#Autorinnenzeit: Was am Ende ürig bleibt …

Hei, hallo und herzlich willkommen,

in einigen Tagen ist es so weit. Dann wird leider oder zum Glück – je nach Perspektive – die Autorinnenzeit vorbei sein. Doch was kommt danach? Hier sind einige Gedanken von mir dazu.

Kurze Vorgedanken

31 Tage im Zeichen von Autorinnen, gerade also ein Monat von ganzen zwölf. Und doch schien das einigen viel zu viel zu sein. Sie beschwerten sich, dass die Aktion falsch sei und man andere Wege gehen sollte. Einige Vorschläge waren jedoch – gelinde ausgedrückt – eher schwach.

Daher hab ich mich gefragt, wie man den Gedanken der Autorinnenzeit auch über den Mai hinaus noch weiter am Leben erhalten kann. Hier sind einige meiner Ideen. Vielleicht hast Du noch welche und möchtest sie auch in die Welt tragen. Dann gerne.

Hashtag – #Autorinnenzeit

Der Hashtag #Autorinnenzeit ist nicht mit dem Monat Mai 2017 verbunden. Das bedeutet, Du kannst ihn gerne weiter benutzen. Immer dann, wenn Du eine interessante Autorin entdeckt hast oder vielleicht eine suchst, schreib einfach #Autorinnenzeit dazu. Einige werden noch das entsprechende Fenster aufhaben und somit findet Dein Beitrag eine größere Reichweite.

Mir geht es bei dieser Idee darum, dass die Idee nicht irgendwann doch in Vergessenheit gerät und dann nächstes Jahr wieder alle erst warm laufen müssen. Daher versuche ich zumindest weiterhin den Hashtag überall zu benutzen, sobald es um Autorinnen geht. Egal in welchem Zusammenhang.

Autorinnen …

… entdecken

Frag mal in Deinem Bekannten- oder Social Media Kreis herum, welche Autorinnen sie Dir empfehlen können. Vermutlich werden viele dabei sein, die Du zumindest vom Namen her kennst. Aber vielleicht ist da auch die eine oder andere Perle dabei, die Dir bisher noch nie untergelaufen ist. Sei offen für alle Vorschläge.

… lesen

Überhaupt gilt es für Dich als Leserin, wenn Du sehr eher viele männliche Autoren liest, gib doch auch den Autorinnen eine Chance. Sicherlich wird die eine oder andere auch Dein Herz erobern. Und das auch gerne in anderen Genres, als Du bisher gelesen hast. Vielleicht findest Du dort jemanden, die Dich wirklich begeistert.

… rezensieren

Da häufig Autorinnen eher unsichtbar sind, als Autoren, besonders in sogenannten männlichen Genres, wäre es schön, wenn Du jedes Buch auch rezensieren könntest. Ja, das kostet Zeit. Aber ich bin mir sicher, dass jede Autorin da draußen, Dir dankbar dafür ist.

Und das gleiche noch einmal für die Autoren

Männer machen circa fünfzig Prozent der Menschheit aus. Daher werden sie in etwa fünfzig Prozent meines Lesestoffes ausmachen. Bisher würde ich sagen, dass sie eher unterrepräsentiert sind. Das bedeutet in meinem Fall, dass sie hier ordentlich aufholen werden.

Dabei werde ich versuchen auch Autoren zu lesen, die in den sogenannten weiblichen Genres eher beheimatet sind. Wobei das natürlich schwierig ist – auch wenn das durchaus von Gegner*innen der Autorinnenzeit gefordert wurde. Warum? Kennst Du Autoren, die Paranormal Romance schreiben? Oder Romantasy? Oder was in dieser Richtung?

Erst dank der Autorinnenzeit habe ich die Horrorautorin Faye Hell kennengelernt. Vorher war das für mich auch eher ein Männergenre – vermutlich in erster Linie wegen Stephen King.

Aber so könnte ich nicht sagen, welche Autorinnen sich hinter männliche Pseudonyme verbergen. Oder Autoren hinter weibliche. Sicherlich gibt es auch das.

Autorinnenzeit Mai 2018

Ehrlich gesagt, ich mach mir jetzt schon Gedanken, welche Beiträge ich nächstes Jahr im Mai veröffentlichen möchte. Denn mir ist es egal, ob die Aktion nächstes Jahr „offiziell“ gestartet wird oder nicht, ich bin dabei.

Du musst natürlich nicht schon heute anfangen, die Beiträge zu schreiben. Aber vielleicht magst Du Dir auch schon Gedanken machen, was Du nächstes Jahr veröffentlichen möchtest. Mach Dir Notizen und wenn Du was Besseres findest, kannst Du es ja immer noch ändern.

Aber die Energie ins nächste Jahr zu tragen und dazwischen weiterzumachen finde ich persönlich wichtig.

Abschlussgedanken

Natürlich kann man sagen, dass es die klassischen Ideen sind. Legal ein Buch kaufen, es lesen, darüber sprechen oder schreiben und am Ende rezensieren. Aber manchmal muss man eben auch an die eigentlich natürlichsten Ideen erinnern. Denn Autorinnen und Autoren leben vom Kauf und von der Werbung für ihre Bücher.

Daher lies und rezensiere, wenn Dir ein Buch gefallen hat. Und wenn nicht, dann rezensiere es auch gerne. Doch sei bitte so fair und zerreiße es nicht. Bewerte es ehrlich und schreib auch genau hin, was Dir nicht gefallen hat. Das zeugt einfach von Respekt.

In dem Sinne lassen wir die Autorinnenzeit weiterleben.

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Über Frau Schreibseele

eine schreibende, die auf den weg zu ihrer ersten geschichte ist. und bis dahin gibt es beiträge rund ums schreiben, lesen und erleben auf meinem blog :)
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3 Antworten zu #Autorinnenzeit: Was am Ende ürig bleibt …

  1. kitsune_miyagi schreibt:

    Ich muss gestehen, dass ich an dieser Aktion nicht teilgenommen habe, weil der Großteil meiner Bücher tatsächlich von Autorinnen stammen. Dies ist mir aber auch nur wegen der Aktion aufgefallen, weil ich mal einen genaueren Blick auf meine Regale geworfen habe. Ich achte da beim Kauf nicht unbedingt drauf. Liebe von einem Mann erzählt? Super. Fantasy oder Horror von einer Frau? Gekauft. Mir kommt da wirklich auf den Inhalt an und nicht auf das Geschlecht.

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    • Frau Schreibseele schreibt:

      Das trifft leider nicht auf alle zu. Zumal ich gesehen habe, dass viele Männer mit ihren Ehefrauen ihre Liebesromane schreiben und dann ein weiblicher Pseudonym gewählt haben. Das finde ich sehr schade. Denn damit zeigen sie eigentlich ganz klar, hei, als Mann können wir nicht veröffentlichen, daher wählen wir einen Frauenname.

      Und bei Frauen ist es auch noch so, dass sie immer wieder unter einem männlichen Pseudonym veröffentlichen sollen, wollen sie in andere Genres Erfolg haben.

      Vielleicht ist die Aktion in dieser Hinsicht etwas zu kurz gegriffen gewesen. Da kann man nächstes Jahr noch einmal anziehen. Gerade was die wahr Sichtbarkeit betrifft. Aber Deine Einstellung finde ich gut. Nur leider teilen halt nicht alle diese. SoifZ.

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  2. Pingback: #Autorinnenzeit: Was am Ende ürig bleibt … — Frau Schreibseeles Schreibblog | effifanblog

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