Interesse daran, Geschichten speziell über Mutterschaft zu verfassen, weil mir eben das Interesse und auch die entsprechende Lebenserfahrung fehlt.
    Ich würde eher eine Geschichte schreiben, in dem sich jemand bewusst gegen die Mutterschaft entscheidet -was dann zu einigen Konflikten führt, entweder mit dem Partner oder Familie und Freunden.

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    • Frau Schreibseele schreibt:

      Danke für Deine Antwort. Verschiedene Familienformen gibt es schon. Aber wie Du geschrieben hast, keine bewusste Entscheidung gegen die Familie.
      Und ja, allein diese Entscheidung kann ganz schön für Konflikte sorgen.

      Gefällt 1 Person

  7. Isabell Hertz schreibt:

    Hallo,
    vielen Dank für deinen interessanten Beitrag.
    Ich würde Fakten aus den verschiedensten Epochen sammeln und daraus einen Vergleich erstellen.
    Liebe Grüße
    Isabell

    Gefällt 1 Person

  8. Ricarda schreibt:

    Hallöchen 🙂
    Ein sehr interessantes Thema, bei dem ich ganz deiner Meinung bin. Ich denke, ich würde in meiner Geschichte ebenfalls die positiven und negativen Aspekte der Mutterschaft auflisten/darstellen.
    Danke für die schöne Blogtour! 🙂
    Liebe Grüße

    Gefällt 1 Person

  9. karin schreibt:

    Hallo und guten Tag,

    Danke erst einmal für diesen tollen Abschluss der Blogtour.

    Mutterschaft kann ein Teil unseres biologischen Daseins sein zumindest wenn wir Frauen sind sein!!!…
    Muss es aber nicht und da sollte jede Frau auch selber entscheiden, ob oder ob sie diesen Teil eines möglichen Lebens…annimmt, denn er könnte auch weniger schöne Dinge beinhaltet.

    Zum Beispiel Baby Blues trotz großer Lust auf das Baby oder die Tatsache, dass es einfach nicht klappen will.

    Jede Sache hat zwei Seiten und jeder sollte versuchen aus seinem Leben, dass Beste zu machen…das geht mit Kind oder auch ohne …nur in beiden Fällen muss man stark sein in seiner Überzeugung, Lebensauffassung und Stil…

    Deshalb wurde ich meine Geschichte wahrscheinlich aus zwei verschiedenen Positionen schreiben wollen…

    LG…Karin…

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    • Frau Schreibseele schreibt:

      Danke schön. Und sehe ich genauso. Gestern hab ich eine Boulevardsendung gesehen und eben von der Depression nach der Geburt gehört. Sry, die korrekte Bezeichnung ist mir gerade entfallen. Aber auch das kann dazu gehören.

      Gefällt mir

  10. Isa schreibt:

    Hallo liebe Carola, danke für den interessanten Beitrag – jetzt bin ich auch noch ein bisschen gespannter auf Noras Buch, habe aber auch wieder einiges zum Nachdenken.

    Mir persönlich fehlt das Interesse, eine Geschichte spezifisch über Mutterschaft zu schreiben, aber das Thema ist in den Hintergründen vieler Figuren in meinem bisherigen Ensemble (in Schubladen- und geplanten Geschichten) durchaus vorhanden, weil das Vorhandensein von Kindern bzw. die Haltung dazu die Figuren ja durchaus beeinflusst. Ich würde den Aspekt nicht an einer Figur/einer Geschichte festmachen, sondern das Positive und Negative durch mehrere Figuren und ihren Umgang mit dem Thema zeigen – die Haltungen zu Mutterschft sind nun einmal vielfältig, und in Geschichten mit vielen Figuren hätte man die Möglichkeit, verschiedene Haltungen zu beleuchten, ohne das Thema komplett ins Zentrum zu rücken (was man natürlich auch machen kann – wäre nur eben für mich persönlich nichts). So gibt es in meinem Figurenensemble z.B. mehrere Frauen (in verschiedenen Epochen und Settings), die aus unterschiedlichen Gründen keine Kinder wollen, außerehelicher Schwangerschaften in einem Setting, in dem sowohl diese Schwangerschaft an sich als auch eine mögliche Abtreibung mit gesellschaftlicher Stigmatisierung einhergeht, den Umgang mit dem gesellschaftlichen Druck, dass eine Frau überhaupt Mutter sein soll, Mütter, die es tatsächlich bereuen, Kinder bekommen zu haben, eine Figur, die nach der Geburt unter postnataler Depression leidet und eine etwas andere Variante der „dunklen Mutter“ bekommt Raum in einem künftigen Phantastik-Projekt.

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  11. gripseljagd schreibt:

    Fast zu viel Text für einen Kommentar. Aber mal raus gegriffen, kaum jemand der bei Verstand ist will in einem Roman exakt das reale Leben lesen. Realität hat jeder zu genügend. Es geht also fast immer um eine Fiktion. Warum wird nicht…ist also nicht die Frage, sondern warum wollen so viele (es muss sich ja verkaufen) dieses Mutterbild lesen. Mich interessiert dieses Mutterbild nicht, deshalb lese ich was anderes.
    „Bisher habe ich noch nie eine Frau in einem Roman erlebt, die selbstbewusst sich dafür entschieden hat, Kinder sind ja lieb und nett, aber ich möchte keine. “ Eine Entscheidung für Kinder ist auch Selbstbewusst, oder sollte es sein.
    Ach ja Vampire, klassische Rollenverteilung, Frauen gehen zu Demos fordern Gleichberechtigung und dann lesen sie Bücher in denen Frauen in starke Arme sinken. Logisch, dass sich in dem Konstrukt, nicht der Übermann sondern das Frauchen anpasst. Warum (immer) so herum? Weil Männerliteratur die den devoten Mann und die dominante Frau als Thema hat nur im Fetisch Bereich zu finden ist. Jetzt böser Gedanke, die Masse der Frauen, die Käuferinnen, wollen es genau so herum. Der Rest kauft die EMMA.

    Gefällt 1 Person

    • Frau Schreibseele schreibt:

      Interessante Gedanken. Aber nur, weil es bisher so war, dass man solche Geschichten geschrieben und gelesen hat, bedeutet das nicht, dass man andere Geschichten schreiben kann.

      Und Vampire sind schon lange nicht mehr davor sicher, keine Kinder zu bekommen.

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      • gripseljagd schreibt:

        Tja, aber wenn man davon leben möchte muss man halt schreiben was die Leser oder Leserinnen lesen wollen. Hier im Blog kann ich damit leben, dass ich keine likes bekomme und einfach mal rum stänkern, was ich auch tue 😉
        Ich glaube aber schon, dass es noch einige Zeit dauern wird, bis sich Männer starke Frauen und Frauen schwache Männer in gleichem Maße auswählen wie anders herum. Bisher wundern sie sich nur nach einer Weile, was für ein Weichei aus ihrem Helden von Damals geworden ist.

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      • Frau Schreibseele schreibt:

        Andererseits, wenn man sich eben nicht traut, ändert man definitiv nichts.

        Und herum stänkern, darauf stehe ich überhaupt nicht. Gute Argumente hingegen schon.

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      • gripseljagd schreibt:

        Meine ja nicht ewiges nörgeln sondern einfach ab und an konstruktiv mal eine Meinung / These jenseits der Infoblase. Halte ich ja auch aus. ich hätte zu meiner Sexismus Aussage auch mehr Gegenwind erwartet. Letzlich mag ich Frauen und „deren“ Themen viel zu sehr.

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      • Frau Schreibseele schreibt:

        Da ich vom Handy schreibe, sind meine Antworten wohl etwas kurz. Aber ich werde einen Deiner Gedankengänge aufnehmen und daraus im April einen Beitrag fabrizieren 😊

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