Boykott gegen Autor*innen

Hei, hallo und herzlich willkommen,

tut eine Autorin oder ein Autor die eigene Meinung kund, kann einiges passieren. Man bekommt Applaus, Unterstützung oder kann auch boykottiert werden. Reden wir heute darüber.

Kurze Vorgedanken

Vor Kurzem hab ich in einem Beitrag gelesen, dass sich ein Autor wohl über Twitter negativ zu Homosexuellen geäußert haben soll. Da ich das Selbst nicht gelesen habe, kann ich selbst dazu nichts sagen. Nun stehen aber einige da und wissen nicht so recht, was soll ich tun?

Die einen sagen ganz klar, das interessiert mich nicht, solange nichts davon in den Büchern vorkommt. Auf der anderen Seite rufen die Leute zum Boykott auf.

Damit hat auch Joanne K. Rowling zu kämpfen, weil sie sich ja kritisch zum US-Präsidenten Donald Trump äußert. Etwas, was ich mitbekomme, weil ich ihr auf Twitter folge. In meinen Augen macht sie das auf eine sehr intelligente Art und Weise. Aber ich kann auch verstehen, wenn einige sich dadurch verletzt fühlen.

Daher möchte ich mir heute Gedanken darüber machen, ob man Autorinnen und Autoren boykottieren kann und sollte, wenn mir als Leserin deren Meinung nicht passt. Und wie ich mich selbst als Autorin verhalten kann und eventuell vielleicht sogar sollte, um einen Boykott zu meiden.

Kleiner Hinweis noch: Zur einfachen Lesbarkeit hab ich mich entschieden, diesen Beitrag in der reinen weiblichen Form zu schreiben. Jedoch sind die Herren (außer es ist explizit angegeben) immer und zu jeder Zeit mitgemeint.

Aus der Sicht der Leserin

Warum ist das überhaupt interessant?

Jetzt könnte man sich durchaus fragen, warum sollte es mich interessieren, was eine Autorin privat denkt und tut? Immerhin betrifft es mich ja nicht direkt. Wenn also ein amerikanischer Autor (als Beispiel) sich negativ über Homosexuelle äußert (egal ob er es jetzt wirklich getan hat oder nicht), betrifft es mich als deutsche Leserin eigentlich nicht.

Und wenn ich selbst noch heterosexuell bin, dann eigentlich sogar noch weniger. Warum sollte ich mir also Gedanken darüber machen?

Wenn man selbst nicht in einer Höhle lebt, dann hat man normalerweise Kontakt zur Außenwelt. Und vielleicht sind da auch Menschen dabei, die das durchaus betrifft. Also Menschen, die weiblich sind, eine andere Hautfarbe haben, eine andere Religion oder sexuelle Ausrichtung. Diese Menschen würden dann solche Aussagen durchaus betreffen.

Und letztendlich gehören sie auch zu mir und meinem Leben. In einigen Fällen bezeichnen Menschen ihre Freundschaften als Teil ihrer Familie (so wie ich). Würde ich dann nicht meiner Familie letztendlich beistehen wollen?

Wobei es vielen egal ist, ob in ihrer Umgebung jemand „Opfer“ von diesen Aussagen sein könnte oder nicht, sie entscheiden sich. Das kann durchaus auch sein, dass sie diese Sätze nicht mehr dulden und die Autorin zukünftig meiden. Sie sind vielleicht politisch aktiv oder setzen sich zumindest im kleinen Rahmen für die Rechte anderer ein. Oder es stinkt ihnen einfach, wenn jemand auf die Würde und Rechte anderer tritt.

Wie könnten die Leserinnen reagieren?

Auf verschiedene Art und Weise. Einige werden nur aufhören Bücher zu kaufen. Sie sprechen nicht darüber oder machen es in irgendeiner Art und Weise kund (über Blogs oder Twitter zum Beispiel). Sie sagen sich, die Autorin hat etwas Negatives zum Thema X geäußert, also werde ich zukünftig ihre Bücher meiden.

Das ist, aus der Sicht der Autorin, auch der Idealfall. Natürlich, sie verliert eine Einnahmequelle. Aber solange das nicht bekannt wird, dann kann man das noch verschmerzen. Aber es kann auch sein, dass die Leserin es öffentlich macht und überall herum postet, dass sie die Autorin oder den Autoren entsprechend meidet.

Und sollte man nachfragen, warum man die Autorin boykottiert, dann kann die Leserin häufig dies auch noch sehr gut belegen. Denn einige Bloggerinnen sind da sehr gut informiert und haben Links in der Hinterhand, bei denen mir persönlich manchmal die Ohren schlackern.

Diese Leserinnen sollte man nicht unterschätzen. Denn in dem oben verlinkten Beitrag erwähnten einige in den Kommentaren, dass auch sie sich zukünftig überlegen werden, einige Autorinnen noch zu unterstützen. Wenn ein Blog eine gewisse Reichweite hat, dann hören viele auf die Meinung der Autorin.

Wie sollten Leserinnen reagieren?

Natürlich kann man darauf keine Antwort geben und ich gebe auch keine Patentantwort. Denn jeder Mensch ist anders und daher kann man nicht sagen, Du hast bitte so und so zu reagieren. Wäre das möglich, würde ich eher der Autorin oder dem Autor sagen, denk doch bitte nach, bevor Du solch einen – aus meiner Sicht – Mist postest.

Was ich jedoch empfehlen kann, ist, solche Beiträge zumindest kritisch zu hinterfragen. Ist das wirklich korrekt, was sie oder er gepostet hat? Stimme ich mit dem überein? Verletzt das nicht die Rechte und Gefühle anderer Menschen? Auch wenn mich das nicht Selbst betreffen sollte, kann ich darüber nachdenken und ein Urteil fällen.

Meine Empfehlung ist in der Tat, nicht mit dem Kopf durch die Wand rennen, sondern komm erst einmal runter und recherchiere. Hat die Person das wirklich gesagt, was man ihr vorwirft? Oder hat man ihr das einfach nur in den Mund gelegt? Ja, das erfordert in der Tat ein wenig Zeit und Anstrengung. Aber es könnte sich in einigen Fällen sicherlich lohnen.

Ansonsten musst Du für Dich entscheiden, wie Du mit einer solchen Information umgehst. Ignorierst Du sie und sagst Dir, es geht mich nichts an. Oder entscheidest Du Dich den Mund aufzumachen und dagegen zu protestieren, egal wie.

Stillschweigend oder laut?

Solltest Du Dich dafür entschieden haben, die Autorin zu boykottieren, stellt sich dann noch die Frage, wie Du es machst. Wenn Du für Dich entscheidest, keine Bücher mehr zu kaufen, ist das in Ordnung. Auch wenn Du es öffentlich machst. Nur ist es nicht immer sehr wahrscheinlich, dass die Autorin dies mitbekommt. Gerade dann, wenn sie keine deutschsprachige Autorin ist.

Daher wäre es eine Überlegung wert, ihr oder ihm eine E-Mail zu schreiben und anzukündigen, dass man sie boykottiert und auch warum. Die große Wahrscheinlichkeit besteht, dass die Autorin Deine E-Mail gar nicht liest, weil andere Menschen die Beantwortung übernehmen. Und solche Informationen werden häufig gar nicht weitergegeben. Oder Deine E-Mail wird sofort gelöscht, weil man sich damit nicht beschäftigen möchte.

Es könnte aber auch sein, dass die eine oder andere Autorin sie doch liest und sich vielleicht, aber auch wirklich nur vielleicht, Gedanken darüber macht. Die Wahrscheinlichkeit mag eher gering sein, aber Du kannst so Deinem Anliegen wenigstens kundtun. Alternativ kannst Du Deine Meinung auch über die sozialen Medien kundtun. Also ein Tweet an die Autorin schicken oder sie über ihre Facebook-Seite kontaktieren.

Und vor allem, Du hast es wenigstens versucht, ihr Deine Meinung zu sagen. Sei aber dabei gerne höflich und respektvoll. Damit erreichst Du mehr, als wenn Du jemanden beschimpfst.

Aus der Sicht der Autorin

Natürlich gibt es hier auch die Seite der Autorinnen. Und sie fühlen sich vielleicht völlig missverstanden, wenn man sie boykottieren möchte. Oder es ist ihnen auch egal. Es kommt dabei durchaus auch auf die Persönlichkeit an.

Aber letztendlich dürfen wir eines nicht vergessen, auch Autorinnen sind Menschen. Und damit haben sie das legitime Recht, ihre Meinung kundzutun. Dabei ist es völlig egal, ob sie uns gefällt oder nicht. Wir können darauf reagieren oder sie ignorieren. Das ist wieder herum unser gutes Recht.

Doch wie können Autorinnen mit solch einer Situation umgehen? Oder anders gefragt, was können sie tun, um zu verhindern, dass man überhaupt auf den Gedanken kommen könnte, sie zu boykottieren?

Die Antwort ist gar nicht mal so einfach, weil auch Autorinnen letztendlich Fehler machen. Und das bedeutet, dass man schnell etwas Falsches gesagt hat und schon kann sich daraus etwas Eigenständiges entwickeln. Etwas, was man am Ende einfach nicht kontrollieren kann.

Während ich so darüber nachgedacht habe, sind mir eigentlich drei Möglichkeiten eingefallen, wie man sich verhalten kann, wenn man etwas Kritisches sagen möchte.

Halt die Klappe!

Du willst etwas sagen und ahnst, dass es kontrovers werden könnte? Dann halt die Klappe! Du hast eine Meinung zum Thema Politik? Halt die Klappe! Du willst etwas über Trump, Merkel und Co. sagen? Halt die Klappe! Klimaschutz, Rechte für Homosexuelle, Transsexuelle und so weiter? Halt einfach die Klappe!

Mit dieser Methode sorgst Du dafür, dass niemand weiß, was Du wirklich denkst. Es reicht aus, wenn Du Katzenvideos teilst, wann Dein nächster Roman erscheint und dass bei Dir gerade ein wenig wolkig ist. Mehr nicht.

Solche Autorinnen würde ich dann selbst LuL-Autorinnen nenne. LuL bedeutet übersetzt „Licht und Liebe“ und stammt eigentlich aus der Hexenszene. Vor über zehn Jahren hatten sich einige Hexen eben das Licht und Liebe auf ihre Fahnen geschrieben und trieben gar wunderliche Blüten. Auf alle Fälle waren sie gut, lieb und nett und so weiter.

Und die „Halt die Klappe“ Autorinnen würden genau in die gleiche Schiene einsteigen. Sie wären dann eben LuL-Autorinnen. Alles ist gut und es gibt keinen Grund an ihnen irgendetwas auszusetzen.

Diese Autorinnen sind jedoch nicht greifbar. Immerhin verstecken sie sich hinter süßen Katzenvideos und dezenter Werbung für ihren nächsten Roman. Wo soll man sie da wirklich greifen und nachvollziehen, wo sie stehen? Dadurch könnte es eventuell auch passieren, dass sie zwar da sind, aber leicht vergessen werden. Immerhin brüllen sie nicht wie Löwinnen und sagen deutlich, hier stehe ich und hier bleibe ich.

Ich sag meine Meinung, egal ob sie Dir passt!

Das andere Extrem wäre, wenn Du zu allem was auf der Welt passiert, eine Meinung hast und diese natürlich auch sagst. Denn seien wir ehrlich, so gut wie zu allem, können wir theoretisch etwas sagen, müssen es aber nicht unbedingt.

Wenn Du diesen Weg wählst, dann sagst Du aber Deine Meinung und nimmst dabei keine Rücksicht, ob Du damit jemanden auf die Füße trittst. Wenn Du gegen die „Ehe für alle“ bist, ist das Dein gutes Recht. Und es ist auch Dein gutes Recht, diese Meinung zu äußern. Aber es ist auch mein gutes Recht, Deine Werke nicht mehr zu lesen.

Das ist natürlich das Gefährliche daran. Du sagst etwas und die Leute ziehen die Konsequenzen daraus. Aber eins ist sicher, Du wirst definitiv wahrgenommen, egal was passiert. Denn man hört Dich oder liest von Dir.

Daher sei laut und mach auf Dich aufmerksam. Die einen werden Dich dafür durchaus hassen, die anderen lieben.

Denk darüber nach, warum Du eine Position vertretest!

Das ist natürlich eine Königinnendisziplin. Wenn Du eine Meinung hast, dann bedeutet das noch lange nicht, dass Du sie auf die Welt loslassen musst. Denk erst einmal darüber nach, warum Du sie hast, ob sie tatsächlich korrekt ist und mit welchen Belegen Du sie untermauern kannst. Und erst dann kannst Du sie äußern.

Natürlich wirst Du immer noch irgendwelchen Leuten auf die Füße treten. Denn wir Menschen haben nun einmal unterschiedliche Meinungen und Ansichten vom Leben. Und es ist nicht immer so, dass andere Meinungen akzeptiert werden.

Trotzdem würde ich Dir die dritte Methode noch am ehesten ans Herz legen, damit Du wenigstens von den richtigen Leuten gehasst wirst. Und wer sich informiert, erweitert – meiner Meinung nach – den eigenen Horizont. Das ist nicht nur fürs Leben wichtig, sondern kann Dich auch beim Schreiben unterstützen.

Abschlussgedanken

Letztendlich haben Deine Leserinnen jegliches Recht ein Buch zu boykottieren, genauso, wie Autorinnen das Recht haben ihre Meinung zu äußern. Das kann natürlich zu Konflikten führen. Wichtig ist – zumindest finde ich es – dass Du weißt, was Du sagst und warum Du es sagst. Danach kann Dir eigentlich egal sein, was die Leute von Dir denken. Solange Du eben im Reinen mit Dir selbst bist.

In dem Sinne denk nach und leg los.

Reale Fallbeispiele

Schau Dich um Netz um, folge Autorinnen und Autoren und sieh zu, wie sie mit ihren Meinungen umgehen. Wenn Du siehst, wie es andere machen, kannst Du für Dich festlegen, wie Du selbst nach außen treten möchtest.

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Über Frau Schreibseele

eine schreibende, die auf den weg zu ihrer ersten geschichte ist. und bis dahin gibt es beiträge rund ums schreiben, lesen und erleben auf meinem blog :)
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5 Antworten zu Boykott gegen Autor*innen

  1. Dimitri schreibt:

    Gibt es irgendwelche Beiweise oder Screenshots, dass ******* in letzter Zeit irgendwas Homophobisches gemacht hat? Klar, er ist Mormone und er hatte sich einmal gegenüber der Homo-Ehe geäußert. Aber das ist ja schon etwas länger her und in seinem Büchern, gibt es ja ziemlich gut geschriebene LGBT-Charaktere (er lässt sich diese sogar von queeren Leserinnen probelesen). Ich hätte halt gerne einen Beweis, bevor eine Hexenjagd auf ihn gestartet wird.

    Mir als Bisexueller ist seine Meinung zur Homo-Ehe übrigens ziemlich egal. Bisher sind nie homophobische Elemente in seinen Büchern aufgetaucht, deswegen sehe ich es nicht ein, wieso seine private Meinung meinen Spaß an seinen Geschichten mindern sollte. Ich bin also eher jemand von der „Betrifft mich eh nicht/Ist mir egal, was er denkt“-Fraktion. Ich entscheide den Buch-Wert nach seinem Inhalt und nicht nach der Persönlichkeit des Autors.

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    • Frau Schreibseele schreibt:

      Hallo Dimiti,

      da ich den Beitrag abgeändert habe, habe ich mir erlaubt Deinen Beitrag zu zensieren (und zwar hab ich den Namen geändert und daher bei Dir im Beitrag den Namen zu Sternchen geändert).

      Ansonsten habe ich mich da auf den Beitrag berufen, aber letztendlich geht es ja nicht direkt um den Autor, sondern um die Konsequenzen, die aus solchen Aussagen entstehen können.

      Und danke für Deine Ansicht der Dinge.

      lg

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  2. gloriamonique schreibt:

    Hallo Frau Schreibseele,
    ich finde es sehr gut, dass du dieses Thema ansprichst: Einerseits die Sensibilisierung für die Leser, sich auch mit solchen Aussagen von Autoren auch außerhalb der Bücher zu befassen und dazu Stellung zu nehmen. Innerlich und äußerlich. Andererseits die Sensibilisierung für die Autoren, genau zu überlegen, in welchem Maß sie ihre eigene Meinung kundtun.
    Schade finde ich das Beispiel von ************. Ich kenne diesen Autor nicht, aber jetzt wird der Name in meinem Kopf immer mit Homophobie verknüpft sein. Auch wenn ich später vielleicht eine Wiederlegung lesen werde. Und zwar aus zwei psychologischen Fakten: Unser Unterbewusstsein ließt das „vielleicht“ bei „vielleicht war er es“ nicht mit. Die Verknüpfung im Kopf wird gekürzt auf: Er war es. Und zum anderen: Auch wenn wir später eine Widerlegung lesen, bleibt die alte Verknüpfung wahrscheinlich bestehen, denn Umlernen ist schwerer als Neulernen.
    Indirekt hast du mit diesem Post einem Autor geschadet, ohne das eindeutig recherchiert zu haben. Und das finde ich nicht fair. Du hättest das ganze auch deutlich anonymer formulieren können: „Ich habe letztens von einem Autor gelesen, dass…“ Ich halte das gerade bei deiner Reichweite wenig professionell und auf gewisse Weise widersprichst du damit deinen eigenen, guten Ratschlägen…
    LG, Alex

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    • Frau Schreibseele schreibt:

      Hallo Alex,

      danke für Deinen offenen und ehrlichen Kommentar. In dem Fall ging es mir eigentlich nicht um den Autoren, sondern um die Konsequenzen, die daraus entstehen können. Aber Du hast recht. Aus diesem Grund habe ich den Beitrag geändert und annonymisiert (und damit auch Deinen Beitrag, dafür entschuldige ich mich).

      Ansonsten stimme ich Deinen Beitrag zu (auch den kritischen Teil).

      lg

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